Eric Schmidt

Laut einer internen E-Mail des Google-CEO Eric Schmidt (die zu Business Insider durchgesickert ist) an alle Mitarbeiter des Unternehmes dürfen diese sich ab Januar 2011 über mehr Geld sowie schon zu Weihnachten über einen Bonus freuen.

Der "Holiday Bonus" soll 1000 US-Dollar pro Person betragen, und zwar steuerfrei. Die Gehaltserhöhung von mindestens 10 % spiegelt den Wunsch der Mitarbeiterbasis nach einem höheren Anteil des Fixgehalts im Verhältnis zu variablen Bezügen oder Unternehmensanteilen wider, was offenbar aus internen Umfragen hervor ging. Weitere Boni, die sich auf Jahreszielvereinbarungen und persönliche Leistungen im Unternehmen beziehen, sind ebenfalls in dem Paket enthalten.

Ausgehend von ca. 20.000 Mitarbeitern weltweit, kostet das diesjährige Weihnachtsgeld Google also ungefähr 20 Millionen US-Dollar. Die Gehaltserhöhung wird grob geschätzt mit 1 Milliarde US-Dollar pro Jahr zusätzlich zu Buche schlagen.

Der Wortlaut von Schmidts E-Mail an die "best employees in the world" ist gewohnt euphorisch. Eine offizielle Bestätigung dieser Informationen seitens Google ist nicht unmittelbar erfolgt.


Update: Wie golem.de berichtet, wurde von Google Deutschland bereits bestätigt, dass die Gehaltserhöhungen auch hierzulande gezahlt werden.
Search

Gestern tauchte ein kurzes Video auf, das ein Durchscrollen der Google-Suchergeebnisseiten in einem Rutsch (ohne Weiterklicken auf die jeweils nächste Seite) zeigt.



Es wurde daraufhin spekuliert, dass Google für seine Suche das Feature "Infinite Scroll" testet, das auch bereits bei der neuen Bildersuche zum Einsatz kommt, und das zuvor schon bei Bing verwendet wurde. Hierbei entfallen die Seitenzahlen am unteren Seitenrand, und weitere Ergebnisse werden beim Scrollen nachgeladen.

Wie sich aber mittlerweile herausgestellt hat, wurde der Effekt mit einer Browser-Erweiterung realisiert, die schon seit längerem für den Firefox existiert und mittlerweile auch für Chrome.

Da Infinite Scroll ein sehr praktisches Feature ist, das auf immer mehr Seiten zu finden ist, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis Google auch mit seiner normalen Suche auf diesen Zug aufspringt.
Maps

Die meisten Daten von Google Maps kauft sich Google bei anderen Herstellern ein. Jetzt hat Google in zehn Ländern neue Kartendaten veröffentlicht, die von den Nutzer aktuell gehalten werden können. Jeder kann über einen Link Fehler einreichen und trägt so zur Verbesserung der Karten bei. Unter den Ländern sind auch Österreich und die Schweiz.

Neben diesen beiden gibt es den Link auch in Australien, Belgien, Dänemark, Lichtenstein, den Niederlande, Neuseeland, Norwegen und Südafrika. Das Update wird für meisten Nutzer wenig ändern, aber es kann Google dabei helfen, dass neue Straßen wie etwa eine Umgehungsstraße schneller erfasst werden. Nutzer werden dann sowohl vom Routenplaner in Google Maps auch als mit der Navigation App für Android nicht mehr durch die Ortschaft geschickt, sondern außen herum. Dies ist dann auch eine Entlastung für die Bewohner des Ortes.

Meldet man den Fehler über den Link dann ändert Google zum Beispiel den Straßennamen, fügt neue hinzu und trägt Geschäfte ein. Dies dauert meist zwar einige Monate, ist aber oft - vor allem bei kleinen Orten - schneller als ein Update durch einen der Kartenlieferanten.

Den Link wird man bei den genannten Ländern in den kommenden Tagen sehen. In den USA und Kanada gibt es diese Funktion schon rund ein Jahr.
Google hat gestern eine neue App für Android veröffentlicht. Vorerst steht sie aber nur in den USA zum Download bereit. YouTube Remote macht aus einem Android-Phone eine Fernbedienung für YouTube Leanback.

Ist man auf seinem Android mit dem gleichen Google Account eingeloggt wie im Browser, dann soll YouTube Remote die Steuerung von YouTube möglich machen. Derzeit steht die App nur im US-Amerikanischen Market zur Verfügung. Über einen Umweg, wie wir ihn hier für die Google Mail-App beschrieben haben, ist die Installation auch ohne Rooten möglich. Bei meinen Tests mit einem HTC Desire funktioniert es nicht auf Anhieb und das Signal der "Fernbedienung" kam nicht an.

