ChromeNachdem ich gestern in geschätzten 20 Updates meinen Artikel zum Google Chrome Release veröffentlicht habe, geht es nun mal daran, was mir noch aufgefallen ist. Der ein oder andere Bug, den ich gestern angesprochen haben ist - zwar nicht von Google - schon behoben.Inhalt: -Java -Google Mail -Videos -Datenschutz -Chromium -Analytics Java Gestern schrieb ich in den aufgezählten Fehlern, dass Chrome Java nicht erkenne. Dies ist auch richtig. Sun, die Firma hinter Java hat nun ein Update für Java 6 veröffentlicht, welches ein Plugin für Chrome enthält. Ruft diese Seite auf und installiert Java 6 Update 10.Sollte nach der Installation Java immer noch nicht von Chrome erkannt werden, solltet Ihr mal euren Computer neustarten.Google Mail Icon Die deutschen Chrome Nutzer, die gestern einen Google Mail Shortcut auf Ihrem Desktop erstellen wollten, habe es gemerkt: Google Mail lässt sich nicht direkt einrichten. Zwei unserer Leser haben mir zwei recht unterschiedliche Tipps geschickt, wie man es trotzdem machen kann. 1. Anderes Icon anpassen Ihr erstellt zum Beispiel von Google.de einen Shortcut auf dem Desktop. Dann klickt Ihr rechts auf den Icon auf dem Desktop und wählt Eigenschaften.Bei Ziel ändert Ihr http://www.google.de/ zu http://mail.google.com/mail. Nun sollte Google Mail geladen werden. Allerdings passt der Icon ja noch nicht. Klickt also im Eigenschaften Fenster auf "Anderes Symbol" und wählt den Google Mail Icon () aus.Bei mir hat es leider nicht geklappt.Zweite Möglichkeit ist folgende: Meldet Euch bei Google Mail ab und erstellt dann von der Login Seite einen Shortcut. Auch hier könnt Ihr dann das Logo austauschen.Webanwendungen werden in ein eigenen Chrome Fenster geöffnet. Allerdings ohne Adresszeile und Navigation. Auch die Lesezeichen werden nicht angezeigt.Sowohl Google, als auch Google Deutschland haben einige Videos zu Chrome veröffentlicht. Hier habe ich zwei Playlisten eingebunden:Englisch: Deutsch: Auch Google Privacy hat ein Video veröffentlicht. In diesem Video geht Maile Ohye auf die verschiedenen Datenschutz Features des Google Chrome ein. Der Googler Matt Cutts hat in einem Blogpost auf seinem privaten Blog erklärt, welche Daten Chrome nach Hause schickt: - Wenn man nur surft, also eine Webseite aufruft und dann über Links zu anderen Webseiten kommt, wird nichts an Google geschickt. -Tipp man aber eine URL in die Adressleiste ein, macht Chrome Vorschläge. Diese Daten werden von Google bezogen. Die Vorschlage können in den Einstellungen der Suchen ausgeschaltet werden. -Standardmäßig schickt Chrome keine Nutzungsstatistiken oder Crashreports nach Hause. Erst wenn der Nutzer den Haken in den Optionen setzt, erhält Google anonym Daten. -Google Chrome sucht alle 25 Stunden nach Updates. Cutts erklärt, dass das jeder moderne Browser macht. -Alle 30 Minuten lädt Google Chrome eine Liste. Diese dient der Sicherheit. Malware Seiten und andere gefährliche Webseiten werden geblockt. -Ändert man die Sprache lädt Chrome Daten herunter, nicht hoch.» Vollstäniger ArtikelWo ich grade schon bei Sicherheit bin: In Chrome wurde schon eine Sicherheitslücke gefunden. Apple hat die Lücke zwar mit Safari 3.1.2 geschlossen. Chrome nutzt aber Safari 3.1.» ZDnetWer mutig ist, kann die Developer Builds nutzen. Über chromium.org/buildbot/snapshots/chromium-rel-xp/ könnt Ihr euch die neusten Builds downloaden. Installieren wird sich es sich aber nicht als Google Chrome sondern als Chromium.2008-09-03_124630Google Chrome wurde übrigens bereits auf die More Page integriert.Analytics Der Google Analytics Blog gibt heute bekannt, dass Chrome vorerst als Mozilla Firefox gezählt wird. In der kommenden Zeit soll Chrome wirklich als Chrome in den Daten auftauchen.» Analytics BlogHabt Ihr noch einen Fehler gefunden?
