Eigentlich war das Verhältnis zwischen YouTube und der Musik- und Film-Industrie nach anfänglichen Schwierigkeiten sehr gut und beide Seiten haben gegenseitig voneinander profitiert. Doch in den letzten Monaten hat die Harmonie Risse bekommen, da sich viele Künstler in einem Offenen Brief darüber beschwert haben, dass YouTube schädlich für das Geschäft ist und zu wenig Geld ausbezahlt. Jetzt hat YouTube mit beeindruckenden Zahlen geantwortet.
YouTube ist praktisch schon seit der Gründung die führende Videoplattform im Web und kann die Reichweite bis heute immer weiter steigern und macht den klassischen TV-Sendern rund um die Welt schon lange Konkurrenz. Laut einem Bericht des US-Magazins The Information plant YouTube nun schon bald den nächsten Schritt und möchte in Zusammenarbeit mit mehreren großen Sendern ein eigenes TV-Netzwerk gründen.
Trotz des Verbots durch die Richtlinien landet täglich massenhaft rechtlich geschütztes Video- und Audio-Material auf Googles Plattform YouTube und soll dort verbreitet werden. Mit dem starken Content ID-Filter hat YouTube deswegen schon vor Jahren eine Technologie entwickelt, die solches Material vollautomatisch erkennt und direkt sperrt bzw. löscht. Doch durch die neuen 360 Grad-Videos gerät dieser Filter ins Stottern.
Schon seit über fünf Jahren können auf YouTube Livestreams gestartet werden, allerdings für lange Zeit nur von einem kleinen Nutzerkreis und mit weiteren großen Einschränkungen. Nachdem dieses Feature bei Googles Videoplattform lange Zeit in der Nische geblieben ist, geht man es nun endlich ernsthaft an: Ab sofort lassen sich auch über die YouTube-App für Android & iOS Livestreams starten - leider aber auch diesmal wieder mit einer fest angezogenen Handbremse.
Nach vielen Streitigkeiten und Prozessen in den ersten Jahren von YouTube ist es bis auf wenige Ausnahmen relativ ruhig um Googles Videoplattform geworden. Doch viele Künstler und auch eine Reihe von Plattenfirmen sind mit den Vereinbarungen nicht mehr ganz so zufrieden wie früher und fordern nun in einem offenen Brief an den US-Kongress gravierende Änderungen. Im Mittelpunkt steht der Digital Millennium Copyright Act (DMCA).
In den letzten Monaten haben YouTubes Designer immer wieder mit Änderungen an der Player-Oberfläche der Android-App experimentiert, und möchten möglichst viele Informationen in diesem unterbringen. Mit dem seit wenigen Tagen verteilten Update rollt man diese neue Oberfläche nun aus und bringt noch mehr Buttons unter. Doch diese sind leider so unglücklich platziert, dass die meisten Nutzer wohl wenig begeistert sein dürften.
Im Normalfall sind Googles Aktivitäten im asiatischen Raum nicht ganz so interessant für uns, aber gestern gab es gleich zwei große Neuigkeiten von wichtigen Google-Produkten in Indien: YouTube hat im Süd-Ost-Asiatischen Land nun ganz offiziell einen Offline-Modus, für den man in anderen Ländern der Welt zahlen muss. Und auch Indien verbietet Google Streetview und wird die Fahrzeuge erst einmal nicht auf den Straßen des Landes erlauben - aus Sicherheitsgründen.
YouTube besitzt nicht nur eine relativ starke Suchfunktion, sondern kann die Ergebnisse auch nach mehr als einem Dutzend Kriterien filtern und anschließend auch sortieren. Die Filter stehen auch in der Android-App zur Verfügung, allerdings musste man bisher auf die Sortierung der Ergebnisse verzichten und mit dem automatisch Ranking vorlieb nehmen. Doch wie ein APK Teardown nun zeigt, wird die App schon bald eine Möglichkeit zur Sortierung bekommen.
Der Betrieb der Videoplattform YouTube verschlingt monatlich Unsummen an Geld und muss natürlich von irgendwoher finanziert werden. Daher geht YouTube seit einiger Zeit nicht nur konsequent gegen AdBlocker vor, sondern ist auch weniger erfreut wenn sich Nutzer die Videos einfach von der Plattform herunterladen. Jetzt haben Googles Anwälte die Webseite TubeNinja kontaktiert und diese aufgefordert, die Download-Funktion innerhalb von sieben Tagen einzustellen.
Das Thema "Hatespeech" bzw. Online-Hetze ist in den vergangenen Jahren leider immer präsenter geworden und wird durch die zunehmende Verbreitung von Sozialen Netzwerken immer wichtiger. Die Betreiber dieser Plattformen, zu denen auch Google gehört, gehen schon seit langer Zeit gegen gemeldete Inhalte vor -und haben dies nun auch in einem offiziellen Kodex festgehalten. Gemeinsam mit Facebook, Twitter, Google und Microsoft hat die Europäische Kommission nun einen Kodex veröffentlicht, dem sich alle beteiligten Unternehmen verpflichtet haben.