YouTube Remote bezeichnet Google als Beta und will sie nach dem erfolgreichem Abschluss wird man das Feature in die YouTube App integrieren. YouTube Remote läuft auf Android 2.1 oder neuer. Wer sie installieren möchte, folgt am besten der Anleitung für die Google Mail App. YouTube Remote findet man hier auf Appbrain.
Agency

Google ist stets bemüht, Agenturen bei der Nutzung seiner Werbe- und Web-Analyse-Lösungen zu unterstützen, um den Agenturkunden (d.h. den Werbetreibenden) indirekt die bestmögliche Leistung für ihr eingesetztes Werbebudget bieten zu können. In den strategisch wichtigsten Ländern stehen dazu jeweils eigene Teams zur Betreuung der Agenturen bereit. Als Ergänzung und sozusagen für den "Self-Service" wurde nun ein speziell auf diese Bedürfnisse zugeschnittenes Online-Hilfecenter erstellt.

Das Agency Help Center stellt alle für Agenturen relevanten Informationen auf einer zentralen Portalseite zur Verfügung. Hierzu zählen FAQs sowie Links zu Tools, Ressourcen und Zertifizierungen, die Google anbietet. Die Inhalte an sich sind nichts Neues. Sie liegen jedoch weit verteilt auf diversen Seiten und sind oft unter einander nicht verknüpft. Das Agency Help Center bündelt die Informationen nun auf übersichtliche Weise, was natürlich Zeit spart.

Leider wurde das neue Portal bislang nur für Agenturen in den USA und Großbritannien eingerichtet. Weitere Länder und Inhalte sollen im Laufe des 4. Quartals 2010 noch folgen.

Google Agency Help
wave

Google bietet nun für Google Wave einen Export an. Der Service wird bekanntlich Ende des Jahres eingestellt, aber Google wird vorher noch ein Setup veröffentlichen mit dem man recht einfach seinen eigenen Wave-Server aufsetzen können soll. Nun bietet Google einen Export für Waves an.

Aktuell ist es aber nur wirklich sinnvoll, wenn man nur wenige Waves hat. Einen Bulk-Download gibt es noch nicht. Dies will Google aber bald anbietet. Einzelne Waves kann man über Export optional auch inklusive Anhang speichern. Google arbeitet weiterhin daran auch einen Export nach Google Docs möglich zu machen. Wie Google Wave gibt es auch bei Docs inzwischen die Echtzeitübertragung von einzelnen Zeichen und ermöglich so unter Umständen schnelleres Arbeiten.

Demnächst wird man auch Wave in a Box veröffentlichen. Wave in a Box umfasst die meisten Features von Google Wave und soll relativ leicht aufgesetzt werden können.
News Mobile

Das Design von Google News auf Smartphones wie dem iPhone und Android wird sich in den kommenden Tagen ändern. Bereits vor einem Jahr hat Google dem Dienst im November ein neues Design verpasst und verbessert es nun erneut.

Google hat die Nutzung des begrenzten Platzes verbessert und stellt so mehr Nachrichten dar. Das Öffnen dieser ist zudem vereinfacht worden. Nun öffnet nicht nur die Überschrift, sondern auch der Auszug die Nachricht auf der Webseite der Zeitung. Das Scrollen wurde verringert. Die einzelnen Bereiche sind nun zugeklappt und man muss nicht mehr über "uninteressantes" scrollen. 

News 

Das neue Design steht in wenigen Tagen in allen von Google News unterstützten Sprachen auf mobilen Geräten zur Verfügung.
Picasa Web

Bei Picasa Web kann man schon sehr lange nicht nur Fotos hochladen, sondern in den Alben auch Videos speichern. Gegenüber YouTube hat dies einige Vorteile. Nun hat Google die Qualität der Videos verbessert und bietet sie auch als HD an.

Zwar kann man bei YouTube ein Video privat an bis zu 25 Leute schicken oder man wählt die Option "unlisted" aus, aber oft handelt es sich bei Videos dann um Urlaubsvideos, die die meisten Nutzer eher bei ihren Fotos aufbewahren wollen. Weiterhin muss man dann seinen Freunden nur einen Link schicken, wenn man denen Fotos zeigen möchte.

