Laut Google-China-Präsident Kai-Fu Lee strebt Google zur Stärkung der Marktposition einige Übernahmen oder Fusionen im chinesischen Raum an. Details dazu wurden nicht genannt, man sucht derzeit wohl attraktive Übernahme-Kandidaten. Erst im letzten Jahr lag Google dem Marktführer Baidu.com knapp auf den Fersen. Vielleicht steht sogar eine Übernahme von Baidu an? Damit hätte Google das Monopol in China sicher. » Google China [Finanznachrichten]
Nachdem es viel Ärger in China gab, versucht man bei Google nun, die Marke attraktiver und bekannter zu machen und die Nummer 1 zu werden. Dafür sind auch einige Produkte exklusiv für den chinesischen Markt geplant, genauer ins Detail ist man dabei bisher aber nicht gegangen. Bis Ende des Jahres sollen in der chinesischen Niederlassung 300 Leute beschäftigt werden. Zumindest subjektiv ist Google im heiß umkämpften chinesischen Markt schon sehr gut aufgestellt [de.internet.com]
Laut einem Bericht der chinesischen Tageszeitung Beijing News besitzt Google garkeine Lizenz um eine Suchmaschine in der Republik China zu betreiben. Dafür wird eine ICP-Lizenz für Inhalteanbieter vorausgesetzt, Google dementiert die Meldung bisher. Google gab bekannt eine Partnerschaft mit dem Provider Ganji.com eingegangen zu sein und deren Lizenz zu nutzen. Es ist eine beliebte Möglichkeit, Lizenzen von Partnerfirma zu nutzen, um in China aktiv zu sein. Ob Google jedoch eine eigene benötigt muss nun vom chinesischen Informationsministerium geprüft werden. Auf der Startseite von Google China gibt Google diese ICP-Nummer sogar an (050124). Ob Google überhaupt eine eigene Nummer bekommen würde - und wie schwer sich dass gestalten würde - weiß ich nicht, aber ich denke mal dass die Regierung eine Menge Steine in den Weg legen würde... Langsam habe ich den Eindruck dass es für Google besser gewesen wäre, sich aus dem chinesischen Markt herauszuhalten, nach dem ganzen Ärger ist die Aktie auch noch rapide gesunken und die Marke Google hat eine Menge an ansehen verloren. [heise]
Seit gestern hat Google wieder einen neuen Blog in seinem Netzwerk. Dieser richtet sich nun an die chinesischen Google-Kunden, da gibt es sicher sehr viel Mitteilungsbedarf ;-) Interessanterweise hat dieser Blog eine eigene Domain, alle anderen davor haben sich auf eine Subdomain beschränkt. Und wer mit den chinesischen Schriftzeichen nichts anfangen kann, kann ja den koreanischen Blog oder einen anderen lesen ;-) » Google China Blog » Google-Blogs
Jetzt hat sich Google auch das erste mal öffentlich zum China-Problem geäußert. Zwar nur in Form eines Blog-Eintrags, doch dieser gilt ja schon fast als inoffzielle Google-News-Site. Darin beschreiben sie ihre Beweggründe für die Zensur und dass Ihnen keine andere Wahl gelassen wurde. Bisher war Google nur sehr sporadisch für die chinesische Bevölkerung erreichbar, was sich nun geändert hat - jetzt eben zensiert... » Googles Stellungnahme
Google wurde von der chinesischen Regierung bekanntlich gezwungen die Ergebnisse der lokalen Suchmaschine zu zensieren. Dies zog weite Kreis durch die Medienlandschaft und machte aus Google plötzlich den "Evil" dass es nie werden wollte. Blogoscoped hat dazu eine Menge Artikel geschrieben, daher stelle ich hier einfach mal eine Liste zusammen: » Google zensiert in China » AdSense-Kunden demonstrieren » Googles Vergangenheit in China » Chinesische Suchergebnisse unter der Lupe » Sergey Brin über Google China » Reaktion der chinesischen Google-Nutzer » Überblick über zensierte Webseiten
Erst letzte Woche wurde bekannt das Google seinen Marktanteil am Suchmaschinenmarkt erheblich steigern konnte und jetzt hat die Suchmaschine auch noch ihre asiatische Konkurrenz weit hinter sich gelassen, zumindest im subjektiven Bereich. Bei einer mehrmonatigen Studie über das Surfverhalten von 1200 Internetnutzern konnte Google mit 11 von 13 gewonnenen Kategorien am besten abschneiden. Bei dem Test wurden sowohl die normalen Suchergebnisse, als auch die Ergebnisse der News- und Bilder-Suche mit einbezogen und auf ihre Qualität und Relevanz hin geprüft. Details über den Test wurden nicht bekannt gegeben. Bisher kann Google im asiatischen Raum den zweiten Platz für sich beanspruchen, hinter der Suchmaschine von Baidu.com. [Finanznachrichten.de]
Mit dem Google Find Hub lassen sich immer mehr Geräte tracken, um ihren aktuellen Standort abzurufen, diese aufzuspüren oder die Position anderweitig zu verwenden. Immer mehr Menschen versehen auch ihr Gepäck mit mobilen Trackern, wobei man bei Verlust in den meisten Fällen aber ohnehin hilflos ist. Jetzt wird eine neue Funktion ausgerollt, mit der sich verlorenes Gepäck für Fluggesellschaften freigeben lässt.
Die Dynamik des asiatischen Zahlungsverkehrs entfaltet eine eigene Wucht, denn in dieser Region verschmelzen technologische Offenheit mit einer beeindruckenden Mobilität. Es entsteht ein Umfeld, in dem mobile Wallets längst alltäglich wirken und neue Anbieter in erstaunlichem Tempo an Sichtbarkeit gewinnen. Diese Mischung sorgt dafür, dass Google Pay ausgerechnet in diesem Teil der Welt besonders ambitionierte Ziele verfolgt.
Regulierung als Standortvorteil? Europas Suche nach einem digitalen Selbstverständnis Während die USA auf Tempo und Deregulierung setzen und China auf staatsnahe Kontrolle und Effizienz baut, verfolgt Europa einen anderen Weg: den der werteorientierten Regulierung. In Brüssel, Straßburg und den Hauptstädten der Mitgliedsstaaten wächst die Überzeugung, dass sich digitale Verantwortung nicht nur als ethisches Gebot, sondern auch als wirtschaftlicher Wettbewerbsvorteil etablieren lässt. Die EU-KI-Verordnung steht dabei symbolisch für einen Paradigmenwechsel. Regulierung nicht als Innovationshemmnis, sondern als Voraussetzung für nachhaltiges Wachstum in einer zunehmend digitalen Welt.
Sehr viele Internetnutzer verwenden einen Werbeblocker und sorgen damit dafür, dass die meisten besuchten Webseiten werbefrei erscheinen - was bekanntlich nicht für alle Beteiligten eine gute Sache ist. Zuletzt gab es auch von Google einiges an Gegenwind für Werbeblocker-Nutzer und schon bald könnte der ganz große Hammer folgen: Mozilla warnt jetzt davor, dass Werbeblocker in Deutschland verboten werden könnten.
Der Onlinehändler Amazon ist für viele Menschen seit langer Zeit der Inbegriff des Onlineshoppings und damit das gegen die neue Konkurrenz auch so bleibt, hat man jetzt eine ganz neue Shoppingplattform gestartet. Das neue Amazon Haul verspricht den Nutzern viele Produkte zu krass günstigen Preisen, die weniger als 20 Euro kosten und nach einem neuen Prinzip versendet werden.