Viele Unternehmen arbeiten derzeit fieberhaft an Virtual Reality-Geräten, und nutzen dabei teilweise sehr verschiedene Ansätze. Während Google mit dem Cardboard oder auch Samsung mit der Gear VR noch auf das Smartphone setzt, hat Facebook seine Oculus Rift derzeit noch an einen PC gekoppelt. Mit einer neuen App lassen sich nun auch für die Oculus Rift optimierte Spiele mit dem Cardboard auf dem Smartphone spielen.
Es ist bereits über ein Jahr her, dass Google das neue Betriebssystem Android Auto angekündigt hat, doch bis zum heutigen Tag ist erst ein einziges Auto auf unseren Straßen unterwegs dass die Unterstützung von vorneherein mitbringt - aber das wird sich sehr bald ändern. Google-Partner Volkswagen, im aktuellen Quartal der größe Automobilhersteller der Welt, hat angekündigt dass fast alle 2016er Modelle aus der Kernmarke mit Unterstützung für Android Auto ausgeliefert werden.
Googles Entwicklerkonferenz Google I/O 2015 steht vor der Tür und die Erwartungen sind wieder einmal sehr hoch: Am Donnerstag und Freitag gibt das Unternehmen traditionell wieder einen Ausblick auf die Entwicklungen der nahen Zukunft, wird sehr wahrscheinlich neue Produkte vorstellen und bestehende vielleicht entscheidend verbessern oder eine neue Richtung geben. Eine kleine Zusammenfassung aller Gerüchte, Berichte und Hinweise der letzten Wochen zu den erwarteten Ankündigungen.
Schon vor einigen Wochen hatte Google verkündet, dass das Project Loon kurz vor dem Abschluss steht und schon bald weltweit eingesetzt werden kann. Jetzt hat man erneut ein Video veröffentlicht, in dem noch einmal auf den Anfang des Projekts zurück geblickt und über die Schwierigkeiten berichtet wird. Ziel ist es jetzt, in möglichst jedem Land der Welt einen Partner zu finden und die Ballons rund um den Globus zu verteilen.
Es ist noch keine zwei Monate her dass Google die YouTube Kids-App vorgestellt hat, und schon bekommt man Ärger mit den Verbraucherschützern: Diese haben sich zusammengeschlossen und bei der US-amerikanischen Handelsbehörde FTC eine Beschwerde eingereicht. In dieser wird moniert, dass die App nicht eindeutig zwischen Inhalten und Werbung trennt und es für das Kind nicht sichtbar ist, ob es nun gerade ein Video oder einen Werbespot sieht. Dafür legte man einige Beispiel vor.
Vor mehr als drei Jahren ist Google aufgrund der unberechtigten Cookie-Sammlung in mehreren Browsern in die Schlagzeilen geraten und musste viel Kritik für diese Vorgehensweise einstecken. Zwar hatte man die eigentliche Technik schon vor dem Bekanntwerden des "Skandals" zurückgezogen, dennoch gab es viele Untersuchungen gegen das Unternehmen. Da aber auch die britischen Amtsmühlen sehr langsam mahlen hat ein britisches Berufungsgericht erst jetzt entschieden, dass eine Sammelklage gegen Google in diesem Fall gerechtfertigt ist.
In den letzten Jahren ist Google weltweit zunehmend in das Visier der Behörden gerutscht und musste so einige langwierige Verfahren über sich ergehen lassen bzw. noch immer bestreiten. Auch in den USA ist es in der letzten Zeit ungemütlich für das Unternehmen geworden, so dass man sich auch verstärkt auf die Lobby-Arbeit konzentriert hat um mildere Urteile zu erwirken. Dabei haben Googles "Investitionen" in den vergangen vier Jahren dazu geführt, dass man durchschnittlich 1x pro Woche zu Gast im Weißen Haus ist.
Anfang 2014 hat Google die Open Automotive Alliance gegründet, und möchte damit die Erfolgsgeschichte der Open Handset Alliance noch einmal wiederholen, die den Grundstein für den Erfolg von Android auf dem Smartphone und dem Tablet gelegt hat. Im laufe des vergangenen Jahres konnte Google viele Partner aus der Auto-Industrie für sich gewinnen die in Zukunft ihre Neufahrzeuge mit dem Android-Betriebssystem ausstatten wollen. Jetzt hat auch Daimler angekündigt, noch in diesem Jahr der Allianz beizutreten.
Mitte 2013 hatte Google X mal wieder ein sehr interessantes, aber auf den ersten Blick auch sehr merkwürdiges, Projekt vorgestellt: Google Loon. Loon hat es sich zum Ziel gesetzt, ein weltumspannendes Netz von Ballons aufzubauen, dass einiges an Technik mit sich trägt um schnell ein Mobilfunknetz für den Internetzugang an entlegendsten Stellen aufzubauen. Mittlerweile arbeitet Google seit über vier Jahren an dem Projekt, und steht nun kurz vor dem großangelegten Start.
Nach dem überraschenden Erfolg von Apple Pay konzentriert sich Google nun mit voller Kraft darauf, das eigene Bezahlsystem Wallet zu etablieren und weiter zu entwickeln. Erst vor wenigen Tagen gab es Berichte darüber, dass Wallet künftig auf allen US-Smartphones vorinstalliert sein soll und auch eine neue Autorisierungsmethode entwickelt hat. Doch nun wird es wohl schon bald einen Neustart geben, denn schon Mitte des Jahres soll der neue Service Android Pay vorgestellt werden.
Seit mehreren Jahren bietet Google in den USA die Möglichkeit an, über das Smartphone per NFC an Millionen von Kassen zu bezahlen. Obwohl man zu den Vorreitern in dieser Branche gehört hat, konnte Google Wallet bisher aber kaum eine große Nutzerbasis finden bzw. sich etablieren - doch da nun auch Apple in diesen Markt eingestiegen ist, gibt Google wieder Gas. Um nicht völlig den Anschluss zu verlieren, soll Wallet nun schon bald auf nahezu jedem US-Smartphone vorinstalliert sein.
Seit vielen Jahren gab es in den Google Maps einen eigenen Layer für das Wetter, der die Temperaturen und die Vorhersagen direkt auf der Karte darstellen konnte. Dieser wurde nun eingestellt und durch eine einfachere Ansicht für den gerade ausgewählten Ort ersetzt. Dafür ist es nun schon seit einiger Zeit möglich, Informationen aus dem Knowledge Graph direkt über die Maps zu suchen und diese auf der großen Karte anzuzeigen. Insgesamt sind die Maps damit deutlich praktischer geworden.
Ein Großteil der im Play Store erhältlichen Spiele finanzieren sich über das Freemium-Modell und verdienen vor allem durch In-App-Käufe Geld. Diese Sorgen aber nicht nur bei den Nutzern für Ärger, sondern haben Google nun auch eine hohe Geldstrafe eingebracht: Weil es Kindern ohne Einwilligung ihrer Eltern möglich gewesen ist, sich Gegenstände zu kaufen, zahlt das Unternehmen nun mindestens 19 Millionen Dollar Entschädigungskosten.
Die versehentliche Sammlung von WLAN-Daten durch StreetView-Fahrzeuge liegt mittlerweile mehr als 3 Jahre zurück, ist für Google aber längst noch nicht ausgestanden: Nachdem die Verfahren der Staatsanwälte großteils beendet sind, steht das Unternehmen in den USA vor einer weiteren Sammelklage, die nun von einem Gericht für zulässig befunden wurde.