Splitterlogo Google hat heute Nacht das dritte Video aus der Privacy-Serie veröffentlicht. Dieses behandelt die Cookies bei Google. Der Inhalt: Am Anfang wird die Frage gestellt, ob man schon mal darüber nachgedacht hat, wie Webseiten es machen, dass die Login Daten behalten werden oder der Einkaufskorb nicht gelöscht wird? Die Antwort: Cookies. Cookies werden im Browser zum Beispiel beim ersten Besuch auf google.com gespeichert und beim nächsten Besuch, egal ob einen Tag oder ein halbes Jahr später, an die Webseite gesendet. Google.com erkennt dann anhand einer ID im Cookie den PC. Die meisten Seiten nutzen Cookies, um das Verhalten der Nutzer zu analysieren. Cookies verhindern zum Beispiel, dass ein Nutzer doppelt gezählt wird oder enthalten Einstellungen. Zum Beispiel wird bei Google Search die Sprache gesichert oder ob die Ergebnisse gefiltert werden sollen.Was so ein Cookie noch alles kann: *Bei Wetter-Seiten die Stadt merken *Bei Online-Shops die Warenkorb sichern *Bei Finanzdiensten die Portfolio speichernSo sparen Cookies den Nutzern viel Zeit und mühselige Arbeit. Cookies enthalten nur eine Zahlen-Buchstaben-Kombination und können nicht auf die Festplatte zugreifen, Programme starten oder Viren übertragen.Aber das ist nur die halbe Wahrheit. One Party Cookies "unterhalten" sich nur mit der besuchten Webseite. Third Party Cookies speichern Infos für Werbedienste, die auf der besuchten Seite werben. Diese enthalten Notizen, welche Anzeigen bereits angezeigt wurden. So will man verhindern, dass zweimal eine gleiche Werbung geschaltet wird.Und so schaltet man Browser Cookies ab: Im Firefox über Extras > Einstellungen > Datenschutz > Cookies. Hier kann man einzelne Cookies löschen, Seiten einzeln blockieren oder keine Cookies akzeptieren. Allerdings können Webseiten dann die Einstellungen ohne Account nicht mehr sichern.» Privacy Channel
SplitterlogoGoogle lässt in einem fast 30-minütigem Video den Datenschutz des Jahres 2007 Revue passieren. In diesem Video, das im Privacy Channel veröffentlich wurde, werden folgende Dinge angesprochen und erklärt: Datenschutz ?Anonymisierung der Cookies nach 18 Monaten. Kurze Zeit nach Google führten auch Microsoft und Yahoo! das ein. ?AskEraser. Laut Peter Fleischer kann ask das nur einführen weil Google die Daten für Suchen stellt. ?Cookies sterben früher. Bislang hatten Cookies von Google ein Leben von 31 Jahren, dies wurde auf 24 Monate verkürzt. ?Transparenz. Durch einfache und verständliche Sprachen wird versucht, den Nutzern zuzeigen welche Daten erhoben werden können. Bestes Beispeil dürfte die Google Toolbar sein. Nach der Installation im Firefox öffnet sich ein Fenster, das in ungefähr 10 Zeilen den Datenschutz erklärt. Hier ist auch automatisch das Send von Daten über die Nutzungsdauer deaktiviert.Das kommt 2008: Die Google Nutzer schauen sich lieber Videos an. Sie lesen nur ungern einen Text, der schwer verständlich ist und sehr lang ist. Aus diesem Grund gibt es nächstes Jahr ein Video das den Datenschutz erklärt, sicherlich auch in Deutsch. ?Die Videos aus dem Privacy Channel (1, 2, 3), sind ein Anfang hier für. ?Google Account. Dieser ermöglicht dem Nutzer selbst nochmal das zu finden wonach er vor einigen Wochen gesucht hat, wobei er Webhistory erst selber aktivert haben. ?Mit Blogger und orkut kann der User kontrollieren wer seinen Blog / sein Profil sehen kann, nur seine Familie und/oder Freunde.Politik ?Google Earth: Zensur wegen Sicherheit und Datenschutz. ?Streetview: Bilder werden in der Öffentlichkeit aufgenommen, so wie es jeder sehen könnte. Probleme: Wie findet man die Menschen deren Gesichter man erkennt. In den USA gibt es für den Menschen verschiedene Datenschutzgesetze, je nachdem wo er sich aufhält (in der Öffentlichkeit bzw. bei sich daheim). Für Ländern, wie Australien, werden die Gesichter unkenntlich gemacht. Leider ergibt sich dadurch kein weltweiter Standard. ?Google Mail Werbung: Wie sicher bekannt ist, scannt Google Mail jede Nachricht und blendet relavante Werbung dazu ein. Es liest aber kein Mensch sondern nur ein Programm, das gleichzeitig auch Spams ausfiltert. Hier wird ein Vergleich erhoben: Wenn man sich in irgendwo anmeldet, wird man vielleicht gefragt, ob man Kinder hat, wo man lebt, das Geschlecht, Schulabschluss, PC-Kenntnisse, ... Werbung in Google Mail ist wie schon gesagt von Schlüsselwörtern abhängig. ?Google Talk: Auch hier gibt es Datenschutz. Zum Beispiel die "Go off the record" Funktion ?Transparenz bei Ads: Unter großen Bannern findet man unter anderem auch die URL des Werbenden und ein Feedback-Button.Das VideoLeider konnte ich keine Zusammenfassung finden, aber ich habe die wichtigesten Infos kurz zusammengefasst.
