Chrome + Earth Bereits wenige Wochen nach der Veröffentlichung von Chrome hat Google damit begonnen Chrome sehr agressiv zu bewerben - und jetzt wird das ganze noch einmal verschärft: Nachdem der Browser out of Beta ist, wird er nun standardmäßig bei der Neu-Installation von Google Earth mitgeladen. Das ganze kann zwar deaktiviert werden, aber die meisten dürften dies wohl in der Eile übersehen. Earth + Chrome
So wie im obigen Screenshot sieht die Earth-Download-Seite derzeit aus. Noch über dem Download-Button erscheint das Chrome-Logo und eine aktivierte Checkbox dass Chrome mit heruntergeladen werden soll. Durch deaktivieren kann der Download zwar verhindert werden, aber bei den meisten Usern dürfte wohl die Neugier siegen und der Browser wird erst einmal mitgeladen. Später kann Google dann mit einer hohen Downloadzahl punkten - wenn schon der Marktanteil nur im 1%-Prozent-Bereich liegt. Erst in der vergangenen Woche hat Google den Chrome-Browser im Google Pack an erster Stelle gelistet und den FF nur noch unter "ferner liefen..." angezeigt. Was kommt als nächstes? Werbeanhänge in Google Mail, so dass auch Nicht-Google-Nutzer mitbekommen dass ein neuer Browser auf dem Markt ist? Wer weiß... [Google OS]
App Engine + zehn.de
Einige von euch haben vielleicht schon von Zehn.de gehört. Auf der Webseite kann jeder Listen mit 10 Punkten erstellen und diese für die Welt veröffentlichen. Das ist im Grunde nichts neues, gab es z.B. auch schon Stern.de und weiteren Konkurrenten. Das besondere an diesem Dienst ist, dass er komplett auf der Google App Engine läuft und somit auch zeigt dass ganze Portale bei Google gehostet werden können. Der Pressemitteilung ist zu entnehmen dass neben Google als Server-Lieferant auch die Amazon Webservices verwendet werden. Die Anwendung läuft auf der App Engine, die dazugehörigen Daten werden auf amazon-Servern gespeichert und auch direkt von dort abgerufen. Ich denke preisgünstiger kann man so etwas eigentlich nicht bekommen - vorallem auch weil beide Anbieter sich mit großen Datenmassen sehr gut auskennen und auch Spitzen leicht wegstecken. » Pressemitteilung von CHIP
Google Google testet mal wieder eine kleine nützliche Verbesserung für die Websuche: Einige User haben derzeit die Möglichkeit, direkt zu der Textstelle in einer Webseite zu springen, in dem der Suchergebnis-Ausschnitt vorkommt - sofern die Webseite entsprechende Anker gesetzt hat. Das ganze ist besonders bei sehr langen Webseiten nützlich um die Information auch ohne zusätzliche Suche via Browser zu finden. Anker Suchergebnis
Noch vor dem Ausschnitt der Webseite wird in der Websuche der Link "Jump to: X" angezeigt, wobei das X für den Titel des Ankers steht. Die Webseite wird daraufhin mit dem angehangen "#link" geöffnet und man kommt dem Ausschnitt sehr viel näher als wenn man die Seite komplett von Anfang an durchsuchen müsste. Bei wenigen Abschnitten muss zwar immer noch die Browsersuche (STRG+F) aufgerufen werden, aber vielleicht ist deren Einsatz jetzt etwas seltener nötig. Wie Google diese Anker erkennt ist derzeit noch nicht ganz klar. Entweder werden nur die in den Suchergebnissen angezeigt die auch auf der entsprechenden Webseite verlinkt sind, oder es werden alle Anker erkannt die sich in dieser Seite befinden. Zweiteres wäre natürlich sinnvoller. Diese neue Funktion könnte für Webseiten-Inhaber jetzt aber auch bedeuten, dass die User wichtigen Content der sich am Anfang der Seite befindet nicht mehr sehen - z.B. eine Suchfunktion, den Titel der Seite oder Werbeanzeigen. Um diese Funktion besser zu realisieren wäre natürlich auch noch eine andere Variante denkbar, allerdings würden Webmaster dagegen wohl Sturm laufen: Einfach die Webseite über eine Google-Seite laden und dann per JavaScript zur Textstelle springen. Bei der Bilder- und Video-Suche wird ja auch ein Google-Rahmen über der Webseite angezeigt. Würde bei der Websuche natürlich auch funktionieren, allerdings klaut man dem Webmaster dadurch ein wenig die Kontrolle. Von daher wird es diese Variante wohl nie geben ;-) [Google Blogoscoped]
