Auch wenn Google die Sprachsteuerung von Now und der Websuche immer wieder promotet und selbst im Fernsehen exzessiv bewirbt, ist es für viele Nutzer noch immer sehr befremdlich wenn sie sich mit ihrem Smartphone unterhalten bzw. diesem Fragen stellen. Doch für die Jüngsten unter uns, die mit dieser Technologie als Selbstverständlichkeit aufwachsen, sieht das natürlich ganz anders aus. Und so kommt es, dass sich die Huffington Post nun dazu hat hinreißen lassen, Google mit Gott gleich zu setzen - zumindest aus der Sicht eines Kindes. Und vielleicht hat sie damit gar nicht ganz so unrecht...
Seit wenigen Tagen wird Microsofts neues Betriebssystem Windows 10 offiziell ausgeliefert und erfreut sich bisher sehr großer Beliebtheit. Doch Microsoft möchte mit dem größten Software-Launch der Geschichte (14 Mio. Downloads in 24 Stunden) unter anderem auch die Chance nutzen um die eigene Suchmaschine Bing wieder zu mehr Nutzern zu verhelfen. Mit einer simplen Chrome-Extension lässt sich Google als Standard-Anbieter in Windows einstellen.
Im vergangenen Jahr wurde auf drängen des Europäischen Gerichtshofs das Recht auf Vergessen eingeführt, das es jedem Nutzer in den EU-Ländern erlaubt, Links zu Angeboten und Webseiten zu entfernen die die eigene Privatsphäre angreifen oder Persönlichkeitsrechte verletzen. Google hält sich zwar an dieses Gesetz, doch das eben auch nur innerhalb der Landesgrenzen: Außerhalb der EU-Länder sind die Links nämlich weiterhin in den Ergebnislisten, wodurch diese weiterhin problemlos zu finden sind. Google hat es nun offiziell abgelehnt, an dieser Tatsache etwas zu ändern und legt sich mit der französischen Datenschutzbehörde CNIL an.
Nach fünf Jahren rasantem Aufstieg ist das Portal zur Arbeitskraftvermittlung Homejoy stark ins Trudeln geraten und hatte vor zwei Tagen angekündigt, dass man seine Dienste am 31. Juli diesen Jahres einstellen und das Portal schließen wird. Doch für einen Teil der Mitarbeiter scheint diese Entwicklung nicht ganz so tragisch zu sein, denn sie haben schon jetzt ihren nächsten Job sicher: Google hat etwa 20 Mitarbeiter aus dem Unternehmen abgeworben und möchte nun ebenfalls eine solche Plattform starten.
Die Google-App unter Android kann mittlerweile sehr viele Fragen beantworten, Fakten ausliefern und auch viele verschiedene Funktionen und Apps des Smartphones fernsteuern. Erst vor zwei Tagen haben wir euch gezeigt, wie man sich eine Liste der möglichen Befehle anzeigen lassen kann, doch jetzt macht Google auch dies überflüssig. Seit einigen Wochen berichten viele Nutzer davon, dass ihnen mögliche Suchanfragen schon direkt im Widget des Homescreens angezeigt werden.
Yahoo! dürfte wohl die Suchmaschine sein, die in der Vergangenheit am häufigsten die verwendete Technologie hinter den eigenen Suchergebnissen gewechselt hat. Erst hatte man sich die Engine hinter der Suchmaschine von AltaVista und Inktomi gekauft um dann anschließend für mehrere Jahre zum damals aufstrebenden Star Google zu wechseln. Anschließend entwickelte man eine eigene Suchtechnologie, die dann nach einigen Jahren wieder für die Suchtechnologie von Bing aufgegeben wurde. Und jetzt testet Yahoo! erneut die Verwendung der Google Websuche im eigenen Angebot.
