Wenn die Kamerawagen von Google Streetview reagieren die Menschen völlig unterschiedlich: Während die meisten das Auto einfach ignorieren, versuchen andere sich möglichst vom Kameraobjektiv wegzudrehen, bleiben abrupt stehen oder nehmen eine ganz besondere Pose ein. Für letzteres hat sich vor einigen Monaten eine Australierin entschieden, die einfach spontan ihr T-Shirt gehoben und sich vor dem Kamerawagen entblößt hat. Tatsächlich ist das Foto auf den Google Maps veröffentlicht worden und bringt der Frau nun eine Menge Ärger ein.
Vor mittlerweile sieben Jahren hat Google damit begonnen, hunderte Kamera-Fahrzeuge auf die Straßen vieler Großstädte in dutzenden Ländern zu stellen und ein gigantisches Datenmaterial an Fotos zu sammeln. Während die Fahrzeuge in vielen Ländern bis Heute unterwegs sind um neue Bilder zu sammeln oder das vorhandene Material zu aktualisieren, sind die Kamera-Autos schon seit einigen Jahren von den deutschen Straßen verschwunden - bis jetzt. Seit einigen Tagen sind die Kamera-Fahrzeuge wieder unterwegs, allerdings dieses mal zu einem anderen Zweck.
Google bringt wieder einmal unwegsames Gelände in StreetView: Ab sofort kann die Liwa-Wüste in den Vereinten Arabischen Emiraten direkt am Bildschirm entdeckt und auf einigen Wegen durchwandert werden. Um möglichst naturnahe Aufnahmen zu erhalten, die man auch als Tourist sehen würde, hat Google einfach den Trekker auf den Rücken eines Kamels geschnallt.
Anders als in Deutschland sind die Autos aus Googles StreetView-Flotte weltweit täglich unterwegs um neue und aktualisierte Aufnahmen von Straßen aufzunehmen. Dabei werden nicht nur Fotos aufgenommen, sondern automatisch auch die Straßen vermessen und viele weitere Daten gesammelt. In einigen US-Großstädten haben die Google-Autos nun auch Daten über Gaslecks in den Leitungen gesammelt und zeigen beunruhigende Werte.
Das vorerst letzte Fußballfreie Wochenende steht vor der Tür, Zeit sich für die WM vorzubereiten und mit den Spielstädten vertraut zu machen: Pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft 2014 hat Google alle 12 Fußball-Stadien in Brasilien von Innen abgelichtet und macht diese nun über Google Maps StreetView für alle Nutzer zugänglich.
Ab sofort rollt Google per Update die neueste Version der Google Play Services in der Version 4.4 aus, die vor allem viele Updates im Bereich der Google Maps und dessen Funktions-Integration in andere Apps mit sich bringt. So kann jeder Entwickler nun mit einem einfachen API-Aufruf herausfinden, ob der Nutzer geht oder rennt und etwa auch eine dazugehörige StreetView-Ansicht einblenden.
Auch wenn es der Nutzer im Normalfall kaum bemerkt, aktualisiert Google das Bildmaterial für die Google Maps doch in regelmäßigen Abständen und lässt auch die Fahrzeuge von StreetView immer wieder aktuelle Fotos aufnehmen. Weil es natürlich schade wäre wenn die alten Fotos einfach so in den Untiefen der Datencenter versinken, lassen sich diese nun mit der neuen "Back in Time"-Funktion wieder anzeigen.
Für die meisten Teile der Welt besitzen die Google Maps genügend Datenmaterial um sowohl den Namen einer Straße als auch einzelne Hausnummern exakt auf der Karte anzeigen zu können. Gerade letztere sind aber in vielen Fällen reichlich ungenau, so dass Googles Algorithmen hier mit Hilfe von StreetView-Daten nacharbeiten mussten. Das Team gibt einen kleinen Einblick in die Erkennung von Hausnummern.
Schon seit mehr als einem Jahr lassen sich mit der aktuellen Kamera-App von Android sogenannte Photospheres erzeugen - 360-Grad Aufnahmen von der Umgebung. Da sich diese Möglichkeit inzwischen immer weiter verbreitet hat, geht Google nun den nächsten Schritt und ermöglicht es den Nutzern ab sofort, daraus vollwertige StreetView-Aufnahmen zu machen. Gebastelt werden diese Touren innerhalb von Google Maps Views.
Seit über 10 Jahren hat Google Deutschland seinen Hauptsitz in Hamburg und ist damit sozusagen das Googleplex in Deutschland. Im vergangenen Jahr haben die Googler schon einmal ihre Türen geöffnet und Fotos aus der Niederlassung gezeigt, jetzt wurde diese komplett digitalisiert und kann per StreetView durchwandert werden. Außerdem wurden nun auch weltweit Bahnhöfe und Flughäfen digitalisiert.
Das schweizerische CERN dürfte wohl eines der bekanntesten und auch interessantesten Forschungslabore der Welt sein. Hier wurde nicht nur das WorldWideWeberdacht und der riesige LHC unter der Erde gebaut, sondern auch (wahrscheinlich) das berühmte Higgs-Boson-Teil entdeckt. Nun können einige Teile dieser Einrichtung mit Google StreetView erkundet werden.
In den vergangenen Wochen macht StreetView durch spektakuläre Aufnahmen von sich reden, nun aber hat sich ein Fahrer in Indonesien mehr oder weniger Freiwillig in den Mittelpunkt gestellt. Er lieferte sich nach einem Unfall eine fernsehreife Verfolgungsjagd mit der Polizei und beschädigte dabei mehrere Fahrzeuge.
Die versehentliche Sammlung von WLAN-Daten durch StreetView-Fahrzeuge liegt mittlerweile mehr als 3 Jahre zurück, ist für Google aber längst noch nicht ausgestanden: Nachdem die Verfahren der Staatsanwälte großteils beendet sind, steht das Unternehmen in den USA vor einer weiteren Sammelklage, die nun von einem Gericht für zulässig befunden wurde.