Mobile

Während iPhone-Nutzer ihre Geräte bereits seit langem mit diversen Google-Apps bestücken können, mussten sich Besitzer von Windows-Smartphones bislang auf die web-basierten Angebote von Google beschränken. Wer jedoch eines der neuen Windows Phone 7 Geräte besitzt, kann nun die Google-Suche als App installieren.

Einige typische Features der mobilen Suche sind bereits enthalten, wie zum Beispiel Suchvorschläge beim Eintippen und die Einbeziehung der aktuellen geografischen Position.

Die App steht im Windows Phone 7 Marketplace in allen Sprachen kostenlos zur Verfügung.

Google-Suche Windows Phone 7 App Google-Suche Windows Phone 7 App
Web Search

Erst vor einem Monat schaltete Google einigen Nutzern die Seitenvorschau frei. Als Test scheint sich das Feature gut bewährt zu haben, denn heute hat Google "Vorschau" offiziell allen freigegeben. Dabei führt Google wichtige Argumente für eine solche Vorschau an: Schneller Vergleich von Webseiten, Relevante Inhalte auf einen Blick sowie eine Interaktion mit der Webseite.

Wie schon im Blogeintrag geschrieben, legt Google jetzt großen Wert darauf, dass man die Suchergebnisse per Tastatur steuern kann. Die Maus ist nur noch ein Feature. Klickt man auf die Lupe oder drückt man die nach-rechts-Pfeil-Taste, so erscheint die Seiten-Vorschau. Leider hat das im Test nicht funktioniert, soll bald aber kommen. Außerdem werden insgesamt 40 Sprachen zur Verfügung gestellt, deutsch ist schon dabei. 

Google Vorschau 

Für die Google Vorschau wurde auch eigens eine Micropage eingerichtet, die Alles genau erklärt. Weiterhin erklärt die Hilfeseite auch noch einmal ganz genau, wie man Vorschau aufruft (via Lupe). Von Tastatur-Kürzel ist noch keine Rede. 



Hier noch einmal die Zusammenfassung von Google Vorschau:
  • Suchergebnisse schneller vergleichen - speziell wenn es um Layout oder Design einer Webseite geht, kann man nun schnell Webseiten überfliegen und sich dann für die schönste entscheiden
  • Relevante Informationen finden - in der Vorschau wird eine orange Box angezeigt, in der ihr seht, wo auf der Seite eure Suchbegriffe sich finden. Damit seid ihr noch schneller
  • Interaktion mit Suchergebnissen - Mit der Suchvorschau ist es möglich, schnell und gezielt zu suchen. Wenn ihr bspw. auf der Suche nach einem Bild, Diagramm oder einer Tabelle seid, kann euch die Vorschau weiterhelfen
Und wer immer noch Skepsis hegt, dem sei dieser Satz aus dem Google Produkt-Kompass-Blog erwähnt: „Vor nicht allzu langer Zeit dauerte allein das Herunterladen eines Bildes manchmal 20 bis 30 Sekunden, und selbst heute brauchen manche Webseiten noch vier oder fünf Sekunden zum Laden. Mit Instant Previews gleichen wir eure Suchanfrage mit einem Index des gesamten Webs ab, identifizieren die passenden Teile jeder Website, fügen sie zusammen und servieren euch die entsprechende Vorschau genau auf eure Suche zugeschnitten – und das normalerweise in weniger als einer Zehntelsekunde” - also, ausprobieren kann ja nichts schaden.
Chrome Extensions

Google definiert Spam-Seiten im Netz anhand seiner "Richtlinien für Webmaster". Anhand eines Spam-Berichts kann jeder (der im Besitz eines Google-Accounts ist) Webseiten melden, die seiner Meinung nach gegen diese Richtlinien verstoßen. Um diesen Prozess einfacher und komfortabler zu machen, wurde jetzt eine Erweiterung für Chrome entwickelt.

Wer die Erweiterung Google Webspam Report in Chrome installiert und in seinen Google-Account eingeloggt ist, erhält zu jedem Eintrag in den Suchergebnissen sowie im Webprotokoll jeweils einen Link "Spam melden". Ein Klick auf einen solchen Link führt direkt zum teilweise schon ausgefüllten Spam-Bericht-Formular.

Suchergebnis mit Spam-Link

Außerdem stehen mit der Erweiterung drei zusätzliche Browser-Buttons zur Verfügung: Zum Melden der aktuell angezeigten Seite, zum Auflisten der letzten Google-Suchen und zum Auflisten der letzten in Chrome besuchten URLs. Alle Funktionen lassen sich einzeln aktivieren und deaktivieren. Der persönliche Browser-Verlauf, auf den die Erweiterung Zugriff hat, wird nicht an Google übermittelt.

