Search

Dass Google passt die Suchergebnis an bestimmte Gegebenheiten anpasst, sollte Euch eigentlich bekannt sein. Hierbei ist aber keine Zensur gemein, sondern eine individuelle Anpassung der Ergebnisse aufgrund von vergangenen Suchen. Eine weitere Personalisierung findet mithilfe des Ortes statt. 

Nun hat Google eine Option geschaffen mit der man den gewählten Ort ändern kann. Ist man auf der Suche nach einer Pizzeria in Nürnberg und befindet sich derzeit auch dort, reicht es meist aus einfach nur nach Pizza oder Pizzeria zu suchen. Jetzt will man aber eine Pizza in Köln finden, da man demnächst dort ist. Dann musste man "Pizzeria in Köln" eintippen. Vielleicht möchte man noch weitere Sehenswürdigkeiten planen und muss dann immer den Ort eintippen.

Dies fällt mit der neuen Funktion weg. Diese wird derzeit noch "ausgerollt". Bis das Update auf allen Servern verfügbar ist, wird es wie gewohnt einige Tage dauern. Den Ort findet man in der Sidebar und darunter einen Link "Change Location". Klickt man diesen an, wird ein Textfeld geöffnet in das man denn den Ort eingeben kann. 

Ortung

Die "Ortung" erfolgt meist mit der IP. Jeder IP-Adresse ist ein geografisches Gebiet zugeordnet. Eine exakte Ortung ist nur mit der IP-Adresse eigentlich nicht möglich. An der Art wie Google den Ort verwendet, hat sich absolut nichts geändert. Man gestaltet die Sache nur etwas transparenter.
Immer mal wieder gibt es Fragen, warum Google nicht für einen runden Geburtstag eines Promis ein Doodle schaltet. Grundsätzlich gibt es ein Doodle nur für Menschen, die nicht mehr leben - oder man ist die Queen und besucht Google. Doch seit einigen Tagen gibt es für eingeloggte Nutzer mit einem Google Profil eine besonderes Logo:

Geburtstags Logo 
Google greift hier auf Daten aus dem Google Profile zurück. Seit mindestes einem Jahr gibt es auf dem Profil Konfeti. Es wird auch anderen Besuchern angezeigt. Da ich selbst erst vor wenigen Tagen Geburtstag hatte und da das Logo nicht angezeigt wurde, gibt es das Easter Egg erst seit rund einer Woche. 

Wer es selbst mal testen möchte, ruft sein Google Profile auf und ändert seinen Geburtstag auf heute. Unklar ist noch ob das Logo auch angezeigt wird, wenn es ein richtiges Google Doodle an dem Tag gibt.

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Analytics Oft ist es schwer nachzuvollziehen, wie die Besucher einer Webseite unterwegs sind und wie sie navigieren. Google hat nun in einer Beta-Phase das Feature In-Page Analytics vorgestellt. Es soll dabei helfen die Daten zu visualisieren. In-Page Analytics ersetzt Site Overlay. Bei allen Links werden in einer kleinen Bubble eine Prozentzahl angezeigt. Diese lässt sich dann noch verfeinern. So kann man sich nur Klicks anzeigen lassen, die Nutzer gemacht haben, die mit einem Referrer auf die Webseite gekommen sind. Weiterhin ist es möglich Filter festzulegen und die Besucher auf ein Land bzw. eine Region einzugrenzen. In-Page Analytics Das Feature steht derzeit allen Nutzern zur Verfügung. Man findet es unter Content > Seitenanlyse bzw. In-Page Analytics. Es handelt sich um eine Beta und von daher kann es noch zu Fehlern kommen. Dieses Video erklärt die Funktion noch einmal ganz gut auf Englisch:
Street View

Wer in Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart oder Wuppertal wohnt und nicht möchte, dass sein Haus/Wohnung in Street View zu sehen ist, muss sich beeilen.

Der Widerspruch muss bei Google bis 24:00 Uhr im Online-Tool eingereicht werden. Widersprüche, die danach eingehen werden wahrscheinlich nicht mehr vor dem Start von Street View bearbeitet, so dass die Wohnung oder das Haus dann öffentlich sichtbar ist. Lebt man in anderen Städten dann kann man weiterhin das Tool nutzen. Es soll noch bis zum 31.12.2010 zur Verfügung stehen. 

Wer in einer der zwanzig Städte (oben) einen Widerspruch einreicht, muss diesen bis zum 6.11. bestätigt haben, wie uns Google auf Anfrage mitteilte. Auch nach dem Start kann man sein Haus entfernen lassen. Hierfür braucht man nur auf den Link "Ein Problem melden" klicken und das Formular ausfüllen. So kann man auch unverpixelte Kennzeichen und Gesichter melden. Bei unseren Tests an unterschiedlichen Wochentagen hat es maximal vier Tage gedauert bis das Gesicht verwischt war. 

Einer unserer Leser hat uns den Ablauf des Widerspruchs zur Verfügung gestellt. Die exakte Zahl an Widersprüchen wird Google wohl erst Anfang November bekannt geben, sobald die Frist für die Bestätigung aufgelaufen ist. Eine Zahl könne man noch nicht nennen, da es doppelte Widersprüche gibt und auch Spam. 

Street View wird noch 2010 in den 20 Städten starten. Wie ein Schweizer Käse mit vielen schwärzen Löchern wird Street View in Deutschland wohl nicht ausschauen, aber es wird sicherlich den ein oder anderen verschwommenen Straßenzug geben.
Chrome

Google hat sich dazu entschieden Google Chrome Labs einen neuen Namen zu geben. Aus Chrome Labs wird mit Version 8 Chrome Flags. In den neuesten Chromium Builds ist diese Änderung schon sichtbar. 

