Zur Programmierung von Apps für Googles mobiles Betriebssystem Android waren bisher im Normalfall drei Komponenten nötig: Als erste Voraussetzung musste die Java Runtime installiert sein, als zweites war natürlich das Android SDK nötig und zur eigentlichen Programmierung kam sehr oft die IDE Eclipse zum Einsatz. Für letztere hat Google nun gestern Abend eine Alternative entwickelt: Das Android Studio 1.0 ist eine komplette IDE mit der die Entwicklung der Apps noch einfacher und komfortabler vonstatten gehen soll.
Man kann Smartphone-Besitzer übertrieben gesagt in zwei große Gruppen einteilen: Es gibt einmal die Tech-Nerds, die ständig up-to-date sind und ihr Smartphone auch im Schlaf rooten könnten und auf der anderen Seite die Nutzer, die schon mit der Aktualisierung einer App eine Mammutaufgabe vor sich haben. Gerade letztere Gruppe hat sehr oft "Probleme" mit dem Smartphone, die sich sehr einfach lösen lassen und eigentlich gar kein richtiges Problem sind. Google hat jetzt die Device Assist-App veröffentlicht, die falsche Einstellungen erkennen und beheben soll.
Vor wenigen Tagen wurde in New York die größte Videoleinwand in New York enthüllt. Direkt am Times Square werden dort in Zukunft überdimensional große Werbespots angezeigt, für den ersten Monat hat sich aber Google die Nutzungsrechte gesichert und dafür ganze 2,5 Millionen Dollar hingeblättert. Während in den ersten Tagen noch nicht bekannt war wofür Google diese Werbefläche nutzen möchte, hat man diese nun in Betrieb genommen: Google verwendet es als überdimensionale Spielfläche für Android-Figuren.
Wenige Stunden vor der Vorstellung von Android 5.0 Lollipop hat Google zum weiteren anfeuern des Hypes drei Android-Werbespots online gestellt, die vor allem auch mit der Bezeichnung des Betriebssystems und dessen Einsatzgebieten kokettierten. Jetzt hat Google vier weitere Spots online gestellt, die in dem gleichen Stil gehalten sind und ebenfalls unter dem neuen Android-Motto "be together. not the same." stehen.
Während alle Smartphone-Produzenten in den vergangenen Jahren einzig und allein auf das Android-Betriebssystem gesetzt haben, hatte sich Nokia stark an Windows Phone gebunden und hat ein Android-Engagement stets ausgeschlossen. Nach der Übernahme durch Microsoft war die Hoffnung auf ein solches Smartphone dann eigentlich gestorben, doch dann wurde überraschend die Nokia X-Serie angekündigt. Laut mehreren Berichten plant Nokia nun, schon in wenigen Tagen ein neues Android-Smartphone vorzustellen.
Obwohl Google die treibende Kraft hinter dem Android-Betriebssystem ist, verdient das Unternehmen nur indirekt durch die hohe Verbreitung der eigenen Apps und der darin angezeigten Werbung damit. Anders sieht es bei Microsoft aus: Der Software-Konzern hat mit allen führenden Smartphone-Herstellern einen Lizenzvertrag abgeschlossen, mit dem Microsoft allein im vergangen Jahr 2 Milliarden Dollar verdient haben soll. Doch damit könnte bald Schluss sein, denn nun stellt sich Samsung quer und hat die Zahlungen eingestellt.
Heutzutage gibt es sehr viele Möglichkeiten um Daten zwischen zwei Geräten auszutauschen, was immer öfter über die Cloud und den ständigen Synchronisierungsprozess erledigt wird. Doch sowohl bei sehr großen Datenmengen als auch für einen schnellen Austausch ist die direkte Übertragung natürlich immer noch der bessere Weg - und genau an solch einer Lösung arbeitet Google derzeit laut jetzt bekannt gewordenen Informationen. Das Projekt Copresence soll den schnellen Austausch zwischen verschiedenen Geräten und Plattformen erlauben.
Mit dem bevorstehenden Launch von Android 5.0 Lollipop führt Google offiziell das neue Material Design ein und hat viele der eigenen Apps mittlerweile angepasst bzw. steht kurz davor. Um dem Nutzer eine einheitliche Oberfläche zu bieten, sollten nun natürlich auch die App-Entwickler aktiv werden und ihr User-Interface komplett überdenken bzw. an die neuen Gegebenheiten anpassen - dazu hat Google nun einen Leitfaden erstellt.
Der Kampf um die Vorherrschaft bei mobilen Betriebssystem scheint längst zugunsten von Android entschieden zu sein, doch Apple kann nach dem Erscheinen eines neuen iPhones immer wieder auch viele Nutzer zurück gewinnen. Nachdem Apple vor einigen Wochen eine Anleitung zum Wechsel von Android auf iOS Online gestellt hat, kontert Google nun mit dem Wechsel in die andere Richtung.