Der Google Play Store ist der weltweit größte App Store und bietet den Nutzern eine Auswahl von mehr als 2 Millionen Apps, die entweder kostenlos oder gegen Bezahlung heruntergeladen werden können. Die allermeisten Android-Nutzer sind allerdings nicht dazu bereit, für Apps oder Spiele zu bezahlen, sodass Google nun mit dem globalen Start des Google Play Pass gegensteuern möchte. Ob das eine gute Idee ist, wird sich erst langfristig zeigen.
Im Google Play Store gibt es nicht nur zahlreiche kostenlose Apps und Spiele, sondern auch immer mehr kostenpflichtige oder per Werbung und In-App-Käufe finanzierte Titel. Im Herbst 2019 hat Google mit dem Google Play Pass ein neues Abo-Modell vorgestellt, das nun auch in Deutschland starten wird. Für 4,99 Euro pro Monat gibt es Zugriff auf eine große Anzahl normalerweise kostenpflichtiger Titel - und das völlig werbefrei.
Praktisch alle populären Google-Produkte sind vollkommen kostenlos und werden teilweise von mehr als einer Milliarde Nutzern verwendet, die vom Unternehmen kostenlose Dienstleistungen sowie Speicherplatz erhalten. Im Laufe der Zeit hat Google aber auch viele Abo-Dienst geschaffen, bei denen die Nutzer monatlich zur Kasse gebeten werden, um bestimmte Leistungen zu erhalten. Manch einer dürfte überrascht sein, wie viele dieser Abos Google mittlerweile im Sortiment hat. Ein kurzer Überblick.
Der Google Play Store ist der mit Abstand größte App Store der Welt und verzeichnet jährlich viele Milliarden Downloads. Dennoch erwirtschaftet der Google Play Store deutlich weniger Umsatz als Apples App Store. Dem möchte Google nun auf die Sprünge helfen und hat den Start des Google Play Pass angekündigt - ein Abo-Modell für viele Titel im Play Store. Für die Nutzer kann sich das lohnen.
Beim Play Store stehen aktuell viele große Änderungen auf dem Plan, die sowohl die Nutzer als auch die Entwickler betreffen. Außerdem werden in den kommenden Wochen auch einige Neuerungen eingeführt, wie etwa der vor einigen Wochen geleakte Play Pass - ein Abo-Modell für den Play Store, das in der Form eigentlich gar nicht funktionieren kann. Jetzt hat Google das neue Produkt bestätigt und kündigt den bevorstehenden Start an.
Grundsätzlich gibt es im Play Store drei Möglichkeiten, mit denen die Nutzer zur Finanzierung einer App beitragen können: Einmalig kaufen, mit In-App-Käufen unterstützen oder die eingeblendete Werbung ansehen und vielleicht das eine oder andere mal anklicken. Schon bald könnte eine neue Variante dazustoßen, die vor allem für fleißige App-Käufer sehr interessant sein kann: Ein App-Abo direkt im Play Store.