Heute in den Kurzmeldungen: Google Docs Gadgets sind zurück, Reader bekommt neuen Icon, Blog Search und AdSense Mails.

Seit einigen Tagen kann man nun auch im aktualisierten Google Docs Spreadsheets wieder auf Gadgets zurückgreifen und so Daten visual darstellen. Die Funktion war mit dem Update im April vorerst deaktiviert worden.

Nachdem Google Sites, Translate und der Calender in letzter Zeit ein neues Favicon bekommen hat, hat sich nun auch der Google Reader eine neues gegönnt. In den kommenden Wochen erwarten wir weitere Updates.

In der Blogsuche kann man nun in der Sidebar wählen, ob Google nach Blogposts oder nach Blogs (sprich der Startseite) suchen soll. [via]

In AdSense kann man einstellen wie viele Mails man erhalten will. Das Abo von manchen Mails ist zum Beispiel nötig, wenn man die neue Funktionen testen will. Eine Übersicht über alle Mails gibt es im AdSense Blog
ChromeDer neue Chromium, und auch Chrome 7, will die Verarbeitung von Grafiken beschleunigen. Dafür wird nun statt der CPU die Grafikkarte angesprochen, was zur Folge hat, dass Webseiten nochmal so schnell gerendert werden können. Damit der Prozess für den Browser erreichbar bleibt, gibt es entsprechende APIs.Derzeit ist es so, dass die CPU die ganze Rechen-Arbeit übernimmt - egal ob Texte, Videos, Bilder. Das wird in Zukunft aber nicht mehr so sein: Mit Chromium gibt es einen Grafik-Prozess, der bestimmte Arten von Inhalt auf die GPU ablenken kann. Der Prozess arbeitet in einer Sandbox, die von außen per API zu erreichen ist.Chrome vs. Chromium: Mit und ohne GPU-Prozess Grafik: GoogleWatchBlog (by-nd)Bei der GPU-Verarbeitung wird hauptsächlich Direct3D und OpenGL verwendet, die wiederum in WebGL übersetzt wird (mit dem Angle-Project).Während die alte Methode 100% auf die CPU geht, teilt das neue System den Inhalt in mehrere Schichten auf. Dabei wird zwischen 2 Hauptarten unterschieden: Schicht X hat Text, also auch JavaScript usw.., und Schicht Y mit Multimedia, also Videos, Flash, Java, CSS und Bilder. Je nach dem geht Schicht X normalerweise auf die CPU und Schicht Y wird über den GPU-Prozess an WebGL gesendet und dort umgerechnet. Das Endrendering von allen Ebenen übernimmt die GPU, das ist aber nur ein minimaler Prozess, weshalb die schnellere GPU verwendet werden kann.Um das GPU-Rendering zu aktivieren muss man Chromium oder Chrome Version 7 mit der Befehlszeile --enable-accelerated-compositing starten.» Chromium Blog
213er Geburtstag von Mary Shelley

Mit diesem Doodle feiert Google heute den 213. Geburtstag der britischen Schriftstellerin Mary Shelley. Sie wurde am 30. August 1797 als Mary Godwin, häufig auch Mary Wollstonecraft Shelley genannt. Hier Werk Frankenstein oder Der moderne Prometheus von 1818 ist eines der bekanntesten der phantastischen Literatur und in die Literaturgeschichte eingegangen. 

"Mary Shelley erinnerte sich in einem fünfzehn Jahre später verfassten Vorwort zu „Frankenstein“, dass der Sommer am Genfersee nass, stürmisch und gewitterreich war. Nicht enden wollender Regen zwang die Gruppe für Tage im Haus zu bleiben. Um sich die Zeit zu vertreiben, unterhielten sich die fünf über den Naturphilosophen und Dichter Erasmus Darwin, der angeblich in Experimenten tote Materie belebt hatte, über Galvanismus und über die Möglichkeit, künstliches Leben zu schaffen. Vor dem Kaminfeuer in Lord Byrons Villa lasen sie sich nachts Schauergeschichten vor. Lord Byron schlug schließlich vor, dass jeder eine eigene Schauergeschichte zur Unterhaltung beisteuern solle. Mary Godwin hat in ihrem Vorwort von 1831 behauptet, ihr sei anders als den übrigen über Tage nichts eingefallen, bis sie schließlich einen Wachtraum gehabt habe." (wikipedia)

Mary Shelley verstarb am 1. Februar 1851 in London. Shelley verfasste in ihrem Leben auch einige Romane, Novellen, Kurzgeschichten, Erzählungen ihrer Reisen und arbeitete als Herausgeberin. Außerdem schrieb sie für Dionysius Lardners Cabinet Cyclopaedia mehrere Biografien, deren Bedeutung im Werk von Mary Shelley bis zu ihrer Neuauflage im Jahre 2002 übersehen wurden.
Google

Oracle hat vor einigen Tagen Klage gegen Google wegen Patentverletzungen rund um Java und Android eingereicht. Nun zieht Google eine erste Konsequenz hat hat die Teilnahme an der Konferenz JavaOne ab.

