Vor einigen Wochen hat YouTube seinem Player die Preview-Funktion spendiert, mit dem sich die Navigation durch ein Video sehr viel einfacher gestaltet. Seit einigen Tagen gibt es diese Funktion jetzt auch für den HTML5-Player, lediglich den zweiten Abspielbalken für Videos mit einer länger >90 Minuten ist noch nicht implementiert.
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Seit Monaten gibt es für alle Nutzer eine Opt-In Beta des YouTube-Players, der auf den Video-Tag von HTML zurückgreift. Nun hat Google die Beta umbenannt und nennt sie ab sofort „HTML5 trial“.

Neu ist nun, dass auch Nutzer neuen Player gezeigt bekommen, die nicht den Link auf youtube.com/html5 angeklickt haben. Voraussetzung ist aber, dass der Browser des Nutzers die notwendigen Techniken unterstützt und die Codecs mitbringt.

Aktuell können folgende Browser, die angegeben Videos wiedergeben:
  • Google Chrome unterstützt sowohl WebM-Videos als auch h.264 (Dies steht auf der Webseite immer noch falsch dort)
  • Firefox 4.0 kann WebM-Videos wiedergeben. Die stabile Version kann dies nicht.
  • Opera kann ab 10.6 ebenfalls WebM.
  • Apples Safari kann nur Videos im Codec h.264.
  • Der Internet Explorer 6, 7 und 8 können die gleichen Videos wie Chrome abspielen, wenn Chrome Frame installiert ist.
  • Der IE 9 kommt mit h.264 Videos zurecht. 
Google will wohl herausfinden, wie die Nutzer darauf reagieren und wie gut das ganze System dann läuft. Langfristig wird Flash wohl abgelöst.

Google hat hier übrigens ein Easter Egg versteckt. Klickt man mit der rechten Maustaste in den HTML5-Player dann gibt es im Menü den Eintrag „Save Video as“. Dieser öffnet aber nur dieses Video. Leider ist es von Deutschland, Frankreich und wohl auch anderen Ländern geblockt. Über einen US-Proxy kann man es sich allerdings anschauen. Es handelt sich um Rick Astleys „Never Gonna Give You Up“.

Dies heißt jetzt aber nicht, dass alle Nutzer von Chrome, Firefox 4, Opera, Safari oder dem IE den HTML5-Player bekommen. Wie bei den anderen Tests hängt es sehr vom Zufall ab. Allerdings gibt es ja nach wie vor die Möglichkeit über youtube.com/html5 sich selbst zum Teil des Tests zu machen.
YouTube

Seit Januar testet Google inzwischen einen Player, der auf den Video-Tag von HTML5 setzt. Bereits seit wenigen Wochen gibt es nun auch eine Option, mit der man einzelne Videos in dem Player abspielen kann. Nützlich ist das, wenn man einfach mal ein Video mit dem neuen Standard anschauen möchte oder zum Beispiel eine WebM-Kopie sichern will.

Hierfür muss man an die URL zum Videos muss man lediglich ein Parameter anhängen: &html5=True. Dieses Parameter ist case-senstive uns muss so geschrieben werden, damit es funktioniert.

http://www.youtube.com/watch?v=_-DzpAg0SdU&html5=True (Video)

Google bietet derzeit alle Videos auch im mp4/.h264-Code an. Diese Videos lassen sich in Chrome und Safari abspielen. Im Internet Explorer funktioniert es mit Chrome Frame. Beliebte Videos gibt es zu dem auch im WebM-Format. Diese spielen Google Chrome 6 (derzeit Beta), Opera 10.6 sowie die Betas vom Firefox 4 ab. Internet Explorer kann es ebenfalls mit Chrome Frame.

Wer immer den HTML5-Player sehen möchte, kann über youtube.com/html5 Teil der Beta werden. Es kommt aber vor, dass Videos dennoch im Flash-Player abgespielt werden zum Beispiel, wenn das Video Werbung zeigt oder Annonations nutzt.