Maps + YouTube Nachdem das Design der Google Maps ein wenig aufgeräumt wurde, geht es jetzt an die Verbesserung der Integration des reichlich vorhandenen Zusatzmaterials: Ab sofort können alle YouTube-Videos, die der aktuellen Ansicht via Geodaten zugeordnet sind, mit nur einem Klick auf der Karte angezeigt werden. Bisher war das nur via My Maps oder Explore this Location umständlich möglich. YT Google Maps
Um die YT-Videos auf der Karte anzuzeigen, müsst ihr nur das More-Menü öffnen und dort die Checkbox für "Video" aktivieren. Daraufhin erscheinen auf der ganzen Karte kleine Vorschaubilder der Videos - ein Klick darauf öffnet die übliche Sprechblase und spielt das Video ab. Wer sich auch entlegene Orte mal genauer ansieht, wird merken dass es so gut wie keine weißen Flecken mehr auf der Maps-YouTube-Landkarte gibt. Bisher war das anzeigen von YT-Videos nur durch einbinden einer Zusatzkarte möglich, später auch durch die Explore this Location-Funktion. Beide Varianten hatten aber den Nachteil dass sie den Content der eigentlich in der linken Seite angezeigt werden sollte - Adressen, Routen, Suchergebnisse, ausgeblendet haben. Durch die neue Einbindung bleiben alle Informationen erhalten und die Videos können direkt als Zusatzinfo angezeigt werden. Interessant ist, dass Google wahrscheinlich demnächst damit beginnt auch andere Quellen für Videos und Fotos anzuzapfen. "Panoramio" wurde schon vor geraumer Zeit durch "Photos" ersetzt und statt "YouTube" wird eben "Videos" angezeigt. Einzig Wikipedia wird noch namentlich benannt - wahrscheinlich weil es dafür einfach derzeit keinen ernsthaften Konkurrenten gibt den man dort mit einbinden könnte. [Google Blogoscoped]
Google Suggest
Google scheint mal wieder einen neuen, prominenten, Platz für Werbung gefunden zu haben: Bei einigen Usern wird in der Keyword-Liste der Suggest-Bar ein Banner über den Suchbegriffen angezeigt - sozusagen live und ständig aktualisiert auf die Suchanfrage. Auf die Weise bringt man die Banner sogar an den Mann ohne das der User suchen muss. Damit wäre auch geklärt warum Suggest standardmäßig auf google.com verwendet wird ;-) P.S. Das wär ja vielleicht auch bei Google Chrome denkbar... [Google Blogoscoped]
Google Googles Produktchefin Marissa Mayer hat eine gute Nachricht für alle User denen das neue SearchWiki-Feature ein Dorn im Auge ist: Im 1. Quartal 2009 wird eine Option zum deaktivieren dieser Funktion angeboten. Bis dahin muss man die Zeit noch mit Workarounds überbrücken um die Funktion zumindest auszublenden. Marissa hat übrigens auch verraten dass Google die Daten derzeit noch nicht für die Websuche nutzt, aber dies in Zukunft nicht ausschließen möchte. [TechCrunch]
Translate Google Translate hat mal wieder ein kleines Update bekommen: Neu hinzugekommen ist ein weiterer Tab in der Navigation, der lediglich eine neue Startseite beinhaltet. Die neue Kategorie "Home" wird jetzt standardmäßig beim Aufruf von Translate angezeigt und beinhaltet die Standard-Übersetzungsbox und eine Liste von Sprachen sowie Links zu den weiteren Translate-Tools. Google Translate
