Google Mail finanziert sich bekanntlich durch die kleinen Anzeigen die manchmal am rechten Rand der eMails auftauchen. Um mit diesen eine möglichst große Reichweite und Klickrate zu erreichen fragt Google Mail nun in Einzelfällen nach der Meinung des Benutzers. Genauer gesagt will Google Mail wissen ob diese Links hilfreich waren und ob sie zum Inhalt der eMail gepasst haben. Auf einem Screenshot ist zu erkennen das es dabei möglich ist dem Google Mail-Team auch den Text der eMail mit zu schicken - und dieses anscheinend standardmäßig aktiviert ist. Google Mail verspricht zwar nur den reinen Text zu verschicken, ohne Absender- und Empfängerinformationen, aber trotzdem würde ich darauf lieber verzichten...
Am letzten Freitag wurden laut mehreren Aussagen im Google Blogoscoped-Board einige Google Mail-Account komplett deaktiviert. Über die Gründe kann nur spekuliert werden, jedoch ist die These der Gruppen-Deaktivierung am wahrscheinlichsten. Es wird davon ausgegangen das Google den Account von einem Mitglied gesperrt hat das diese Einladungen versucht hat bei eBay zu verkaufen. Soweit alles noch okay. Doch dann wurden alle eingeladenen Personen ebenfalls deaktiviert, und die von denen eingeladenen Personen wiederum auch. Die Kette wird dann natürlich immer breiter und es entsteht ein riesiger Baum. Doch mittlerweile hat jeder seinen Account wieder und es sind natürlich keine Daten verloren gegangen. Hoffen wir trotzdem das so etwas nicht noch einmal vorkommt.
Googles eMail-Dienst Google Mail erfreute sich schon von Anfang an allergrößter Beliebtheit und wird schon heute von einem nicht unerheblichen Teil der Internetgemeinde benutzt. Doch nun will Google auch den alteingesessenen Benutzern der Konkurrenz den Umstieg zu Google Mail erleichtern. Switching to Google Mail nennt sich dieser einfache, aber sicherliche effektive Plan. Sofern man bei einem etwas größeren und bekannten Freemail-Anbieter ist, bietet Google eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Umstieg auf den eigenen Google Mail-Dienst an. Der Wechsel zu Google Mail wird in 4 Schritten vollzogen: - Die Kontakte des anderen Mail-Anbieters zu Google Mail importieren - Die neue eMail-Adresse bei all den Kontakten ankündigen - Die neue eMail-Adresse bei dem alten Mail-Anbieter eintragen - Die alte eMail-Adresse weiterhin als Absender benutzen P.S. Natürlich ist es nur Zufall das Google als Beispiel für den Wechsel die beiden größten Konkurrenten - Yahoo! & Hotmail - angibt ;-)
Googles Mail-Service ist jetzt auch über das Handy zu erreichen: Unter der Adresse m.Google Mail.com können alle Inhalte im Handy-freundlichen Format abgerufen werden. Und nicht nur das, Google Mail passt sich sogar dem jeweiligen Endgerät an. (Noch) gibt es bei Handy-Displays keinen Standard, das eine besitzt ein Riesendisplay, das andere ein winzig kleines, und wieder ein anderes hat ein großes Querformat-Display. Diese Hürde umgeht Google Mail in dem es das Handymodell erkennt, und das Design dafür jeweils anpasst. Dies wird aber wahrscheinlich wohl nur für die weit verbreitesten Handy-Modelle gelten. Google Mail Mobile bietet einen schnell Überblick über alle eMails und lässt sich ansonsten fast genauso bedienen wie am PC. Sogar die Kontakte lassen sich damit jetzt mobil verwalten, was ein Adressbuch für unterwegs überflüssig macht. eMails die über Google Mail Mobile abgerufen werden erscheinen dann auch in der PC-Version von Google Mail als gelesen, man behält also immer den Überblick, was gerade bei viel-Mailern äußerst wichtig sein dürfte. Die Mobile-Version lässt sich auch vom PC aus abrufen, somit hat man schon einmal einen kleinen Einblick wie man sich das ganze auf dem Handy vorstellen kann. Probiert es einfach mal aus! » Google Mail Mobile
