Der Tablet-Markt steht seit langer Zeit unter immer größeren Druck, denn die Verkaufszahlen sinken rapide und haben nun schon fast ununterbrochen vier Jahre in Folge einen Rückgang gezeigt. Googles Ankündigung, vollständig aus dem Tablet-Markt auszusteigen, dürfte nicht unbedingt dazu beitragen, dass sich das in Zukunft bessert. Viel mehr kann die Ankündigung als erster Sargnagel für die Geräteklasse gesehen werden, in der eigentlich nur Apple echten Erfolg haben konnte.
Im November wird Googles neue Spieleplattform Stadia an den Start gehen und will den Spielemarkt in einigen Punkten revolutionieren und natürlich auch hohe Marktanteile erobern. Allerdings wird die Plattform nicht gleich von Beginn an jedem Nutzer zur Verfügung stehen, sondern den bereits angekündigten Funktionsumfang erst im Laufe der Zeit ausbauen. Weil das etwas kompliziert ist, bekommt ihr hier eine ausführliche Zusammenfassung, was ihr wirklich benötigt, um von Beginn an dabei zu sein.
Der immer wahrscheinlichere Verlust der Android-Lizenz kommt Huawei sehr teuer zu stehen, aber hinter den Kulissen zeichnet sich ab, dass die Angelegenheit auch an Google nicht spurlos vorübergehen und noch große Folgen haben wird. Glaubt man Medienberichten, dann arbeitet nicht nur Huawei an einer Alternative, sondern auch alle anderen großen chinesischen Hersteller können sich mit einer Google-freien Zukunft anfreunden.
Huawei präsentiert sich aktuell sehr selbstsicher und hofft, die durch den US-Bann ausgelöste Krise ohne größere Einschnitte zu überstehen. Den eigenen Aktionären hingegen muss man dann doch langsam reinen Wein einschenken und kann nicht weiter so tun, als wenn nichts passiert wäre. Nun musste der Konzern vermelden, dass man in den nächsten zwei Jahren mit einem Umsatzeinbruch von 30 Milliarden Dollar rechnet. Keine guten Aussichten für das Smartphone-Geschäft.
Vor ziemlich genau einem Monat hat die US-Regierung Huawei auf die Handels-Blacklist gesetzt und damit eine Kettenreaktion ausgelöst, dessen vorläufiges Ende noch längst nicht abzusehen ist. Nach aktuellem Stand wird Huawei unter anderem die Android-Lizenz verlieren und ein neues Betriebssystem für die Smartphones finden müssen. Laut einem Medienbericht soll die Lösung für dieses Problem schon in wenigen Wochen präsentiert werden und könnte für Google zu einer riesigen Katastrophe werden.
Google ist bereits seit einigen Jahren Marktführer im Browsergeschäft und erreicht mit Chrome global einen Anteil von etwa 70 Prozent. Das ist ein deutlicher Abstand zur Konkurrenz, aber noch keine marktbeherrschende Stellung, so wie sie in einigen anderen Bereichen herrscht. Blickt man etwas hinter die Zahlen, ist Googles Einfluss aber tatsächlich deutlich größer als es die Statistiken zeigen. Das zeigt sich an jüngsten Entwicklungen wieder sehr deutlich.
Der US-Bann und seine Folgen werden Huawei noch sehr lange beschäftigen und sorgen schon jetzt für einen kräftigen Dämpfer bei den Verkaufszahlen. Obwohl aktuelle Geräte noch nicht von den US-Sanktionen betroffen sind und auch weiterhin über den Play Store, WhatsApp & Co. verfügen werden, ist die Unsicherheit unter den potenziellen Kunden sehr groß. Mehrere Einblicke in die Verkaufszahlen zeigen, dass Huawei aktuell vor einem Scherbenhaufen steht.
Google hat es in der EU nicht leicht und musste nicht nur bereits drei Milliardenstrafen über sich ergehen lassen, sondern auch bereits einige Zugeständnisse umsetzen, die am Ende dem Endnutzer teuer zu stehen kommen. Nun beginnt die Umsetzung der nächsten Sanktion, mit der weiterer Ärger verhindert werden soll: Die ersten Nutzer bekommen im Play Store die Browserweiche zu sehen und können sowohl alternative Browser als auch Suchmaschinen auswählen.