[via]
Google Mail

Paul Truong ist Creative Technologist bei Google und ein Browserspiel in HMTL5 entwickelt. Der Googler ist kein Mitglied des Google Mail-Teams, wollte sich aber mit dem Spiel Galactic Inbox bei den Entwicklern für Google Mail bedanken, vor allem was sie mit Google Mail am Markt bewirkten. Das Ergebnis ist ein schickes Browsergame das im Gegensatz zu vielen anderen komplett auf Flash verzichtet.

Jedem Googler steht ein ganzer Arbeitstag für eigene Projekte zur Verfügung. Diese müssen nicht unbedingt mit einem Service von Google zu tun haben. Beispiel für 20%-Projekte sind neben Google Mail und einigen Google Mail Labs auch orkut, Google News und viele kleinere Updates an verschiedenen Produkten. Auch Gears hat seinen Ursprung in einem solchen 20%-Projekt. 

Galactic Inbox Endgegner 

Im Browserspiel geht es um Google Mail, das am 1.4.2004 als 20%-Projekt gestartet wurde und seitdem immer wieder gegen SPAM und Viren kämpfen muss.  Ein Screenshot in der Ankündigung zeigt vermutlich den Endgegner. Dies ist eine weitere Anspielung auf den Beginn von Google Mail. Als Google Mail in einer closed-beta startete hatten die meisten Freemailer lediglich 2MB Speicher. Google bot damals mit einem GB das 512-fache kostenlos an.

Da das Spiel auf HTML5-Features zugreift, braucht man einen modernen Browser

» Das Spiel
YouTube

Bereits vor einiger Zeit gab es bei YouTube die Möglichkeit im HTML5-Player Videos schneller oder langsamer abzuspielen. Mit dem neuen Design, welches Ende April kam, verschwand die Funktion wieder. Nun hat Google diese Möglichkeit aber wieder integriert und bietet sie auch für WebM an. 

YouTube GeschwindigkeitIn der Toolbar erscheint der Button "Normal". Klickt man in an kann man aus einem Menü aus fünf verschiedenen Geschwindigkeiten wählen: ¼x, ½x, normale, 1,5-fache und doppelte Geschwindigkeit. 
Um diese Funktion nutzen zu können, müssen zwei Bedingungen erfüllt sein:
1. Man muss einen Browser haben, der entweder WebM (Chrome 6+, Firefox 4 Beta, Opera 10.6) oder den Codec h.264 (Safari 4+, Chrome, IE mit Chrome Frame sowie IE9 Platform Preview 3+) unterstützt
2. Man muss Teil der YouTube HTML5-Beta werden.

Die Auswahl steht auch im iframe-Player auf anderen Webseiten zur Verfügung.
So schaut das dann aus:
YouTube

Google hat gestern in seinem API-Blog von YouTube erklärt wie man seinen Besuchern mehr Kontrolle darüber geben kann, wie ein Video von YouTube in der Webseite eingebunden wird. Mit einem alternativen Code kann man es seinen Leserinnen und Lesern auch möglich machen, dass sie Videos im WebM-Fomat anschauen ohne auf YouTube selbst zu müssen.

Die Lösung hierfür ist ein simpler iframe. Der Code für das einbinden schaut so aus:

Wobei VIDEO_ID der entsprechenden YouTube-Video-ID entspricht (nach dem http://www.youtube.com/watch?v=HIER die VIDEO-ID)

Der Player schaut dann so aus wie der Player auf YouTube, nämlich so:


Die Vorteile gegenüber des anderen Codes:
- Das Video kann auch im video-Tag von HTML abgespielt werden
- WebM ist ebenfalls möglich (bei beiden wird auf die Einstellungen des Nutzers (youtube.com/html5) zurückgegriffen)
- neues Design
- weniger Code
- iFrame ist W3C-valide
- sollte das Video bspw. wegen Werbung nicht im HTML5-Player zur Verfügung stehen, wird auf Flash zurückgegriffen
- Ist ein Besucher nicht teil der Beta von HTML5, wird automatisch Flash geladen
- mobile Geräte können nun auch auf ihre HTML5-Fähigkeiten zugreifen

Nachteile:
- man kann noch keine andere Farben wählen
- Thumbnail ist gelegentlich verzerrt

Bei neueren Artikeln wird nun der iframe-Code verwendet, der Feed liefert Videos weiterhin im normalen Code aus, da iframes von Google nicht dargestellt werden.

» YouTube API Blog