Die Verwirrung um die Smartphone-Zukunft von Google ist wieder einmal perfekt: Nachdem es bereits seit Monaten Spekulationen über die Einstellung der Nexus-Smartphones gab, wurde Android Silver als mögliches Nachfolge-Programm erwartet. Doch beides wurde niemals von Google offiziell angekündigt bzw. kommentiert, lediglich dass die Nexus-Linie NICHT eingestellt wird hat man bekannt gegeben. Jetzt scheint auch Android Silver vor dem Aus zu stehen.
In den USA hat Google vor wenigen Tagen einen kaum beachteten aber für das Unternehmen (über)lebenswichtigen Prozess gewonnen: Es ging um nichts weniger als die Nutzungsrechte an der Marke "Google" - diese wollten zwei Unternehmer löschen lassen und stießen damit zumindest bei der Einreichung des Antrags offenbar auf offene Ohren. Vor Gericht sah man das allerdings ganz anders und hat zu Gunsten des Unternehmens entschieden, so dass Google sich auch weiterhin "Google" nennen darf.
Google ist dafür bekannt, Produkte nicht in erster Linie zum Geld verdienen zu entwickeln und anzubieten, sondern erst einmal auf den Nutzer einzugehen - diesen dann natürlich zu binden - und sich dann um alles weitere Gedanken zu machen. Für größere Projekte zur "Weltverbesserung" wurde vor einigen Jahren das Forschungslabor Google X gegründet, und jetzt geht Larry Page noch einmal eine Stufe weiter und stellt Google Y vor.
Googles Office-Programme haben sich in den letzten Jahren zu einer immer größeren Konkurrenz für die etablierten Produkte entwickelt und für immer mehr Nutzer reicht deren Funktionsumfang vollkommen zur einfachen Textbearbeitung aus. Selbst Power-Nutzer vermissen nur noch wenige Details bis sie sich die Nutzung vorstellen könnten, und zwei davon hat Google nun nachgelegt: Formatierte Listen & neue Linienformen.
Googles mobiles Betriebssystem Android bietet schon seit langer Zeit eine Möglichkeit an, um alle Daten auf dem Gerät über ein Passwort zu verschlüsseln und so vor fremden Zugriffen zu schützen - allerdings wird diese von kaum einem Nutzer aktiviert bzw. ein Großteil kennt diese Möglichkeit überhaupt nicht. Mit dem neuen Android L-Release will Google diese Option nun standardmäßig aktivieren.
leo-tolstoys-186th-birthday-5756677508825088-hp Den 186. Geburtstag von Leo Tolstoi feiert Google heute mit einem Google Doodle. Der russischer Schriftsteller wurde 1828 geboren. "Mit seiner großen Anerkennung begann für Tolstoi eine Phase der Orientierungslosigkeit. Er fühlte sich „am Abgrund angelangt“. Als Beteiligter an der Volkszählung im Jahr 1882 in Moskau nahm er unter den Arbeitern ein Elend wahr, das jenes der Bauern noch übertraf. Tief erschüttert versuchte er der Landflucht entgegenzuwirken, indem er Hilfe für von Missernten betroffene Bauern organisierte." (Wikipedia, CC-BY-SA) Seine Hauptwerke Krieg und Frieden und Anna Karenina zählen zu den Klassikern des realistischen Romans.
Ein Großteil der im Play Store erhältlichen Spiele finanzieren sich über das Freemium-Modell und verdienen vor allem durch In-App-Käufe Geld. Diese Sorgen aber nicht nur bei den Nutzern für Ärger, sondern haben Google nun auch eine hohe Geldstrafe eingebracht: Weil es Kindern ohne Einwilligung ihrer Eltern möglich gewesen ist, sich Gegenstände zu kaufen, zahlt das Unternehmen nun mindestens 19 Millionen Dollar Entschädigungskosten.