Eine kurze How-To-Präsentation (auf Englisch) erklärt die Verwendung der Funktionen.
AdWords Vor ziemlich genau 10 Jahren wurde der Grundstein gelegt, der einen damals noch eher unprofitablen Online-Suchdienstleister namens Google zu der Geldmaschine machte, die heute einen großen Teil des Internets beherrscht. Die Rede ist von AdWords, der Plattform für bezahlte Werbung auf Googles Suchergebnisseiten (sowie mittlerweile unzähligen Partner-Websites). Insbesondere AdWords verdankt der Konzern, dass er das ist was er heute ist. Daher hebt er das 10-jährige Jubiläum seiner ersten Werbeplattform besonders hervor und richtet sich in einer speziellen Aktion an die Werbetreibenden, ohne die der Erfolg natürlich nicht möglich gewesen wäre. Auf einem eigens eingerichteten YouTube-Kanal werden alle Inserenten der letzten 10 Jahre dazu aufgerufen, ihre eigene AdWords-Erfolgsgeschichte zu erzählen - in Form eines bis zu 3-minütigen Videos oder eines Texts mit maximal 750 Zeichen. Aus den Einsendungen soll zum Ende des Jahres eine "Weltkarte" erstellt werden, auf der die Geschichten präsentiert werden. Hier ein kurzer Videoclip mit dem offiziellen Aufruf:
Mobile

Google ist nun auch auf Windows Phone 7 mit einer eigenen App vertreten. Diese umfasst derzeit nur die Suche und soll das Suchen mit einem solchen Gerät erleichtern. Die App steht kostenlos im Marketplace zum Download in verschiedenen Sprachen bereit.

Die App umfasst neben der Websuche, auch eine Bildersuche, News, lokale Ergebnisse und mehr. Wie auf dem iPhone und Android spielt auch der Standort eine Rolle. Außerdem gibt es die üblichen Suchvorschläge. Optional kann man auch festlegen, dass alte Suchanfragen aus der Google Histroy vorgeschlagen werden.

Die App gibt es übrigens auch auf Deutsch. Weitere Details und Screenshots gibt es im Google Mobile Blog.
Chrome

Wie bereits vor einem Jahr kooperiert Google auch dieses Jahr wieder zur Weihnachtszeit mit einigen Fluggesellschaften und bietet Passagieren bei Inlandsflügen ein kostenloses WiFi an. Bedingung ist, dass sie Google Chrome nutzen.

In der Zeit vom 20. November bis zum 2. Januar 2011 gibt es das kostenlose WLAN auf Flügen von AirTran, Delta und Virgin America. Mit letzteren hat Google bereits 2009 eine solche Kooperation gemacht und den Kunden Internet im Flugzeug angeboten.

Wer also in dieser Zeit in den USA ist, sollte sich Chrome holen und dann bei einem Inlandsflug in rund 10 Kilometer Höhe los surfen.
Google

Zum Super Bowl hat Google erstmals in den USA eine TV-Werbung gemacht. Seit letzter Woche wirbt Google auch in Deutschland. Bisher sind nur Sichtungen auf kleinen Sender wie Vox und N24 bekannt. Außerdem lief er gestern gegen 23 Uhr auf ProSieben.

Unten findet ihr den Spot, der am Freitag gegen 21 Uhr auf Vox ausgestrahlt wurde. Bei der Recherche fiel mir nun auf, dass Google dies bereits vor einer Woche beim Start von Google Street View angekündigt hat.



Der Werbespot entspricht seinem englischen Vorbild weitgehend. Motto hierbei ist „Das Leben ist eine Suche“. Parallel dazu werden Google-Nutzer aufgefordert, ihre eigenen Suchgeschichten zu erzählen und sie unter youtube.de/suchgeschichten zu veröffentlichen.
Google Doodle Röntgen

Mit diesem animierten Doodle verrät Google wie es so im Logo ausschaut. Die meisten Buchstaben bestehen aus Knochen. Doch das eine o enthält einen Schlüssel, das andere eine Ente. Im kleinen g findet man findet man zudem einen Vogel. Eine Ehrung für den Entdecker der gleichnamigen Strahlung: Wilhelm Conrad Röntgen.

Wilhelm Conrad Röntgen entdeckte die X-Strahlen am 8. November 1895 bei Forschungen an der Universität in Würzburg, also heute vor 115 Jahren. Mit diesen Strahlen konnte man erstmals das Innere des Körpers erforschen ohne den Patienten aufschneiden zu müssen. Röntgen lege in seinem Testament zwar fest, dass diese Strahlung nicht nach ihm benannt werden sollte, aber dies wurde in Deutschland und Polen missachtet. 