Videos stellt Google dann in bis zu vier verschiedenen Auflösungen zur Verfügung. Neben 240p, 360p und 480p gibt es mit 720p auch ein Format in HD. Videos kann man nur mit Picasa hochladen. Während es bei YouTube nur das Limit maximal 15 Minuten mit 2GB gibt, hat man bei Picasa Web nur 1 GB für seine Fotos und Videos. Mehr gibt es schon ab 5$ im Jahr für 20 GB.
... so schreibt es zu mindestens ein Mitglied der Open Handset Alliance (OHA) auf Twitter. Angeblich sei der 11. November (also in zwei Tagen) der Termin für ein Over-the-Air-Update auf Android 2.3 Gingerbread für das Google Nexus One. 

Alvaro Fuentes Vasquez, alias kron0x auf Twitter, hat vorgestern ein Tweet abgesetzt, der derzeit für gespannte Gesichter sorgt. Ihm zufolge soll Gingerbread "in den nächsten Tagen" auf die Telefone (scheinbar nur USA oder Spanien) der Entwickler kommen: „Bereiten Sie Ihre Nexus One (Entwicklerversion) für ein Android 2.3 (Gingerbread) Over-the-Air-Update in den nächsten Tagen vor”. Fuentes Vasquez ist Mitglied der OHA und wird bereits als "The Gingerbread-Man" gefeiert.

Tweet+

Die gute Nachricht wird sein: Gingerbread soll am 11. November für die Entwickler im Software Development Kit (SDK) erscheinen. Da ist es auch wahrscheinlich, dass direkt eine Version kompiliert wird und auf die Telefoe gespielt wird.

[via
Mobile

Während iPhone-Nutzer ihre Geräte bereits seit langem mit diversen Google-Apps bestücken können, mussten sich Besitzer von Windows-Smartphones bislang auf die web-basierten Angebote von Google beschränken. Wer jedoch eines der neuen Windows Phone 7 Geräte besitzt, kann nun die Google-Suche als App installieren.

Einige typische Features der mobilen Suche sind bereits enthalten, wie zum Beispiel Suchvorschläge beim Eintippen und die Einbeziehung der aktuellen geografischen Position.

Die App steht im Windows Phone 7 Marketplace in allen Sprachen kostenlos zur Verfügung.

Google-Suche Windows Phone 7 App Google-Suche Windows Phone 7 App
Web Search

Erst vor einem Monat schaltete Google einigen Nutzern die Seitenvorschau frei. Als Test scheint sich das Feature gut bewährt zu haben, denn heute hat Google "Vorschau" offiziell allen freigegeben. Dabei führt Google wichtige Argumente für eine solche Vorschau an: Schneller Vergleich von Webseiten, Relevante Inhalte auf einen Blick sowie eine Interaktion mit der Webseite.

Wie schon im Blogeintrag geschrieben, legt Google jetzt großen Wert darauf, dass man die Suchergebnisse per Tastatur steuern kann. Die Maus ist nur noch ein Feature. Klickt man auf die Lupe oder drückt man die nach-rechts-Pfeil-Taste, so erscheint die Seiten-Vorschau. Leider hat das im Test nicht funktioniert, soll bald aber kommen. Außerdem werden insgesamt 40 Sprachen zur Verfügung gestellt, deutsch ist schon dabei. 

Google Vorschau 

Für die Google Vorschau wurde auch eigens eine Micropage eingerichtet, die Alles genau erklärt. Weiterhin erklärt die Hilfeseite auch noch einmal ganz genau, wie man Vorschau aufruft (via Lupe). Von Tastatur-Kürzel ist noch keine Rede. 



Hier noch einmal die Zusammenfassung von Google Vorschau:
  • Suchergebnisse schneller vergleichen - speziell wenn es um Layout oder Design einer Webseite geht, kann man nun schnell Webseiten überfliegen und sich dann für die schönste entscheiden
  • Relevante Informationen finden - in der Vorschau wird eine orange Box angezeigt, in der ihr seht, wo auf der Seite eure Suchbegriffe sich finden. Damit seid ihr noch schneller
  • Interaktion mit Suchergebnissen - Mit der Suchvorschau ist es möglich, schnell und gezielt zu suchen. Wenn ihr bspw. auf der Suche nach einem Bild, Diagramm oder einer Tabelle seid, kann euch die Vorschau weiterhelfen
Und wer immer noch Skepsis hegt, dem sei dieser Satz aus dem Google Produkt-Kompass-Blog erwähnt: „Vor nicht allzu langer Zeit dauerte allein das Herunterladen eines Bildes manchmal 20 bis 30 Sekunden, und selbst heute brauchen manche Webseiten noch vier oder fünf Sekunden zum Laden. Mit Instant Previews gleichen wir eure Suchanfrage mit einem Index des gesamten Webs ab, identifizieren die passenden Teile jeder Website, fügen sie zusammen und servieren euch die entsprechende Vorschau genau auf eure Suche zugeschnitten – und das normalerweise in weniger als einer Zehntelsekunde” - also, ausprobieren kann ja nichts schaden.
Chrome Extensions

