Jede Android-Version trägt neben der Versionsnummer auch eine oder mehrere interne Bezeichnungen, die für Endnutzer zwar nicht mehr sichtbar sind, aber dennoch vor allem in Fachkreisen weiterhin geläufig bleiben. Jetzt wurde die neue Android 16-Bezeichnung bekannt, die gleich zwei Überraschungen bereithält und die Richtung für künftige Versionen vorgeben dürfte. Es sorgt aber auch für Unklarheiten bei der Buchstaben-Nummerierung.
Seit weit über zehn Jahren arbeitet Google parallel und weitgehend unabhängig an den beiden Betriebssystemen Android und ChromeOS. Fast genauso alt wie das Chromebook-Betriebssystem sind auch die Gerüchte, die sich um eine mögliche Zusammenlegung der beiden Plattformen drehen. Durch den jetzt präsentierten neuen Android-Desktopmodus könnten diese neue Nahrung erhalten - und das völlig zurecht.
Schon am Montag könnte es wieder soweit sein: Google wird zum Beginn der ersten vollen Woche des Monats das Android-Sicherheitsupdate veröffentlichen und sollte dieses kurz darauf auf die Pixel-Smartphones ausrollen. Das dürfte in diesem Monat wieder sehr interessant werden, denn zusätzlich zu diesem Update darf auch mit einem Pixel Feature Drop gerechnet werden und dann ist da auch noch Android 15, das seit Wochen in den Startlöchern steht.
Der Umbau der Android-Oberflächen rund um die Einstellungen geht weiter: Nachdem sich kürzlich ein neues Design für die Systemeinstellungen gezeigt hat, taucht jetzt eine ähnliche Anpassung für die sehr umfangreichen Google-Einstellungen auf. Auch diese werden neu kategorisiert, setzen auf lange Listen und eine Abgrenzung der einzelnen Einträge durch deutlich sichtbarere Sektionen. Das tut der Übersicht sehr gut.
Erst vor wenigen Wochen hat Google das neue Format Gemini Live vorgestellt, das eine dauerhafte Kommunikation mit dem KI-ChatBot ermöglicht. Während das Werkzeug ursprünglich nur für zahlende Abonnenten bereitstehen sollte, öffnet man es jetzt für alle Nutzer: Das jüngste Update bringt Gemini Live vollkommen kostenlos zu allen Android-Nutzern und bereitet den Weg für eine breitere Verwendung.
Die Android-App Google Telefon hat gar nicht so viele Aufgaben zu erfüllen, wurde aber dennoch zuletzt mehrfach mit größeren Updates ausgestattet - und jetzt steht die nächste Anpassung vor der Tür. Die neue Version ändert das Verhalten der Buttons bei einem eingehenden Anruf und dürfte damit vor allem in den ersten Tagen und Wochen bei vielen Nutzern zu Verwirrung und vielleicht so manchem nicht-angenommenen Anruf führen.
Google veröffentlicht in jedem Jahr eine neue Android-Version, die sehr viele Neuerungen im Gepäck hat und stets auch an Bereichen schraubt, die über einen sehr langen Zeitraum etabliert sind. Dazu gehören auch die Benachrichtigungen, die mit einer der kommenden Versionen von Android 15 offenbar zu den Schwerpunkten gehören. Hier findet ihr eine schnelle Übersicht über alle bisher bekannten Neuerungen.
Kaum zu glauben, aber Googles Smartphone-Betriebssystem Android feiert schon bald den 17. Geburtstag, den man zwar nicht offiziell zelebrieren wird, der aber dennoch ein guter Zeitpunkt für einen Rückblick ist. Zwei ehemalige Team-Mitglieder aus der Anfangszeit haben verraten, dass Android gar nicht als Reaktion auf das iPhone entwickelt wurde und Google sowohl vor als auch dem nach iPhone einen ganz anderen Konkurrenten im Visier hatte.
Android-Nutzer werden schon seit Jahren damit verwöhnt, dass das Betriebssystem mehrmals im Monat im Hintergrund aktualisiert wird. Zum Teil enthält dieser Rollout neue Funktionen, die auch an der Oberfläche sichtbar werden. Dank der weiterhin steigenden Modularität konnten die Google System Updates geschaffen werden, auf die wir zum Abschluss des Monats wie üblich zurückblicken. Der Monat September hatte wie gewohnt viele interessante Dinge zu bieten.
Mit einer der kommenden Versionen von Android 15 wird Google den neuen Desktopmodus einführen, der sich seit einigen Tagen bereits auf dem Pixel Tablet im Rahmen der QPR Beta nutzen lässt. Der erste Blick auf die Oberfläche dieses Modus zeigt, dass Googles UI-Ingenieure das Rad zwar nicht neu erfunden haben, aber vielleicht die dennoch bisher beste Verbindung aus Mobil und Desktop zeigen.
Google arbeitet seit vielen Jahren an einem echten Android-Desktopmodus und hat dabei im Laufe der Zeit so manches Konzept ausprobiert. Jetzt scheint das Projekt endlich in der finalen Phase angekommen zu sein, denn die aktuelle Android 15 QPR1 Beta erlaubt erstmals die Nutzung dieser Oberfläche auf dem Pixel tablet. Der erste Blicke auf den Android-Desktopmodus zeigt, dass sich die Wartezeit durchaus gelohnt hat. Denn Google präsentiert ein durchdachtes Konzept mit großem Potenzial für die Zukunft.
Viele Android-Nutzer dürften neben ihrem Smartphone noch weitere Geräte besitzen, auf denen sie mit demselben Google-Konto eingeloggt sind. Sei es ein weiteres Smartphone, ein Tablet oder auch ein Smart Display auf Android-Basis. Jetzt wird es durch das seit längerer Zeit in Entwicklung befindliche "Cross Device" möglich, sowohl die Internetverbindung als auch aktive Anrufe auf ein anderes Gerät zu streamen.
Viele Android-Nutzer dürften die Freiheit schätzen, Apps aus beliebigen Quellen installieren und bei Bedarf den Google Play Store umgehen zu können - das sogenannte Sideloading. Was seit jeher als große Stärke der Android-Plattform gilt, könnte schon bald deutlich erschwert werden, denn Google wird einige Änderungen vornehmen. Man wird wohl gleichzeitig die Offenheit als auch den Druck gegen das Sideloading erhöhen.
Google arbeitet schon seit Jahren an einem echten Android-Desktopmodus und jetzt scheint das Projekt endlich in der finalen Phase zu sein, denn mit dem gestrigen Release von Android 15 QPR1 Beta 2 lässt sich die Oberfläche erstmals auf dem Pixel Tablet aktivieren. Der erste Blick zeigt uns, dass sich die Wartezeit gelohnt hat, denn der Android-Desktop ist durchdacht, einfach nutzbar und hat zukünftig viel Potenzial.