Wer häufig mit Google-Apps auf dem Smartphone oder im Browser arbeitet, wird wohl auch eine Reihe von Tastenkombinationen und Gesten kennen, mit denen sich die Oberflächen schneller bedienen und Aktionen einfacher ausführen lassen. Eine der bekanntesten Gesten ist das "Swipe-to-Archive" aus der GMail-App. Diese hat nun ein kleines Update bekommen und wird nun grafisch anders dargestellt. Außerdem gibt es eine Integration der Account-Einstellungen.
Seit mittlerweile mehr als zwei Wochen ist Android Oreo nun schon auf dem Markt, und über das OTA-Update kommt das Betriebssystem nun bei immer mehr Nutzern der Google-Smartphones Pixel und Nexus an. Dadurch vergrößert sich natürlich auch der Kreis der Nutzer und es tauchen immer wieder kleinere Bugs und Kinderkrankheiten auf, die in der langen Phase der Developer Previews offenbar niemandem aufgefallen sind. Diesmal ist GMail betroffen.
Mit GMail hat Google vor weit über einem Jahrzehnt die Landschaft der Freemail-Anbieter ordentlich durchgeschüttelt und revolutioniert: Plötzlich musste man keine E-Mails mehr löschen und kann alle jemals verschickten und empfangenen Nachrichten sowie die Anhänge für die Ewigkeit aufbewahren - was mittlerweile mehr als 1 Milliarde Nutzer auch tun. Doch was kaum jemand weiß: Mit einer einzigen GMail-Adresse kann man sich unendlich viele E-Mail-Adressen erstellen, die alle im gleichen Posteingang auflaufen.
Googles Entwickler sind, wenn es um die beiden Apps zur Verwaltung des Posteingangs geht, nicht gerade für ihre Experimentierfreudigkeit bekannt und haben vor allem GMail in den vergangenen Jahren sehr konservativ weiter entwickelt. Jetzt gibt es Hinweise im Quellcode der GMail-App, dass sich das zumindest für die Auflistung der Mails im Posteingang schon bald ändern könnte: Für diesen wird es schon bald verschiedene Methoden zur Sortierung geben.
Als Betreiber der weltweit größten Suchmaschine kann man eigentlich davon ausgehen, dass Google auch bei den zahlreichen anderen Angeboten umfangreiche Suchfunktionen integriert. Das ist zwar nicht immer der Fall, aber der E-Mail Dienst GMail geht mit einem guten Beispiel voran, und hat neben den über die Oberfläche zugänglichen Optionen noch eine ganze Reihe von undokumentierten Filtern, die wir hier nun einmal kurz vorstellen möchten.
Googles E-Mail-Angebot GMail erfreut sich praktisch seit dem Start im Jahr 2004 sehr großer Beliebtheit und ist der Konkurrenz immer wieder mal mit innovativen und technisch besser gelösten Funktionen voraus gewesen. Vor wenigen Minuten hat Google die vielleicht wichtigste Änderung am GMail-Angebot seit 13 Jahren angekündigt: E-Mails werden in Zukunft nicht mehr von den Algorithmen zur Anzeige von Werbung gescannt.
Die Übernahme von Yahoo! durch Verizon ist gerade erst unter Dach und Fach gebracht worden, als der letzte CEO des Unternehmens, Marissa Mayer ihren Rücktritt von allen Posten offiziell verkündet hat. Über einen eventuellen neuen Job ist derzeit noch nichts bekannt, aber in einem ihrer ersten Statements nach dem Rücktritt lobt sie ausgerechnet ihren ehemaligen Arbeitgeber Google und freut sich darauf, endlich wieder GMail verwenden zu dürfen.
GMail verfügt praktisch seit dem Start des Angebots im Jahr 2004 über einen der besten Spamfilter auf dem Markt und hält den Posteingang der eigenen Nutzer zuverlässig sauber von unerwünschten E-Mails. In einem jetzt veröffentlichten Bericht konnte man verkünden dass dieser Filter mittlerweile mit einer Zuverlässigkeit von 99,9 Prozent funktioniert, und dieser nun in punkto Sicherheit noch einmal erweitert wird, um auch die letzten Mails mit gefährlichen Inhalte herauszufiltern.
Schon seit vielen Jahren besteht Googles Websuche nicht nur aus globalen Ergebnissen aus dem Web, sondern zeigt auch persönliche Ergebnisse für den Nutzer aus den diversen Google-Diensten an. Diese Ergebnisse haben in der Websuche nun einen eigenen Tab bekommen und können so noch gezielter aufgerufen werden. Das deutet darauf hin dass es demnächst wohl noch mehr Integrationen von weiteren Diensten in die Websuche geben wird.
Immer mehr Menschen erledigen auch ihren E-Mail-Verkehr am Smartphone und schreiben dort in den meisten Fällen nur sehr kurze Antworten. Schon vor einiger Zeit hatte Google eine Lösung vorgestellt mit denen diese kurzen Antworten automatisiert werden können, und jetzt kommen diese Smart Replys auch direkt in die GMail-App. Allerdings kann man sich das Tippen der Antworten vorerst nur in den USA ersparen.
Mit Safebrowsing warnt Google die eigenen Nutzer schon seit vielen Jahren vor dem Besuch von verdächtigen Webseiten und hat dieses Angebot mittlerweile in sehr viele Dienste integriert. Jetzt geht die Ausbreitung des Tools weiter und es wird ab sofort auch in die GMail-App für Android integriert. Zu einem passenderen Zeitpunkt hätte es wohl kaum können.
Fast unbemerkt ging heute das von Microsoft schon vor längerer Zeit angekündigte Support-Ende von Windows Vista über die Bühne, und spätestens ab heute gilt das Betriebssystem offiziell als veraltet. Google hat den Support seiner Desktop-Software für diese Version schon vor einiger Zeit eingestellt und auch die Webdienste werden nach und nach nicht mehr auf der 10 Jahre alten Plattform genutzt werden können.
GIF-Animationen erfreuen sich schon seit längerer Zeit wieder großer Beliebtheit, aber erst seit kurzem feiern sie wieder ein richtiges Revival und sind derzeit aus dem Messaging-Alltag kaum wegzudenken. Mit dem letzten Update der GMail-App bekommt nun auch Googles E-Mail-Dienst Unterstützung für die beliebten Animationen und erlaubt das Einfügen direkt aus der Tastatur Gboard heraus.
Mit GMail und Inbox betreibt Google bereits seit mehreren Jahren zwei Posteingänge bzw. Apps zur Verwaltung der eigenen E-Mails nebeneinander und entwickelt diese getrennt voneinander weiter. Um sich mehr auf die wesentlichen Funktionen einer Mail-Verwaltung zu konzentrieren wurden nun GMail Read und GMail Write angekündigt, mit denen das Lesen und Schreiben von Mails in Zukunft einfacher werden soll.
Google hat gestern mit einem einzigen Blogpost wieder einen sehr kleinen Frühjahrsputz durchgeführt: Neben der Entfernung der SMS-Funktion aus Hangouts und der endgültigen Einstellung von Google Talk wurde aber noch eine weitere App beschnitten: Nutzer von GMail müssen in Zukunft auf einige Experimente aus den Labs verzichten und auch die Integration von Google+ wird komplett gestrichen.