Die Dosis mit der Röntgen erst die Hand seiner Frau und dann seines Assistenten abbildete war um ein Vielfaches höher als die heutige Strahlung und auch weitaus gefährlicher. Das Röntgen wird aber nicht nur in der Medizin eingesetzt. In den USA wird es verwendet um Menschenschmuggel in Zügen zu erkennen, Pakte werden - wenn auch nicht immer erfolgreichen - durchleuchtet und geben den Inhalt preis. Auch viele Lebensmittelhersteller erkennen mit den Röntgenstrahlen Fremdstoffe in ihren Produkten.
Street View

Der Hamburgische Datenschutzbeauftragte Prof. Johannes Caspar wirft Google nach dem Testlauf von Street View mit einigen Sehenswürdigkeiten und Oberstaufen im Gespräch mit Spiegel Online einen Bruch der Vereinbarung vor, die man im Sommer 2009 getroffen hatte.

Darin sicherte Google dies zu: „Die Löschung oder Unkenntlichmachung dieser Daten in den Rohdaten wird bereits vor der Veröffentlichung vorgenommen, wenn der Widerspruch bis zu einem Monat vor Veröffentlichung der Bilder bei Google eingeht. Später oder auch nach Veröffentlichung eingehende Widersprüche führen zu einer Löschung in den Rohdaten binnen 2 Monaten.“

Auf mobilen Geräten waren einige Häuser in Oberstaufen zu sehen, die der Eigentümer aber verpixelt sehen wollte. Grund hierfür ist ein anderer Datensatz für die kleinen Displays, der noch nicht abgeglichen war. Startet Google nun Street View nach dem 15.11. müssen die Daten auch schon in den Rohdaten gelöscht sein. Reicht man seinen Widerspruch über die Funktion „Ein Problem melden“ nach dem Start ein, dann löscht Google die Originaldaten nach zwei Monaten. Mit den Originaldaten will man dann Fehler ausbessern, sollte ein Besitzer ein falsches Haus wählen. Außerdem könnte man so einen Missbrauch rückgängig machen.

Datenschützer Caspar sagte: „Bei einem Launch des Dienstes nach dem 15. November ist daher eine vorab erfolgte Umsetzung der Löschung aller Rohdaten zwingend erforderlich. Von einer zweimonatigen Löschungsfrist kann daher nicht die Rede sein.“

Der Google-Sprecher Kay Oberbeck sagte, dass man die Bilder noch nicht in die Rohdaten wegen eines Softwarefehlers übernommen habe. Für die fünf Häuser in Oberstaufen habe man sowieso ein anderes Tool verwendet als für die Widersprüche in den 20 Städten. Das Tool für die 20 Städten, die bald veröffentlicht werden, soll genau das verhindern. Hier werde der Widerspruch automatisch in die Rohdaten übernommen, wenn der Widerspruch fristgerecht bis zum 15. Oktober eingegangen ist und ist somit unwiderruflich.
Maps

Ein Fehler in den Karten von Google Maps hat dazugeführt, dass ein nicaraguanischer Militärkommandeur aus Versehen in Costa Rica einmarschiert ist. Er hat sich dabei auf den Grenzverlauf in Google Maps verlassen, der leider nicht richtig war.

Auf dem vermeintlichen Gebiet von Nicaragua hat der Kommandeur dann eine Flagge von Costa Rica an einem See entfernen lassen und hisste die von seinem Land.

Google hat sich inzwischen zum Fehler geäußert und ist dabei ihn auch auszubessern. Die meisten Daten in Google Maps stammen von Drittanbietern und werden von Google gekauft. Im Statement schreibt Google, dass die der Grenze aus Daten vom Außenministerium der USA stammen. Google hat sie falsch interpretiert und der Verlauf in Maps wich um bis zu 2,7 Kilometer von der tatsächlichen Grenze ab.

Costa Rica falsch

Diese Karte zeigt den falschen Verlauf. Korrekt sei die Grenze entlang der Sandbank bis hin zur Karibik und nicht durch den Wald. Die Grenzen in Google Maps basieren auf unterschiedlichen Daten. Oft ist es so, dass die Quellen sich wiederum verwendet und sich so ein Fehler möglicherweise in zwei Quellen findet und somit als korrekt interpretiert werden kann. Google möchte, dass seine Karten möglichst aktuell sind. 

In Costa Rica gibt es kein Militär und die Sache schlägt dort hohe Wellen. In den offiziellen Karten des Militärs ist die Grenze übrigens korrekt.
Facebook

Google hat die Nutzungsbedingungen für die Contacts Data API, Portable Contacts API geändert und einen neuen Abschnitt ergänzt. Wer Daten darüber abruft, muss auch Daten seiner Kunden auf so ähnliche Weise anbieten.

