Buckyball
Google hat heute sein Logo mal wieder verändert. Mit dem Doodle feiert Google die Entdeckung der sphärischen Moleküle Fullerene vor 25 Jahren. Diese werden auch Buckyballs bezeichnet.

Für die Animation setzt Google hier nicht auf Flash, animiertes gifs oder ähnliches, sondern css und JavaScript. Den "Ball" kann man mit der Maus in jede beliebige Richtung drehen.

Was sind Fullerene bzw. Buckyballs?
"Als Fullerene (Einzahl: Fulleren) werden sphärische Moleküle aus Kohlenstoffatomen (mit hoher Symmetrie, z. B. Ih-Symmetrie für C60) bezeichnet, welche weitere Modifikationen des chemischen Elements Kohlenstoff (neben Diamant, Graphit und Kohlenstoffnanoröhren) darstellen. Die erste Veröffentlichung zu Fullerenen erfolgte bereits im Jahr 1970 von dem japanischen Chemiker Eiji Osawa, der ihre Existenz theoretisch vorhersagte und berechnete. Diese und folgende seiner Publikationen veröffentlichte er in japanischer Sprache, weswegen erst die 15 Jahre später am 14. November 1985 in der Zeitschrift Nature erschienene Publikation der Forscher Robert F. Curl jr. (USA), Sir Harold W. Kroto (England) und Richard E. Smalley (USA) weltweite Aufmerksamkeit erlangte. Diese erhielten dafür im Jahr 1996 den Nobelpreis für Chemie, während Osawa unberücksichtigt blieb." (Wikipedia)

Hier das Doodle in Aktion in einem Video von uns:
YouTube

YouTube hat für einige Nutzer seit dem gestrigen Tage ein neues Feature aufgeschalten, mit dem man direkt über dem Video Videoinfos, das Thumbnail und andere Optionen bearbeiten kann. Auch gibt es dazu bereits ein Hilfeartikel sowie ein Video. 

Bisher war es so, dass man für die Video-Optionen seiner eigenen Videos auf die Bearbeiten-Seite geschickt wurde. Dadurch hat man oftmals den Kontext verloren und konnte sich nicht vorstellen, wie am Ende die Videoseite aussieht. Soll sich das nun ändern, hat man einfach Inline-Bearbeitung eingefügt: Direkt über dem Video gibt man die Infos an - passend im neuen YouTube-Design.

Hier das Video dazu (Englisch):


Auch auf den Hilfeseiten von YouTube finden sich Hinweise dazu. Zunächst ist die Toolbar unscheinbar, wenn man aber auf die verschiedenen Optionen klickt, öffnen sich entsprechende Menüs. Neu ist bei "Videodetail bearbeiten", dass man direkt Optionen hat ohne extra zwischengeschalteter Seite.

Live sieht das ganze etwa so oder so wie bei Pascal aus. Was meint ihr dazu? Verbesserung oder nicht?
Google

Google hat heute neue und einfachere Datenschutzbestimmungen angekündigt. Durch die Änderungen sollen sie verständlicher und transparenter werden. Änderungen an den bisherigen Regeln gibt es nicht und Google behält seine Datenschutzpraxis bei. Die neue Bestimmungen treten am 3. Oktober in Kraft.

Hierfür macht Google zwei grundlegenden Änderungen:
- Die meisten Produkte und Services unterliegen den allgemeinen Google-Datenschutzbestimmungen. Einige Produkte verfügen aber zusätzlich zu den allgemeinen noch individuelle Datenschutzbestimmungen. Da es hierbei viele Wiederholungen gibt, löscht Google insgesamt 12 produktspezifischen Bestimmungen. Hierdurch will Google auch zeigen, wie einige Produkte verknüpft sind. Beispielweise werden Kontakte in Google Mail, Google Talk, Calendar und Docs verwendet. Durch die neuen Bestimmungen ist dies besser erklärt.
- Google aktualisiert zudem die allgemeinen Google-Datenschutzbestimmungen, um sie benutzerfreundlicher zu gestalten. Im Speziellen entfernt man Wiederholungen und aktualisiert Teile der Rechtssprache, um sie den Nutzern verständlicher zu machen. 

