Vor über fünf Jahren hat Google das Vulnerability Reward Program (VRP) gestartet, mit dessen Hilfe die eigenen Angebote sichern werden und besser vor bösartigen Angriffen geschützt werden sollen. Im Rahmen des Programms kann jeder Nutzer entdeckte Sicherheitslücken in Google-Angeboten einreichen und dafür hohe Prämien vom Unternehmen kassieren. Zu Anfang des Jahres wurde nun ein Rückblick veröffentlicht, der zeigt wie sehr sich das Programm für beide Seiten lohnt. Allein im vergangenen Jahr wurden 2 Millionen Dollar ausgezahlt.
Nachdem man das Thema lange Zeit hat schleifen lassen, nimmt Google nun vollen Anlauf auf das Thema Virtual Reality. Eigentlich ist Google sogar ein Vorreiter, da man mit dem Cardboard schon seit langer Zeit am Markt ist und so in aller Ruhe eine Infrastruktur aufbauen konnte. Um dies auch nach außen hin zu zeigen, und der Konkurrenz um nichts nach zu stehen, hat man nun einige beeindruckende Zahlen zum Cardboard verkündet.
Mittlerweile ist es mehr als drei Jahre her, dass das erste YouTube-Video den Rekord von 1 Milliarde Views geknackt hat. Im Dezember 2012 ist dies dem kultigen Video Gangnam Style gelungen, und gut 18 Monate später war es auch das erste Video dass 2 Milliarden Views generieren konnte. Doch mittlerweile ist das Knacken der Milliardenmarke nichts besonderes mehr, also müssen die Statistiker nun den Zeitraum messen, in dem ein Video dies schafft. Und dieser Rekord geht nun an Adele.
Da Google den Smartphone-Herstellern das Betriebssystem Android kostenfrei zur Verfügung stellt, verdient das Unternehmen auf direktem Wege kein Geld mit dem Betriebssystem. Diese Gratis-Verteilung ist auch mit ein Grund dafür, dass Android den Markt so extrem schnell umkrempeln und zum dominierenden System werden konnte. Über indirekte Umsätze durch das Betriebssystem spricht Google nicht, und wollte diese Zahlen auch nie bekannt geben, doch genau das ist nun passiert: Durch das Verfahren gegen Oracle wurde nun bekannt, dass Google bisher mehr als 31 Milliarden Dollar Umsatz mit Android generiert hat.
Fast 90 Prozent des gesamten Umsatzes erwirtschaftet Google durch Werbeeinnahmen bzw. dem Verkauf von Werbeflächen. Der Löwenanteil des Umsatzes wird dabei von der Google Websuche erwirtschaftet, aber auch andere Web-Angebote, Smartphone-Apps oder Drittseiten über das AdSense-Programm spülen jährlich Milliarden Dollar in die Kassen des Unternehmens. Umso erstaunlicher sind die Zahlen, die Google heute veröffentlicht hat, und die einen Einblick in geblockte Anzeigen geben: Allein im vergangenen Jahr hat man 780 Millionen Anzeigen abgelehnt.
Wenn es um Statistiken rund um die App Stores von Google und Apple geht, sind beide Unternehmen sehr verschwiegen und behalten ihre Zahlen in den meisten Fällen lieber für sich. Doch die Marktforscher von App Annie sind da bekanntlich sehr viel gesprächiger, und haben nun die Zahlen für das gesamte vergangenen Jahr vorgelegt. Diese enthalten keinen großen Überraschungen, zeigen aber einmal mehr, dass Apple es trotz einer deutlich geringeren Verbreitung noch immer versteht, mehr Geld mit dem Store zu verdienen als Google.
Wie in jedem Jahr lagen auch dieses Weihnachten wieder jede Menge Smartphones und Tablets unter dem Weihnachtsbaum und haben die Marktanteile für die kommenden Monate wieder gehörig durcheinander gewirbelt: Laut einer neuen Statistik von Flurry stammte jedes zweite in der Weihnachtszeit aktivierte Gerät aus dem Hause Apple - zumindest in diesen Tagen muss Android also noch immer seine Dominanz einbüßen. Als weiteres interessantes Ergebnis kam auch heraus, dass der Großteil der aktivierten Android-Geräte Phablets gewesen sind.
Aktuell scheint der Markt der Smartphone-Betriebssystem festgefahren zu sein und zeigt seit Jahren das gleiche Bild: Android dominiert und treibt über 80 Prozent aller weltweiten Smartphones an, Apple kommt mit einem respektablem Abstand auf den zweiten Platz und treibt mit seinen iPhones immerhin 15,8 Prozent aller Smartphones an. Dahinter kommt dann eigentlich nicht mehr viel und als drittes "großes" Betriebssystem bleibt dann nur noch Windows Phone übrig dass gerade einmal 2,2 Prozent aller Smartphones antreibt. Glaubt man den Marktforschern, wird sich an diesem Bild auch in den nächsten vier Jahren nichts ändern.
Die meisten Übernahmen im Alphabet-Universum werden von Google durchgeführt und die entsprechenden Unternehmen und Technologien in die eigenen Projekte integriert. Doch seit vielen Jahren betreibt man mit Google Ventures auch ein Investment-Unternehmen, dass vor allem als Geldgeber für Unternehmen und Projekte fungiert und so vielen aufstrebenden Start-Ups erst ihre Arbeit ermöglicht. Normalerweise werden diese Investments nichts groß publiziert, in einem Jahresrückblick listet man nun aber alle diesjährigen Beteiligungen auf.
Normalerweise sind die Kinder und Teens ihren Eltern Riesenschritte voraus wenn es um moderne Technologie und die Benutzung des Internets geht, doch das ist offenbar nicht allen Bereichen der Fall. Eine neue Studie zeigt nun, dass ein sehr großer Anteil der Kinder nicht dazu in der Lage ist, die Werbung in den Google-Suchergebnissen von den normalen Links zu unterscheiden. Das ist einerseits eine positive Nachricht für Googles Werbegeschäft und künftige Umsätze, andererseits aber auch eine große Gefahr gegenüber Verbraucherschützern.
Viele von Googles wichtigsten und erfolgreichsten Produkten sind ursprünglich nicht im Unternehmen selbst entstanden, sondern sind durch Übernahmen in das Portfolio gelangt. In den letzten Jahren hat Google diese Strategie auch weiter verfolgt und hat stets größere und kleinere Unternehmen übernommen, um dessen Technologien und Produkte in das eigene Angebot aufzunehmen. Doch in diesem Jahr ist die Schlagzahl der Übernahmen deutlich gesunken, wie eine Statistik sehr eindrucksvoll zeigt. In diesem Jahr hat Google so wenige Unternehmen übernommen, wie seit 2009 nicht mehr.
Heute Nacht hat Google die Zahlen für das 3. Quartal 2015 vorgelegt und konnte sowohl Anleger als auch Analysten beeindrucken: Der Umsatz lag bei starken 18,68 Milliarden Dollar und der Gewinn ist ebenfalls stark auf 3,98 Milliarden Dollar gestiegen. Die vorgelegten Zahlen beziehen sich ab diesem Quartal nicht mehr nur auf das Unternehmen Google selbst, sondern gelten insgesamt für die neue Konzernmutter Alphabet. Doch da die Umstrukturierungen noch nicht abgeschlossen sind, gibt es noch keine weiteren Aufschlüsselungen.