Im Grunde ist zwischen der bisherigen Startseite "Text and Web" und der neuen "Home" kein Unterschied, außer das die aktuelle quasi Werbung für die weiteren Translate-Angebote darstellt. Praktisch: Klickt man auf eine der Sprachen in der Liste wird automatisch die Ausgangssprache auf diese Sprache eingestellt. Ich könnte mir vorstellen dass die Startseite demnächst noch weitere Funktionen bekommt, denn so eine unnötige Kopie einer bestehenden Seite passt eigentlich nicht zu Google. Neu oder nicht? 2 Dinge sind mir aufgefallen die eventuell neu sind: Neben den Dropdowns für die Sprachauswahl befindet sich jetzt der Link "Swap" mit dem die beiden Sprachen vertauscht werden, so kann man schneller von einer Sprache und zurück übersetzen. Außerdem für mich neu: Die Box für die Übersetzung einer URL ist verschwunden und wurde jetzt in das Textfeld integriert. Translate erkennt jetzt ob es sich bei dem Text um eine URL handelt und startet dann die Web-Übersetzen-Funktion. Gute Integration - hab mich schon lange gefragt warum die das nicht schon früher getan haben. » Google Translate
Booksearch Nachdem Google bereits Bücher und Tageszeitungen eingescannt und online verfügbar gemacht hat, sind jetzt die Magazine dran: Innerhalb von Google Book Search sind jetzt einige Titel mit ihrem kompletten Archiv verfügbar - teilweise über 100 Jahre alte Ausgaben können dort ebenso kostenlos angeschaut werden wie aktuelle Ausgaben. Google Book Search Magazin
Die Magazine werden innerhalb von Book Search direkt mit den Büchern vermischt und werden genauso dargestellt. Im Gegensatz zu den Büchern können allerdings alle eingescannten Magazine komplett angesehen werden - selbst die teils mehrseitigen Werbeanzeigen sind dort noch enthalten. Zu jedem Magazin gibt es auch eine Info-Seite mit einer Liste aller online verfügbaren Ausgaben. Schaut man sich z.B. das Popular Science-Magazin an, kann man sehen das selbst die Erstausgabe aus dem Jahr 1870 verfügbar ist. Durch die Zeitleiste kann man sehr schön vergleichen wie sich die Magazine im Laufe der Zeit verändert haben - wirklich interessant. Bei einigen Magazinen habe ich sogar Ausgaben vom Oktober 2008 gefunden - also relativ aktuell. Die großen amerikanischen Magazine wie Time, Forbes, Sports Illustrated oder Newsweek sind in diesem Archiv leider noch nicht enthalten - Google hat mit einigen Verlagen allerdings schon Gespräche geführt. Ausgang derzeit noch unbekannt. Die Liste der Magazine dürfte sich aber, denke ich, ziemlich schnell vergrößern. Spätestens jetzt wird es Zeit das News Archive in Book Search zu integrieren und Book Search dementsprechend wieder einmal umzubenennen. Vielleicht Back to the Roots und Google Print Archive? Wäre jetzt auf jeden Fall passender. » Google Book Search: Popular Science » Ankündigung im Google-Blog [TechCrunch]
Google Mail Labs Seit gefühlten 100 Jahren wünschen sich die User eine simple ToDo-List die online abgespeichert und editiert werden kann. Innerhalb der Google Mail Labs wurde diese Funktion jetzt endlich verwirklicht und die Google-User dürfen endlich ihre Aufgabenlisten auch online überall verfügbar haben. Bisher war dies nur mit Remember the Milk möglich. Google Mail ToDo Um die Liste hinzuzufügen, geht einfach in eure Google Mail-Einstellungen unter dem Menü-Punkt Labs und fügt das (derzeit) erste Gadget "ToDo" hinzu. Einmal aktiviert, findet ihr unter dem "Contacts"-Link in der Sidebar den neuen Menüpunkt "Tasks". Dieser öffnet ein Popup-Fenster innerhalb von Google Mail in dem eine Liste der aktuellen Aufgaben dargestellt wird. Diese Liste kann durch einfach anklicken und lostippen erweitert