Die neuen Bestimmungen sind ab sofort - auch auf Deutsch hier einsehbar. Google hat zudem ein FAQ veröffentlicht, das auf die Änderungen zugeschnitten ist. Hier gibt es eine Übersicht an verschiedenen Tools zum Datenschutz bei Google. Angefangen vom Google Dashboard, über den Anzeigenmanager bis hin zur verschlüsselten Suche.
wave

Google Wave wird eingestellt. Noch bis Ende diesen Jahres laufen die Wave-Server bei Google, dann ist Schluss. Doch damit in Zukunft Wave nicht so einfach vergessen wird, hat Google ein Bundle zusammen geschnürt, welches den Server sowie die Web-Oberfläche beinhaltet und zudem noch viele Funktionen von Google Wave hat.

Wave wird eingestellt. Diese Meldung konnten wir vor einen Monat aufnehmen als Botschaft an die Community, selbst etwas aus dem komplexen Quellcode des Wave-Protokolls zu stricken. Mit dazu hat man angekündigt, anderen Produkten Wave-Technologien schenken zu wollen, auch am 31. August wurde das erneut von Google bestätigt.

Doch wie geht es jetzt weiter? Sicher hat nicht jeder die Zeit oder die Fähigkeit, sich eben mal einen Wave-Server inklusive Client zu basteln und so stellt Google nun eine All-in-One-Lösung "Wave in a Box" vor. Wave in a Box soll genau das machen, was wave.google.com bereits tut. Dazu werden alle nötigen Hilfsmittel und sogar Import-Werkzeuge von wave.google.com gegeben, die dann Daten von den Google-Servern importieren können.

Der komplette Inhalt des "Wave in a Box"-Projektes:
  • ein Server und ein Web-Client, welches Echtzeitkommunikation ermöglicht - mit den selben Strukturen, wie sie auch im Google Wave-System verwendet werden
  • ein schnelles, voll ausgestattetes Wave-Panel im Web-Client mit Unterstützung für threaded Konsersationen
  • ein persistenter Wave-Speicher und eine Such-Implementation für den Server (basierend auf MongoDB)
  • neuartige Client-zu-Server-Protokolle
  • Gadget-, Robot- und Data-API-Support
  • Unterstützung für den Import von Wave-Daten aus wave.google.com
  • die Fähigkeit, auf andere "Wave in a Box"-Instanzen zuzugreifen, mit einigen zusätzlichen Konfigurationsaufwand
Das Projekt wird nicht das komplette Funktions-Spektrum der ursprünglichen Google Wave-Application haben, dennoch können mit der In-A-Box-Lösung Unternehmen und Entwickler Wave auf ihren eigenen Servern laufen lassen. Das gibt allen eine Möglichkeit, Wave und auch Google Wave in Zukunft weiter zu nutzen.

» Diskussionsgruppe "Wave in a Box"
» Wave Developer Blog 
Einer unserer Leser hat gegen die Veröffentlichung seines Hause in Street View widersprochen. Er war so nett und hat alle Schritte aufgezeichnet. Er hat am ersten Tag gegen Street View widersprochen und bekam gestern Post von Google. Hiermit will Google den Missbrauch verhindern. Da es sicherlich einige interessiert, wie es abläuft, haben wir hier die Dokumente veröffentlicht.
Google

Um nicht Mitarbeiter an Facebook zu verlieren, greift Google inzwischen teilweise tief in die Tasche. Einem Googler wurden vor dem Wechseln ein Bonus von einer halben Million Dollar geboten, außerdem wurde ihm angeboten sein Gehalt von 150.000$ noch einmal deutlich anzuheben.

Satte 15% hat Google ihm geboten. Doch er wechselte trotzdem zu Facebook. 80% der Googler, die von Facebook ein Angebot bekommen haben, sollen laut TechCrunch bei Google geblieben sein, doch einige sind gewechselt. Warum genau ist unklar. Vermutlich hat es aber mit dem bevorstehenden Börsengang von Facebook zu tun. Mitarbeiter könnten sich Aktienpakete erhoffen. Der Börsengang soll Facebook angeblich bis zu 100 Milliarden Dollar bringen.


AOL

Seit Dezember 2005 gehören Google 5% der AOL-Aktien gekauft. Für insgesamt 1 Milliarde Dollar ist Google an dem Unternehmen beteiligt. Seitdem liefert Google die Suchtechnik für die AOL Suche.
Nun wurde der Vertrag um weitere 5 Jahre verlängert und sogar auf weitere Gebiete erweitert.

Für Google ist dies auch ein Erfolg gegen Bing, da auch Microsoft daran interessiert war die AOL Suche mit seiner Technik zu betreiben. Google wird in Zukunft auch für die mobile Suche die Technik zur Verfügung stellen. Auch bei YouTube werde man zusammenarbeiten.

