Im vergangenen Jahr wurden Millionen von Nutzern, Politikern und auch IT-Giganten von den Enthüllungen Edward Snwodens überrollt und gaben "Big Brother" und der totalen Überwachung eine völlig neue Bedeutung. Laut eigenen Angaben wurde auch Google überrascht und hat seither alles dafür getan, die Sicherheit in den eigenen Rechenzentren zu erhöhen. Dies soll laut Eric Schmidt nun abgeschlossen und die Datenzentren deutlich sicherer sein.
Sofort nach dem Bekanntwerden der NSA-Überwachungen sind viele große Internetkonzerne vorgeprescht und zeigten sich selbst geschockt über die angeblichen Abhöraktionen. Glaubt man den neuesten Enthüllungen, war dies damals aber nur die Spitze des Eisbergs - tatsächlich soll die NSA jederzeit Zugriff auf alle Daten von Google, Yahoo! & Co. haben.
Vor wenigen Tagen schockierte Edward Snowden mit seiner neuesten Enthüllung, und deckte auf, dass die NSA mittlerweile selbst SSL-Verschlüsselungen knacken und die Kommunikation dazwischen überwachen kann. Um dem entgegen zu wirken hat Google nun angekündigt, die interne Kommunikation zwischen den einzelnen Rechenzentren noch stärker zu verschlüsseln.
Es gab und gibt wohl kaum Zweifel daran, dass Google tief im PRISM-Skandal drin steckt und einer der wichtigsten Datenlieferanten ist. Nun ist ausgerechnet ein nicht ausreichend geschwärzter Gerichtsbrief der endgültige Beweis dafür dass Google sehr wohl von allem Bescheid wusste - aber bis Heute nicht darüber reden darf.
Die Rolle von Google im PRISM-Skandal ist auch nach mehr als zwei Monaten immer noch nicht ganz klar, aber laut neuesten Enthüllungen dürfte das Unternehmen tiefer darin verstrickt sein als es offiziell zugeben möchte. Für ihre Kooperation und die entstandenen Kosten haben Google, Microsoft & Co. mehrere Millionen Dollar von der NSA bekommen.
PRISM Logo Am gestrigen Freitag haben sich Vertreter von Google, Microsoft und einigen weiteren Unternehmen in Berlin zu einem Treffen der Internetwirtschaft eingefunden und dabei natürlich auch über das aktuelle Thema PRISM gesprochen. Nun bitten die Unternehmen sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel um Unterstützung gegenüber Präsident Barack Obama.
PRISM Logo Die Aufregung um die NSA PRISM Spionage ist nach wie vor groß und weiterhin widersprechen sich die Aussagen beider Seiten. Auch der mittlerweile aufgetauchte Whistleblower hat nur wenig Aufschluss über die Spionage-Technologien gegeben. Nun ging Google in die Offensive und fordert eine vollständige Freilegung der Daten.
Die amerikanische National Security Agency (NSA) ist für ihre weltweite Spionage und Überwachung von elektronischer Kommunikation jeglicher Person bekannt - aber was unter dem streng geheim gehaltenen Programm PRISM durchgeführt wird, sprengt alle Grenzen: Die NSA hat, vermutlich vollen Zugriff auf viele Webdienste, darunter auch Google.