In wenigen Wochen findet die diesjährige Google I/O statt, die vom 18. bis 20. Mai in Mountain View abgehalten wird und wahrscheinlich wieder viele Ankündigungen mit sich bringt. Mittlerweile hat Google den Terminplan veröffentlicht, in dem die einzelnen Sessions aufgelistet sind. Doch mit am Interessantesten ist vor allem das Event am zweiten Abend: Die erstmals verliehenen Google Play Awards.
Wenn man sich die weltweite Verbreitung der mobilen Betriebssysteme ansieht, dann könnte man eigentlich davon ausgehen dass Google in allen Punkten des Geschäfts längst an Apple vorbeigezogen ist - auch bei den App Stores. Aber dem ist bekanntlich nicht so: Auch im 1. Quartal 2016 konnte der Play Store zwar mehr als doppelt so viele Downloads verzeichnen wie der App Store, aber beim insgesamt erwirtschafteten Umsatz hat noch immer Apple die Nase vorn.
Unter der Marke "Play" bietet Google eine ganze Reihe von Inhalte an, von Apps über Spiele bis hin zu Büchern und Filmen. Alle davon besitzen unter Android eine eigene App-Verknüpfung mit einem eigenen Icon - die sich bisher nicht wirklich ähnlich gesehen haben. Jetzt durften die Designer Hand anlegen und haben alle Icons der Play-Angebote einem Redesign unterzogen. Diese heben sich noch immer deutlich ab, verfügen aber über ein gemeinsames Element.
Google liefert mit der eigenen Android-Version eine Reihe von Standard-Apps aus, die in den ersten Jahren nur Nexus-Nutzern zur Verfügung standen. Im Laufe der letzten Jahre hat sich das langsam aber sicher geändert und es wurden immer mehr dieser Apps in den Play Store ausgelagert und stehen so auch für alle anderen Nutzer zum Download zur Verfügung. Seit heute gesellt sich nun auch der Taschenrechner dazu - inklusive Android Wear-App.
Wir sind noch etwas mehr als einer Woche von Googles Flut von Aprilscherzen entfernt, aber auch in diesem Bereich legt die Android-Abteilung in diesem Jahr einen Frühstart hin: Viele Entwickler sehen derzeit eine Bewertung ihrer Apps, die aus dem Jahr 2029 stammt und von einem "Nexus Space"-Smartphone abgesendet worden ist.
Schon seit einiger Zeit experimentiert Google mit den sogenannten Trial Run Ads, die es in der mobilen Websuche ermöglichen sollen, eine App direkt ohne Installation auszuprobieren. Das soll dem Nutzer dabei helfen, eine App vor dem Herunterladen oder gar dem Kauf kennen zu lernen und kann in der Folge natürlich auch den Verkauf ankurbeln. Jetzt hat Google angekündigt, dass diese speziellen Werbeanzeigen in den nächsten Wochen für alle Nutzer ausgerollt werden.
Mittlerweile sind AdBlocker auch von den Smartphones der Nutzer nicht mehr wegzudenken und gehören zu den populärsten Apps im Play Store. Doch je weiter sich diese verbreiten, desto mehr werden sie zum Problem für Google. Jetzt wurden die Richtlinien für Entwickler im Play Store leicht überarbeitet und es wurde ein neuer Abschnitt für AdBlocker hinzugefügt. Ab sofort sind AdBlocker, die andere Apps beeinflussen, im Play Store verboten.
Seit einigen Wochen es für App-Entwickler möglich, Promo-Codes zu erstellen mit denen die Nutzer Vergünstigungen für Apps oder Spiele bekommen können, oder diese gleich komplett kostenfrei herunterladen können. Bisher gab es die Möglichkeit zur Eingabe dieser Promo-Codes allerdings nur auf dem Smartphone, was natürlich gerade bei längeren Codes wenig komfortabel ist. Ab sofort können diese nun auch in der Browser-Version eingegeben werden.
