In den letzten Jahren hat YouTube ordentlich an der Qualitätsschraube gedreht und ermöglicht immer höhere Auflösungen und Frameraten. Jetzt bringt man die vor einiger Zeit eingeführte 4K-Auflösung mit bis zu 60 FPS auch in die Live-Videos, die dadurch mit einer extrem hohen Qualität gestreamt werden können. Um diese Qualität nutzen zu können, benötigt man allerdings die passende Hardware und Internetanbindung.
In den letzten Jahren hat YouTube immer wieder an der Qualitätsschraube gedreht und unterstützt seit letztem Jahr auch hochauflösende 4K-Videos mit 60 FPS, die von vielen aktuellen Geräten und wegen der verfügbaren Bandbreite nicht einmal ruckelfrei abgespielt werden können. Jetzt treibt man das ganze noch weiter auf die Spitze und erlaubt ab heute auch das Streaming von HDR-Videos.
YouTube ist nicht nur die größte Videoplattform der Welt sondern gehört aufgrund der großen Nutzerzahl auch zu den größten Social Networks im Web. Allerdings wird die Community derzeit noch sehr von oben herab - sprich von den eigentlich Content-Produzenten - betrieben und "alle anderen" Nutzer können nur ihre Kommentare und Bewertungen abgeben. Um die Kommentar-Kultur weiter zu stärken führt man eine Reihe von neuen Funktionen für diesen Bereich ein.
Über viele Jahre hat YouTube zur Monetarisierung der eigenen Plattform rein auf Werbung gesetzt und hat dadurch nicht nur riesige Umsätze eingefahren, sondern hat dadurch auch die Grundlage zur Finanzierung des Lebensunterhalts von tausenden YouTube-Stars gelegt. Seit dem vergangenen Jahr kam zusätzlich noch das Angebot YouTube Red dazu, mit dem man die Nutzer zur Kasse bitten möchte - doch dieses kommt laut neuesten Zahlen überhaupt nicht an.
Nach vielen Jahren der Streitigkeiten und teilweise auch Peinlichkeiten haben YouTube und die GEMA gestern völlig überraschend eine Einigung verkündet. Die berühmten Sperrtafeln werden nun deutlich seltener zu sehen sein und alle Seiten profitieren von dem Deal. Über finanzielle Details schweigen sich beide Seiten aus und werden diese wohl auch in Zukunft nicht veröffentlichen. Hier nochmal eine Zusammenfassung aller dennoch bekannten Fakten.
Nach dem Ende eines YouTube-Videos werden automatisch Links zu 12 weiteren Videos angezeigt, die den Nutzer ebenfalls interessieren könnten und ihn länger auf der Plattform halten sollen. Doch diese Links werden von Algorithmen erstellt und enthalten nur sehr selten Videos aus dem gleichen Kanal, so dass der Uploader nicht viel von diesen Links hat. Jetzt wird die neue Funktion "End Screens" eingeführt, mit der die Uploader ihre eigenen Links an das Ende des Videos bringen können.
Seit einigen Tagen kursiert eine sehr kuriose Geschichte durch das Web: Ein spanischer Teenager hat sich als Berufswunsch YouTube-Star auf die Fahnen geschrieben und hat direkt damit begonnen, Videos ins Netz zu stellen - so weit, so gut. Schon kurz darauf schossen seine Einnahmen gigantisch in die Höhe und er sah sich schon am Ziel seiner Träume, bis ein Anruf der Bank diese Träume zerplatzen ließ. Statt mehr als 100.000 Euro zu verdienen, hat er diese ausgegeben und einen großen Schuldenberg bei Google angehäuft.
Eine Reihe von Google-Angeboten gehören zu den populärsten Webdiensten in Deutschland und haben teils sehr hohe Marktanteile. Wie eine Umfrage von Statista nun ergeben hat, ist aber ausgerechnet die so populäre und wichtige Suchmaschine nicht auf dem ersten Platz der meistgenutzten Angebote. Gerade einmal 72 Prozent aller Befragten Personen haben angegeben, dass sie die Google Websuche gelegentlich verwenden. Dieser doch sehr niedrige Wert dürfte sich wohl aus einem Missverständnis ergeben haben.
Nicht wenige Menschen beschweren sich auch Hierzulande über die Qualität oder Geschwindigkeit ihrer Internetverbindung auf dem Smartphone - aber was sollen dann erste die Menschen in Indien sagen? Mit einem Inder an der Spitze ist es kein Wunder dass sich Google nun etwas mehr auf das gigantische asiatische Land konzentriert und eine Reihe von mobilen Produkten für die langsamen Internetverbindungen anpasst. Von den meisten Funktionen können aber auch wir schon jetzt oder in naher Zukunft profitieren.