Google definiert Spam-Seiten im Netz anhand seiner "Richtlinien für Webmaster". Anhand eines Spam-Berichts kann jeder (der im Besitz eines Google-Accounts ist) Webseiten melden, die seiner Meinung nach gegen diese Richtlinien verstoßen. Um diesen Prozess einfacher und komfortabler zu machen, wurde jetzt eine Erweiterung für Chrome entwickelt.

Wer die Erweiterung Google Webspam Report in Chrome installiert und in seinen Google-Account eingeloggt ist, erhält zu jedem Eintrag in den Suchergebnissen sowie im Webprotokoll jeweils einen Link "Spam melden". Ein Klick auf einen solchen Link führt direkt zum teilweise schon ausgefüllten Spam-Bericht-Formular.

Suchergebnis mit Spam-Link

Außerdem stehen mit der Erweiterung drei zusätzliche Browser-Buttons zur Verfügung: Zum Melden der aktuell angezeigten Seite, zum Auflisten der letzten Google-Suchen und zum Auflisten der letzten in Chrome besuchten URLs. Alle Funktionen lassen sich einzeln aktivieren und deaktivieren. Der persönliche Browser-Verlauf, auf den die Erweiterung Zugriff hat, wird nicht an Google übermittelt.

Eine kurze How-To-Präsentation (auf Englisch) erklärt die Verwendung der Funktionen.
AdWords Vor ziemlich genau 10 Jahren wurde der Grundstein gelegt, der einen damals noch eher unprofitablen Online-Suchdienstleister namens Google zu der Geldmaschine machte, die heute einen großen Teil des Internets beherrscht. Die Rede ist von AdWords, der Plattform für bezahlte Werbung auf Googles Suchergebnisseiten (sowie mittlerweile unzähligen Partner-Websites). Insbesondere AdWords verdankt der Konzern, dass er das ist was er heute ist. Daher hebt er das 10-jährige Jubiläum seiner ersten Werbeplattform besonders hervor und richtet sich in einer speziellen Aktion an die Werbetreibenden, ohne die der Erfolg natürlich nicht möglich gewesen wäre. Auf einem eigens eingerichteten YouTube-Kanal werden alle Inserenten der letzten 10 Jahre dazu aufgerufen, ihre eigene AdWords-Erfolgsgeschichte zu erzählen - in Form eines bis zu 3-minütigen Videos oder eines Texts mit maximal 750 Zeichen. Aus den Einsendungen soll zum Ende des Jahres eine "Weltkarte" erstellt werden, auf der die Geschichten präsentiert werden. Hier ein kurzer Videoclip mit dem offiziellen Aufruf:
Mobile

Google ist nun auch auf Windows Phone 7 mit einer eigenen App vertreten. Diese umfasst derzeit nur die Suche und soll das Suchen mit einem solchen Gerät erleichtern. Die App steht kostenlos im Marketplace zum Download in verschiedenen Sprachen bereit.

Die App umfasst neben der Websuche, auch eine Bildersuche, News, lokale Ergebnisse und mehr. Wie auf dem iPhone und Android spielt auch der Standort eine Rolle. Außerdem gibt es die üblichen Suchvorschläge. Optional kann man auch festlegen, dass alte Suchanfragen aus der Google Histroy vorgeschlagen werden.

Die App gibt es übrigens auch auf Deutsch. Weitere Details und Screenshots gibt es im Google Mobile Blog.
Chrome

Wie bereits vor einem Jahr kooperiert Google auch dieses Jahr wieder zur Weihnachtszeit mit einigen Fluggesellschaften und bietet Passagieren bei Inlandsflügen ein kostenloses WiFi an. Bedingung ist, dass sie Google Chrome nutzen.

In der Zeit vom 20. November bis zum 2. Januar 2011 gibt es das kostenlose WLAN auf Flügen von AirTran, Delta und Virgin America. Mit letzteren hat Google bereits 2009 eine solche Kooperation gemacht und den Kunden Internet im Flugzeug angeboten.

Wer also in dieser Zeit in den USA ist, sollte sich Chrome holen und dann bei einem Inlandsflug in rund 10 Kilometer Höhe los surfen.