Google Brasilian Blog
Auch die Brasilianer haben seit mitte Juni einen eigenen Google-Blog bekommen. Nach den Koreanern, Japanern, Chinesen und Mexikanern - und natürlich den Amerikanern - sind sie damit schon die sechsten im Bunde. Fehlt ja bloß noch ein deutschsprachiger Blog oder? Bisher sieht es mit dem AdSense-Blog als einzigste deutsche Seite ja noch relativ mau aus... » Google Brasilian Blog » Liste der Google-Blogs
Völlig unbemerkt von der Weltpresse wurde Googles China-Website am Freitag dem 23. Juni gehackt. Oder besser gehijacked - wie es jetzt auf neudeutsch heißt. Der Aufruf wurde sofort auf die Domain com.cn, ein chinesischer DNS-Registrar umgeleitet. Auch MSN wurde Opfer. Es wird vermutet, dass die Gruppe von Hackern die dieses Kunststück vollbracht hat, bei der Konkurrenz der Firma "Com.cn" arbeitet, da man dieser offensichtlich schaden wollte. Der Traffic von Googles und MSNs Seiten zusammen dürften die Server der Firma schon so ziemlich lahm gelegt haben, wenn es auf einmal so plötzlich kommt. Von der Rufschädigung mal ganz zu schweigen. Erst einen ganzen Tag später, am Nachmittag des 24. Juni gingen beide Webseiten wieder ordnungsgemäß online und zeigten die gewünschten Inhalte an. Tja, wer hat da mal gesagt dass man Google nicht hacken kann? Impossible is nothing » Screenshot [Googlified]
Baidu Google kann auch etwas anderes als immer nur kaufen, kaufen, kaufen. Und zwar verkaufen. Der 2%ige Anteil an der chinesischen Suchmaschine Baidu.com, also 750.000 Aktien wurden mit sofortiger Wirkung verkauft. Für Google springen dabei ca. 59,5 Millionen $ heraus - gekauft haben sie Baidu im Juni 2004 für 5 Millionen $, ein netter Gewinn ;-) Direkt kommentiert hat Google den Verkauf von Baidu nicht - nur soviel:
Es war schon immer unser Ziel, unser eigenes Geschäft in China aufzubauen. Darauf wollen wir uns nun konzentrieren
Die umstrittene Suchmaschine Google China soll also stärker auf den Markt hervordringen - was sowohl der chinesischen Regierung als auch den Google-Kritikern so garnicht gefallen dürfte - Zensur sei dank. Vielleicht ist es aber auch ein erster Schritt zum Rückzug aus dem chinesischen Markt - das wäre zwar strategisch sehr unklug, aber für Googles Image sicherlich förderlich... » Artikel bei der FAZ » Baidu.com
Marissa Mayer Produktchefin bei Google und erste Frau im Unternehmen berichtet über ihren typischen Arbeitstag. Marissa Mayer 8:00 Morgens, Aufstehen, Zur Arbeit fahren 9:00 Ankunft am Googleplex, Telefonkomferenz über eine neue Technologie 10:00 Treffen mit Udi Manber, Ingenieurs-Vize Präsident zur Diskussion über Suchtechnologie und neues Personal 10:30 Treffen mit Associate Product Managers zur Besprechung und Vorbereitung einer intenationalen Geschäftsreise 12:00 Produkt Review mit Larry und Sergey, Entscheidungen über Produktstrategie und mögliche zukünftige Kooperationen 13:00 Durchsicht der Benutzerschnittstellen (UI - User Interface ). Freigabe von Designänderungen für verschiedene Produkte 15:00 Treffen mit einem neuen Teammitglied zur Begrüßung und Besprechung über seine Laufbahn und seine Ziele 15:30 Treffen mit dem Produktmanager von Google Video 16:00 Treffen zur Produktstrategie mit Eric Schmidt, Larry Page und Sergey Brin (Führungstrio) zur Durchsicht der wöchentlichen Nutzungsstatistik und zur besprechung von einigen individuellen Tagesordnungspunkten 17:00 Führungstreffen zur Strategie von Google China 18:00 Büroarbeit 20:30 Aufholen der am Tag eingegangenen E-Mails 23:15 Laufen im Google Fitnesstudio 24:00 Rückkehr nach hause 24:30 Fernsehen und Mails beantworten 3:00 Schlafen » Google Mitarbeiter bei Orkut (Google Blogscoped) » Weitere Artikel über Marissa Mayer [gOS, Älteres Interview aus BusinessWeek]
