Es gibt viele Tools mit denen sich ein verlorenes Smartphone wiederfinden bzw. lokalisieren lässt - doch nahezu alle setzen voraus dass eine dazugehörige App auf dem Smartphone installiert ist. Mit dem Device Manager ermöglicht auch Google schon seit längerer Zeit die einfache Verwaltung und Lokalisierung aller verbundenen Smartphones - aber auch dieser muss erst einmal installiert werden, und viele Nutzer kennen die App gar nicht. Jetzt macht es Google aber noch einfacher das eigene Smartphone zu lokalisieren - über die Websuche.
Wie erwartet ist die EU-Wettbewerbskommission nun offiziell zu dem Ergebnis gekommen, dass Google seine marktbeherrschende Stellung im Bereich der Suchmaschinen ausnutzt um die Konkurrenz aus dem Markt zu drängen. Dazu wurden die einzelnen Punkte heute an das Unternehmen übermittelt, woraufhin Google nun zehn Wochen Zeit hat um Gegenargumente zu liefern.
Aufgrund von angeblichen Patentverletzungen verdient Microsoft bei jedem verkauften Android-Smartphone kräftig mit: Durch Lizenzzahlungen der Smartphone-Hersteller hat Microsoft alleine im Jahr 2013 mehr als 2 Milliarden Dollar verdient - und mittlerweile dürfte diese Summe noch einmal gewaltig angewachsen sein. Dieses Modell macht man sich nun zu Nutze um die eigenen Apps schneller verbreiten zu können: Wer zukünftig Microsoft-Apps auf Android-Smartphones vorinstalliert bekommt einen Rabatt bei den Lizenzzahlungen.
Jetzt wird es ernst für Google: Seit Jahren untersucht die EU-Wettbewerbskommission den Vorwurf der Konkurrenz, dass das Unternehmen seine Macht im Suchmaschinenbereich missbraucht um eigene Angebote zu bevorzugen und Konkurrenten aus dem Markt zu drängen. Während man sich mit dem früheren Kommissar Joaquín Almunia auf doch relativ geringe Zugeständnisse einigen konnte, reicht das der Nachfolgerin Margarethe Vestager bei weitem nicht. Heute könnte nun ein neues Verfahren eröffnet werden - Google bereitet seine Mitarbeiter weltweit bereits darauf vor.
Schon seit einigen Jahren gibt es immer wieder Gerüchte darüber, dass Google die beiden Betriebssysteme Android und Chrome OS zusammenlegen und eine gemeinsame Plattform schaffen wird. Gerade im vergangenen Jahr gab es immer wieder Hinweise darauf, etwa durch die Gesamt-Verantwortung von Sundar Pichai, einem gemeinsamen Entwicklungschef oder auch einem geplanten Hybrid-Gerät mit beiden Betriebssystemen. Doch möglicherweise ist eine Zusammenlegung gar nicht nötig, denn die Oberflächen wachsen schon jetzt langsam aber sicher zusammen.
Googles neues Betriebssystem Android Auto steht zwar derzeit noch in den Startlöchern, dürfte aber mit seiner langen Liste an Partnern noch in diesem Jahr einen wahren Blitzstart hinlegen - und als Entwickler sollte man natürlich darauf vorbereitet sein. Der Vorteil von Android Auto ist, dass eine bestehende Android-Anwendung für das Smartphone oder Tablet mit nur wenigen Code-Zeilen auch für die Auto-Version des Betriebssystem fit gemacht und mit mehr Funktionen ausgestattet werden kann.
Schon seit langer Zeit arbeitet Google daran die beiden Ökosysteme Android und Chrome OS miteinander zu vereinen, möchte aber keine der beiden Plattformen aufgeben bzw. beide für ihre jeweiligen Einsatzzwecke weiter anbieten. Bereits im September hat Google daher ein Tool vorgestellt, mit dem es möglich war Android-Apps auf Chrome OS auszuführen - allerdings nur sehr eingeschränkt. Jetzt wurde das Tool ARC in der Beta-Version veröffentlicht und kann beliebige Android-Apps innerhalb des Chrome-Browsers ausführen.
In den vergangenen Monaten und Jahren hat Google sehr viel Arbeit darin investiert, Android sicherer zu machen und das Betriebssystems weiter gegen schadhafte Apps abzuschotten. Dazu hat man vor allem an der Quelle damit begonnen, schadhafte Apps direkt zu erkennen und diese gar nicht erst auf das Smartphone zu bringen. Sowohl der Play Store als auch das Betriebssystem selbst haben dafür verbesserte Sicherheitsfunktionen bekommen - und diese zeigen nun Wirkung. Innerhalb von einem Jahr hat man die Verbreitung von Malware halbiert.