Google Mail wird in den nächsten Tagen - oder Wochen? - mal wieder mit neuen Features aufwarten können. Geplant ist die Möglichkeit die Kontakte nun in Gruppen zusammenzufassen, und zweitens eine automatische Antwort auf alle eingehenden eMails. Gruppierung von Kontakten Eine Gruppierungsfunktion bei den Kontakten war schon längst überfällig, wünschenswert wäre es dann jetzt auch noch wenn man eMails an eine bestimmte Gruppe senden kann. Bisher steht davon nichts in der Hilfe, aber vielleicht ist es ja trotzdem möglich, oder wird später nachgerüstet. Automatische Antwort Die Möglichkeit der Automatischen Antwort macht Google Mail fast schon zum Messenger. Dieses Feature kann mit nur einem Klick aktiviert und auch wieder deaktiviert werden. Verlässt man den PC für eine Zeit schaltet man dies ein, und der Absender erhält den Hinweis das man sich gerade nicht am PC befindet, und die Antwort wohl erst etwas später kommen wird. Bisher kannte ich sowas nur als Urlaubs-Schaltung, aber das man dies nun auch für das bloße Verlassen des PCs nutzen kann halte ich für etwas übertrieben... Da beide Neuigkeiten schon im Google Mail Helpcenter (Auto-Antwort, Gruppierung) beschrieben werden gehe ich mal davon aus das diese Features in einigen Tagen veröffentlicht werden oder bei einigen Benutzer im Testbetrieb schon wieder verfügbar sind. [UPDATE] Bei mir ist zumindest die Gruppierungsfunktion seit einigen Minuten verfügbar. Über Umwege - noch nicht direkt im "Neue Mail"-Fenster, ist es auch möglich einer ganzen Gruppe eine eMail zu senden. -- Das ganze funktioniert nur in der englischen Version von Google Mail!
Vor einigen Tagen wurde Google Mail um die WebClips-Funktion erweitert, doch wer es sich mal genauer angesehen hat erkennt noch mehr... Schaut man sich den Inhalt des Spam-Ordners an, erscheinen statt den RSS-Feeds witzig gemeinte Texte wie Kochrezepte mit Spam-Fleisch. Genauso verhält es sich beim Trash-Ordner wo dann Texte wie
Empty tissue boxes can provide easy and handy storage for plastic grocery bags. -- Rubber shoe soles can be recycled to make basketball courts and soccer fields. -- Recycled paper takes about 60% less energy and water to make than new paper.
und so weiter angezeigt werden. Solche Dingen machen Google doch immer wieder sympathisch ;-) Nachtrag: » Google Mails Recycling-Tipps
Es gibt wieder einmal einige nette neue Features bei Google Mail. Vor wenigen Tagen wurde erst ein Virenscanner eingebaut, und nun wird das eMail-Fach zum so langsam zum richtigen Informations- und Kommunikations-Portal. Die auffälligste Neuerung dürfte erst einmal der kleine Werbebutton für den Google Talk-Messenger sein, der sich allerdings mit nur einem Klick für immer schließen lässt. Ob dieser kleine Button aber wirklich viele neue Nutzer bringt wage ich mal zu bezweifeln. Neuerung Nummer 2 ist die Möglichkeit einen Nachrichtenticker über das eMail-Fach einzubinden.Hier können zufällige Meldungen angezeigt werden, oder eigene RSS-Feeds eingebunden werden. Somit hat man beim täglichen eMail-Check auch gleich noch die wichtigsten News direkt auf einen Blick. Die Feeds können auf der Einstellungsseite unter "Clips" konfiguriert werden. Und aller guten Dinge sind 3: Google Mail erkennt nun in den eMails automatisch einige Inhalte wie Adressen und Paket-Nummern. Zu diesen wird auf der rechten Seite - unterhalb der Werbung - ein Link zu den jeweiligen Google-Service eingeblendet. So lange dieses Angebot nicht zu nervig wird - (man denke nur an die Word-Texterkennung) - ist er sehr praktisch. Doch sobald Google Mail dann auch noch Namen aus dem Adressbuch erkennt, oder genannte Produkte in Froogle sucht, würde es dann wohl zuviel werden. Es sei allerdings noch dazu gesagt das diese Neuerungen, bis auf GoogleTalk, bei mir zur Zeit nicht nutzbar sind. Allerdings waren sie gestern abend kurz verfügbar. Vielleicht werden sie ja heute abend wieder verfügbar sein... [Update:] Das (fast) wichtigste habe ich ja komplett vergessen. Wenn ihr eine PDF-Datei oder eine Word-Datei als Anhang bekommt, dann kann die jetzt auch als HTML-Version angezeigt werden, wie bei der Websuche schon lange üblich. Somit werden schon einmal Makroviren umgangen. Die Qualität der Umwandlung reicht auch vollkommen aus um ein Dokument komplett lesen zu können.