In der amerikanischen Sendung Condé Nast Portfolio äußert sich Google Firmenchef Eric Schmidt über die generelle Firmenstrategie und die Entscheidung zum Markteintritt in China. Hier der Link zur Übersetzung und einige seiner Kernaussagen: Er sagt: "Bei Google geht alles geht um Geschwindigkeit. ... Wenn wur eine Entscheidung 3 oder 6 Monate früher treffen, sind wir noch viel besser. ... Die China-Entscheidung, die wie ich denke die kontroverseste in der gesamten Firmengeschichte war, ist eine, die im nachhinein betrachtet, früher hätten treffen sollen. Weil der Markt so schnell wächst. Ich denke nicht, dass wir die Entscheidung anders getroffen hätten, aber ich denke, je früher destso besser." Eric Schmidt fügt hinzu, dass die kürzlich gemachten Aussagen von Mitgründer Sergey Brin konsistent zu seinen eigenen seien. Die momentan 110 Millionen chinesischen Google Nutzer sollen nicht von den Google Diensten ausgeschlossen werden. Zudem seien die entfernten Inhalte nur wenig, leider sind es genau solche die viele interessieren. Das Besondere an Google China im Vergleich zu Mitbewerben sei, dass Google als einzige Suchmaschine kenntlich macht, dass Inhalte entfernt wurden, was im ersten Moment unwichtig klingt, aber eine Menge ausmacht. Außerdem speichern wir die Daten der Benutzer, wie E-Mails usw. nicht lokal, sondern in den USA, was eine großer Beitrag des Datenschutzes für die Benutzer ist. Die Realität sei die Entscheidung von einem 90% funktionsfähigen Google.com gegen ein teilweise zensiertes 100% funktionsfähiges Google.cn gewesen. Auf die Frage, ob Google aufgrund der vielen anderen Engagements in die unterschiedlichsten Forschungsprojekte und Webdienste sich vom Hauptziel der suche wegentwickeln wird, antwortet Eric: "Die Suche wird immer Googles Kerngeschäft bleiben und wir stellen das sicher, indem wir 70% des Unternehmens auf die Suche focusieren. Zwischenzeitlich sind wir davon auf 60% abgerückt und intervenieren momentan, indem wir mehr Anstrengungen in Suche und Werbegeschäft investieren. Die Aufteilung ist 70% Kerngeschäft, 20% verwandte Dienste, wie News und Video und 10% investieren wir in belibige andere freie Forschungsprojekte, in denen sich die Mitarbeiter durchaus in Teams ganz eigenen träumerisch/visionären Ideen hingeben. " Zur Innovationsfreudigkeit erklärt er: "Je größer zentral organisierte Unternehmen werden, destso tränger und innovationsärmer werden sie. Die Aufgaben der Mitarbeiter werden langweiliger. Wir versuchen kreativität skalierbar zu machen, was bedeutet, dass wir unseren Teams Ziele geben und die Ergebnisse messen, ansatt direkte Aufgaben zu verteilen." Dann geht Eric auf relevante Radiowerbung ein und erklärt, dass die Vorraussetzungen dafür bereits vorhanden sind und ähnliche kontextbezogene Werbeansätze auch für Fernsehen in verhältnismäßig kurzer Zeit denbar sind: "Diese Märkte sind ein Milliardengeschäft." Hier geht er noch deutlich ins Detail, z.B. "testen wir bereits Werbeanzeigen in Zeitungen. Solche empirischen Studien sind ein sind ein wichtiger Bestandteil unserer Firmenkultur. " In Japan seien relevante, ortsbezogene und personalisierte Werbeanzeigen bereits für mobile Geräte verfügbar. Für den amerikanischen Markt soll diese Technologie innerhalb der nächsten 12 Monate verfügbar werden. Für Europa bereits im Sommer. Es folgen die Details zu GBuy, über die wir hier im Google Watch Blog bereits berichtet haben und noch ein paar weitere Betrachtungen zu Konkurrenten und eine Diskussionsrunde. Video vom Interview bei Condé Nast Portfolio Google in China Statement vom offiziellen Google Blog Mitschrift des Interviews auf SearchEngineWatch von Danny Sullivan [Google Blogscoped]
