Zum Ende der Woche hat Google mit einer über die Medien verbreiteten Ankündigung überrascht, die gleichzeitig vorhersehbar als auch unerwartet kam: Die Entwicklung des Allo-Messengers wird eingestellt und stattdessen konzentriert sich das gesamte Team nun auf die Weiterentwicklung von Android Messages. Für Google ist es der gefühlt Hundertste Anlauf auf dem Messenger-Markt, der dieses mal dank veränderter Spielregeln aber funktionieren könnte.
Google betreibt mit Area 120 einen internen Inkubator, der immer wieder Ideen in experimentelle Apps verwandelt und mit einer kleinen Gruppe von Nutzern testet. Eine dieser Ideen wurde in der vergangenen Woche mit Reply vorgestellt. Bei Reply handelt es sich um eine App, die automatische und gleichzeitig auch intelligente Antworten direkt in den Benachrichtigungen von Chat-Apps anzeigt. Jetzt steht die APK-Datei zum Download zur Verfügung und kann von jedem Nutzer getestet werden.
Vor einiger Zeit hat Google die sogenannten Smart Replys eingeführt und ermöglicht damit die schnelle Beantwortung von direkten Fragen in den diversen Kommunikations-Apps. Bisher hat jede App dieses Feature separat umgesetzt, aber eine neue App aus Googles internem Inkubator Area 120 soll diese Aufgabe nun für viele weitere Apps übernehmen, intelligenter gestalten und direkt in die Benachrichtigungen integrieren.
Seit der Vorstellung der Pixel 2-Smartphones sind nun schon mittlerweile vier Monate vergangen, und über Weihnachten dürften viele Smartphones aus dem Hause Google einen neuen Besitzer gefunden haben. Alle Pixel 2-Besitzer bekommen von Google nun ein kleines Geschenk in Form eines Software-Updates. Ab sofort lässt sich der Pixel Visual Core noch umfangreicher nutzen und steht auch in den Apps von Drittanbietern zur Verfügung.
Wenn es etwas im Web etwas im Überfluss gibt, dann sind es Messenger. Allein Google trägt mit einer fast zweistelligen Anzahl an Messengern zu dem Angebot bei, aber auch viele andere Unternehmen sind in diesem Bereich aktiv. Jetzt könnten sich viele wichtige Anbieter zusammentun und gemeinsam einen Standard für sicheres Gruppen-Messaging etablieren - und vielleicht geht die Zusammenarbeit ja auch darüber hinaus.
Die Pixel-Smartphones der zweiten Generation waren von sehr vielen Problemen betroffen, die sich zu einem überwiegenden Teil auf das Display bezogen haben und großteils auch schon gestopft worden sind. Nachdem das Smartphone nun schon seit einigen Monaten auf dem Markt ist, wird wieder ein neuer Bug bekannt, der offenbar seit Beginn an besteht aber noch keinem aufgefallen ist: Das Versenden von Sprachnachrichten über Messenger ist praktisch unmöglich.
Trotz Googles Filter rund um Play Protect kommt es immer wieder mal vor, dass Malware ihren Weg in den Play Store findet und sich dort innerhalb kürzester Zeit rasend schnell verbreitet. Über das Wochenende ist wieder ein neuer Fall aufgedeckt worden, bei dem sich eine App als der populäre Messenger WhatsApp ausgegeben hat und dabei mehr als eine Million Downloads generiere konnte. Mittlerweile ist die App wieder aus dem Play Store entfernt worden.
WhatsApp ist nicht unbedingt der innovativste Messenger, aber der in der westlichen Welt mit Abstand populärste - bei dem neue Features innerhalb kürzester Zeit große Aufmerksamkeit erregen. In dieser Woche hat WhatsApp eine neue Funktion eingeführt, mit der Nachrichten für einen bestimmten Zeitraum zurückgeholt und von den Geräten aller Empfänger gelöscht werden können. Mit einem kleinem Trick lässt sich die Zeitspanne auf bis zu einer Woche ausdehnen.
Gerade erst müssen Android-Nutzer damit klar kommen, dass Google die Blobs beerdigt hat und ab Android Oreo auf menschlichere bzw. näher am Standard orientierte Emojis setzt, da steht schon der nächste "Schock" vor der Tür: Auch der Messenger WhatsApp wird schon bald auf eine völlig neue Palette an Emojis setzen, die sich allerdings nicht ganz so weit vom bisherigen Set entfernt. Dennoch wird die Änderung auffallen.
Mit Android O wird Googles Betriebssystem erstmals einen Bild-in-Bild-Modus bekommen, mit dem ein Video aus einer App herausgelöst und frei über die Oberfläche und andere Apps verschoben werden kann. Viele Google-Apps haben schon jetzt eine Unterstützung für diese Funktion bekommen, und nun ist auch die erste App außerhalb des Google-Netzwerks darauf vorbereitet und steht in den Startlöchern: WhatsApp.