Vor einigen Tagen hat Google seinem Google Mail-Dienst einen Virenscanner spendiert, aber keine weiteren Details über die verwendete Technologie bekannt gegeben, und wird es sicherlich auch nie tun - um es den Virenschreibern nicht zu leicht zu machen. Doch jetzt hat ein Blogger wahrscheinlich doch herausgefunden welche Software im Einsatz ist. Durch einen aufwendigen Vergleichstest mit vielen verschiedenen Viren und Virenprogrammen hat ein Blogger herausgefunden das Google Mail die selben Ergebnisse herausfiltert wie die Antivirensoftware des Herstellers Sophos. Sophos ist einer der führenden amerikanischen Antiviren-Hersteller. Das ist natürlich keine Garantie dafür das Google Mail wirklich die Technologie von Sophos einsetzt, es könnte auch eine eigene Software entwickelt worden sein. Vielleicht wird man sich bei Google ja irgendwann einmal dazu äußern. Auch noch weitere, noch aufwendigere Tests, dürften Klarheit bringen. Nur wird diese wohl niemand - aufgrund von Zeitmangel - durchführen. » Die Ergebnisse » Der Artikel
Lange Zeit wurde er gefordert, jetzt hat Google sich endlich ein Herz genommen und ihn eingebaut: Ein Virenscanner für Google Mail. Mit einer kurzen und knappen Erklärung auf der Google Mail Help-Site wurde das neue Feature angekündigt und soll seit dem im Hintergrund fleißig seinen Dienst verrichten. Anders als andere FreeMail-Anbieter sucht Google Mail nicht nur nach Viren, sondern versucht auch diese zu entfernen, so dass man eventuell trotzdem noch Zugriff auf die Datei hat. Das wird zwar nur in den seltensten Fällen funktionieren, aber allein schon der Gedanke es zu versuchen sollte gelobt werden. Sollte eine Datei nicht gesäubert werden können wird sie rückfragenlos gelöscht und die eMail trotzdem weitergeleitet. Wird versucht eine Datei mit einem Virus zu verschicken, weigert sich Google Mail so lange bis der Anhang wieder entfernt wird. So wird das verschicken von Trojanern und Viren über einen Google Mail-Account wohl komplett unterbunden, was bisher auch nicht bei vielen Anbietern der Fall ist. Allerdings hat es den Nachteil das einige Virenscanner Viren in Programmen finden die garkeinen enthalten - aber hoffentlich hat man bei Google einen zuverlässigen Scanner ausgewählt. Welche Technologie zum Einsatz kommt, oder ob Google selbst eine entwickelt hat gibt das Unternehmen nicht bekannt. Hoffen wir das dieser Scanner zuverlässig arbeitet, und nicht Anhänge löscht die wir eigentlich gerne empfangen wollen. Nachtrag: » Details zum Google Mail-Virenscanner
Es war nur eine Frage der Zeit: Nun gibt es auch eine Software die Filesharing über einen Google Mail-Account möglich macht. Allerdings begrenzt sich die Dateigröße auf 10 MB. Entwickelt wurde das Programm G2G Exchange von einem niederländischen Student, der wohl gerade nichts anderes zu tun hatte. Der Vorteil der Software liegt auf der Hand, es ist kein klassisches Filesharing, sondern lediglich ein up- und downloaden wie auf einem normalen Server. Also keine langen Wartezeiten oder das endlose Warten auf die richtigen Quellen. 2 große Nachteile liegen aber auch auf der Hand: - Das erste ist natülich die Dateigröße, mit 10 MB kann man vielleicht mp3's und kleine Programme tauschen, aber mehr ist da auch nicht drin - Jeder muss den Benutzernamen und das Passwort kennen. Ohne lässt Google Mail natürlich niemanden auf den Server herauf Die Software arbeitet auf derselben Basis wie das Google Mail Drive und verschickt eMails an sich selbst. » G2G Exchange (Offline)
Google Mail ist böse! Jedenfalls behaupten das mittlerweile einige Mail-Provider - oder warum sonst nehmen sie keine eMails mehr von Google Mail-Konten entgegen? Blogging Tom hat festgestellt das Kunden der Cablecom, und allen dort angeschlossenen Mailprovidern, keine eMails mehr von Google Mail erhalten können. Diese werden automatisch ausgefiltert, der betroffene Kunde bekommt davon überhaupt nichts mit. Lediglich der Absender bekommt eine Benachrichtigung - aber die hilft ihm ja auch nicht weiter. Ich persönlich habe auch schon einige Mails von GMX zurückbekommen, das meine eMails nicht erwünscht sind. Aber zum Glück gibt es ja heute eMail-Adressen wie Sand am Meer, so das meine Mails über Umwege auch ihren Empfänger erreichen. Unendlich viele Adressen bei Google Mail Auch heise.de boykottiert Google Mail-eMails, dort werden keine User mit Google Mail-Adressen zugelassenm, was daran liegt das man bei Google Mail praktisch Millionen von Adressen hat. Es können beliebig viele Punkte (.) mit in die Adresse geschrieben werden, trotzdem erreichen sie den Empfänger. Vor.n.a.m.......e....Nach...na..m.e@Google Mail.com-Mails erreichen immer noch VornameNachname@Google Mail.com. Meine Meinung Ich muss es mal deutlich sagen: So langsam habe ich echt die Schnauze voll von diesen automatischen Filtern. Wenn einzelne eMail-Adressen gefiltert werden habe ich damit kein Problem, aber nicht komplett Domains. Sowas ist einfach nur Scheiße... Hoffentlich nimmt dies bald wieder ein Ende, denn auch große Mail-Provider wie GMX sind zeitweise schon auf solchen Blacklists gelandet. Und Google Mail kann man auch nicht mehr als Nischenprodukt bezeichnen.