Joshua Bloch vom Google Open Source Programs Office schreibt, dass Google seit 2004 an jeder Konferenz teilgenommen hat und er selbst auf jeder seit 1996 war und dort Vorträge gehalten hat. Doch die Klage gegen Google sei auch eine Klage gegen OpenSource und daher ist es dieses Jahr nicht möglich, dass Google seine Gedanken zur zukünftigen Entwicklung von Java und Open Source im allgemeinen zu sprechen.

Man bedauere die Entscheidung und man werde auch weiterhin die Java-Community unterstützen.
Microsoft

Der Microsoft-Mitbegründer Paul Allen hat Klage gegen Google, Apple, Facebook, Yahoo, Ebay, AOL sowie einige andere Firmen eingereicht. Er wirft diesen vor einige Patente verletzt zu haben. Man könnte meinen, dass er unter die sogenannten Patenttrolle gegangen ist, die Patente nur verwalten und nicht selbst nutzen, aber Lizenzgebühren eintreiben wollen.

In der Klage werden diese vier Patente genannt: 6,263,507 (Browser for use in navigating a body of information, with particular application to browsing information represented by audiovisual data), 6,034,652 (Attention manager for occupying the peripheral attention of a person in the vicinity of a display device ), 6,788,314 (Attention manager for occupying the peripheral attention of a person in the vicinity of a display device) und 6,757,682 (Alerting users to items of current interest).

Diese Patente seien heute grundlegend für E-Commerce und Suchmaschinen. Obwohl auch Microsoft eine Suchmaschine betreibt, hat Allen MS nicht verklagt. Ob man Microsoft für bing für die Patente bereits Gebühren zahlt ist unklar. Allen will vor Gericht Schadensersatz erstreiten und Maßnahmen festlegen lassen, die in Zukunft Patentverletzungen ausschließen.

[via]
YouTube

Seit Januar testet Google inzwischen einen Player, der auf den Video-Tag von HTML5 setzt. Bereits seit wenigen Wochen gibt es nun auch eine Option, mit der man einzelne Videos in dem Player abspielen kann. Nützlich ist das, wenn man einfach mal ein Video mit dem neuen Standard anschauen möchte oder zum Beispiel eine WebM-Kopie sichern will.

Hierfür muss man an die URL zum Videos muss man lediglich ein Parameter anhängen: &html5=True. Dieses Parameter ist case-senstive uns muss so geschrieben werden, damit es funktioniert.

http://www.youtube.com/watch?v=_-DzpAg0SdU&html5=True (Video)

Google bietet derzeit alle Videos auch im mp4/.h264-Code an. Diese Videos lassen sich in Chrome und Safari abspielen. Im Internet Explorer funktioniert es mit Chrome Frame. Beliebte Videos gibt es zu dem auch im WebM-Format. Diese spielen Google Chrome 6 (derzeit Beta), Opera 10.6 sowie die Betas vom Firefox 4 ab. Internet Explorer kann es ebenfalls mit Chrome Frame.

Wer immer den HTML5-Player sehen möchte, kann über youtube.com/html5 Teil der Beta werden. Es kommt aber vor, dass Videos dennoch im Flash-Player abgespielt werden zum Beispiel, wenn das Video Werbung zeigt oder Annonations nutzt.

