Panoramio Google gab heute bekannt, dass sein Dienst Panoramio nun nicht mehr nun in Google Earth, Google Maps und die Google Suche integriert ist, sondern auch in Picasa Web Album. Mit wenigen Klicks kann man Bilder aus seinem Webalbum hochladen. Bei Fotos mit Geotags und aus öffentlichen Alben findet man auf unter der Karte einen Link „Upload to Panoramio“. Nach dem Login bspw. eine Registrierung wird das Foto übernommen. Zu beachten ist, dass hierbei keine Verknüpfung zwischen den Fotos erstellt wird. Löscht man das Foto aus dem Picasa Web Album, so bleibt eine Kopie bei Panoramio erhalten. Panoramio Picasa Web Vor dem Upload sollte man auch beachten, dass Panoramio einige Regeln hat. So sollten auf Fotos nach Möglichkeit keine Personen sein bzw. lediglich Beiwerk. Bei Panoramio geht es um die Landschaft und Sehenswürdigkeiten und nicht um Personen.
Orkut
Das soziale Netzwerk Orkut aus dem Hause Google setzt endlich die neuen Themes ein. Nachdem im November das Design geändert und 40 Farben zur Oberfläche hinzu kamen, gibt es jetzt auch die Möglichkeit, Themes einzustellen. Diese können über eine Gallerie installiert oder über die Freunde "adoptiert" werden. Dabei erfahren die Orkut-Kontakte, für welches Theme man sich entschieden hat.

Orkut Theme Browser

» Orkut Blog mit mehr Screenshots
Street ViewCebit
Erstmals wird Google dieses Jahr an der CeBIT teilnehmen. Auf einer 100 Quadratmeter großen Fläche in der Webciety-Halle wird man Google Street View demonstrieren. Die Einscheidung soll laut Hannoversche Allgemeine Zeitung recht kurzfristig gefallen sein.

Dass Google auf der Cebit das Produkt für Deutschland veröffentlicht, würden wir uns zwar wünschen, allerdings bezweifeln wird diesen Schritt. Google-Sprecher Oberbeck sagte, dass man den Platz nur für die Demo gebucht habe "nicht mehr und nicht weniger".  Auf der offiziellen Seite findet man nun eine neue Liste von Städten und Landkreisen, die im März und April fotografiert werden sollen, veröffentlicht.
Street View
Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion Hans-Peter Uhl (CSU) hat im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ Google Street View verteidigt. Der Abgeordnete stellt sich somit gegen die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Aigner.

Die CSU-Politikerin hat vor zwei Wochen Google kritisiert und sagte, dass Fotoaktion nichts anderes als eine millionenfache Verletzung der Privatsphäre sei. Uhl hingegen sagte: „Die Straßen- und Häuseraufnahmen von Google sind aus Sicht des Datenschutzes nicht zu beanstanden, denn Häuser und Autos haben keine Persönlichkeitsrechte.“ Da Menschen, die sich im öffentlichen Raum bewegen, nur einen geringeren Schutz ihre Privatsphäre genießen, seien hier Fotos zulässig, so Uhl weiter. Sofern Menschen fotografiert würden, sei auch das zulässig, weil sie sich im öffentlichen Raum bewegten, wo ihre Privatsphäre einen geringeren Schutz genieße, sagte Uhl.
Street View
Ein neues Gutachten, welches Nikolaus Forgó angefertigt hat, kommt zum Schluss, dass der Street View, wie er derzeit geplant ist, datenschutzrechtlich unbedenklich ist. Der Experte bezweifelt im Rechtsgutachten, dass durch die Abbildung von Personen und Kraftfahrzeugen in Google Street View überhaupt personenbezogene Daten unter Einsatz von Datenverarbeitungsanlagen erhoben, verarbeitet oder genutzt werden.

