Google-Datenschutz 2007 – Google blickt zurück

Splitterlogo

Google lässt in einem fast 30-minütigem Video den Datenschutz des Jahres 2007 Revue passieren.
In diesem Video, das im Privacy Channel veröffentlich wurde, werden folgende Dinge angesprochen und erklärt:
Datenschutz
?Anonymisierung der Cookies nach 18 Monaten. Kurze Zeit nach Google führten auch Microsoft und Yahoo! das ein.
?AskEraser. Laut Peter Fleischer kann ask das nur einführen weil Google die Daten für Suchen stellt.
?Cookies sterben früher. Bislang hatten Cookies von Google ein Leben von 31 Jahren, dies wurde auf 24 Monate verkürzt.
?Transparenz. Durch einfache und verständliche Sprachen wird versucht, den Nutzern zuzeigen welche Daten erhoben werden können. Bestes Beispeil dürfte die Google Toolbar sein. Nach der Installation im Firefox öffnet sich ein Fenster, das in ungefähr 10 Zeilen den Datenschutz erklärt. Hier ist auch automatisch das Send von Daten über die Nutzungsdauer deaktiviert.

Das kommt 2008: Die Google Nutzer schauen sich lieber Videos an. Sie lesen nur ungern einen Text, der schwer verständlich ist und sehr lang ist. Aus diesem Grund gibt es nächstes Jahr ein Video das den Datenschutz erklärt, sicherlich auch in Deutsch.
?Die Videos aus dem Privacy Channel (1, 2, 3), sind ein Anfang hier für.
?Google Account. Dieser ermöglicht dem Nutzer selbst nochmal das zu finden wonach er vor einigen Wochen gesucht hat, wobei er Webhistory erst selber aktivert haben.
?Mit Blogger und orkut kann der User kontrollieren wer seinen Blog / sein Profil sehen kann, nur seine Familie und/oder Freunde.

Politik
?Google Earth: Zensur wegen Sicherheit und Datenschutz.
?Streetview: Bilder werden in der Öffentlichkeit aufgenommen, so wie es jeder sehen könnte. Probleme: Wie findet man die Menschen deren Gesichter man erkennt. In den USA gibt es für den Menschen verschiedene Datenschutzgesetze, je nachdem wo er sich aufhält (in der Öffentlichkeit bzw. bei sich daheim).
Für Ländern, wie Australien, werden die Gesichter unkenntlich gemacht. Leider ergibt sich dadurch kein weltweiter Standard.
?Google Mail Werbung: Wie sicher bekannt ist, scannt Google Mail jede Nachricht und blendet relavante Werbung dazu ein. Es liest aber kein Mensch sondern nur ein Programm, das gleichzeitig auch Spams ausfiltert. Hier wird ein Vergleich erhoben: Wenn man sich in irgendwo anmeldet, wird man vielleicht gefragt, ob man Kinder hat, wo man lebt, das Geschlecht, Schulabschluss, PC-Kenntnisse, …
Werbung in Google Mail ist wie schon gesagt von Schlüsselwörtern abhängig.
?Google Talk: Auch hier gibt es Datenschutz. Zum Beispiel die „Go off the record“ Funktion
?Transparenz bei Ads: Unter großen Bannern findet man unter anderem auch die URL des Werbenden und ein Feedback-Button.

Das Video

Leider konnte ich keine Zusammenfassung finden, aber ich habe die wichtigesten Infos kurz zusammengefasst.

Teile diesen Artikel:

comment ommentare zur “Google-Datenschutz 2007 – Google blickt zurück

  • Über eine Stunde. Hab um 19:10 Uhr angefangen das Video anzuschauen und immer wieder auf Pause gedrückt, um die Infos in den Artikel zu schreiben. Und dann noch „Linksetzen“ zu alten Artikeln von uns.

  • Zitat:
    Schöner Artikel!

    Danke, war auch anstrengend, genau das herauszuschreiben was wichtig ist und das dann auch noch so, dass es jeder leicht verstehen kann.

  • Peter Fleischers Aussage zu AskEraser war aber eine andere:

    Laut ihm kann Ask diese Funktion nur deshalb anbieten, weil der Hauptgrund für die Speicherung persönlicher Daten in der Anzeige „passender“ Werbung liegt (Erfassung von Zielgruppen, Klickbetrug verhindern etc.). Ask zeigt selbst keine Werbung an, und muss deshalb auch keine Daten sammeln. Im Gegenteil: Die Werbung, die bei Ask gezeigt wird, stammt von Google. Demnach werden bei eingeschaltetem AskEraser zwar die Daten bei Ask gelöscht, alle Daten bei Google bleiben jedoch davon unbeeinflusst.

  • spannend und passt zum Thema

    „Im Internet geben immer mehr Nutzer ? zumeist freiwillig ? ihre letzte Intimität preis. Dabei sind die privaten Daten des Einzelnen mittlerweile zu einer profitablen Währung im World Wide Web geworden. Zwar werden zahlreiche Online-Dienste als kostenlose Angebote beworben ? gratis sind sie deshalb allerdings noch lange nicht.1

    Längst sind die Internetnutzer mehr als nur Konsumenten; ihre privaten Daten selbst werden zur wichtigsten Ressource einer sich neu orientierenden Werbeindustrie. Über die weitergegebenen Informationen verlieren die Nutzer nicht nur vollständig die Kontrolle; vielmehr werden die Bürgerinnen und Bürger regelrecht ihrer Privatsphäre enteignet.“

    http://blaetter.de/artikel.php?pr=2766

Kommentare sind geschlossen.