[via]
GoogleGoogle hat wieder einmal einen Mitarbeiter abgegeben: Johann Butting wird ab sofort die Geschäftsführung im Online-Geschäft des Holtzbrinck-Verlages übernehmen. Zuvor hat er bei Google als Director für AdSense bei Google Europe gearbeitet.Johann Butting wird ab sofort wichtige Aufgaben übernehmen - aber in einem anderen Unternehmen. In der Holtzbrinck Digital GmbH, dem Online-Geschäft, wird er die führende Person sein. Holtzbrinck Digital vereint die Netzwerke (VZ-Netzwerke), die Investoren von Startups (Holtzbrinck Ventures) und viele andere unter einem Dach.Damit löst Butting Michael Brockhaus als bisherigen Geschäftsführer der Online-Sparte ab. Dieser wird aber nicht in Rente gehen, sondern wechselt in die Strategie-Abteilung, die vor Allem für Holtzbrinck Ventures verantwortlich ist._via dpa
GoogleGoogle muss sich wohl einer neuen Prüfung der Justiz der US-Behörden unterziehen, so heißt es im offiziellen Blog. Die Wettbewerbshüter wollen genau prüfen, ob der Kauf Gefährdungen im Markt auslöst. Damit wird vor Allem auf Microsofts Bing-Suche angesprochen, die mit Daten von ITA-Software beliefert wird.Es könnte noch einmal richtig kompliziert werden, bevor Google letztendlich vom ITA-Kauf profitieren kann. Im Google Public Policy Blog gab man gestern bekannt, dass die US-Wettbewerbshüter noch einen Blick in die Unterlagen werfen wollen und genauer hinschauen wollen.Dennoch hat Google allerlei Unterstützung aus der Branche bekommen. Angeblich soll die in den USA voll hinter Google stehen. Das versteht sich aber auch von selbst - denn dort ist der Markt mit Flug-Tickets heiß umkämpft. Wenn da ein Riese wie Google plötzlich eine Suchmaschine für Flüge startet, bringt das umso mehr Kunden - und mehr Konkurrenz.Konkurrenz ist aber auch das, was Microsoft so fürchtet. Google könnte den heißen Draht zu Bing irgendwann abknipsen, weshalb die Juristen der USA noch einmal genauer hinschauen müssen. Sie fordern jetzt mehr Unterlagen - Sicherheit für die Branche und für den Markt.Dass dieser Prozess aber langwierig sein kann, weiß Google am Besten: Bei AdMob hatte die FTC über ein Jahr lang geprüft und geprüft, bis der Übernahme schlussendlich zugestimmt wurde. Ob es bei ITA genau so lange dauern wird, ist eher unwahrscheinlich. Dennoch lässt Google glücklich verlauten, dass man bereits an guter Software arbeite, die von ITA Gebrauch machen wird.ITA Software ist Marktführer in den USA, wenn es um die Suche von Flug-Tickets geht. Kunden sind große bekannte Tourismus-Unternehmen, IT-Firmen, aber eben auch Microsoft. Durch eine XML-Schnittstelle der "QTX"-Software wird die Suchmaschine Bing ständig mit aktuellen Daten zu Flügen und Preisen beliefert. Google hatte am 1. Juli ITA für schlappe 700 Millionen US-Dollar gekauft - für Google ein wichtiger Kauf.
Google Angstro-LogoGoogle hat wieder einmal ein Startup gekauft. Dieses Mal handelt es sich um Angstro, ein Art Tageszeitung für Unternehmen, die in sozialen Netzwerken und auf bekannten Nachrichtenseiten nach News sucht und diese dann nach Relevanz sortieren kann, sodass Unternehmen immer ein Überblick über ein Thema behalten. Damit könnte Google sein Puzzle um sein neues Social Network, Google Me, komplettieren.Aber nicht nur Angstro soll Google eingekauft haben. Auch den Gründer Rohit Khare. So berichtet die LA Times auf ihrem Blog: "Khare kam zu Google, weil Vice President of engineering Vic Gundotra ihm zugesichert hatte, dass es Google mit dem Social [... Google Me ...] ernst gemeint hat, so eine in den Prozess involvierte Person".2008 startete Angstro den News & Memen-Dienst, wie etwa das in Deutschland bekannte Rivva, welches auch Blogs, Newsseiten und Soziale Netzwerke nach Memen durchsucht und als Nachrichten nach Relevanz präsentiert. Im letzten Jahr startete Knx.to - bisher ist unbekannt ob Google auch diese Firma geschluckt hat - eine Echtzeit-Suchmaschine, die es möglich macht, aktuelle Infos von Freunden aus bekannten Netzwerken, wie Facebook, LinkedIn oder Flickr zu bekommen.Nun sollte wirklich kein Zweifel mehr daran bestehen, dass Google an einem Sozialen Netzwerk arbeitet. Google hat sich zuletzt Slide gekrallt, ein Facebook-Spezi, wenn es darum geht, dass man mit Apps erfolgreich wird. Zuvor soll Google bei Zynga angeheuert haben. Und jetzt eine Firma, die weiß, wie Soziale Netzwerke ticken - mit einem Gründer, der viel Erfahrung auf diesem Gebiet hat.
Google BeatAm Endes des Jahres veröffentlicht Google immer den Google Zeitgeist. Dieser listet in verschiedenen Kategorien beliebte Suchbegriffe in einem bestimmten Land auf. Mit Tools wie Google Trends oder Google Insights for Search kann man sich die aktuellen Trends anschauen. Nun hat Google in den USA einen Channel auf YouTube gestartet.Google Beat wird einmal in der Woche veröffentlicht und behandelt die Suchanfragen, die in den USA aktuell die Datencenter heiß laufen lassen. Diese Woche geht es um „egg recall“ (Rückruf von Eiern), „Miss Universe 2010“ und um „19th Amendment“ (19. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten; Frauenwahlrecht).Wir werden jeden Freitag das Video twitternYouTube Channel