Einer der wichtigsten Leitsätze vom Google ist: "Do No Evil", um deutlich zu machen, dass Google es als Schmelztiegel vieler intelligenter Wissenschaftler im Gegensatz zu manchen anderen Unternehmen in der Lage ist auch mit legalen und fairen Mitteln erfolgreich zu sein. Sergey Brin, einer der Google Gründer räumte nun jedoch am Dienstag ein, mit dem Zensurfeature für die chinesische Regierung dieser grundlegenden Firmenphilosophie nicht treu geblieben zu sein. Als Begründung für die Entscheidung führte er an: "We felt that perhaps we could compromise our principles but provide ultimately more information for the Chinese and be a more effective service" Er betonte allerdings auch, dass viele Firmen in China trotz der Geschwindigkeitseinbußen die unzensierte Version verwenden. Prompt reagiere der chinesische Außenminister und antwortete am Donnerstag: "China begrüßt ausländische Internet Firmen, die sich in China engagieren, aber sie müssen die lokalen Gesetze befolgen und respektieren, inklusive die der Gesetze zur Meinungsäußerung". Die Organisation Reporter ohne Grenzen berichtete, dass die internationale Google Webseite nun wieder schwerer erreichbar sei und am 31. Mai im ganzen Land komplett blockiert wurde. Inzwischen ist die Blockade aber wohl wieder aufgehoben. Durch die weltweit anspruchsvollste Zensur der chinesischen Regierung war die internationale Webseite Google.com in der Vergangenheit für die Chinesen unbenutzbar langsam. Google kooperierte im Januar mit der chinesischen Regierung und stellte mit Google.cn den 100 Millionen Chinesen, die inzwischen online sind eine zensierte Version der Google Suche zur Verfügung, um den chinesischen Gesetzen zu folgen, aber trotzdem durch eine performante Suche auf dem Markt präsent zu sein. [BBC, Statement von Sergey Brin ,Google Blogscoped, Breitbart.com, AP, UnofficialGoogleweblog]
Hier gibt es mal eine kleine Zusammenfassung vom gestrigen NDR-Zapp Google Spezial. Ich persönlich habe es nicht gesehen, aber Stefan hat mir eine kleine Mitschrift zukommen lassen und so veröffentliche ich sie einfach mal in seinem Namen. Weiter unten ein Bericht zur Sendung aus Spigel Online von Christian Stöcker. Wer es nicht gesehen hat - die Sendung wird am Freitag 15:30 in 3Sat wiederholt.
Kurzzusammenfassung von Stefan: Franziska Pigulla (Akte X Scully Sprecherin) führte durch die Welt der Google Dienste, wobei aus in 3 verschiedenen im Beitrag ständig wechselnden Perspektiven die verschiedenen Themen beleuchtet wurden. 1. Eine Anwenderin, die Google Dienste für ihr Alltagsleben benutzt, von googlen nach Personen, über Bahnreisen und Shopping zu Satelitenkarten und Google Mail. 2. Journalisten und Techniker, die Suchmaschinen im Internet einordnen und betonen wieviel Daten Google doch sammelt und welche Folgen das haben könnte. Hier wird vor allem auf das Ranking-Entscheidungsproblem eingeangen. D.h. Google-Suchergebis UNGLEICH Alle Inhalte des Internet 3. Der Autor des Buchs "Die Google-Story" der die Firmengeschichte erzählt, die Informationsstrategie und die Weitere Themen: Die Google Buchsuche und europäische Konkurrenzanstrengungen. Natürlich wurde auch die China-Story nicht ausgelassen und damit kritisch kommentiert, daß Google der "Do not evil" Philosophie damit nicht treu geblieben ist. Abschließend wurde noch auf Werbung als Geschäftsbasis eingegangen und auf die Gefahren, die der angeblich inzwischen einfach gewordende Klickbetrug mit sich bringt.

