Wenn in einer E-Mail eines oder mehrere externe Fotos eingebunden sind, hat GMail diese bisher standardmäßig durch einen Platzhalter ersetzt und die Bilder erst nach einem weiteren Klick am oberen Rand der Mail angezeigt. Dies hatte unter anderem Sicherheitsgründe die Google nun zu großen Teilen ausräumen konnte. Ab sofort werden standardmäßig alle Fotos angezeigt.
Langsam aber stetig kommen immer neue Dienste zu Google Takeout hinzu und ermöglichen den Export ihrer Daten. Ab heute gesellen sich zwei weitere wichtige Angebote dazu: Der Export aller Termine aus dem Google Calendar ist ab sofort möglich, das Herunterladen aller Mails aus dem GMail-Konto hingegen wird erst im Laufe der nächsten Wochen und Tage für alle Nutzer ausgerollt.
Auch wenn Google mittlerweile mehrere Gigabyte Speicher gratis zur Verfügung stellt, dürften sich einige Power-Nutzer schon hart am Anschlag bewegen und für jedes eingesparte Megabyte dankbar sein. Doch dafür müssen nicht unbedingt Dateien gelöscht werden, manchmal reicht es schon aus, diese einfach zu einem anderen Google-Service zu transferieren. Dabei erweist sich gerade GMail als wahrer Speicherfresser.
Die Integration des Google Drive in GMail geht weiter: Seit knapp einem Jahr lassen sich bereits Dateien aus dem Drive als Mail-Anhang verschicken, und nun funktioniert das ganze auch umgekehrt: Mail-Anhänge können nun ohne Umwege im Drive gespeichert oder direkt im Browser geöffnet werden.
Schon seit vielen Jahren widmet sich Google dem Thema Handschrift-Erkennung und setzt es vor allem in asiatischen Ländern bereits seit mehreren Jahren in einigen Tools ein. Nun kommt diese Technologie auch bei GMail und Google Docs zum Einsatz und ermöglicht das schreiben per Handschrift. Auch Deutsch wird von Anfang an unterstützt.
Google treibt die Integration der einzelnen Dienste weiter voran und macht nun auch die Google Maps wieder etwas klüger. Ab sofort stehen auch an dieser Stelle Daten aus Google Now zur Verfügung. Als weitere Neuerung wurden auch Multiple Destinations eingeführt, die vor allem bei Städte-Trips sehr hilfreich sein können.
Einer der größten Unterschiede zwischen der Desktop-Version von GMail und der GMail App ist wohl die Tatsache, dass letztere keine Werbeanzeigen enthält - aber das wird sich schon sehr bald ändern. Mit dem letzten Update hat Google die App für Werbeanzeigen fit gemacht, diese warten jetzt nur noch auf die Aktivierung.
Man sollte meinen dass die NSA sich in diesen Tagen (Wochen, Monaten...) eher im Hintergrund halten und eher Aufklärungsarbeit leisten sollte. Doch das sieht der Ex-NSA-Chef Michael Hayden wohl anders und trumpft nun mit zwei gewichtigen Aussagen auf - eine davon: Googles GMail ist bei Terroristen extrem beliebt und die erste Wahl.
Auweh: In einem Statement zu einem aktuell in den USA laufenden Verfahren gegen GMail vertreten Googles Anwälte die Meinung, dass die Nutzer des hauseigenen Mail-Angebots keine Privatsphäre erwarten dürfen. Es sei völlig normal dass Nachrichten auch von Dritten gesehen und daraus Schlüsse gezogen werden.
Das war mal wieder kurz vor knapp: Pünktlich zum 31. Juli hat Google die angekündigte Einstellung von Google Sync noch einmal um weitere 5 Monate auf den 31. Dezember 2013 verschoben. Der erneute Aufschub geschah auf Bitten von Microsoft, da es das Unternehmen immer noch nicht geschafft hat die DAV-Unterstützung - das Nachfolgeprotokoll - in das Windows Phone Betriebssystem zu integrieren.