Wie aufgrund von Aquisitionen schon zu vermuten war erweitert Google das Adwords Angebot um neue Formate. Zuerst sind Werbevideos an der Reihe, später kommt auch so etwas wie Radiowerbung dazu. Bisher wurden außer Textbotschaften nur Flash-Filme und Bildbanner unterstützt. Wieder mal startet Google einen neuen Dienst erst ohne Europa. Wann es in Deutschland soweit ist nannte Google noch nicht, doch in den kommenden Tagen sollen erst einmal AdWords Kunden in den USA, Kanada und Japan in der Lage sein Werbevideos für Werbung auf AdSense Seiten hochzuladen. Direkt auf den Google Seiten werden die Werbefilmchen also nicht zu sehen sein. Der Surfer wird dann ein Vorschaubild des Videos zu sehen bekommen, was er anklicken muß, um das Video sehen zu können. Das heißt die Benutzer werden nicht mit einer unaufgeforderten Reizüberflutung belästigt. Der Werbekunde kann zur Abrechnung zwischen dem CPC- und CPM-System wählen. Kampagnen lassen sich auf bestimmte Sites oder nach Schlüsselwörtern ausrichten und nach geographischen Kriterien lenken. Auch von eBay hört man, daß ein ähnliches auktionsbasiertes System für TV Werbung kommen soll. » Ankündigung im AdWords-Blog [Golem, gOS, Search Engine Watch Blog, Reuters]
Es gibt ihn wirklich! Lange Zeit war es nur ein Fan-Projekt, der Google-Kühlschrank. Und jetzt kann ihn sich jeder nach Hause stellen. Vorausgesetzt, man bricht bei AdWords einige Rekorde. Man braucht lediglich 1.000.000 Klicks auf seine AdWords-Anzeige und schon steht der Kühlschrank zu Hause. Das dürfte ja nicht so schwer sein, oder? .p Einer der ersten Empfänger des Kühlschranks hat gleich einen eigenen Blog dazu eröffnet, wir dürfen uns also auf neue Abenteuer mit dem Google Fridge freuen ;-) Vielleicht gibt es den Kühlschrank ja auch bald im Google-Store. » Google-Kühlschrank » Google-Kühlschrank-Blog
Nach den Referal-Zahlungen für AdSense und Firefox kommen nun die Referals für Googles AdWords. Auch hiermit lässt sich wieder eine nette Summe verdienen, genaugenommen 20$ - wenn der geworbene 100$ ausgegeben hat. Also werden nun auch bald viele Webseiten mit den AdWords-Bannern zugekleistert werden. Das Design wurde einheitlich gehalten und passt sich nahtlos an die AdSense- und Firefox-Banner an. Sobald der geworbene eine Werbekampagne für 100$ gestartet hat, bekommt der werbende 20$ auf sein AdSense-Konto gutgeschrieben. Allerdings muss dass ganze wieder innerhalb von 90 Tagen geschehen. P.S. Falls jemand eine Werbekampagne starten will, kann er dies ja über den Link am Ende dieser Seite tun ;-) » Google AdWords Referals
Google macht es seinen Werbekunden mal wieder ein bißchen leichter, die richtige Zielgruppe mit dem größtmöglichem Erfolg zu erreichen: Beim buchen von bestimmten Keywords wird nun noch genauer dargestellt wie oft diese Anfragen gestellt werden. Mit einem kleinen Balken wird dargestellt wie beliebt diese Anfrage im allgemeinen ist. In einem kleinen Diagramm wird die Höhe der Anfragen des letzten Jahres dargestellt. Ob man nun seine Anzeige einem eher großen oder kleinem Publikum zur Verfügung stellen möchte ist eine Frage der finanziellen Mittel. Ich kann es, wie immer, nicht testen, da ich kein AdWords-Kunde bin und es so schnell sicherlich auch nicht werde ;-) P.S. Am 24. März 2006 wird das AdWords-Center zwischen 20 und 22 Uhr nicht erreichbar sein, wegen Wartungsarbeiten. Eure Anzeigen werden aber trotzdem weiterhin Problem geschaltet. [UPDATE] Es kann doch getestet werden, ohne Kunde zu sein, maew hat mich freundlicherweise darauf hingewiesen ;-) » Keywords testen (Keyword-Popularität auswählen) » Posting im AdWords-Blog