Zum Bericht Christian Stöcker im Spigel Online: Die Suchmaschine wird darin als allwissender Datenkrake porträtiert, so nützlich wie gefährlich. Die Konkurrenz wird sich freuen - sie kommt kaum vor. Wenn das Fernsehen vom Internet spricht, hat das oft etwas Rührendes. Einerseits gibt es wohl kaum einen Internetnutzer, der nicht gelegentlich fernsieht - andererseits muss das Fernsehen auch alle jene zumindest theoretisch mitnehmen, die noch nie eine Maus angefasst haben. Was dabei herauskommt, klingt dann gerne so, als ob Mutti versucht, Oma zu erklären, was das Enkelchen da macht am PC. Google-Hauptquartier: Größte Erfindung seit dem Buchdruck? Wenn sich das NDR-Medienmagazin "Zapp" mit Google beschäftigt (heute, 23.00 Uhr, N3), lauern natürlich die gleichen Probleme: In 27 Minuten erklären zu müssen, was eine Suchmaschine ist, was sie tut, was sie inzwischen noch alles kann und welche Gefahren für die Welt damit verbunden sind, ist keine leichte Aufgabe. Und doch gelingt sie Julia Salden in ihrem Beitrag "Google - die Macht einer Suchmaschine" erstaunlich gut - nur dass es am Ende für den unbedarften Zuschauer so aussehen könnte, als sei Google das ganze Internet, und das Internet nichts außer Google. Wie im Fernsehen üblich, wird das Netz erstmal als grüne Computergrafik-Science-Fiction-Stadt dargestellt, in der - sicherheitshalber mit der erläuternden Unterschrift "Animation" - Datenpäckchen auf Autobahnen herumfahren. Die Off-Stimme erklärt dazu, was man eigentlich sehen soll: dass jeder Daten hineintun und anderswo wieder herausholen kann und dass man diese Daten irgendwie wiederfinden muss. Und dann kam Google. Die Weltkultur nicht den USA überlassen Gut, es gab durchaus auch vorher schon Suchmaschinen, und deren Algorithmen funktionieren auch irgendwie, aber das würde jetzt zu weit führen. Der Google-Buchautor und Pulitzer-Preisträger David A. Vise erklärt die Suchmaschine aus Kalifornien dann auch gleich zur größten Erfindung seit dem Buchdruck. Dafür darf Jean-Noël Jeanneney, Präsident der französischen Nationalbibliothek, zu Recht mal wieder darauf pochen, dass auch die Europäer Bücher digitalisieren müssen, weil man die Katalogisierung der Weltkultur nicht den USA überlassen darf. Anhand des Alltags einer jungen Frau wird Google/das Internet vorgeführt - da kann man Lebensläufe von Gesprächspartnern nachschauen, Bahntickets buchen, das Haus der Tante in den USA von oben anschauen und gleich mal ein schönes Restaurant in der Nähe aussuchen. Oma müsste sich an dieser Stelle denken: "Toll, was dieses Googledings alles kann, auch wenn ich nicht verstehe, wie das geht." Experten verraten zwischendurch Dinge, die Leser von SPIEGEL ONLINE längst wissen - dass Google wie wild private Daten sammelt, dass man in China beim Zensieren hilft (auch wenn Mitbegründer Sergey Brin im Moment laut darüber nachdenkt, ob das vielleicht ein Fehler ist), dass ein unvorsichtiger Google-Nutzer eine Unmenge an Privatem und Privatestem von sich preisgibt, Stichworte wie Toolbar, MySearchHistory, Googlemail und so weiter. Die neuesten Datensammler sind noch gar nicht dabei Die neuesten Datensammeltechnologien aus der Google-Zentrale in Mountain View, der Kalender und die Tabellenkalkulationsanwendung, die auch noch das Taschengeld des Sohnes nachprüfbar machen könnte, kommen bei "Zapp" noch gar nicht vor. In einem Aufwasch werden indes die Vertreter der Konkurrenz durchgereicht, MSN, Lycos und Yahoo, jeder darf einmal sagen, dass man hofft, demnächst die Nummer eins zu sein, und dass das bestimmt auch bald klappt. Damit ist den Wettbewerbern ein echter Gefallen getan - denn Themen wie Yahoos dubiose Rolle bei Verhaftungen chinesischer Dissidenten oder die MSN-Selbstzensur in China kommen so gar nicht erst zur Sprache. Google ist laut "Zapp" das Internet, und damit auch alles, was gefährlich sein könnte. In einem kurzen Schlenker erklärt der Beitrag dann auch noch das Google-Geschäftsmodell, streift das Thema Klickbetrug und endet mit der drohenden Feststellung, "noch" sei Google nichts anderes als eine Suchmaschine. Der Beitrag ist eine hübsche Zusammenfassung des Themas für Unkundige. Fernsehberichterstattung über das Internet eben. Dass die Konkurrenz genau das gleiche tut, dass auch Angebote wie die von Windows Live, MySpace oder Yahoo Datenkraken sind, denen man mit größter Vorsicht begegnen sollte - darüber wird beim NDR hinweggesehen. Aber das wäre Oma vielleicht auch zu kompliziert geworden.
