Google Assistant: Kommt der Google Assistant auf den Desktop? Integration in den Chrome-Browser beginnt

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Der Google Assistant hat sich sehr schnell zu einem der zentralsten Google-Produkte überhaupt entwickelt und begrüßt alle Nutzer auf immer mehr Plattformen – mit einem ersten Ableger sogar schon direkt im Chrome-Browser. Genau auf diesem Wege könnte sich der Google Assistant nun endlich auch auf dem Weg auf den Desktop machen, denn aus kaum nachvollziehbaren Gründen wird diese nach wie vor sehr wichtige Plattform von Google in vielen Punkten ignoriert. Das kann sich irgendwann rächen.


In den letzten zwei Jahren (2018 und 2019) hatte Google stets zum Anfang des Jahres ganz groß aufgefahren und den Google Assistant in den Mittelpunkt der CES gestellt – wobei natürlich auch viele neue Features und Ausblicke auf zukünftige Funktionen im Gepäck waren. Über 2020 gibt es noch keine Informationen, aber es dürfte wohl ähnlich ablaufen – aber dennoch ist das Assistant-Team auch jetzt nicht zurückhaltend und bringt immer wieder neue Features in den Google Assistant.

google assistant fun

Beim Google Assistant zählt vor allem eines: Reichweite. Auf dem Smartphone ist der Google Assistant omnipräsent und lässt sich jederzeit über den bekannten Sprachbefehl, eine Geste, Quetschen oder mit einigen weiteren Alternativen aufrufen. Im Smart Home ist Google eigentlich ebenfalls sehr gut aufgestellt, doch den Desktop hat man bisher vollständig außer Acht gelassen und überhaupt nicht im Blick gehabt. Das könnte sich aber sehr schnell ändern, denn es gibt interessante Anzeichen.

Google hat in den vergangenen Tagen gleich zwei interessante Produkte und Google Assistant-Ableger in den Chrome-Browser gebracht, die zwar vorerst nur auf dem Smartphone genutzt werden können, aber auch schnell den Sprung auf den Desktop schaffen könnten. Zuerst wurde Google Lens in Chrome integriert das dort nun nach vorheriger Aktivierung zur Erkennung und Beschreibung von Bildern genutzt werden kann.

Die zweite Integration war der ehemalige Duplex-Assistent, denn der Google Assistant kann nun Formularfelder ausfüllen und soll dem Nutzer vermeintlich etwas Arbeit beim Kauf von Kinotickets und später anderen Dingen abnehmen.



Auf dem Smartphone muss Google die Reichweite des Assistenten mit Sicherheit nicht weiter ausbauen, also bekommen die Ableger Lens und Duplex nun ihren großen Auftritt. Der Chrome-Browser ist allerdings nicht nur auf dem Smartphone, sondern auch auf dem Desktop der dominierende Browser und setzt normalerweise, wenn es das UI zulässt, auf plattformübergreifende Funktionen. Es wäre also nicht unwahrscheinlich, dass beides auch auf den Desktop kommt.

Schon seit längerer Zeit gab es Gerüchte und teilweise auch erste Informationen darüber, dass der Google Assistant in den Chrome-Browser kommt, bisher hat er es immerhin schon zu Chrome OS geschafft und steht im Betriebssystem als zusätzliche App zur Verfügung. Warum Google denkt, dass der Assistant den Nutzern nur auf dem Smartphone, im Smart Home oder auch im Auto helfen kann, auf dem Desktop aber (bisher) nicht benötigt wird, lässt sich kaum nachvollziehen.

Sollte sich Google also dazu entscheiden, endlich auch den Desktop in Angriff zu nehmen – bevor es Alexa oder auch Microsoft mit einem neuen Anlauf tun – könnte man gleich ganz groß auffahren und die gesamten Assistant-Familie anbieten. Inklusive der starken Lens-Bilderkennung und eben auch dem Formular-füllenden Assistenten Duplex. Denn auch auf dem Desktop möchten die Menschen mehr über Fotos erfahren und möglichst wenig Tipparbeit beim Ausfüllen von Formularfeldern haben.

Siehe auch
» Google Assistant: Duplex ruft an und füllt Formulare aus – Googles merkwürdige Methoden für alte Technologien

» Google Chrome: Tab versehentlich geschlossen? So lässt sich der zuletzt geschlossene Tab erneut öffnen


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comment 2 Kommentare zum Thema "Google Assistant: Kommt der Google Assistant auf den Desktop? Integration in den Chrome-Browser beginnt"

  • Ich will nicht auch noch sowas auf dem Desktop haben.
    Jedes mal, wenn ich irgendwie „Google“ oder „ok“ ewähne sucht ernach irgendwas, aber nicht nur das sondern auch bei Wörtern, die fern von „ok“ und „Google“ sind. Z.B. das Wort „Tisch“ und zack Google sucht nach einem Tisch.

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