Österreichische Big Brother Awards: Google-Chef Larry Page nominiert

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Google-Chef Larry Page ist für einen zweifelhaften Award nominiert worden: In der Kategorie „Weltweiter Datenhunger“ ist er für die Einführung der neuen Datenschutzbestimmungen nominiert worden und hat angesichts der aktuellen Diskussionen gute Aussichten auf den Gewinn des Awards.

Die österreichischen Big Brother Awards werden am morgigen Donnerstag in Wien an Institutionen, Unternehmen und Behörden vergeben die es sich besonders auf die Fahnen geschrieben haben ihre „Kunden“ zu überwachen, kontrollieren und auch zu bevormunden. Genau entspricht aber nunmal teilweise Googles Geschäftsmodell.

Die Zusammenlegung der Datenschutzbestimmungen für über 70 Google-Dienste und die dadurch entstehende Möglichkeit für Google, alle Daten zusammenzulegen und miteinander zu kombinieren brachte dem Unternehmen weltweit Kritik und Klagen ein. Die Einführung dieser neuen Bestimmungen wird Page zugeschrieben.

» Die Nominierung

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comment ommentare zur “Österreichische Big Brother Awards: Google-Chef Larry Page nominiert

  • Echt mal Google! Das habt ihr davon, den Usern nicht 70 verschiedene Verträge vorzulegen, die eh fast keine Sau liest!

  • Mich würde mal folgendes interessieren: Google schreibt in seinen Datenschutzbestimmungen, dass bei mobilen Geräten die Id (EMEI) sowie ein- und ausgehende Anrufe an Google übermittelt werden.

    Welche Apps oder Task erledigen das bei Android?
    Google spricht immer von Android-aktivierung?
    Hängt das mit der Verknüpfung von Phone mit Google-Account zusammen?

    Habe dazu im Netz nichts gefunden.
    lg

  • Wieso Google? Was ist mit Facebook, deutschen Behörden, GEZ, GEMA, Schufa, Yasni usw.? Dagegen bringt Google uns wenigstens noch einen Nutzen.

      • Weil es keine Rolle spielt in welchem Land diese Behörden und Organisationen sind. In Österreich gibts die sicher auch. Und im Ergebnis machen sie das gleiche.

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