Google selbst ist eigentlich relativ offen und erlaubt den Export bei sehr vielen Dienste. Anleitungen wie man seine Daten befreien kann, gibt es auf dataliberation.org. Facebook ruft zwar bei Google Daten ab - etwa beim Friend Finder, aber selbst eigene Daten bietet Facebook über eine API nicht an. Google geht es hierbei nicht etwa um Klickzahlen auf einen Like-Button, sondern um die Möglichkeiten für Nutzer ihre Freunde bei anderen Netzen zu finden.

Bereits im September hat Googles Chef Eric Schmidt Zugriff auf Daten gefordert.  

[via]
Opera

Als der letzte der großen fünf Browser wird auch Opera endlich Erweiterungen unterstützen. Ein Entwickler hat bereits vor einigen Wochen eine Version von Chrome to Phone für Opera veröffentlicht. Damit ist es auch mit Opera möglich sich Links, Texte und Adressen direkt auf sein Android zu schicken.

Wie auch die Erweiterung für Google Chrome und dem Firefox ist auch die Variante für Chrome quellenoffen und steht bei Google Code jedem zur Verfügung. Die Erweiterung macht genau was sie soll und hat bei meinen Tests  auf Ubuntu und Windows mit einem HTC Desire exakt so gearbeitet wie sie es mit Chrome bzw. dem Firefox tut.

Die Erweiterung funktioniert nur in den Alpha-Versionen von Opera 11. Chrome to Phone gibt es hier, Firefox to Phone hier.
AdWords

Der AdWords Editor zum Erstellen und Managen von SEM-Kampagnen in Google AdWords ist in der neuen Version 8.5 (genau genommen 8.5.1) erschienen.

Die wichtigsten Neuerungen sind Tabs für Zielgruppen (die beim Re-Marketing zum Einsatz kommen), für WAP-Anzeigen (die die bisherigen "Handy-Anzeigen" ersetzen) sowie für Display-Anzeigen (die mit dem Google-eigenen "Tool zur Erstellung von Display-Anzeigen" generiert wurden). Weiterhin wurden einige Warnmeldungen hinzugefügt, Bugs gefixt und in ein paar Punkten die Usability verbessert.

Eine komplette Beschreibung der neu hinzu gekommenen Features findet sich in den Release Notes.

AdWords Editor 8.5.1

Beim Starten des AdWords Editors in einer älteren Version wird das Update wie gewohnt automatisch angeboten. Die Inhalte der eingerichteten AdWords-Konten müssen danach neu heruntergeladen werden. Wer nicht möchte, dass noch nicht übertragene Änderungen verloren gehen, der sollte ein Backup der Daten durchführen. Dazu kann man beim Update-Hinweis den entsprechenden Button anklicken, der eine automatische Sicherung auslöst. Man sollte aber besser zusätzlich die Daten-Ordner des Editors komplett an einem anderen Ort sichern. Unter Windows finden sich diese unter "Anwendungsdaten" bzw. "Lokale Einstellungen" innerhalb des Benutzer-Ordners auf dem System-Laufwerk.

Für eine Neuinstallation wird das Programm zum Download angeboten.
Google Mail
Google hat heute Nacht fünf neue Themes für Google Mail veröffentlicht. Neben zwei schwarz-weißen gibt es auch eine Baumtheme, ein Design mit Android und eines das nach einer Zeichnung mit Textmarkern ausschaut.

Richtig gut ist das Design aber nur, wenn man nicht in Deutschland online ist. Hier wird ja bekanntlich nicht Google Mail angezeigt, sondern Google Mail. Wie bei den meisten Designs gibt es bei diesen fünf zwar ein spezielles Logo für Google Mail, aber nicht für Google Mail. Bei letzterem wird einfach das normale Logo verwendet, was natürlich das Design dann etwas zerstört.

„Basic white“ (dt. Einfaches Weiß) bzw. „Basic black“ (Einfaches Schwarz) sind die beiden Themes, die schwarz-weiß sind. Tree Tops bzw. Baumwipfel besteht aus unterschiedlichen Kronen von Bäumen. Android ist, wie der Name schon sagt, ein Design, das an Android erinnert. Weiterhin werden Texte in der auf Android verwendeten Schrift Driod Sans dargestellt. Dieses bietet Google über die Font API an. Die fünfte im Bunde ist Marker bzw. Markierung. Mit dieser Theme wirkt das Design wie mit Textmarkern gemalt.

Hier alle neuen Themes in einem Bild:
Google Mail Themes 

Die Themes kann man über die Einstellungen auswählen. Wer die Theme "Random" bzw. Zufall nutzt, wird sie früher oder später zu Gesicht bekommen.