Auf dem Desktop sind Adblock-Plugins für den Browser für viele Nutzer nicht mehr wegzudenken und gehören zur Standard-Ausrüstung. In den mobilen Browsern ist das ganze schon etwas komplizierter, da diese in den meisten Fällen keine Plugins unterstützen. Seit kurzer Zeit hat aber auch Samsung in seinem Smartphone-Browser den Einsatz von Adblockern erlaubt, was von vielen Nutzern positiv aufgenommen wurde. Doch Google hat jetzt durchgegriffen und hat die App aus dem Play Store entfernt.
Im Play Store können Apps nicht nur mit Sternen sondern auch mit Kommentaren bewertet werden, die mal mehr und mal weniger konstruktiv sind. Um den Spam in den Kommentaren einzuschränken und die wenig konstruktiven Beiträge an das Ende zu verbannen, wurde bereits vor langer Zeit eine Bewertungsfunktion eingeführt. Diese wurde nun überarbeitet und bietet dem Nutzer jetzt nur noch eine Möglichkeit zur Bewertung.
Wenn es um Statistiken rund um die App Stores von Google und Apple geht, sind beide Unternehmen sehr verschwiegen und behalten ihre Zahlen in den meisten Fällen lieber für sich. Doch die Marktforscher von App Annie sind da bekanntlich sehr viel gesprächiger, und haben nun die Zahlen für das gesamte vergangenen Jahr vorgelegt. Diese enthalten keinen großen Überraschungen, zeigen aber einmal mehr, dass Apple es trotz einer deutlich geringeren Verbreitung noch immer versteht, mehr Geld mit dem Store zu verdienen als Google.
In den Suchergebnissen der Google-App für Android finden sich nicht nur reine Links zu Webseiten, sondern mittlerweile auch viele Deep Links direkt in eine auf dem Smartphone oder Tablet installierte App hinein - und dazu gehört natürlich auch der Play Store. Sucht man nach dem Namen einer App, wird ein Ergebnis aus dem Store direkt über den Suchergebnissen angezeigt und leitet den Nutzer nach einem Touch direkt in den Store weiter. Jetzt testet Google eine Möglichkeit, mit der eine dort aufgelistete App direkt aus den Suchergebnissen heraus installiert werden kann.
Nachdem sich Google viele Jahre darauf konzentriert hat, dem Play Store immer wieder umzubauen und einen Designwechsel nach dem anderen zu verpassen, arbeitet man nun endlich mal wieder an der Basis: Nachdem es nun seit kurzem möglich ist, mehrere Zahlungsmittel zu verwenden, werden nun auch Promo-Codes eingeführt. Diese können von App-Entwicklern erstellt und dann an die Nutzer verteilt werden, damit diese vergünstige oder Gratis-Inhalte bekommen können.
Obwohl sich Google und Facebook in den vergangenen Jahren in immer mehr Geschäftsbereichen in die Quere gekommen sind, herrscht zwischen den beiden Unternehmen kein böses Blut und es gibt eine friedliche Koexistenz. Doch dieser Frieden steht auf wackligen Füßen und kann von beiden Seiten sehr schnell gebrochen werden - das weiß auf Facebook. Wie jetzt bekannt geworden ist, hält Facebook ein solches Szenario für sehr wahrscheinlich und hat sich hinter den Kulissen darauf vorbereitet, dass die eigene App aus dem Play Store fliegen könnte.
Weihnachten ist vorbei, und viele Millionen Menschen dürften über die Feiertage wieder ein Smartphone oder Tablet geschenkt bekommen haben. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass es sich dabei um Geräte mit Android oder iOS-Betriebssystem handelt, die in diesen Tagen nun eingerichtet und angepasst werden. Genau diese Nutzer möchte Google nun erreichen und promotet weltweit auf den Startseite der Suchmaschine zur Zeit die eigenen Apps für diese beiden Plattformen. Dabei ist die Auswahl der Apps sehr interessant.