werden. Ein Klick auf den leeren Kasten vor der Aufgabe markiert diese als "abgeschlossen". Task Ein Klick auf den Pfeil direkt neben der Aufgabe öffnet ein Untermenü in dem die Aufgabe mit mehr Details versehen werden kann. Dort kann zusätzlich ein Datum und eine längere Beschreibung eingegeben werden. Die komplette Aufgabenliste kann per Drag&Drop neu sortiert werden und in der unteren Menübar befindet sich auch eine Möglichkeit mehrere Listen anzulegen. Mit 2 Klicks ist es dann möglich von einer Liste zu einer anderen zu wechseln. In die Liste können übrigens auch eMails aufgenommen werden: Im Dropdown-Menü über jeder eMail befindet sich der neue Eintrag "Add to Tasks". Der Titel der eMail wird dann direkt in die Liste aufgenommen, inklusive einem Link zu dieser Mail. Derzeit ist es aber leider noch nicht möglich eine Notiz selbst mit einer eMail zu verbinden. Außerdem kann das Popup innerhalb von Google Mail auch minimiert oder aus dem Fenster herausgelöst als echtes Popup geöffnet werden. Ich denke dieses Labs-Feature ist eines der wenigen das es problemlos in die Endversion von Google Mail schaffen wird - und noch sehr viel weiter. Vom Umfang her kann das fast schon wieder als eigener Dienst durchgehen und erinnert ein wenig an das Notebook Browser-Plugin. Wenn dieses Fenster jetzt noch im Calendar, im Reader, Notebook und evt. iGoogle integriert wird hat man diese Aufgabenliste quasi überall zur Verfügung. P.S. Damit dürfte diese simple Entwicklung eines der am meist-angekündigten-und-doch-nicht-realisierten Aufgaben gewesen sein: 2007 - Calendar mit ToDo-List 2008 - ToDo-List für Google Mail & Calendar » Ankündigung im Google Mail-Blog [Google Blogoscoped]
Google Seit vielen Jahren gibt es Gerüchte, Vermutungen, (Wünsche?) um ein Betriebssystem von Google - Hochkonjunktur hatten diese Meldungen im Jahr 2006 mit Meldungen rund um den Ubuntu-Aufsatz Goobuntu. Goobuntu existiert tatsächlich, allerdings nur intern und es ist nicht mehr als ein Aufsatz mit minimalen Änderungen am Linux-Betriebssystem. Meldungen der Firma Net Application geben dem Gerücht um ein vollwertiges OS jetzt wieder neue Nahrung. Mitarbeiter der Firma Net Application waren vor einigen Wochen zu Besuch im Googleplex und haben den Googlern ein wenig über die Schultern und in die Monitore geschaut. Auf vielen Bildschirmen wollen die Redakteure unbekannte Betriebssysteme entdeckt haben - nicht vergleichbar mit Windows, Linux oder Mac OS. Es soll sich um eine komplette Neuentwicklung handeln. Google-Mitarbeiter sollen übrigens, als sie entdeckt haben dass zu sehr auf die Bildschirme gestarrt wird, eilig die Monitore ausgeschaltet und gar die PCs heruntergefahren haben. Ob das nun stimmt oder nicht sei mal dahin gestellt, aber es ist ja bekannt das man sich bei Google nicht gerne in die Karten blicken lässt - vorallem nicht wenn es um so eine große Sache wie ein eventuelles Betriebssystem geht. Nach diesem Besuch haben sich die Mitarbeiter von Net Application ihre eigenen Statistiken angesehen, und festgestellt dass ein Großteil aller Googler beim surfen im Internet zwar eine Browser-Signatur mitsenden, aber die Signatur für das Betriebssystem meist leer ist. Warum sollten Googler verheimlichen mit welchem OS sie surfen? Klar - weil sie vielleicht mit einer Software arbeiten von der noch niemand etwas wissen darf. Ich gehe mal davon aus dass die Googler tatsächlich ein eigenes OS nutzen, das allerdings nur intern und nicht gedacht zur Veröffentlichung. Allerdings sind schon viele Google-Angebote aus vorher internen Produkten hervorgegangen - aber lohnt es