Der globale Smartphone-Markt ist bereits seit einigen Quartalen ins Stocken geraten und verspricht derzeit keine großen Wachstumsraten. Jetzt haben die Marktforscher von Canalys aktuelle Zahlen des zweiten Quartals 2019 veröffentlicht und zeigen, dass der Markt zumindest in Europa nicht zurückgegangen ist. Der große Verlierer ist wenig überraschend Huawei, das einen sehr heftigen Dämpfer hinnehmen und Kunden an Samsung und Xiaomi abgeben musste.
Vor gut drei Monaten wurde Google for Jobs in Deutschland gestartet und dürfte durch die tiefe Integration in die Google Websuche sehr schnell hohe Marktanteile gewonnen haben. Darauf deutet zumindest eine aktuelle Entwicklung hin, die für Google den nächsten großen Ärger mit der EU-Kommission bedeuten könnte: Gleich 23 europäische Job-Suchmaschinen haben die Wettbewerbsbehörde aufgefordert, Googles neues Produkt in die Schranken zu weisen.
Google hat vor wenigen Tagen angekündigt, dass die Android-Nutzer in der EU ab dem kommenden Jahr eine alternative Suchmaschine verwenden können und diese sehr leicht aus einer Liste auswählen und wechseln können. Allerdings sorgt das von Google gewählte System zur Auswahl der Suchmaschinen für sehr viel Kritik. Nun hat sich auch die europäische Suchmaschine Qwant zu Wort gemeldet und wirft Google vor, die Milliardenstrafe der EU-Kommission auf die Wettbewerber umlegen zu wollen.
Die Woche 31 neigt sich dem Ende zu und ist mittlerweile beim Sonntag angekommen. Zeit also, auf die vergangenen sieben Tage zurückblicken und wieder unseren kleinen Wochenrückblick zu beginnen. Wie in jeder Woche Woche blicken wir sowohl auf die beliebtesten Artikel der Kalenderwoche 31 vom 28. Juli bis zum 3. August 2019 als auch auf die gleiche Woche vor fünf Jahren und vor zehn Jahren zurück.
Googles Play Store ist der weltweit größte App Store und bietet den Nutzern sowohl sehr viele kostenlose als auch kostenpflichtige Titel zum Download an. Wer regelmäßig viele Inhalte kauft oder die In-App-Payments nutzt, kann dort sehr schnell hohe Beträge ausgeben, aber vielleicht kann man sich das schon bald ersparen. Google scheint sich bereits in der letzten Testphase des Google Play Pass zu finden - ein Abo-Modell für den Play Store.
Google finanziert das gesamte Android-Ökosystem hauptsächlich über zwei große Einnahmequellen. Neben der Werbung in den eigenen und den vielen Partner-Apps gehören auch die recht üppigen Provisionen im Play Store dazu, die immer wieder als zu hoch angesehen werden. Jetzt hat eine der umsatzstärksten Apps angekündigt, dieses System zu umgehen: Tinder wickelt die In-App-Käufe ab sofort selbst und nicht mehr über den Play Store ab. Google wird nun reagieren müssen.
Die Woche 28 neigt sich dem Ende zu und ist mittlerweile beim Sonntag angekommen. Zeit also, auf die vergangenen sieben Tage zurückblicken und wieder unseren kleinen Wochenrückblick zu beginnen. Wie in jeder Woche Woche blicken wir sowohl auf die beliebtesten Artikel der Kalenderwoche 28 vom 7. Juli bis zum 13. Juli 2019 als auch auf die gleiche Woche vor fünf Jahren und vor zehn Jahren zurück.
Gestern Nachmittag wurde die große Friedenspfeife ausgepackt und verkündet, dass Google und Amazon nun wieder die Konkurrenz-Plattformen unterstützen. Diese Unterstützung gilt in beide Richtungen und beinhaltet auch, dass die Prime Video-App von Amazon Inhalte auf den Google Chromecast streamen kann. Jetzt hat Google bestätigt, dass sich die Amazon-App auch mit den Google Home-Sprachbefehlen steuern lassen wird.