Google liefert AOL aber auch Werbung für die Suche. In Zukunft wird AOL seine Videoinhalte auch auf YouTube anbieten. Mit dem neuen Vertrag hat sich auch die Partnerschaft verbessert, sagte Tim Armstrong (CEO von AOL).
Search

Googles Websuche kann jetzt nach langer Zeit endlich den Grafik-Dateityp SVG indexieren. Dazu kann man etwa den "filetype"-Parameter verwenden, oder man sucht gewöhnlich.

Bisher konnte Google leider noch nicht SVG, das Dateiformat für skalierbare Vektorgrafiken, etwa Logos oder Diagramme. SVG ist ein Dateityp, welcher in XML Informationen über eine Grafik bereit hält. Das ändert sich jetzt - und so kann man SVG über Google finden und natürlich auch in Webseiten einbinden, damit Google dies findet. 

Im Webmaster Blog schreibt Google, dass SVG nur in HTML eingebettet gefunden wird. Sollte man das nicht wünschen, ist der übliche Weg via X-Robots-Header-Tag.

Ein Beispiel für eine svg-Suche ist via Parameter "filetype:svg" oder diese Seite, die eine Sitemap im SVG-Format breit hält.

Panoramio

Die Foto-Community Panoramio bekommt neue Upload-Limits. Damit kann der User nun Mega-Fotos direkt von der Kamera hochladen. Zunächst 25 MB darf das Foto groß sein und es kann Dimensionen bis 50 Megapixel haben. Damit wird Panoramio wohl der Foto-Hoster mit der größten erreichbaren Datei- und Bildgröße sein. 

Google hat nun seine Benutzer wieder ein Stück vom großen Datenkuchen gegeben, denn ab sofort steht der größere Upload zur Verfügung. Komprimieren wird somit bei den meisten Kameras nicht mehr nötig (sofern JPG). Erste Kreationen mit je 24,9 und 18,9 MB kann man hier sehen: 

Der User Balázs fotografiert in der Schweiz

User Julian fotografiert Zürich 

» Panoramio Blog

Von den 2GB Speicher werden ab sofort Bilder, die für Google Earth ausgewählt wurden nicht mehr abgezogen. Dadurch hat man rein theoretisch unbegrenzten Speicher.
Chrome

Google hat heute die finale Version von Google Chrome 6 für Windows, Linux und Mac freigegeben. Gegenüber Chrome 5 bringt sie einige Neuerungen und Änderungen mit. Vor allem wird das überarbeitete Layout für die Omnibox und das Menü ins Auge stechen. Mit dem Update erweitert Google einige Funktionen.

So kann man nun auch Erweiterungen synchronisieren. Hierbei ist zu beachten, dass nur Extensions unterstützt werden, die entweder aus der Gallery von Google stammen oder eine URL für Updates angegeben haben. Außerdem synchronisiert Chrome nun auch Autofill über mehrere PCs hinweg.

Das Page-Menü ist aus Chrome verschwunden. Alles findet man nun im Schraubenschlüssel. Bei der Omnibox hat Google einige optische Überarbeitungen vorgenommen. So wird nun die Sicherheit der Webseite besser hervorgehoben, beim Suchen der Name der Domain und das Sternchen für das Markieren als Lesezeichen wurde nach rechts verschoben. Dies hatten sich vor zwei Jahren einige gewünscht.

Während der Dev-Phase von Chrome 6 haben wir über das integrierte PDF-Plugin berichtet. Das Plugin stellt PDFs in einer Sandbox dar, was der Sicherheit beiträgt. Google hat das Plugin in Chrome 6 aber wieder deaktiviert. Wer möchte, kann es über about:plugins wieder einschalten. Chrome 7 soll es standardmäßig aktiviert haben.

Chrome 6 unterstützt zudem WebM. Weitere Details zu Neuerung in Chrome 6 findet Ihr im Artikel zur Beta. Die Versionsnummer lautet 6.0.472.53. Damit ist Chrome 6 exakt 2 Jahre nach der ersten Version von Chrome fertig und Google hat seinen Zeitplan (alle 6 Wochen ein Update) eingehalten. Chrome 7 dürfte Mitte Oktober erscheinen. Mit dem Update werden auch Sicherheitslücken geschlossen. Ein Update ist daher empfehlenswert.