Mit den Accelerated Mobile Pages (AMP) hat Google innerhalb kürzester Zeit ein neues Webseiten-Format etabliert, das von sehr vielen Plattformen verwendet wird, und vor allem mit schnellen Ladezeiten punktet. Jetzt wird dieses Format erstmals umfangreich erweitert und bekommt ein darauf basierendes Schwester-Format: AMP Stories. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus einer Webseite und dem viel-kopierten Story-Format.
Der Siegeszug des Smartphones hat nicht nur für eine enorme Verbreitung von Apps gesorgt, sondern hat auch das Internet innerhalb weniger Jahre auf "Mobile-First" getrimmt - und heute sind mobile Besucher für viele Webseiten längst wichtiger als die Desktop-Nutzer (auch bei uns). Google als DIE Suchmaschine kann das natürlich nicht ignorieren, hat sich aber wohl jahrelang nicht zu einer grundlegenden Änderung durchringen können. Jetzt hat Google den Soft-Start des Mobile-First-Index bekannt gegeben.
Bei Google stehen schon seit einiger Zeit die "Next Billion Users" im Mittelpunkt, und man beschäftigt sich mit der Entwicklung von Apps für schwächere Geräte und geringe Datenmengen. Eine dieser Apps wurde im Sommer unter der Bezeichnung Triangle vorgestellt und soll vor allem dabei helfen, Traffic einzusparen und den Datenverkehr zu kontrollieren. Jetzt wurde die App in Datally umbenannt und steht ab sofort weltweit für alle Nutzer zur Verfügung.
Webseiten in Googles schlankem Format AMP erfreuen sich großer Beliebtheit und werden von vielen großen Plattformen eingesetzt, um Ladezeiten zu minimieren. Bisher hatte Google den Webmastern völlig freie Wahl in der Gestaltung dieser Webseiten gelassen, aber jetzt hat man erstmals angekündigt, in Zukunft Daumenschrauben anzuziehen: Beide Versionen einer Webseite müssen nun den gleichen Inhalt ausliefern.
Bei Google dreht sich vieles um das Thema Geschwindigkeit, sowohl beim Einsparen von unnötigen Schritten als auch bei der Auslieferung von Inhalten. Jetzt wird wieder eine neue Funktion in der mobilen Websuche getestet, mit der Ergebnisse in einer "Quick View"-Ansicht geöffnet werden können. Eine solche Funktion gab es vor einigen Jahren schon einmal, wurde aber sehr schnell wieder eingestellt. Jetzt ist sie in einer veränderten Form zurück.
Googles Designer sind bekannt dafür, unzählige Oberflächen und Stile auszuprobieren und stiften dadurch immer wieder mal Verwirrung. Dass dann tatsächlich Oberflächen aktualisiert und für alle Nutzer geändert werden, kommt hingegen deutlich seltener vor. Jetzt ist es mal wieder soweit, und die Oberfläche der mobilen Websuche erstrahlt in neuem Glanz. Jetzt setzt man auf abgerundete Ecken und leicht veränderte Farben.
Googles Designer basteln gerade an der Oberfläche der Suchvorschläge der Android-App, und probieren dort nun einige Varianten für die Zukunft aus. Bei einigen Nutzern ist nun ein ganz neues Design aufgetaucht, das schon während der Eingabe viele Informationen gibt, Bilder anzeigt und sogar für doppeldeutige Begriffe endlich eine Lösung gefunden zu haben scheint. Sieht eigentlich sehr schick aus.
Wenn es um die Oberflächen der diversen Google-Apps geht, dann können die Designer einfach nicht ihre Finger davon lassen und zeigen immer wieder kleinere und größere Änderungen an den UIs. In der mobilen Bildersuche wird derzeit wieder ein neues Design getestet oder vielleicht auch schon ausgerollt, das die Übersicht bei der Einzelergebnis-Ansicht verbessern soll, in dem die Abstände vergrößert und etwas tiefer in den Farbtopf gegriffen wird.
Schon als Microsoft noch aktiv mit der Weiterentwicklung und dem Marketing von Windows Phone beschäftigt war, wurde die Plattform immer wieder von Experten und Beobachtern für tot erklärt - und wenig überraschend sollten sie am Ende recht behalten. Jetzt hat der Windows-Chef des Unternehmens höchstpersönlich den Tod der Plattform verkündet und gibt an, sich sogar selbst von Windows Phone verabschiedet zu haben. Damit kann das Kapitel dann wohl endgültig geschlossen werden.
Viele Portale und Webseiten bieten mittlerweile auch eine AMP-Version ihrer Artikel an und setzen auf die Vorteile von Googles blitzschnellem Format. Um die Ladezeiten noch weiter zu verkürzen, liefert Google diese mobilen Seiten häufig über den eigenen AMP-Proxy aus, der über ein optimiertes Caching und schnellere Antwortzeiten verfügt. Aber genau das kann schnell zu einer Gefahr und zum Einfallstor für Phishing & Co werden.
Der Play Store ist ein fester Bestandteil sehr vieler Android-Smartphones und ist für die Suche und den Download von Apps die erste Anlaufstelle. Doch Googles große App-Welt steht nicht nur als Smartphone-App zur Verfügung, sondern besitzt bekanntlich auch eine Web-Version - und davon wiederum gibt es auch eine mobile Version. Da diese aber nicht ganz so komfortabel ist, ermöglicht ein neuer Button nun den schnellen Wechsel zur App.
Mobile Payments und die schrittweise Ersetzung des Bargelds durch digitale Bezahlmöglichkeiten sind seit Jahren ein wichtiges Geschäftsfeld für viele große IT-Unternehmen, und Google ist mit der eigenen Lösung Android Pay eigentlich sehr gut aufgestellt. Allerdings gibt es diese derzeit nur in wenigen Ländern und geht nicht auf die Bedürfnisse bestimmter Länder ein. Aus diesem Grund hat Google nun in Indien die neue Plattform Tez vorgestellt, die sehr interessant aussieht.
Der Knowledge Graph steht sowohl auf dem Desktop als auch in der mobilen Version der Google Websuche zur Verfügung, sammelt dort Informationen und Fakten über unzählige Themen und bereitet diese übersichtlich auf. Aufgrund des geringeren Platzangebots sind die Informationen in vielen Fällen auf dem Smartphone übersichtlicher sortiert als auf dem Desktop und sind dort in vielen Tabs angeordnet. Durch ein kleines Update für diesen mobilen Knowledge Graph wandelt sich dieser jetzt in eine Art Mini-App rund um das Thema.
Es gibt unzählige Zertifikate im Web, und die meisten dienen lediglich dazu, dass der Aussteller sehr viel Geld mit wenig Arbeit verdienen kann. Doch wenn große Unternehmen wie Google oder auch Microsoft solche Zertifikate ausstellen, haben sie natürlich eine ganz andere Bedeutung und können den Besitzer auch tatsächlich voranbringen. Google hat nun ein neues Zertifikat angekündigt, mit dem sich mobile Web-Entwickler auszeichnen lassen können.
Auch wenn es durch eine lange der Phase mit vier Developer Previews gelaufen ist, ist Android Oreo noch immer ein brandneues Betriebssystem mit einigen Kinderkrankheiten. Jetzt ist wieder ein kleines Problem aufgetaucht, das bei längerer Nutzung auch zu einem großen Problem werden kann: Selbst bei der Nutzung von WLAN bleiben die Mobilen Daten bei einigen aktiviert und werden weiterhin verwendet.