Google Der vierte Teil beschäftigt sich mit dem Video: Google Search Privacy: Personalized Search.Dieses Video erklärt Webhistory und wie man es verwendet.Anfang November 2007 startete Google den Channel Google Search Privacy bei YouTube.Das zweite Video aus der Serie erklärt wie und welche Daten von Google genutzt werden um die Suchergebnisse dem Benutzer anzupassen.Das Video Laut Maile Ohye ist es Googles Ziel dem User exakt das zu geben, wonach der sucht. Was Google verwendet um die Ergebnisse anzupassen 1. IP Adresse und Google Domain Das Video liefert das Beispiel football. Die Amerikaner meinen Football, die Engländer Fußball. Durch die Domain (also USA google.com und England google.co.uk) lässt sich in etwa einordnen woher der User kommt, die IP schafft es genauer.2. Google Account Der Google Account ermöglicht es Google Webhistory anzulegen. Die Suchanfragen nimmt Google dann auch bei mehrdeutigen Begriffen wie "Bass" (engl. für Barsch oder das Instrument) oder golf (entweder den Sport oder das Auto. Je nach Webhistory wird beim Ersten - zum Beispiel einige Suchen nach Musik oder den Rolling Stones - dann das Instrument früher angezeigt. Sucht man nach Handicap, meint man wahrscheinlich den Sport, nicht das Auto.Auch wird hier darauf hingewiesen, dass man Webhistory jederzeit löschen kann, oder wenn man zum Beispiel für nach einem Geschenk sucht und sich mit seinem Partner den Account teilt, jederzeit bei History ein Pause einzulegen.Wenn man Webhistory komplett löscht, löschen sich die Daten auch auf den Google Servern. Das was Google behält ist die IP Adresse, den Suchbegriff sowie das angeklickte Ergebnis und die Cookies. Weiteres liefert hier das erste Video.Was ist Google Webhistory? Sie wollen diese tolle Website noch einmal aufrufen und finden sie nicht wieder? Mit Webprotokoll können Sie bereits besuchte Webseiten (einschließlich Google-Suchanfragen) anzeigen und durchsuchen. Webprotokoll bietet außerdem interessante Trends zu Ihren Webaktivitäten, wie z. B. welche Websites Sie am häufigsten besuchen und Ihre häufigsten Suchanfragen. Mit Webprotokoll können Sie schließlich personalisierte Suchergebnisse basierend auf von Ihnen bei Google durchgeführten Suchanfragen und von Ihnen besuchten Websites aufrufen.» Artikel zu Webhistory
YouTube In der letzten Zeit ist Google wegen Datenschutz-Problemen in die Kritik geraten, nicht zuletzt deswegen weil sich immer mehr Personen Gedanken darüber machen was Google mit all den gesammelten Daten anfangen könnte. Oft wurde gefordert dass ganze Datensammel-System ein wenig durchsichtiger zu machen, und jetzt wird das ganze endlich umgesetzt. Im Google Privacy Channel bei YouTube wird alles jetzt ganz genau erklärt.In unregelmäßigen Abständen sollen in diesem Channel Videos darüber veröffentlicht werden wie die einzelnen Dienste die Daten verarbeiten, welche Daten genau wofür genutzt werden und wieviele Daten gesammelt werden. Alles in allem dürfte es wohl darauf herauskommen dass Google alle nur denkbaren Daten sammelt, aber nur 1% davon für irgendetwas nutzt - und das natürlich nur zum Vorteil der User *zwinker*Den Anfang macht die Websuche: » Google Privacy Channel[WinFuture, thx to: Sergej]