Der Google Assistant gehört ohne Frage zu den besten Sprachassistenten und kann sowohl mit seinem breiten Funktionsumfang als auch der "Schlauheit" bzw. Cleverness gegenüber vielen Konkurrenten punkten. Schon seit längerer Zeit versucht man, den Funktionsumfang über das normalerweise technisch mögliche Hinaus zu entwickeln und könnte mit dem Duplex-Assistenten dabei in eine Sackgasse geraten. Eine merkwürdige Technologie, die wohl nur für den Übergang taugt - wenn überhaupt.
Der Google Assistant besitzt einen großen Funktionsumfang, der die Nutzer in vielen Situationen unterstützen kann - zum Teil auch proaktiv. Nun wird ein neues Feature getestet, das bereits vor längerer Zeit angekündigt, aber noch niemals gezeigt wurde: Duplex für Onlineshopping. Google Duplex erkennt Shoppingseiten und kann die Formulare für den Kaufabschluss automatisiert ausfüllen.
Der Google Assistant gehört laut vielen Vergleichstests zu den schlausten Sprachassistenten und liegt in puncto Funktionsumfang oder Informationsgehalt nicht selten aus dem ersten Platz. Aber natürlich enden dessen Möglichkeiten an der Stelle, wo es keine Assistant-Anbindung oder moderne Technologien gibt. Diesen Nachteil, den alle Sprachassistenten haben, möchte Google mit dem neuen Duplex-Assistenten wettmachen, bei dem es sich aber nur um eine Übergangstechnologie handeln kann.
Vor einigen Monaten wurde der neue Google Assistant angekündigt, der nicht nur sehr viel schneller auf noch mehr Anfragen antworten kann, sondern der auch einen neuen Ableger mitbringen wird: Google Duplex. Google Duplex war bisher vor allem als der 'telefonierende Google Assistant' bekannt, aber nun wurde das Produkt weiterentwickelt und tritt als Google Assistant on Chrome erstmals im Browser auf. Dort hilft er den Nutzern nun beim Reservieren von Kinotickets.
Auf der Google I/O 2018 wurde der telefonierende Assistent Google Duplex vorgestellt, der gleich aus mehreren Gründen zu begeistern wusste. Mittlerweile ist ein Jahr vergangenen, Duplex steht für die ersten Nutzer zur Verfügung und es wird Zeit für ein kleines Fazit. Von Google bestätigte Zahlen belegen, dass das System bisher noch nicht ganz so gut funktioniert, wie man sich das vielleicht zu Beginn erhofft hat.
Auf der Google I/O hat Google unter anderem die internationale Verfügbarkeit des eigenen Smart Display angekündigt, auf dem der Google Assistant die wichtigste Rolle spielt. Aber auch der Assistant selbst bekommt wieder viele Updates spendiert, die einen so großen Umfang und Einfluss haben, das vom "next Generation Google Assistant" die Rede ist. Wenn tatsächlich alles so wie angekündigt funktioniert, dürfte das aber gerechtfertigt sein.
Vor einem halben Jahr hat Google den telefonierenden Assistenten Duplex vorgestellt, der eigenständig Anrufe durchführen kann. Dass es sich dabei nicht um eine Tech-Demo, sondern um ein ernsthaftes Produkt handelt, wurde schon damals sehr schnell klar - und auch der Zeitplan zur Einführung war überraschend straff. Jetzt rollt Google den Assistenten für einige US-Nutzer aus, die ihn natürlich direkt ausprobieren und den Ablauf aufgezeichnet haben.
Im Mai hat Google auf der Entwicklerkonferenz I/O die Google Duplex-Technologie vorgestellt, die bereits in den Tagen nach der Präsentation für große Diskussionen gesorgt hat. Doch nach jahrelanger Entwicklungszeit wird ein solches Projekt natürlich nicht wieder eingestampft. Jetzt wird es gleich mit zwei neuen Funktionen auf den Pixel 3-Smartphones sein Debüt feiern und die Technologie möglicherweise schnell etablieren.
Mit Android Pie bringt Google sehr viele Neuerungen in das Betriebssystem und hat auch bei der Sicherheit nachgebessert. Doch so sehr die Nutzer darüber begeistert sind, umso mehr sind App-Entwickler "not amused", da ihnen wichtige oder auch grundlegende Funktionen wegbrechen. Jetzt werfen App-Entwickler Google vor, eine Funktion zu blockieren, die man zu einem späteren Zeitpunkt selbst anbieten möchte.
Die Erfindung des Telefons hat die Welt sehr viel kleiner gemacht und gehört zurecht zu den wichtigsten Erfindungen der Moderne. Heute hat jeder von uns ein Telefon in der Hosentasche, aber ausgerechnet zum Telefonieren wird es eher selten verwendet. Googles neue Entwicklungen könnten das ändern, aber gleichzeitig auch dafür sorgen, dass die Gespräche auf einer kuriosen Basis stattfinden: Nämlich zwischen zwei Maschinen.