In den letzten Jahren haben sich die Spiele unter Android sehr stark weiter entwickelt und vor allem in punkto Grafik einige Schippen draufgelegt. Doch während die Displays immer hochauflösender, die Prozessoren immer leistungsfähiger und die Spiele immer anspruchsvoller wurden, hat sich unter der Haube von Android schon längere Zeit nichts mehr getan. Jetzt hat Google angekündigt, dass man schon bald die neue Vulkan Engine in Android unterstützen möchte, die eine deutlich bessere Leistung hat als das bisher verwendete OpenGL ES.
Im vergangenen Jahr hat Google das Android One Programm ins Leben gerufen und möchte sich damit vor allem auf die Schwellenländer wie Indien, Bangladesch oder auch die Philippinen konzentrieren, denen man eine große Zukunft im mobilen Bereich vorhersagt. Ziel des Programms ist es, möglichst viele Menschen mit günstigen Geräten zu erreichen und die eigenen Angebote in die Hände möglichst vieler neuer Nutzer zu bringen. Doch bisher war das Programm nur wenig erfolgreich, was Google nun zu einem Neustart veranlasst.
Erst vor wenigen Tagen hat Microsoft die Windows Bridges vorgestellt, mit denen sich Android- und iOS-Apps auch unter Windows 10 ausführen bzw. auf die Plattform portieren lassen. Während man eine erste Vorabversion für iOS-Apps bereits zur Verfügung gestellt hat, wurde die Android-Version aber bisher noch unter Verschluss gehalten. Jetzt wurde das Tool allerdings von einem chinesischen Software-Entwickler geleakt und kann heruntergeladen und verwendet werden. Doch die Version zeigt auch bereits eine große Schwachstelle des Tools.
Für lange Zeit sah es so aus, als wenn Microsoft auf verlorenem Posten stehen würde und mit den Strategien der letzten Jahre, allen voran Windows 8.x und Windows Phone, so ziemlich alles falsch gemacht hat was man falsch machen konnte. Doch mit Windows 10 ist dem Unternehmen sehr wahrscheinlich ein Befreiungsschlag gelungen, der es endlich wieder auf Augenhöhe mit Google & Co. bringen soll. Jetzt hat Microsoft zwei Tools vorgestellt, mit dem sich sowohl Android- als auch iOS-Apps direkt auf die Windows-Plattform portieren und dort ausführen lassen.
Seit Ende Juli schwebt das Schreckgespenst Stagefright über allen Android-Nutzern und verwandelt fast 1 Milliarde Geräte in ein mobiles Sicherheitsrisiko. Zwar hat Google bereits vor Wochen Patches an die Smartphone-Hersteller ausgeliefert, doch bisher ist davon noch keines bei den Endnutzern angekommen. Mit zwei simplen Apps lässt sich nun testen, ob das eigene Gerät ebenfalls von der Lücke betroffen ist, bzw. ob ein ausgeliefertes Update bereits Wirkung gezeigt hat.
Nachdem in Redmond spätestens seit dem Antritt von CEO Satya Nadella die Hölle bei Microsoft zugefroren ist und das Unternehmen zunehmend Software für Android entwickelt, scheint es nun auch in Cupertino bald so weit zu sein: Aktuelle Jobangebote von Apple beweisen, dass das Unternehmen in Zukunft auch Software und Apps für Googles Android-Plattform entwickeln möchte. Worum es dabei genau geht ist allerdings bisher noch unklar.
Die Situation mit der Bereitstellung und Auslieferung von Updates bei Android war noch nie wirklich zufrieden stellend und für viele Nutzer ein großes Ärgernis. Doch gerade die Ereignisse der letzten Wochen haben gezeigt, dass das ganze auch ein großes Risiko ist und Sicherheitslücken Tür und Tor öffnet. Jetzt ergreifen Google und Samsung eine dringend notwendige Maßnahme und kündigen monatliche Sicherheitsupdates für die Smartphones an.
Google hat wieder einmal die aktuellen Zahlen zur Verbreitung der einzelnen Android-Versionen veröffentlicht, und diese zeigen eine weiter steigende Verbreitung der aktuellen Versionen. Die aktuelle Version Lollipop kommt mittlerweile auf einen Anteil von über 18 Prozent, was kurz vor der Verbreitung von Android M natürlich immer noch kein Zufriedenstellender Wert ist.
Erst vor einigen Tagen ist die StageFright-Lücke für Android geworden, die noch immer nicht gestopft ist, da taucht schon die nächste Lücke im System auf - die allerdings derzeit noch nicht ganz so prekär ist wie die erste. Mit einem präparierten Video in einem MKV-Container lässt sich das Betriebssystem komplett lahmlegen und ist anschließend kaum noch nutzbar. Im schlimmsten Fall hilft dann auch ein Neustart nicht mehr.
Seit einiger Zeit hat Microsoft ein zunehmend großes Interesse an Googles Android-Plattform und entwickelt immer mehr Software für das Betriebssystem: Nach Microsoft Office und der Sprachassistentin Cortana hat man nun vor einigen Tagen auch einen eigenen Launcher für Android vorgestellt - mit einem erneut sehr interessantem Konzept. Der Arrow Launcher ist recht einfach gehalten und steht aktuell in einer frühen Beta-Version für alle Tester zum Download bereit. Ein Video zeigt nun die wichtigsten Funktionen.
Vor zwei Tagen wurde öffentlich bekannt, dass im Android-Betriebssystem eine riesige Sicherheitslücke klafft, von der potenziell alle Nutzer betroffen sind. Die Lücke ist insbesondere deswegen gefährlich, weil sie keine weitere Interaktion des Nutzers erfordert und direkt von Außen von einem Angreifer auf das Smartphone gesendet werden kann - ohne dass sich der Nutzer dagegen wehren könnte. Jetzt hat Google angekündigt, dass man Anfang nächster Woche ein Sicherheitsupdate für Nexus-Geräte anbieten wird.
Immer wieder einmal tauchen in Android Sicherheitslücken auf, die aber in den meisten Fällen keine große Verbreitung finden und ein Zutun des (naiven) Nutzers erfordern. Jetzt ist eine Lücke aufgetaucht, bei der ein Angreifer komplett ohne zutun des Nutzers die volle Kontrolle über das Smartphone übernehmen kann - und das ohne dass der Nutzer dies bemerkt. Betroffen sind ca. 18 Prozent aller Android-Nutzer - eine gigantische Masse von 950 Millionen betroffenen Nutzern. Und ein Patch wird es für die meisten wohl nicht geben.