Wieso gibt es bei Google Mail eigentlich keinen "Löschen"-Button? Diese Frage stelle ich mir schon eine ganze Weile, und nachdem ich diese Frage schon desöfteren in anderen Foreneinträgen gelesen habe will ich hier mal kurz darüber berichten. Die Revolution an Google Mail war es, das es kein einfacher Webmailer ist, wie es bis heute noch üblich ist, sondern man die Mails komplett online verwalten kann. Und auch der Speicherplatz sollte für den Normal-Mailer ein Leben lang halten. Eigentlich ein sehr gutes Vorhaben, und vorbildlich gelöst - bis auf kleine Ausnahmen, und eine davon ist der schon besagte fehledene Löschen-Button. "Nie wieder eMails löschen müssen" "Nie wieder eMails löschen müssen", damit hatte Google Mail geworben, und bewirbt dies noch heute wenn man in den leeren Papierkorb schaut. Doch warum muss man es dem verwöhnten User so schwer machen, und die Option zum löschen von eMails im Dropdown-Menü verstecken? Auch das übergehen des Papierkorbs ist (noch) nicht möglich, und so werden zum löschener einer eMail mindestens 6 Klicks benötigt:
- eMail markieren - Dropdown - eMail in Papierkorb verschieben - Papierkorb öffnen - eMail markieren - Mails für immer löschen
Das dürfte nicht im Sinne der userfreundlichen Usability stehen, aber vielleicht wird sich Google ja noch ein Herz nehmen und diesen winzig kleinen Button mit einbauen. Platz genug wäre im Menü noch, sogar soviel das noch ein zweiter Button "Löschen ohne Papierkorb" hinzugefügt werden könnte. Google-Fans würden nun sagen das das löschen von eMails der Daten-Sammelwut des Suchmaschinenriesen widersprechen würde, doch auch Google sollte an die User denken...
Google Mail stellt mittlerweile mehr als 2,5 GB Speicherplatz zur Verfügung, und der Wert erhöht sich immer weiter, wenn auch langsamer. Welcher normale User bekommt diesen Speicherplatz an eMails schon jemals voll? Selbst meine Mails von 1998 bis Heute haben "nur" 1,5 GB. Es gibt aber auch Tools die diesen Speicherplatz sinnvoll nutzen können, eins davon ist "Google Mail Drive". Mit Google Mail Drive lässt sich das Postfach von Google Mail als virtuelles Laufwerk benutzen. Das Programm bindet ein Symbol direkt in den Arbeitsplatz ein, und lässt auch den Ordner ganz gewöhnlich im Windows-Look erscheinen. Technisch gesehen gaukelt dieses Programm Google Mail vor eine eMail mit Datei-Anhang empfangen zu haben. Auf die Datei kann von jedem Rechner der Welt problemlos zugegriffen werden, wie ein normaler FTP-Server. Es besteht allerdings eine Begrenzung von höchstens 10 MB pro Datei, die Übertragungsgeschwindigkeit pendelt sich bei guten 40-50 KB/s ein und Speicherplatz steht im selben Maße wie im eMail-Fach zur Verfügung. Praktisch gesehen ist der Speicherplatz unbegrenzt, sollte ein Konto voll sein eröffnet man sich selbst einfach ein neues. Achtung: Da Google dies natürlich nicht duldet, könnte es sein das der Zugriff irgendwann nicht mehr funktioniert. Speichert also keine wichtigen Dateien auf diesen Server, niemand garantiert das ihr diese wieder bekommt! » Google Mail Drive downloaden [thx to: Junihausen.de]