Google verteilt Play Services 6.1

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Gestern Abend hat Google angekündigt, eine neue Version der Google Play Services zu verteilen. Die Version 6.1 ist der Nachfolger der Version 5.0, die wenige Tage nach der Google I/O im Juni veröffentlicht wurde.

Mit dem Update werden einige Funktionen erweitert und es kommen ein paar neue hinzu. Mit der Version 5.0 hat Google eine API namens „Enhanced Ecommerce“ von Google Analytics integriert. Mit der neuen Version wird das nun erweitert und kann aus dem Google Tag Manager erweitert werden.

Bei der Google Drive API wurde das Konfliktmanagment verbessert, etwa wenn zwei Geräte gleichzeitig Änderungen an einer Datei vornehmen. Hier geht es nicht um Dokumente, sondern um die Möglichkeit für Entwickler Einstellungen und Co etwa in Google Drive zu speichern. Außerdem wurden UI Elemente im Material Design gestaltet, etwa der Dateipicker.

Eine Aktualisierung der Google Fit API ermöglicht das Testen auf deutlich mehr Android-Geräten. Laut Google soll es nun mit allen funktionieren. Hierbei handelt es sich um Geräte mit Android 2.2 und neuer.

Die Google Play Services sind eine Sammlung von Schnittstellen, die es Entwicklern ermöglicht teilweise Android Features zu nutzen, die erst in neueren Versionen zur Verfügung stehen. Weiterhin will Google mit der App auch Sicherheitslücken schließen können.

Die Play Services werden über den Play Store automatisch auf alle Geräte verteilt. Wie immer dauert der Rollout einige Tage. Sobald dies abgeschlossen ist, wird laut Google das SDK veröffentlicht sowie weitere Details zu den Änderungen bekannt gegeben.

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