Die genauen Gründe kann man dem zuständigen Ticket nicht entnehmen. Chrome Labs machte eigentlich nichts anderes als Chrome mit einem Kommando zu starten, von daher macht der Name Flags mehr Sinn. Die neue Übersicht findet man auf about:flags. Hier hat Google auch leichte Änderungen am Text vorgenommen. 

Einzelne Tests könne jederzeit verschwinden, zu Problemen führen oder unter Umständen auch Chrome abstürzen lassen. Google übernimmt keine Garantie, dass die Profil-Daten erhalten bleiben. 

PS: Wir werden die Artikel zu Chrome Labs bearbeiten und about:labs durch about:flags ersetzen.
Chrome

In den neuesten Chromium Builds gibt es mal wieder ein neues Feature im Chrome Flags aka. Chrome Labs. Während man die meisten anderen Labs von Anfang an verwenden konnte, ist dies bei Print Preview (Druckvorschau) anders. Nach der Aktivierung des Labs ändert sich eigentlich nichts.

Dennoch kann man schon grob sehen, wohin die Entwicklung von Chrome gehen soll. Ruft man chrome://print/ auf, bekommt man schon einmal einen groben Überblick über Entwicklung. Das Interface wird wohl zweispaltig aufgebaut sein und rechts dann die Vorschau zeigen. 

Print Preview 
 Eine echte Vorschau gibt es aber noch nicht. Wer sich das aktuelle Interface mal anschauen möchte, kann nach es nach der Aktivierung auf chrome://print anschauen.
Google

Google hat vor wenigen Minuten die Quartalszahlen für das dritte Quartal von 2010 vorgelegt. Sowohl der Umsatz als auch der Gewinn sind so hoch wie noch nie in der Geschichte von Google. Bei einem Umsatz von 7,286 Milliarden US Dollar lag der Gewinn bei 2,167 Milliarden $.

Gegenüber dem dritten Quartal von 2009 wurden 23% mehr umgesetzt. Auch der Gewinn legte deutlich zu nämlich um fast ein Drittel im Vergleich zum Q3/2009. Auch die Zahl der Googler stieg deutlich und betrug am Stichtag 23331 - ein Anstieg um 1526. Dies dürfte auf einige Übernahmen zurückzuführen sein. 

Google hat damit in drei Quarteln fast den Umsatz des kompletten Jahres von 2008 eingenommen und sogar einen höheren Gewinn dabei erwirtschaftet. Es zeigt sich, dass die Wirtschaftskrise im Internet überwunden ist. Eric Schmidt, sagte, dass es ein ausgezeichnetes Quartal war. Das Kerngeschäft ist gewachsen und einige Teile der neuen Zweige - besonders Mobile - zeigen weiterhin eine Dynamik. In Zukunft werde man weiter angriffslustig in Personal und Produkte investieren. Man habe weitere Innovationen in der Pipeline. 

Unten findet Ihr die Entwicklung von Umsatz und Gewinn sowie die Summen der Jahre seit 2004.

 

» Quartalsbericht  » Google-Quartalszahlen in der Übersicht
Einigen Berichten zufolge, soll Marissa Mayer in das höhere Management von Google wechseln. Bisher arbeitet sie als Vice President für die Google Suche und User Experience.

Wie Bloomberg am Dienstag berichtet, soll Marissa Mayer höhere Positionen bei Google antreten. Neben dem, dass sie künftig im Management arbeitet, soll sie vor Allem Standort-bezogene Dienste in den Fokus rücken diese bei Google auf den Tisch bringen. Bisher war die 35-jährige die Vorzeige-Person, wenn es um die Google Suche geht, da sie die Leiterin für den Fachbereich Suche war. Wer jetzt ihre Position übernimmt, ist noch nicht ganz klar. Google selbst sagt dazu: „Marissa hat einen erstaunlichen Beitrag bei der Suche in dem letzten Jahrzehnt geleistet und wir sind gespannt auf das, was sie in ihrer neuen Rolle in diesem Jahrzehnt alles leisten wird.”

Ob sie in Zukunft weiter so viel Zeit haben wird, über nützliche Dinge zu twittern, wird noch fraglich bleiben. Wir wünschen ihr dennoch auf diesem Wege alles Gute!

Internet & Gesellschaft Co:llaboratory
Vor einiger Zeit hat Google "Co://aboratory" ins Leben gerufen. Heute wurde der zweite Expertenbericht sowie eine repräsentative Umfrage in Berlin vorgestellt. Der Bericht trägt den Titel "Offene Staatskunst". Die Mehrheit der Deutschen will häufiger in politische Entscheidungen eingebunden werden. 

Dabei wird verstärkt auf das Internet gesetzt. Hierfür hat infratest dimap im Auftrag von "Internet & Gesellschaft Co://aboratory" 1.000 Wahlberechtigte befragt. 71% der Befragten gaben an, dass sie über das Internet stärker in die Entscheidungsprozesse eingebunden werden möchten. 69% sind dazu bereit sich an lokalen eParticipation Angebot zu beteiligen, wenn Kommunen vor Ort über geplante Vorhaben oder Ausgaben abstimmen lassen. Nur 18% der Befragten haben kein Interesse sich bei solchen Initiativen zu beteiligen. 

Die Frage, ob der Staat im Zuge der Modernisierung alle nicht-personenbezogenen Informationen der Verwaltung veröffentlicht werden sollten, wurde nicht eindeutig beantwortet. 45% sind dafür, 44% sind dagegen. Den Bericht "Offene Staatskunst" kann man kostenlos hier herunterladen. Im nächsten Schritt sucht Co://aboratory Experten für Urheberrecht. Diese können sich auf der Webseite bewerben und dann am nächsten Bericht mitwirken.