Praktisch alle modernen Browser sind heute wahre Festungen und sind demzufolge nur sehr schwer zu knacken - was dazu führt, dass es eine große Herausforderung für Hacker geworden ist, genau diese sicheren Systeme zu überlisten. Aktuell verbreitet sich ein Link in den sozialen Netzwerken wie ein Lauffeuer, der viele Browser innerhalb von Sekunden zum Absturz bringt. Teilweise kann man das Gerät erst durch einen kompletten Neustart wieder nutzen.
Viele Online-Videoplayer bieten mittlerweile von Haus aus eine Unterstützung für Googles Cast-Technologie an, mit der der Videostream direkt auf den Cast-fähigen Fernseher gebracht werden kann. Für alle anderen, und auch für die Übertragung von ganzen Webseiten, benötigt man derzeit noch die Google Cast-Extension - doch diese könnte bald nicht mehr nötig sein. In der Beta-Version des Chrome-Browsers hat man die Funktion dieser Extension nun direkt in den Browser integriert und macht diese überflüssig.
Eigentlich hat der Private Modus des Chrome-Browsers den Zweck, dass die dort geöffneten Webseiten und eingegebenen Daten nicht gespeichert und nachvollzogen werden können. In der Praxis setzt der Browser dies auch sehr gut um und die Daten sind nach dem Schließen des Browser-Fensters tatsächlich sofort wieder geschlossen. Jetzt hat ein Nutzer allerdings einen sehr merkwürdigen Bug entdeckt, mit dem sich eine in diesem Modus geöffnete Webseite aus dem Arbeitsspeicher der Grafikkarte rekonstruieren lässt.
Mit den Chrome Developer Tools lassen sich Webseiten und deren Architektur inklusive darunter liegender Technik sehr gut analysieren und eventuelle Probleme einfach auffinden. Diese lassen sich mit einem Druck auf F12 oder der Tastenkombination STRG + SHIFT + I sehr schnell aufrufen und analysieren dann die aktuell geladene Webseite und Verbindung. Sind diese Tools einmal aufgerufen, bekommt auch der Reload-Button im Browser neue Funktionalität und bietet gleich drei verschiedene Möglichkeiten an.
Mit der Initiative unter der Bezeichnung "Project Butter" hatte Google vor einigen Jahren begonnen, die Benutzeroberfläche von Android zu verbessern und Animationen flüssiger und weicher wirken zu lassen - eben wie Butter. Schon vor einigen Monaten haben sich auch die Entwickler von YouTube und Chrome diesen Projekttitel geschnappt und ihrerseits ebenfalls die Zusammenarbeit zwischen der Videoplattform und dem Browser verbessert. Laut den Entwicklern sollen Videos in den aktuellen Chrome-Versionen nun deutlich flüssiger ablaufen als bisher.
lock_openIm September wurde bekannt, dass Symantec ein Zertifikat für google.com ausgestellt hatte, obwohl es dazu keinen Auftrag ab. Im Nachgang gab das Unternehmen bekannt, dass man 20 Zertifikate gefunden habe, die nicht hätte ausgestellt werden dürfen. Jetzt hat Google in einem weiteren Beitrag weitere Informationen veröffentlicht und droht Symantec mit dem Ausschluss aus Chrome.
Mit Windows 10 hat Microsoft in diesem Jahr einen wahren Hoffnungsträger für das Unternehmen veröffentlicht und hat diesen gleich mit einer ganzen Reihe von neuer Software angereichert, mit der man verlorenes Territorium zurück gewinnen möchte. Ein Teil davon ist etwa der Edge-Browser, der den Internet Explorer beerben und deren Fehler der vergangenen Jahre beheben soll - doch trotz der massiven Maßnahmen zur Promotion des Browsers, scheint dieser bei den Nutzern nicht ganz so gut anzukommen. Jetzt geht Microsoft den nächsten Schritt, und bittet die Nutzer direkt im Betriebssystem darum, nicht zu Chrome zu wechseln.
Viele Jahre lang hat Google den Chrome-Browser weiter aufgebohrt und mit immer neuen Funktionen versehen, doch jetzt macht man erstmal auch wieder ein paar Schritte zurück: Wohl im Rahmen eines Projekts um den Ressourcen-Hunger des Browsers zu reduzieren, wird nun ein weiteres eingestellt, das nur wenige Nutzer aktiv verwendet oder überhaupt gekannt haben: Die ständige Erkennung des Nutzers über das Hotword "OK, Google", ist mit der aktuellen Version 46 nun nicht mehr möglich.
Vor zwei Tagen hat das Chrome-Team mitgeteilt, dass das Notification-Center unter Windows, Max & Linux eingestellt und erst einmal ersatzlos gestrichen wird. Ob man in Zukunft auf die Benachrichtigungs-Center der Betriebssysteme ausweicht, was man bisher abgelehnt hat, ist noch nicht bekannt. Doch möglicherweise hat Google schon eine bessere Alternative gefunden, mit der man alle Nutzer unabhängig vom Browser und von der Plattform erreicht: Den neuen Benachrichtigungsbereich in der Linkbar.
Schon seit über fünf Jahren unterstützt der Chrome-Browser Desktop-Benachrichtigungen, die im Laufe der Zeit immer weiter optimiert worden sind. Dort können nicht nur installierte Apps und Browser-Erweiterungen den Nutzer über bestimmte Dinge informieren, sondern auch Webseiten konnten sich dort einklinken und so die Nutzer benachrichtigen. Doch da nur sehr wenige Nutzer dieses "Notification Center" des Browsers nutzen, wird Google dieses nun schon in der nächsten Version von Chrome entfernen. Lediglich unter Chrome OS bleibt die Funktion noch bestehen.