sich heutzutage wirklich noch ein eigenes OS zu entwickeln bzw. zu veröffentlichen? Selbst Linux kann sich auch mit seiner riesigen Fangemeinde immer noch nicht nennenswert durchsetzen. Und mit Chrome hat Google bereits gemerkt das ein aufgeteilter Markt nicht ganz so leicht zu erobern ist... Vielleicht entwickelt Google aber auch mal etwas ganz neues - ein OS Light. Nur der Kern und ein Browser - so wie Chrome, nur eben mit OS drumrum. Eines Tages werden sowieso alle Anwendungen nur noch im Netz laufen und der lokale PC bzw. das Betriebssystem immer unwichtiger - warum also nicht jetzt mit dieser Entwicklung beginnen? Ich denke das an dem Gerücht was dran sein könnte... [engadget, testticker; thx to: Ismail & Robs]
Webmaster Tools Im Laufe der Zeit sind aus den Google Sitemaps die Google Webmaster Tools geworden und es wurden nach und nach immer mehr Funktionen, Statistiken und Einstellungsmöglichkeiten mit eingebaut. Mittlerweile ist das ganze so unübersichtlich geworden, dass man jetzt damit begonnen hat die Oberfläche ein wenig zu sortieren und aufzuräumen - den Anfang machen die Einstellungen. Settings
In der Oberfläche gibt es jetzt den neuen Menüpunkt "Settings" in dem sich auf einer Seite alle Einstellungsmöglichkeiten die die Webmaster Tools bieten befinden. Dort kann jetzt das Land, die Darstellung der URL, das einbinden der Fotos in den Google Image Labeler und die Crawling-Rate der Webseite eingestellt werden. In all den anderen Menüpunkten sind diese Einstellungen jetzt verschwunden. Obwohl die Änderungen mittlerweile seit 2 Tagen abgeschlossen sein sollten, funktioniert das ganze zumindest bei mir noch überhaupt nicht. Die Settings-Page ist bei mir bis auf die Landeseinstellung komplett leer, ich kann also keine Einstellungen mehr für den GWB vornehmen. Auch in den anderen Seiten sind die Einstellungen verschwunden. Daher kann ich leider keine eigenen Screenshots liefern und das Crawling-Update testen: Crawling-Einstellungen verbessert Crawling
Bisher hatte man 3 Einstellungsmöglichkeiten um die Crawling-Geschwindigkeit des GoogleBots anzupassen: Low (Wenige Besuche), Max (Viele Besuche) und das automatische anpassen - was immer noch die Standardauswahl ist und auf einer Reihe von Parametern basiert wie z.B. Aktualität der Seite und Ladegeschwindigkeit. Jetzt kann man die Crawling-Rate stufenlos über einen Regler einstellen. Außerdem kann die Anzahl der maximalen Server-Anfragen pro Sekunde und die Zeit die zwischen 2 Abfragen liegen muss eingestellt werden. Durch ausprobieren bekommt man im Laufe der Zeit sicherlich einen guten Wert hin mit dem die Seite im Index Aktuell bleibt und den Server dennoch nicht in die Knie zwingt. -- Bisher hat man es zwar noch nicht angekündigt, aber demnächst dürfte dann wohl auch das aufräumen der Statistiken und deren verbesserte Darstellung anstehen. Im Grunde bräuchte man ja auch nur die beiden Menüpunkte "Settings" und "Statistics". Bin gespannt was da noch so kommt. Eine Integration in Analytics wäre wohl am besten, obwohl das sicherlich einige Probleme mit sich bringt... » One place for changing your site's settings » More control of Googlebot's crawl rate [Blogoscoped-Forum]
Google Google ist in den USA derzeit der größte Traffic-Erzeuger und so für praktisch 16% des amerikanischen Netzverkehrs verantwortlich. Diese Datenleistung lässt sich Google jährlich 344 Millionen US-Dollar an Traffic-Gebühren kosten - doch das soll laut einer neuesten Studie bei weitem nicht ausreichen. Laut Precursor LLC müsste Google alleine in den USA jährlich 7 Milliarden Dollar Traffic-Gebühren zahlen.