In den letzten Woche wurde die Präsenz und Integration von Google+ zunehmend zurück gefahren und der Link zu dem Netzwerk ist an immer mehr Stellen verschwunden - und jetzt folgt der nächste Streich: Seit der vergangenen Woche sind die Inhalte aus Google+ nun nicht mehr im Knowledge Graph enthalten und verlieren damit eine weitere sehr prominente Verlinkung. Diese Änderung wurde mittlerweile von Google bestätigt und wird wieder einmal mit der Vereinheitlichung der Angebote begründet.
In dieser Woche hat Google wieder eine Reihe von Updates für die eigenen Android-Apps ausgerollt, die aber nur wenig neues oder teilweise gar keine Änderungen mit sich gebracht haben. Doch in diesem Fall lohnt sich oft ein Blick unter die Haube, denn dort lassen sich sehr oft Hinweise auf zukünftige Funktionen finden. In der Google-App, die diese Woche ebenfalls aktualisiert wurde, finden sich nun gleich eine ganze Reihe an Hinweisen: Unter anderem dürfte es bald auch eine Offline-Unterstützung für "OK, Google" geben.
Wenn es um die Marktanteile bei den Suchmaschinen geht, kann Microsofts Bing weder in den USA mit Google mithalten und findet in Europa gefühlt erst gar nicht statt. Doch wenn es um die Aufbereitung der Suchergebnisse geht, liegt man manchmal sogar vor der Konkurrenz aus Mountain View und zeigt, wie man es richtig machen kann. Jetzt hat Bing in den USA seine Videosuche noch einmal neu gestaltet und lässt sowohl Google als auch YouTube richtig alt aussehen.
Der Google Cache hat heute nicht mehr eine ganz so große Bedeutung wie noch vor einigen Jahren, und ist daher mittlerweile auch deutlich versteckter als früher, doch dürfte er immer noch von vielen Nutzern gerne in Anspruch genommen werden. Jetzt hat Google erstmals nach mehr als 6 Jahren wieder das Design der Cache-Ansicht geändert und bietet in diesem Zuge auch gleich neue Möglichkeiten an.
Die Google Sprachsuche unter Android hat ihre Qualität in den letzten Jahren spürbar immer weiter erhöht und erkennt mittlerweile auch Anfragen in Dialekten. Selbst bei sehr undeutlicher Sprache erzielt die Erkennung immer noch sehr gute Ergebnisse und kann alleine durch suggestive Analysen die Anfragen korrekt erkennen. Mit der "Respeak"-Funktion der Sprachsuche lässt sich eine einmal abgesendete Suchanfrage noch einmal wiederholen bzw. konkretisieren um Erkennungsfehler auszubessern.
Im vergangenen Jahr wurde vom Europäischen Gerichtshof das Recht auf Vergessen eingeführt, mit dem sich jeder Nutzer vor Links in der Websuche schützen kann, die die Privatsphäre angreifen. Google und alle anderen in der EU aktiven Suchmaschinen mussten dieses Urteil innerhalb weniger Wochen umsetzen und ein Löschformular Online stellen, mit dem Inhalte entfernt werden können. Doch Google hat dies jeweils nur lokal getan, was dem Unternehmen nun neuen Ärger einbringen könnte.
Schon seit Jahren macht sich Google auch für seine homosexuellen Mitarbeiter stark und setzt sich auch allgemein sehr stark für Menschen mit einer anderen Gesinnung ein. Auch in diesem Jahr hat man wieder anlässlich des LGBT Pride Month bei eindeutigen Suchanfragen eine ganze spezielle Dekoration in der Websuche.
Die Google Websuche kann über den Knowledge Graph mittlerweile mit mehr als 1 Milliarde Fakten aufwarten und diese dem Nutzer auf spezifische Anfrage mitteilen. Während die Fakten-Datenbank weiter aufgebaut wird, versucht man nun auch die Anfragen etwas menschlicher zu gestalten und fehlende Informationen aus dem Kontext selbst zu ermitteln. Dazu wurden gestern neue Geokontext-Funktionen angekündigt, die den aktuellen Standort des Nutzers bei den Anfragen berücksichtigen können.