Die Daten beziehen sich schließlich nicht auf die Personen, sondern auf die Landschaft. Die abgebildeten Häuserfassenden werden zwar mit Geoinformationen verbunden, sind nach seiner Meinung ebenfalls keine personenbezogenen Daten, sondern reine Sachdaten.

Weiter stellt er fest, dass auch wenn man diese Einschätzung nicht teilt und von der Anwendbarkeit des BDSG ausgeht, führe dies nicht zur Unzulässigkeit von Street View. Da man Daten für Street View nutzt, die öffentlich sind, muss man die Interessen von den betroffenen Personen und Google abwägen. Forgó sieht kein überwiegendes Interesse der abgebildeten und meist unkenntlich gemachten Personen. Dies gilt auch für Autos, Firmenschilder und auch für Häuserfronten.

Allerdings kann auch in Einzelfällen das Interesse von einer Person oder einer Gruppe höher sein. Hierfür muss ein Widerspruchsrecht eingeräumt werden. Da es diese bereits gibt, kommt der Gutachter zum Ergebnis, dass Street View nach deutschem Recht zulässig ist, auch wenn das automatische Unkenntlichmachen von Gesichtern und Kennzeichen nicht immer so funktioniert wie es soll. Google räumt dies auch ein. Jeder Nutzer kann Fotos melden. Wir haben es schon mehrfach getan und meistens war das Bild nach weniger als 12 Stunden schon entfernt. Das längste Mal war bisher 2 Tage, dies war allerdings kurz nach einer Veröffentlichung.

Google will Street View dieses Jahr starten. Außschließlich für Deutschland hat Google ein Tool entwickelt, mit dem man noch vor dem Start sein eigenes Haus aus Street View entfernen kann. Hierbei ist es, egal ob der Widerspruch vom Eigentümer oder Mieter kommt. Die Häuser werden dann auch aus Rohdaten gelöscht.

Das Rechtsgutachten von Forgó wurde heute auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt. Rechtlich kann der Dienst nicht mehr verhindert werden", erklärte der Justiziar von Google Deutschland, Arnd Haller. Wann Google Street View in Deutschland starten wird, ist aber noch offen, da man noch sehr mit den selbst auferlegten Zusagen beschäftigt ist.

Bisher gab es einige Tausend Widersprüche. Diese Zahl sei aber im Vergleich zu den bereits jetzt erfassten Häuserfassaden sehr gering. Google biete es zudem in Deutschland an, schon vorher sein Haus aus dem Dienst entfernen zu lassen. Dies gibt es in anderen Ländern nicht.
DoubleClick
Google hat die Technik hinter seiner Displaywerbung neu aufgestellt. Doubleclicks DART for Publishers wird durch Doubleclick for Publishers (DFP) ersetzt. Außerdem gibt es eine abgespeckte Version namens DFP Small Business.

DFP Small Business ersetzt den Google Ad Manager. Bisherige Nutzer vom Ad Manager wird demnächst auf DFP Small Business umgestellt. Die kleine Version hat nur eingeschränkte Funktionen und ist auf 90 Millionen Adimpressionen pro Monat beschränkt. Wer mehr Funktionen will oder mehr hat, sollte auf die kostenpflichtige Version Doubleclick for Publishers umsteigen.

Neues Interface Doubleclick

Ein neues Interface, das stark an das von Adwords erinnert, soll Zeit sparen und Fehler vermeiden. Google verspricht detailliertere Reporte und Vorhersagen. Google stellt Außerdem eine neue API für DFP bereit. Somit kann man eigene Anwendungen mit dem Google Adserver verbinden.

» Ankündigung
Earth

Als Google Anfang Januar das Nexus One vorgestellt hat, gab das Unternehmen bekannt, dass man auch Google Earth für das Android-Betriebssystem veröffentlichen werde. Diese Freigabe ist heute erfolgt.

