Laut eigenen Angaben führt Google jährlich mehrere hundert kleine Design-Tests an der Websuche mit einem kleinen Nutzerkreis durch um zukünftig geplante Funktionen auf ihre Alltagstauglichkeit zu überprüfen. Aktuell gibt es zwei interessante Design-Tests: Der erste zeigt mehr Informationen über eine Website, der zweite erlaubt eine tiefere Navigation.
Mittlerweile ist es bereits fast 1 Jahr her, dass Googles Cookie-Umgehung aufgeflogen ist und dem Unternehmen viel Ärger und negative Publicity eingebracht hat. Während das Thema in den USA mittlerweile vom Tisch ist und Google eine Strafe von 22,5 Mio. Dollar gezahlt hat, sind nun auch die Briten aufgewacht und planen eine Schadensersatz-Klage.
Über einen Zeitraum von fast 20 Monaten hat die US-Wettbewerbsbehörde Google genauestens unter die Lupe genommen und dessen Geschäftsmodell beobachtet. Der Vorwurf einiger Konkurrenten, dass die eigenen Dienste in der Websuche bevorzugt werden, konnte nicht belegt werden - dennoch musste Google einige Zugeständnisse machen um dem gefürchteten Verfahren zu entgehen.
Aufatmen in Mountain View: Laut Medienberichten wird die US-Regierung keine Kartellklage gegen Google erheben und auch die Klagen der Konkurrenz werden fallen gelassen. Die Wettbewerbshüter der FTC hatten Google mehr als 2 Jahre unter die Lupe genommen und hatten die Klage schon vorbereitet. Doch dank dem Verhandlungsgeschick von Larry Page konnte diese nun vorerst abgewendet werden.
Google steht derzeit mal wieder unter Beschuss von Datenschützern: Konkret geht es um eine, je nach Sichtweise, Sicherheitslücke im Safari-Browser die von Google ausgenutzt wurde. Apples Browser hat standardmäßig sehr hohe Datenschutzeinstellungen und erlaubt keine Cookies von Drittanbietern - zumindest nicht ohne weitere Interaktion, und genau diese hat Google dem Browser vorgekaukelt.