Google betreibt bekanntlich mehrere Angebote für den gleichen Zweck, und das gilt selbst in den Bereichen in denen der Nutzer etwas kaufen kann. Je nachdem in welchem Land man sich befindet, kann man sowohl bei Google Play Movies als auch bei YouTube Filme und Serien kaufen und diese dann auf mehreren Plattformen ansehen. Nun ist es möglich, die bei Play Movies gekauften Filme auch direkt bei YouTube aufzurufen.
Es gibt auf YouTube eine ganze Reihe von Werbeformen, die sowohl für den Desktop als auch für die mobile Nutzung konzipiert sind. Dazu zählen sowohl Werbeanzeigen neben einem Video, innerhalb eines Videos oder in vielen Fällen auch direkt VOR einem Video. Jetzt hat Google gute Nachrichten für alle Nutzer die vor allem letzten Werbetyp hassen: Die nicht überspringbaren 30 Sekunden-Spots werden ab dem kommenden Jahr abgeschafft. Die Sache hat allerdings einen Haken.
Schon seit über 10 Jahren bietet YouTube die Möglichkeit an, Untertitel für Videos zu erstellen und diese optional während der Wiedergabe einzublenden. Während die Uploader diese Untertitel in den ersten Jahren noch von Hand erstellen mussten, können diese schon seit Ende 2009 automatisch erstellt werden. Jetzt hat YouTube einen kleinen Meilenstein verkündet: Seit dem Beginn der automatischen Untertitel wurden 1 Milliarde Videos automatisch mit diesen versehen.
In den letzten Jahren hat Felix Kjellberg alias PewDiePie so einiges richtig gemacht und ist innerhalb weniger Jahre zum erfolgreichsten YouTuber aufgestiegen der mit seinen Videos viele Millionen Dollar verdient. Doch jetzt hat er es mit seiner provokanten Art offenbar übertrieben: Nachdem er eine Reihe von Antisemitischen Videos in seinem Kanal veröffentlicht hat, haben sowohl Disney als auch YouTube ihre Verträge mit dem Schweden mit sofortiger Wirkung beendet.
Erst vor knapp einer Woche hat YouTube nach einer langen Wartezeit die "Double Tap to Seek"-Funktion ausgerollt, mit der man in einem Video 10 Sekunden vor oder zurück springen kann. Jetzt folgt schon das nächste Update, mit dem der zu überspringende Zeitraum genauer festgelegt werden kann. Dabei hat man die Wahl zwischen einem Sprung im Zeitrahmen von 5 Sekunden bis 60 Sekunden.
Die wichtigste Währung auf YouTube neben den reinen Aufrufzahlen eines Videos ist die Anzahl der Abonnenten eines Kanals. Je höher die potenzielle Zahl der erreichten Nutzer, desto mehr ist der Kanal natürlich wert und desto mehr Geld kann der YouTuber mit seiner digitalen Präsenz verdienen. Seit Montag gibt es allerdings ein sehr ärgerliches Problem mit dieser Zahl, mit dem einige Kanäle sogar in den Minus-Bereich gerutscht sind.
Trotz der enormen Verbreitung von Smartphones leiden viele Menschen - gerade außerhalb von Großstädten - über eine schlechte mobile Internetverbindung und müssen darauf achten dass am Ende des Datenkontingents nicht zu viel Monat übrig ist. Unter anderem deswegen hat YouTube bereits mehrere Varianten einer Download-Funktion ausprobiert, und nun ist mit YouTube Go eine App erschienen, die sich genau auf diesen Schwerpunkt konzentriert.
YouTube hat schon vor vielen Jahren die Voraussetzung für Livestreaming geschaffen und hat immer wieder größere Events übertragen und damit Millionen Zuschauer erreicht. Dennoch hat man sich von der Konkurrenz in den letzten Jahren wahrlich überrollen lassen und muss nun langsam Gas geben um nicht abgehängt zu werden: Als ersten Schritt in diese Richtung wird nun mobiles Livestreaming für alle größeren Kanäle ausgerollt.
Googles Entwickler sind bekannt dafür, immer wieder neue Funktionen mit einer kleinen Anzahl von Nutzern zu testen und diese sporadisch an- und abzuschalten. In den meisten Fällen werden die Features nach dieser Phase dann auch relativ schnell freigeschaltet, aber in manchen Fällen dauert es eben länger: Nach über einem Jahr Wartezeit bekommt die YouTube-App nun endlich die Möglichkeit, innerhalb eines Videos schnell vor oder zurück zu springen.
Mit dem letzten Update der YouTube-App hat sich augenscheinlich sowohl an der Oberfläche als auch beim Funktionsumfang nichts getan, aber dafür unter der Haube um so mehr: In einem der regelmäßigen Teardowns hat AndroidPolice entdeckt, dass die YouTube-App schon bald einen intelligenten Offline-Modus bekommen dürfte, der Videos für einen kurzen Zeitraum zwischenspeichert. Außerdem wurde noch eine Umfrage- und eine Bild-in-Bild-Funktion entdeckt.