Googles Sprachtools feiern ein kleines Jubiläum: Der Übersetzungs-Service Google Translate wird 6 Jahre alt und kann mittlerweile auf eine stolze Entwicklung zurück blicken. Die automatisierte Übersetzung ist zwar bereits mehr als 10 Jahre alt, aber erst 2006 änderte man das System grundlegend.
Pünktlich zum Start der Fußball EM 2012 bringt Google Streetview in die Ukraine - aktuell stehen dort jetzt 4 Städte flächendeckend zur Verfügung, nämlich Kyiv, Lviv, Kharkiv und Donets. Auch in Israel hat sich das Streetview-Team eingefunden und in den 3 wichtigsten Städten Tel Aviv, Haifa und Jerusalem Fotos geschossen.
Neben den Frühjahrsputz-Aktionen bei denen Google eine ganze Reihe von Angeboten eingestellt hat, steht nun auch zum allerersten mal ein Verkauf an: Die 3D-Software Google SketchUp wird an Trimble Navigation, einem Hersteller von GPS-Systemen, verkauft. Google selbst hat die Software im Jahr 2006 übernommen.
Das auffinden von Sicherheitslücken bei Google wird zum lohnenderen Geschäft: Ab sofort wird der Höchstbetrag versechsfacht und auf 20.000 Dollar erhöht. Die Prämie richtet sich nach der Schwere der Lücke und der Sensibilität der Daten. In den letzten 18 Monaten hat Google knapp 460.000 Dollar an 200 Personen ausgezahlt.
Vor einigen Wochen hat YouTube seinem Player die Preview-Funktion spendiert, mit dem sich die Navigation durch ein Video sehr viel einfacher gestaltet. Seit einigen Tagen gibt es diese Funktion jetzt auch für den HTML5-Player, lediglich den zweiten Abspielbalken für Videos mit einer länger >90 Minuten ist noch nicht implementiert.
Nach dem Urteil des Landgerichts in Hamburg im Fall GEMA gegen YouTube ist die GEMA wieder verhandlungsbereit und hofft auf einen "sauberen Vertrag". YouTube bzw. Google hat sich schon seit längerer Zeit eine Rückkehr an den Verhandlungstisch gewünscht, durch die erneute Bereitschaft der GEMA könnte es diesmal endlich eine Einigung geben.
Wie erst jetzt bekannt wurde, hat sich der Wechsel von Eric Schmidt aus der Chefetage in den Verwaltungsrat finanziell so richtig gelohnt: Neben einem Aktienpaket im Wert von über 100 Mio. Dollar, hat er zusätzlich eine Abfindung in Höhe von 101 Millionen Dollar bekommen - und auch sein Gehalt ist gestiegen.
Zusätzlich zur geleakten Mac-Software und dem kolportierten Release-Termin nächste Woche ist jetzt auch die URL zum GDrive aufgetaucht: drive.google.com. Unter dieser Subdomain findet sich bereits die robots.txt und auch das Support-Center steht bereits in den Startlöchern.
Die überraschende Präsentation von Googles Project Glass ist großteils auf ein positives Echo gestoßen und hat Begeisterungsstürme hervorgerufen, vom "THE next big Thing" bis "will-haben" war alles dabei. Doch wie weit kann das fertige Produkt mit dem Promo-Video mithalten? Eine Analyse aus Sicht eines Neurobiologen.
Erster Knaller im Prozess um Android: Oracles Anwälte haben dem Gericht Beweise vorgelegt, dass Google sich durchaus darüber bewusst war, dass man eine Lizenz für JAVA hätte kaufen müssen. Dies geht aus internen eMails hervor, die unter anderem auch an Android-Chef Andy Rubin gegangen sind.
Es gibt wieder neues von der GDrive-Front: TechCrunch hat handfeste Beweise für die Existenz von Googles virtuellem Laufwerk und auch für den baldigen Start gefunden - nämlich nichts geringeres als die Desktop-Software. TC konnte die Software direkt von Googles Server herunterladen - und erste Details im Quellcode finden.
Nachdem sich Oracle und Google nicht außergerichtlich einigen konnten, startete gestern der Prozess um die verletzten JAVA-Patente in Android. Sowohl Oracles Larry Ellisson als auch Googles Larry Page werden im Laufe der Verhandlung persönlich vor Gericht erscheinen - und einige interessante Details ausplaudern müssen.
Seit fast 2 Jahren beschäftigen sich die Regulierungsbehörden weltweit mit Google StreetView und der WLAN-Panne. Die Streetview-Autos hatten, laut Google unabsichtlich, die Daten aller WLANs aufgefangen und auch aufgezeichnet. Durch unzureichende Zusammenarbeit ist Google jetzt der Sieg gelungen, hat sich allerdings auch eine Strafe von 25.000 $ eingefangen.