Picasa Web Albums Die Picasa Web Albums stellen das Photo-Sharing jetzt mehr in den Vordergrund: Ab sofort wird in der Sidebar ein Sharing-Button angezeigt mit dem sich das ganze Album an Kontakte aus dem Google Mail-Adressbuch senden lässt. Das war zwar schon vorher möglich, aber jetzt wird das Feature prominenter platziert. Außerdem wird unter diesem Button jetzt eine Liste aller Personen angezeigt mit dem das Album "geteilt" wird. Außerdem gab es einige weitere optische Änderungen. Sharing-Button Dieser Button befindet sich jetzt direkt in der Sidebar und öffnet ein eMail-Formular in dem die Empfänger und ein Text eingegeben werden können. Web Albums hängt lediglich noch ein Vorschaubild und ein Link zu dem Album an. Eine echte Sharing-Funktion wurde dadurch leider immer noch nicht geschaffen. Es gibt keine Liste mit Alben von Kontakten und auch keine Möglichkeit Alben ohne eMail-Benachrichtigung zu teilen. Das ist bei Google Docs deutlich besser gelöst worden. Außerdem gab es noch einige weitere optische Änderungen bei den Web Albums: Die Thumbnails der Alben werden jetzt ohne Umrandung und mit einem kleinen 3D-Schatten-Effekt dargestellt. Ist ein Album unlisted, also im öffentlichen Album nicht zugänglich, wird nicht mehr das Wort "unlisted" als Text dargestellt sondern mit einem kleinen Schloß symbolisiert. Weitere Änderungen sind mir derzeit nicht aufgefallen, es gibt keine offizielle Ankündigung zu den Änderungen. » Picasa Support: Share Button [Blogoscoped Forum]
Blogsearch Google hat seine Blogsuche intern komplett umgestellt: Ab sofort bestehen die Suchergebnisse nicht mehr aus den Daten die der Google FeedFetcher einsammelt, sondern stammen direkt aus dem Web-Index. Da viele Blogs in ihren Feeds nur ein Auszug aus dem eigentlichen Posting anzeigen, ist man jetzt dazu übergegangen den kompletten Blog zu scannen und so auch komplette Artikel durchsuchen zu können - mit einigen Nebenwirkungen. Der Vorteil alle Postings durchsuchen zu können liegt natürlich klar auf der Hand und ist verständlich, allerdings hat man es bisher noch nicht geschafft Postings auch als solche erkennen zu können. Teilweise wird die Blog-Navigation, die Blogroll und weitere Links die mit dem eigentliche Posting nichts zu haben zusammengefasst und durchsucht. Das ist natürlich nicht Sinn der Sache und macht aus der Blog-Suche quasi eine zweite Websuche. In Zukunft sollen nicht nur die Postings sondern auch die Kommentare dazu durchsucht werden, das lässt sich derzeit wohl nur durch das gesamte scannen einer Seite bewerkstelligen. Ein weiterer Punkt für den Wechsel war auch dass viele Webseiten mehrere Feeds anbieten und in dem gescannten Feed eventuell nicht alle Informationen vorhanden sind. Diesen Punkt lasse ich allerdings nicht gelten - allein der GoogleWatchBlog hat derzeit mehr als 4.300 Feeds, aber der Hauptfeed ist im Header der Seite angegeben und nur dieser beinhaltet den eigentlichen Content. Alle anderen Feeds gehören nicht in eine Blogsuche. Besser wäre es wenn man auf beide Systeme setzen würde. Erst wird der Feed gescannt, dann die Links darin verfolgt und schon hat man das komplette Posting im Index. Aber Google wird schon seine Gründe haben das ganze intern umzustellen. Nur leider leidet die Aktualität darunter - für den GWB ist gerade mal ein einziger Artikel in den letzten 6 Tagen im Index. Für die größte Blogsuchmaschine ein Armutszeugnis. Vielleicht wäre es auch gut einen neuen Quasi-Standard zu etablieren. Ein kleiner Tag innerhalb des Quellcodes könnte nicht nur dem Google-Bot helfen. Etwa vor dem Start eines Artikels ein < !- post_begin -> und danach ein < !- post_end -> und das gleiche für Kommentare und eventuell weitere Inhalte. Wäre sicherlich nicht verkehrt und würde die Indizierung stark vereinfachen. Dennoch verstehe ich nicht warum die Feeds aufgegeben worden sind, gerade jetzt wo man mit Feedburner und dem GReader quasi Feeds inklusive Nutzungs-Statistiken auf dem Silbertablett serviert bekommt... [Google OS]