Mozilla ist schon seit längerer Zeit auf der Suche nach alternativen Finanzierungsmethoden und möchte auf diesem Wege die Abhängigkeit von großen Unternehmen wie Google reduzieren. Einige Möglichkeiten wurden bereits während der ersten Ankündigung genannt und nun legt der Firefox-Entwickler noch einmal nach: In Zukunft sollen Nutzer direkt im Browser ein Abo abschließen und viele Webseiten dadurch werbefrei lesen können. Lediglich die Rahmenbedingungen müssen noch abgeklärt werden.
Google Maps wird um immer mehr Funktionen erweitert und bietet dem Nutzer eine Fülle von Informationen aus allen Mapping-Bereichen. Doch die Plattform ist längst nicht mehr so konkurrenzlos wie früher, denn in jüngster Zeit drängen immer mehr Anbieter auf den Markt, die es auf den Platzhirschen abgesehen haben. Ein ganz frischer Neuzugang ist Qwant Maps, das vor allem mit dem Datenschutz und dem europäischen Siegel glänzen will.
Es ist noch nicht vollständig in trockenen Tüchern, aber sehr wahrscheinlich wird Huawei weiter Geschäfte mit US-Unternehmen machen dürfen und somit auch Komponenten und Software für die Smartphones beziehen. Die ganze Geschichte könnte also genauso schnell zu Ende sein, wie sie begonnen hat - aber sie wird nicht folgenlos bleiben. Vor allem Google könnte als großer Verlierer aus der Sache hervorgehen und noch lange an den Folgen zu knabbern haben.
Gestern hat US-Präsident Donald Trump die Tech-Welt damit überrascht, Huawei wieder den Handel mit US-Unternehmen zu erlauben, womit kaum noch einer gerechnet hatte. Auch Huawei-intern war man längst auf eine vollständige Eskalation eingestellt und hat entsprechende Maßnahmen für den Verlust der Android-Lizenz getroffen. Schlussendlich kann das zu einer sehr großen Chance für den Smartphone-Hersteller werden. Der chinesische Hersteller hat einige Möglichkeiten zur Verbesserung des Betriebssystems, die Google selbst nicht bieten kann.
Huawei wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach schon sehr bald von Googles Android-Version verabschieden müssen und das eigene Betriebssystem Ark OS an den Start bringen. Viel ist über die neue Plattform noch nicht bekannt, obwohl sie mutmaßlich schon in wenigen Wochen einsatzbereit sein muss. Eine der wenigen bekannten Informationen besagte, dass Android-Apps bis zu 60 Prozent schneller ausgeführt werden sollen - und das scheint sich nun zu bestätigen. Offizielle Informationen rund um den Huawei Ark Compiler zeigen, wie das erreicht werden kann.
Microsoft-Gründer Bill Gates sorgt aktuell mit der Aussage für Wirbel, dass das Verschlafen des mobilen Marktes einer der größten Fehler aller Zeiten sei, den er selbst begangen habe. Mit Blick auf die heutigen Marktanteile kann man dem durchaus zustimmen, wenn auch vielleicht nicht in dieser Dimension. Der ehemalige Google-CEO Eric Schmidt hat in einem Interview vor einigen Jahren klargestellt, das Android tatsächlich von Anfang an gegen eine mögliche Microsoft-Dominanz positioniert werden sollte.
Mit Android hat Google vor über 10 Jahren den Grundstein für die Dominanz auf dem mobilen Markt gelegt und profitiert bis heute davon, dass die vielen eigenen Apps auf fast jedem Smartphone vorinstalliert sind. Das weckt Begehrlichkeiten und natürlich hätten auch andere Unternehmen zur richtigen Zeit die richtige Idee haben können. In einem Interview bezeichnet Microsoft-Gründer Bill Gates diese verpasste Chance nun als "einen der größten Fehler aller Zeiten".