Falls jemand die Sendung gestern noch mitverfolgt hat, ihr könnt den Inhalt gerne in den Comments ergänzen ;-) [spiegel online und thx an Joerg] Nachtrag: » Tagessschau-Dossier über Google
Die ersten Berichte vom ersten Tag der Google Zeitgeist Konferenz nördlich von London treffen ein. Ein kleines Video von channel4 und ein Interview mit Larry Page: Larry Page erwähnt, daß sie Suchmaschine von morgen durch künstliche Intelligenz "verstehen" wird was wir meinen und uns die gewünschte Information liefern kann. Eric Schmidt führt an, daß sich die US-Regierung in der China Frage 1973 nicht anders verhielt als Google heute. Weitere Statements zu China und Google Mail mit Bildern von der Google Zeitgeist im Video. Quellen: Channel4, IWR Blog, The Independent, Times
Nun ist er schon wieder einige Tage vorbei, der 1. April 2006. Und auch dieses Jahr gab es wieder einige Spaßvögel, die ihre Aprilscherze rund um Google aufgebaut haben. Nur Google selbst hatte leider nichts atemberaubend neues zu bieten... Von Google Google Romance Pünktlich zum 1. April hatte Google seinen vermeintlich neuen Service gestartet: Google Romance. Auf den aller(alleraller)ersten Blick sieht dieser Service natürlich erstmal echt aus - und würde wohl keinen Google-Freak wirklich überraschen. Und selbst der vermeintlich wichtige Hinweis Beta war hier wieder zu finden. Doch sobald man sich anmelden möchte, gelangt man auf diese Error-Seite ;-) » Google Romance Aliens bei Google Earth Für den 1. April hatte Google einfac mal ein Alien-Raumschiff auf die Area 51 geparkt. Und auch auf dem weißen Haus war eine Kreatur zu sehen - die ich leider nicht gesehen hatte. Damit ist bewiesen, auch die Google Earther haben Humor ;-) » Screenshot von den Aliens Über Google China kauft Google Die meisten haben diese Schlagzeile auf den ersten Blick sicherlich andersherum gelesen. Statt China kauft Google nämlich Google kauft China. Nach den ganzen Quälereien mit der chinesischen Regierung würde mich ehrlich gesagt keine der beiden Meldungen überraschen ;-) » China kauft Google Google OS Die schweizer pctipp.ch hat sich für den 1. April überlegt, Googles Betriebssystem Goobuntu noch einmal zum Leben erwecken zu lassen. Sogar ein paar Screenshots - die mir irgendwoher bekannt vorkommen - hat man noch dazugegeben, aber darauf reingefallen bin ich nicht .p » Google OS kommt Google Earth unzensiert Ein anderer hat gar eine Wunderwaffe gefunden mit der man die Zensur bei Google Earth rückgängig machen kann, mit Hilfe einer simplen kml-Datei. » Google Earth unzensiert Google Rooms Und Philip Lenssen hat in seinem Blog gleich mal den Start von Google Rooms angekündigt. Dabei handelt es sich um die Google Maps-Engine, mit dem Datenmaterial von dem persönlichen Schlafzimmer von Google-Gründer Larry Page. Nett ;-) » Google Rooms Ankündigung Google AdSense-Größen Und auf bin ich sogar selbst reingefallen - da ich den Artikel vorher nicht gelesen hatte - (hatte es auch gepostet). Angeblich sollte Google neue Bannergrößen anbieten, und zwar 1 x 1 Pixel und 2560 x 1920 Pixel, das ist natürlich blödsinn...*schäm* » Neue AdSense-Größen FAZIT Und wann kommt endlich der Google Calendar? :-( Aprilscherze der letzten Jahre » Aprilscherze 2012 » Aprilscherze 2011 » Aprilscherze 2010 » Aprilscherze 2009 » Aprilscherze 2008 » Aprilscherze 2007 » Aprilscherze 2006
Der Kampf Google gegen die US-Regierung geht nun (endlich) in seine erste Runde. Das Urteil, welches in den nächsten Wochen noch nicht erwartet wird, könnte Auswirkungen auf die gesamte Internetwelt haben. Speziell geht es darum, ob Regierungen Userdaten grundlos einsehen können und verwenden dürfen. Die Anonymität im Internet (gibt es die überhaupt noch?) würde dann gänzlich flöten gehen. Googles Konkurrenten wie Yahoo!, MSN und AOL haben diese Daten bereits im vergangenen Sommer kampflos herausgegeben. Warum Google die Zensur in China einfach so billigt und sich in den USA nichts sagen lassen will, begründet Google-Chef Eric Schmidt damit, dass es in China gültiges Recht wäre und man daran nicht rütteln könnte. [heise]
