Microsoft hat mit dem Rollout von Windows 11 begonnen, das einige Neuerungen auf den Desktop bringt - unter anderem die Unterstützung der Android-Apps. Für Windows und möglicherweise auch für Android könnte das ein großer Schritt sein, denn erstmals kommen die Android-Apps auf offiziellem Wege auf den Windows-Desktop. Der Start ist allerdings etwas holprig und weist noch viele Einschränkungen auf.
Das neue Betriebssystem Android 12 ist noch ganz taufrisch und nur für sehr wenige Smartphones verfügbar, da startet Google schon den nächsten Ableger bzw. halben Nachfolger: Vor wenigen Tagen wurde Android 12L angekündigt, das primär auf größere Displays ausgelegt ist, aber auch auf den Pixel-Smartphones nutzbar sein soll. Hier findet ihr alle Infos zum kommenden Betriebssystem, das eventuell den Sprung auf den Desktop schaffen könnte.
Googles Mail-Plattform GMail lässt sich unter anderem im Web sowie auf dem Android-Smartphone nutzen und verwendet auf beiden Geräteklassen ganz verschiedene Oberflächen. Nun wurde ein Update für die Android-App angekündigt, mit dem sich diese im Bereich der Suchfunktion der Webversion annähern soll: Die erweiterte Suche mit separaten Filtern wird im Laufe der nächsten Wochen für alle Nutzer ausgerollt. UPDATE: Nun wurde auch die Websuche noch einmal aktualisiert.
Android-Apps haben auf dem Desktop viele Jahre lang keine Rolle gespielt, auch wenn sich der eine oder andere Nutzer sicherlich schon häufiger eine stabile Umsetzung gewünscht haben dürfte. Nun haben auch Google und Microsoft diese Lücke entdeckt und arbeiten an ganz unterschiedlichen Lösungen. Das ungleiche Wettrennen könnte auch ein Stück weit über die Zukunft des Desktops entscheiden.
Microsoft wird in wenigen Wochen das neue Windows 11 veröffentlichen und dabei leider ein Feature vermissen lassen, das im Vorfeld groß angekündigt und vielleicht aufgrund der Reaktionen noch einmal zurückgezogen wurde: Die Android-Apps auf dem Desktop. Möglicherweise hat man das Android-Ökosystem etwas falsch eingeschätzt und könnte vielleicht doch noch einmal mit Google verhandeln.
Microsoft hat im Juni das neue Windows 11 vorgestellt, das man offenbar als so großes Update betrachtet, dass man dem ewigen Windows 10 eine neue Versionsnummer spendiert. Zu den neuen wichtigen Features gehört die Unterstützung von Android-Apps, die sich nativ auf dem Desktop ausführen lassen. Das hat schon im Vorfeld für sehr großes Interesse gesorgt, doch nun verschiebt sich das Ganze auf einen unbekannten Zeitpunkt.
Googles Videoplattform YouTube bietet genügend Stoff für endlosen Medienkonsum, den man in einem Leben nicht mehr bewältigen könnte. Und dennoch möchte man sich das eine oder andere Video vielleicht mehrmals nacheinander ansehen - allen voran sicherlich Musikvideos. Das war bisher ohne Weiteres nicht möglich, doch seit einigen Wochen besitzt die englischsprachige Oberfläche der Videoplattform eine Loop-Funktion zur Wiederholung des aktuellen Videos in Dauerschleife.
Mit dem Start von Windows 11 wird Microsoft die Android-Apps auf den Desktop bringen und damit aus Nutzersicht einen der vielleicht größten Schritte in der Geschichte des Betriebssystems gehen. Doch diese Öffnung seitens Microsoft birgt nicht nur Chancen, sondern auch eine große Gefahr: Sobald sich die Android-App durchsetzen, ist Windows 11 für viele Endnutzer nahezu austauschbar.
Seit vielen Jahren versuchen sich zahlreiche Bastler und Projekte daran, die Android-Apps auf den Desktop zu bringen und setzen dabei auf ganz unterschiedliche Konzepte. Nun kommt mit Windows 11 der wohl aussichtsreichste Kandidat dazu und soll die Android-Apps nativ und ohne jeglichen Brücken auf den Windows-Desktop bringen. Das könnte sehr gut funktionieren und für Microsoft zu einem großen Erfolg werden.
Microsoft hat in der vergangenen Woche das neue Betriebssystem Windows 11 angekündigt, das eine große Neuerung mitbringt, die noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre - aber heute vielleicht alternativlos ist: Man wird das Ausführen von Android-Apps nativ unterstützen und dabei nicht nur auf einen kommerziellen App Store setzen, sondern tatsächlich auch das Sideloading unterstützen. Ein zweischneidiges Schwert.