Laut Ankündigung ist es die schnellste mobile Version von Google Earth präsentiert sich mit 800 x 480 Pixeln. Mit dieser Version wird auch ein weiteres Feature integriert: Straßen. Diese Funktion ist eine der beliebtesten in der Desktop-Version. Mit diesen Straßenlabels erhält man bei Satellitenbildern einen besseren Überblick.

Google Earth Android

Außerdem hat Google die Sprachesuche, die die Androidplattform standardmäßig hat, in Google Earth integriert. Damit ist es möglich nach Restaurants oder Orten mithilfe der eigenen Stimme zu suchen. Wie bei den anderen Versionen von Google Earth kann man durch die Fotos aus Picasa Web und Panoramio surfen, Unternehmen in der Umgebung suchen und YouTube Videos mit Geotags ansehen.

Google Earth für Android steht heute im Android Market zur Verfügung und soll sich mit den meisten Geräten nutzen lassen, die Android 2.1 verwenden. So wurde das Motorola Droid schon aktualisiert, andere werden bald folgen.
Google
Sicherheitsexperten der USA wollen den chinesischen Programmierer identifiziert haben, der bei den Angriffen auf Google und andere Unternehmen beteiligt gewesen sein soll. Das berichtet die Financial Times, die sich auf Sicherheitsexperten der US-Regierung beruft.

Ein circa 30-jähriger Sicherheitsberater soll den Code geschrieben und einige Teile in einem Crackerforum veröffentlicht haben. Die Zeitung schreibt weiter, dass die Regierung Chinas über Zugriff auf die Arbeiten verfüge. Der Mann arbeitete nicht ständig für die Regierung und soll nur widerwillig beim Hack geholfen haben. Beim Angriff auf Google soll er aber nicht beteiligt gewesen. "Er würde lieber ohne Militärs im Rücken arbeiten, doch jemand mit seinen Fähigkeiten hat keine Chance, da herauszukommen", sagte der US-Sicherheitsexperte.

Gemeinsam mit dem Geheimdienst NSA will Google seine Sicherheitsstruktur überarbeiten und weitere Angriffe verhindern.
Web Search
Ein Leser schrieb mir gestern mit diesem Betreff eine Mail. Als er auf der Suche nach einer Anleitung war, wie man die Funktion „Globaldokument“ von OpenOffice richtig nutzt, gab er bei Google „global dokuemnt“ ein. Doch Google zeigte ihm nicht „Meinten Sie“ an.

Stattdessen war über dem ersten Resultat der Hinweis: „Ergebnisse für global dokument. Suchen nach global dokuemnt“. Die Ergebnisse passten nicht zum falsch geschrieben Begriff, sondern zum von Google korrigiertem Begriff.

Google Rechtschreibkontrolle

Bei unseren Tests auf mehreren Google-Domains mit unterschiedlichen Suchbegriffen konnten wird das bestätigen. Wann Google diese Funktion genau eingeführt hat, ist uns unklar.

Nach welchen Kriterien Google automatisch zum verbesserten Begriff Ergebnisse zeigt, ist unklar. Vermutlich geschieht dies aber bei Begriffen bei denen vom Nutzer häufig „Meinten Sie“ angezeigt wurde und die Nutzer diesen Vorschlag anklickten.

» Beispiel
Solar

Google Energy darf ab sofort mit Strom handeln. Die US-Behörde FERC genehmigte den Antrag der Tochterfirma von Google. Der Antrag wurde am 23. Dezember 2009 eingereicht. Google Energy darf nun Dienste rund um Elektrizität anbieten. Was Google genau damit will, ist offen.

Auch andere US-Unternehmen haben sich schon Genehmigungen für den Energiehandel ausstellen lassen. Ziel hierbei ist vorallem den eigenen Bedarf an Strom günstiger decken zu können. Der Googler Niki Fenwick wird zitiert, dass Google eine neutrale CO2-Bilanz anstrebe und man so nach Wegen Suche erneuerbare Energie zu nutzen. In der Vergangenheit hat Google bereits in StartUps im Bereich Grüne Energie investiert.