Goolag Eine Gruppe US-Amerikanischer Hacker namens Cult of the Dead Cow ruft zu einem weltweiten Protest gegen Google auf, dies ist eine weitere öffentliche Antwort auf die China-Zensur von Google. Das war es dann auch eigentlich schon mit der ganzen Aktion, mehr als einen Protest soll es nicht geben. Ob das merkliche Auswirkungen hat, darf wohl sehr stark bezweifelt werden. Unterstützer der Aktion sollen sich das Logo auf T-Shirts drucken. "Man sollte die Wirkung der T-Shirts nicht unterschätzen und sie mit stolz tragen" heißt es dazu. Einige Fotos von der Aktion sind schon in einer Galerie einsehbar, die legen sich schon ganz schön ins Zeug und drucken selbst genügend Protestkarten P.S. Hat jemand eine Ahnung was Goolag bedeuten soll? » Aufruf » Protest-Galerie Siehe auch Keine Liebe für Google [PCWelt.de]
Das Google einige Suchergebnisse zensiert war schon lange bekannt - und spätestens seit der China-Zensur dürfte es dann auch der letzte mitbekommen haben. Doch in Googles Support-Center stand bisher etwas ganz anderes, nämlich das niemand die Suchergebnisse manipuliert und sie komplett automatisch erstellt werden. Das hat sich nun geändert. Bis vor einigen Tagen war hier noch zu lesen:
Does Google ever manipulate its search results? The order and contents of Google search results are completely automated. No one hand picks a particular result for a given search query, nor does Google ever insert jokes or send messages by changing the order of results. Occasionally, when a particular website is the subject of public attention, other sites begin linking to it. This may elevate . . .
Und nun erscheint stattdessen folgender Text:
Does Google ever insert jokes or send messages by changing the order of its results? No. Occasionally, when a particular website is the subject of public attention, other sites begin linking to it. This may elevate its importance as gauged by our ranking software, which assigns a PageRank value based in part on who links to a given page. Higher ranking in Google results may lead to more awareness, which may lead to more links, and so on.
Mal schauen ob sich Google irgendwann doch noch gegen die chinesische Zensur durchsetzen kann, versuchen will man es ja - mit kleinen Schritten. Aber so lange sie nicht im deutschsprachigen Raum zensieren müssen ists mir eigentlich egal .p » Google Support-Eintrag [Google Blogoscoped]
Über Googles Zensur in China gab es viel Getöse und Gegner, auch heute noch ist dieses Thema nicht komplett erledigt. Eine Gruppe von Webmastern hat sich nun eingefunden Google deswegen zu boykottieren und nicht mehr lieb zu haben - am Valentinstag. Diese Valentinsliebe hat Google, nach der Meinung dieser Webmaster, nicht verdient und genau das will man den Googlern an diesem Tag zeigen. Bisher haben sich nur knapp 2500 User eingetragen und so wird aus dem großen Boykott wohl nicht viel mehr als ein Fliegenschiss. Für mich eine blödsinnige Idee, vorallem da die Boykottierer die Google-Dienste dann wohl am 15. Februar wieder rege in Anspruch nehmen werden... Google selbst hat seine User aber trotzdem noch lieb und wird sie sicher mit 2 Herzchen im Logo begrüßen ;-) An alle meine Leser die an diesem Boykott teilnehmen: Da der 14. Februar zum Anti-Google-Tag werden soll, werdet ihr wohl morgen auch diesen Blog weiträumig meiden. Ich wünsche euch alles Gute und freue mich, euch am Mittwoch wieder begrüßen zu dürfen :-) » No Luv 4 Google [Google Blogoscoped]