In den vergangenen Monaten haben viele Google-Apps eine neue Oberfläche im Material Theme bekommen, das sich somit langsam aber sicher zum neuen Standard aufgeschwungen hat. Jetzt ist auch der Play Store an der Reihe, dessen überarbeitetes Design bereits seit einigen Monaten getestet wurde und nun in den Rollout gegangen ist. Die App-Quelle bekommt nicht nur einen neuen Anstrich, sondern lässt auch bei der Navigation und einigen Zusatzinformationen keinen Stein auf dem anderen.
In der Google Websuche finden in diesen Tagen größere Umbauarbeiten statt, denn aktuell wird eine große Veränderung für die einzelnen Suchergebnisse ausgerollt. Aber auch eine Etage höher, direkt in der Suchleiste, haben die Designer mal wieder Hand angelegt und testen aktuell mit einigen Nutzern eine veränderte Darstellung der vertrauten Elemente. Über den Sinn dahinter kann man, wie so oft, streiten.
Die Websuche ist bekanntlich das älteste Google-Produkt, ist aber bis heute einem ständigen Wandel unterworfen und bekommt ständig neue Features und angepasste Oberflächen. Jetzt hat Google ein relativ großes Design-Update für die mobile Websuche angekündigt, das nicht nur die Integration neuer Funktionen vereinfacht, sondern allen Webseiten hinter den Suchergebnissen eine eigene Identität verpasst. Die Websuche nähert sich damit dem Design des Discover Feed an.
Die Google Bildersuche hat sich in den fast zwei Jahrzehnten des Bestehens schon mehrfach grundlegend geändert und so richtig zufrieden scheinen die Designer bis heute nicht zu sein. Schon seit langer Zeit werden immer wieder neue Oberflächen getestet und nach längerer Pause ist nun mal wieder ein neues Design aufgetaucht. Dieses verändert die Detaildarstellung und zeigt das Vorschaubild nun nicht mehr zentriert, sondern auf der rechten Seite an.
Der Google Assistant wird in Kürze viele Verbesserungen bekommen und kann mal wieder mit einigen neuen Funktionen glänzen. Aber auch die Designer wollten mal wieder aktiv werden und testen aktuell ein neues Design für die Spracherkennung, das während des Befehls des Nutzers angezeigt wird. Zumindest im aktuellen Test ist es deutlich zurückhaltender als bisher und verwendet ein Design-Element, das schon seit längerer Zeit nicht mehr zum Einsatz kam.
Die Google Maps-Oberfläche wird von den Designern immer wieder mal modernisiert oder an einzelnen Stellen verändert - und jetzt ist es wieder soweit. Die ersten Nutzer bekommen nun sowohl die umgebaute Suchleiste als auch ein neu angeordnetes Hauptmenü zu sehen, in dem die letzten Spuren von Google+ entfernt werden. Der Umbau hat aber auch andere Gründe, die bereits auf der I/O vorgestellt wurden: Der Inkognito-Modus.
Mit Android Q führt Google einen globalen Dark Mode in das Betriebssystem ein, den man gerne von vielen Apps unterstützt sehen würde. Damit auch die dunklen Oberflächen möglichst einheitlich aussehen, haben die Designer nun viele neue Richtlinien für das Material Theme veröffentlicht. Diese Vorgaben sind aber nicht nur für Designer interessant, sondern zeigen auch eindrucksvoll, wie sich mit einfachsten Mitteln verschiedene Höhen darstellen lassen.
Vor wenigen Tagen hat der für Android TV verantwortliche Produktmanager ein großes Redesign für den Play Store angekündigt und allein schon damit für Begeisterung gesorgt. Während einer Entwickler-Session auf der Google I/O hat man nun einen ersten Blick auf das neue Design gegeben, das schon bald für alle Nutzer ausgerollt werden soll. Sogar die nach dem Amazon-Frieden wichtige Prime Video App ist auf den Screenshots zu sehen.
Google drängt mit Android Auto schon seit einigen Jahren in das Auto vor und steht mit Android Automotive bereits vor dem nächsten großen Sprung, den man schon sehr bald mit dem Volvo Polestar machen wird. Erst einmal wird es aber ein großes Update für die Android Auto-Oberfläche geben, die ein komplett neues Design bekommt und im Zuge dessen einen Dark Mode mitbringt, mehr Flexibilität ermöglicht, ein Benachrichtigungscenter erhält und einiges mehr.
YouTube wird von vielen Nutzern vor allem auf dem Smartphone genutzt, aber auch die Desktop-Webseite gehört nach wie vor zu den meistbesuchten Webseiten der Welt. Jetzt haben die Designer das Hauptmenü der Weboberfläche etwas umgebaut und haben die Möglichkeit entfernt, diese vollständig auszublenden. Stattdessen bleiben einige Hauptbereiche bestehen, die YouTube wohl für wichtig hält und schon bald um weitere Einträge ergänzen könnte.