Google hat seinen AdWords-Kunden jetzt auch ein kleines Tool spendiert um ihnen das leben und werben etwas zu erleichtern. Mit dem AdWords Editor (natürlich Beta) ist es möglich seine kompletten Kampagnen offline zu verwalten und bearbeiten, nachdem alle Änderungen vorgenommen wurden, werden die Daten automatisch an AdWords geschickt und die Änderungen auch online vorgenommen. Ich denke mal das dieses Tool den AdWords-Kunden die Arbeit jetzt etwas erleichtern wird, wenn das ganze Programm nicht zu kompliziert aufgebaut ist. Ich selbst habe es nicht getestet, kann also nur von den Screenshots reden die ich gesehen habe. Auf jeden Fall ist Google mal wieder ein Stück näher am Kunden dran, der seine Werbekampagne nun komplett vom Desktop aus planen kann. Bisher ist der Editor nur in englisch verfügbar, an weiteren Sprachen wird aber, laut der FAQ, schon gearbeitet. » Download » FAQ Siehe auch » Google AdSense Code Generator
Nach dem Internet, dem Fernsehen und den klassischen Printmedien fehlt Google jetzt bloß noch ein Bereich um in allen Medien-Werbemärkten aktiv zu sein: Das Radio. Google hat dafür den Betreiber einer Radio-Werbeplattform, dMarc Broadcasting, gekauft. Also wird es wohl bald auch möglich sein Werbung im Radio zu schalten, eine interessante Alternative zu den bisherigen Möglichkeiten. Ich bin ja mal gespannt in wie weit Google sich im Werbemarkt außerhalb des Internets überhaupt etablieren kann, erste Tests verliefen ja weniger erfolgreich... Der Kaufpreis betrug 102 Millionen Dollar und wurde in bar bezahlt. Morgen dann dazu mehr. Mehr bei: golem.de Nachtrag: » Erste Details über AdWords Radio
GWB-Dossier Übernahmen & Beteiligungen
Die kreativen Köpfe bei Google AdWords scheinen keine Mittagspause mehr zu machen. Seit gestern ist schon wieder ein neuer - sehr interessanter - Dienste gestartet worden. Er nennt sich Click-To-Call und stellt eine telefonische Verbindung zwischen dem Inserenten und dem Anzeigenkunden her. Wie es funktioniert Wenn der Inserent eine Telefonnummer eingibt, und diesen Dienst aktiviert, dann erscheint in seiner Anzeige ein kleiner Telefonhörer. Mit nur 2 Klicks kann dann eine Verbindung zu dieser Nummer hergestellt werden, und jetzt kommt der Clou an der ganzen Sache - das ganze geschieht über das normale Telefon ohne auch nur einen Cent zu bezahlen. Man klickt den Telefonhörer an, und wird dazu aufgefordert seine eigene Telefonnummer einzutragen. Wenige Sekunden danach wird man von Google angerufen, sobald man den Telefonhörer abhebt wird auch eine Verbindung zum Inserenten aufgebaut. Der Inserent kann die Telefonnummer des Anrufers nicht sehen, Google blockt diese und sendet sie garnicht weiter. Dagegen jedoch kann der Anrufer die Nummer sehen mit der er gerade telefoniert, so dass man später auch außerhalb von Click-To-Call anrufen kann. Das ganze läuft über VoIP und stellt wohl einen ersten Schritt seitens Google dar, in den VoIP-Markt mit einzusteigen. Der Messenger Google Talk bietet dies zwar auch schon an, ist jedoch noch nicht sehr weit verbreitet. Mit seinen AdSense-Anzeigen wird sich dies wohl sehr schnell ändern. Die Gespräche sind vollkommen kostenlos, egal wohin man auch anruft. Auch Ferngespräche oder Anrufe aufs Handy bezahlt Google. Auch Datenschützer müssen nicht auf die Barrikaden gehen, Google speichert Telefonnummern und die Länge der Anrufe nur für sehr kurze Zeit und verspricht diese so früh wie möglich wieder zu löschen. Die Telefonnummer wird nicht weiter verkauft oder anderweitig von Google genutzt werden. Es ist dafür aber möglich seine eigene Telefonnummer auf dem eigenen Rechner via Cookie zu speichern. Mit diesem Dienst kann zwar auch Unwesen getrieben werden, z.B. die Telefonnummer des Nachbarn eintragen, und der kann sich dann ständig von Google anrufen lassen. Doch auch gegen diesen Missbrauch wird Google - wenn es soweit kommen sollte - sicherlich wieder eine gute Lösung finden. Möglich wäre eine einmalige Aktivierung einer Telefonnummer: Man wird angerufen, bekommt einen Code durchgesagt und muss diesen eingeben. Aber noch ist es nicht soweit. Ich persönlich habe noch keine AdSense-Anzeige mit Telefon gesehen, wahrscheinlich wird es eine Weile dauern bis die große Masse seine Telefonnummer eingetragen hat oder überhaupt sich erstmal davon überzeugt hat das diese Erweiterung durchaus mehr Kunden bringen kann, als nur ein einfacher Klick auf der Website. » Screenshots von Click-To-Call » Click-To-Call-FAQ
GWB-Dossier Click-to-Call