Nach einigen Jahren des Stillstands kommt langsam wieder Bewegung in den Browsermarkt: Im Chrome-Browser stehen einige große Änderungen bevor, Microsoft versucht es mit einem ganz neuen Anlauf und nun stehen auch beim Firefox-Team die Zeichen auf Veränderung: Mozilla hat angekündigt, schon bald Premium-Funktionen in den Browser bringen zu wollen, für die die Nutzer in Form eines Abos zur Kasse gebeten werden sollen.
In den letzten Wochen hat die Geschichte rund um Huawei für viele Diskussionen und auch Unsicherheiten bei den Nutzern gesorgt - aber eine Lösung zeichnet sich bisher noch nicht ab. Jetzt prescht Google hervor und hat bekundet, auch in Zukunft weiterhin mit Huawei arbeiten zu wollen - zumindest dann, wenn die US-Regierung dieser Ausnahmegenehmigung zustimmt. Alles andere wäre laut Google ein Sicherheitsrisiko.
Es gab schon bessere Zeiten für Huawei und die Millionen Fans und Nutzer der chinesischen Smartphone-Marke. Nachdem viele Unternehmen mit Verbindungen in die USA die Zusammenarbeit auf Eis gelegt haben, ist die Zukunft der Smartphones mehr als ungewiss, aber dennoch gibt sich Huawei nach wie vor sehr selbstbewusst. In einem neuen Werbespot bedankt man sich nun für die breite Unterstützung und stellt in Aussicht, dass auch in Zukunft weiter Smartphones produziert und verkauft werden. Wenn auch vorerst deutlich weniger.
Die Zukunft von Huaweis Smartphone-Geschäft ist aktuell mehr als unklar, denn in der derzeitigen Situation kann keiner der vielen Partner oder das Unternehmen selbst vorhersehen, wie sich die Geschichte weiterentwickelt. Aber natürlich kann Huawei nicht einfach abwarten, sondern muss sehr zeitnah reagieren - und das hat man nun getan. Laut chinesischen Medienberichten wurde die Produktion einiger Smartphone-Linien vollständig gestoppt und auch die internen Ziele werden nun überdacht.
In der Huawei-Zentrale dürfte seit einigen Tagen Notstand herrschen, auch wenn sich das Unternehmen diesen Umstand öffentlich nicht anmerken lassen will. Praktisch alle großen Zulieferer und Organisationen mit Verbindungen in die USA haben ihre Verträge mit Huawei auf Eis gelegt und werden das Unternehmen nicht mehr beliefern - dazu gehört auch Google. Für die Google-Produkte hat Huawei bereits Ersatz organisiert und nun stellt sich die große Frage, ob das langfristige Auswirkungen auf Android und damit auch auf das Unternehmen Google haben kann.
Seit vielen Jahren haben die Smartphone- und Displayhersteller immer wieder faltbare Gerät in Aussicht gestellt, allerdings waren die restlichen Technologien noch nicht für die neue Form bereit. In diesem Jahr sollte es nun endlich soweit sein und die beiden größten Hersteller haben ihre Geräte bereits präsentiert. Doch durch mehrere Umstände scheint es nun so, dass sich die Nutzer noch länger gedulden müssen, bis sie ein faltbares Gerät in Händen halten.
Die aktuellen Umstände rund um den Verlust der Android-Lizenz (hier findet ihr alle Informationen) zwingen Huawei dazu, sich nach einer Android-Alternative umzusehen, wobei man schon vor längerer Zeit verkündet hatte, auf ein neues eigenes Betriebssystem zu setzen. Gestern gab es erste Informationen rund um das zu Android-Apps kompatible HongMeng OS. Ein neuer Bericht besagt nun, dass das "Project Z" noch längst nicht für den globalen Einsatz bereit und alles andere als fertig ist.