Gestern Abend hat Google die zweite Developer Preview von Android M angekündigt und zum Download angeboten. Dabei handelt es sich um die zweite von geplanten drei Preview-Versionen, so dass man sich mit dieser schon langsam dem Endzustand des neuen Betriebssystems nähert. Doch nicht nur unter der Haube für Entwickler hat sich einiges getan, sondern auch an der Oberfläche haben die Designer noch einmal Hand angelegt und einige kleinere und größere Dinge geändert. Eine Zusammenfassung mit Screenshots.
Die Google Hangouts-App im Web hat ein kleines aber sehr nützliches Update bekommen, das vor allem den Nutzer zu gute kommt die häufig Fotos über die Messenger-App verschicken: Ab sofort lassen sich diese auch per Drag & Drop direkt in den Chat ziehen, so dass das lästige durchsuchen über den klassischen Datei-Dialog nun entfallen kann.
Der Spamfilter von GMail gilt seit jeher als einer der besten am Markt und kann, wie wohl viele Nutzer bestätigen können, sehr gut und zuverlässig den Spam aussortieren ohne dabei viele False Positives zu generieren. Doch natürlich kommt es auch immer wieder mal vor, dass Mails irrtümlich als Spam eingestuft werden, die es eigentlich gar nicht sind. Das ist nicht nur für die Nutzer ein großes Problem, sondern auch für die Absender - und genau an diese wendet man sich nun mit einem neuen Angebot: Die Google Postmaster Tools.
Google Art Project Im Rahmen des Google Art Projects wurden schon weltweit viele Museen und Ausstellungen abgelichtet um diese auch direkt aus dem Browser heraus ansehen zu können. Dabei können sowohl die Werke selbst angesehen werden, sofern diese in einer digitalen Form zur Verfügung stehen, als auch eine virtuelle Tour mit StreetView-Technologie durch die Ausstellungsräume durchgeführt werden. Seit einigen Tagen steht nun auch das Schloß Belvedere in Wien innerhalb des Art Projects zur Verfügung.
Mit den Cards hat YouTube eine gute Möglichkeit geschaffen, um Verlinkungen innerhalb eines Videos zu schaffen und diese auf allen Plattformen darstellen zu können. Vor einigen Tagen hat man dann verkündet, dass es schon bald eine Reihe neuer Cards und Möglichkeiten geben soll - und die erste hat nun ihren Weg in die Videoplattform gefunden: Mit der neuen Channel Card lässt sich nun ein beliebiger YouTube-Kanal direkt aus dem Video heraus verlinken, etwa zu Promotionzwecken.
Glaubt man den Installationsstatistiken, dann gehört Google Play Books zu den beliebtesten Android-Apps und auch auf dem Desktop erfreut sich die Web-App großer Beliebtheit unter den Leseratten. Seit gestern gibt es nun eine neue Version der Android-App, die einige kleine Änderungen am Design mit sich bringen und auch einen neuen Assistenten mit an Bord hat: Dieser soll den Nutzern dabei helfen, neue Bücher zu entdecken.
Im vergangenen Jahr wurde das Recht auf Vergessen in Europa eingeführt und wurde von Anfang an von Google soweit es gesetzlich möglich ist boykottiert - doch am Ende kam man nicht drumherum, das ganze umzusetzen. Bisher gilt dieses Gesetz nur in Europa und die hierzulande gelöschten Ergebnisse sind in anderen Ländern wie etwa den USA auch weiterhin in den Suchergebnissen zu finden - doch das könnte sich bald ändern. Eine Gruppe von US-amerikanischen Aktivisten fordert nun, dass das Recht auf Vergessen auch in den USA eingeführt wird.
Erst vor einigen Tagen ist eine vermeintlich neue Version von Google Glass bei der amerikanischen FCC aufgetaucht, und jetzt gibt es die ersten Informationen darüber, was sich genau im Vergleich zum Vorgänger geändert hat: Die neue Version wird sich, wie schon seit längerer Zeit vermutet, vornehmlich erst einmal an Unternehmenskunden richten und hat die größten Schwachstellen der ersten Explorer Editio ausgemerzt - darunter auch die Akku-Laufzeit.
Dass die großen YouTube-Stars sehr sehr gut von ihren Werbeeinnahmen leben können ist bereits seit langer Zeit bekannt, aber welche Dimensionen dies bei einigen mittlerweile angenommen hat ist doch immer wieder erstaunlich: Der bekannte Let's Player PewDiePie hat nach eigenen Angaben allein im vergangenen Jahr 2014 einen Umsatz von 6,73 Millionen Euro eingefahren. Damit dürfte er so manchen Hollywoodstar überholt haben, und liegt auch mit einer Fanbase von fast 38 Millionen Abonnenten an der Spitze der Rangliste.
Die Möglichkeiten von Chrome-Extensions sind absichtlich stark limitiert und erlauben keine großen Veränderungen am eigentlichen Browser: Bisher ist es ihnen nur erlaubt, sich über einen Button in den Browser einzufügen, mit dem sich dann weitere Aktionen auslösen lassen oder ein Menü öffnen lässt. Jetzt gibt es einen Hinweis im Chromium Issue Tracker, dass man derzeit an einer Sidebar arbeitet, in der Extensions ebenfalls frei definierbare Inhalte unterbringen können.
Das vor etwas mehr als einem Jahr vorgestellte Material Design erfreut sich unter Android-Apps großer Beliebtheit und hat mittlerweile eine große Reichweite erreicht - doch im Web sieht das ganze, abgesehen von einigen Google-Angeboten, noch ganz anders aus. Um das Design jetzt auch im Web zu etablieren hat Google nun ein Framework veröffentlicht, mit dem sich die einzelnen Elemente des Designs sehr leicht in die eigene Webseite integrieren lassen.