Nun hat Google endgültig die Bombe platzen lassen, denn Google ist dieses Jahr auf der Game Developer Conference 2011 (GDC). Dazu hat Google eine offizielle und nette Google "Game Developer Central"-Seite kreiiert, auf der man weitere Informationen finden wird. Und es ist klar, was Google vorhat: Web-Games mit HTML5, Google Web Toolkit, WebGL und anderen netten Plattformen. All dies wird Unterstützung in Google Chrome, Android und Google TV finden.Google Games
Google

Schmidt hat auf der letzten Zeitgeist auch über die Gerüchte vom neuen Sozialen Netzwerk, Google Me, gesprochen. Dabei sagte er, dass Me kein neues soziales Netzwerk wird, sondern eine Verknüpfung von bisherigen Services in eine soziale Komponente. Dabei war die Rede davon, dass das Me-Angebot in die Google-Suche, Maps, Reader und iGoogle integriert wird.

Google hat jetzt wirklich aus seinen Fehlern gelernt. Schon mehrere Male hatte Google versucht, mit einem neuen Service in das Social Web einzusteigen. Dabei hat Google bei Buzz gemerkt, dass man nicht über die Datenschutz-Ebene treten sollte, bei Wave dass man sich nicht abschotten sollte und bei Orkut dass man keine Stand-Alone-Plattform anfangen sollte. 

Nicht zuletzt deshalb hat Schmidt einen neuen frischen Tenor angeschlagen. Laut ihn soll es kein Sozialen Netzwerk werden, sondern eher ein "Social Upgrade" bestehender Services: 
Wir versuchen Googles Kern-Produkte zu nehmen und eine soziale Komponente hinzuzufügen. Wenn man so drüber nachdenkt, ist es offensichtlich. Mit euer Erlaubnis, wenn wir mehr und mehr wissen wer eure Freunde sind, können wir dann perfekt maßgeschneiderte Empfehlungen machen. Die Qualität der Suche kann besser werden. Jeder hat sich selbst davon überzeugt, dass es da ein Riesenprojekt in der nächsten Woche angekündigt wird. Ich kann euch aber versichern, dass das nicht der Fall ist.
Somit hat Schmidt wohl große Illusionen kaputt gemacht, nach denen es heißt, dass Me das nächste große Ding wird. Dennoch lässt sich nicht abstreiten, dass Google damit eine neue Art von Social Web einläuten will. Und dieses neue Social Web soll schon nächste Woche bekannt werden.

Google Me wird aber da zum Einsatz kommen, wo man wirklich etwas mit Anderen teilen möchte: Vorstellbar ist da vor Allem YouTube, das ja für sich genommen schon ein Soziales Netzwerk darstellt. Aber auch die Suche, Maps und der Reader sind große Dreh- und Angelpunkte im Sozialen Riesenprojekt von Google.

Googles CEO sprach außerdem noch ein Machtwort an die harte Konkurrenz von Facebook, die in der Vergangenheit viele Fehler gemacht hat: "Das Beste was passieren könnte, wäre wenn Facebook endlich mal seine Daten freigibt. Dadurch dass es nicht passiert, gibt es immer andere Wege an solche Informationen zu kommen". Das soll aber keineswegs ein gut gemeinter Rat an Facebook sein, sondern ein Hinweis darauf, dass Google immer versucht, seine Services offen zu halten und offene APIs anbietet. Deshalb möchte Google, dass Facebook seine APIs weiter öffnet, damit Google-Services besser mit Facebook kommunizieren können (und etwa Listen und Freunde importieren kann). Sollte aber auch Google dabei nicht vergessen, dass die Privatsphäre im Mittelpunkt bleibt. Da hat ja Google bereits in einer Präsentation seiner Mitarbeiter gezeigt, wie ein besseres Facebook aussehen könnte: Durch verschiedene Ebenen kann die Privatsphäre z. B. auf die Familie, Freunde oder Bekannte eingestellt werden. Dabei sollte aber Google Me nicht den Fehler machen, dass es wiederum zu verschlossen wird. Und da liegt das Problem bei einem Sozialen Netzwerk: Der Spagat aus Privatsphäre und totaler Öffentlichkeit.

Soziale Netzwerke und Google hatte noch nie gestimmt: Rückblickend machte Google mit Orkut keinen großen Fang. Weltweit ist das Netzwerk nur in Brasilien und bei Insidern bekannt - wenig Mainstream. Mehr Mainstream war da schon Google Wave. Dort scheiterte es aber daran, dass jeder der mitmachen wollte eine Einladung benötigte. Zu spät hat Google das gemerkt und als die Registrierung offen war, war die Welle schon lange bei anderen Netzwerken. Buzz sollte letztes Jahr "die Kommunikation vereinfachen". Fakt ist, dass Buzz massive Imageprobleme hatte. Daran ändert auch nichts, dass die Datenschutz-Optionen mehrere Male verbessert wurden. Einzig und alleine der Fakt, dass ein Google-Nutzer nur einen Google-Account benötigt, ist von Vorteil, allerdings hat sich das Netzwerk auch wieder abgegrenzt und ist eher für das Grundrauschen von Informationen nützlich.

Unterm Strich muss Google also mit Google Me der große Wurf gelingen. Nicht zuletzt darum hatte der Konzern in den letzten Monaten in Social Web- und Social Gaming-Startups investiert und einige sogar mitgenommen. Ob das am Ende das bessere Pseudo-Netzwerk mit Google-Integration bedeuten kann, bleibt abzuwarten.

» Quellen: GoogleOS (MSN), LA Times
GoogleGoogle hat ein weiteres Unternehmen aus dem Bereich „Social Network“ übernommen. Mit Social Deck übernimmt Google eine kanadische Firma.Die Firma hat sich auf Spiele in Netzwerken wie Facebook und anderen Plattformen spezialisiert. Auch für das iPhone haben die Entwickler schon mehrere Spiele veröffentlicht. Mit Spielen von Social Deck kann man Duelle über mehrere Plattformen hinweg austragen.Social Deck passt perfekt zu den Gerüchten rund um Google Me. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Die Mitarbeiter von Social Deck hat Google übernommen, heißt es auf der Webseite von Social Deck.
Google Angstro-LogoGoogle hat wieder einmal ein Startup gekauft. Dieses Mal handelt es sich um Angstro, ein Art Tageszeitung für Unternehmen, die in sozialen Netzwerken und auf bekannten Nachrichtenseiten nach News sucht und diese dann nach Relevanz sortieren kann, sodass Unternehmen immer ein Überblick über ein Thema behalten. Damit könnte Google sein Puzzle um sein neues Social Network, Google Me, komplettieren.Aber nicht nur Angstro soll Google eingekauft haben. Auch den Gründer Rohit Khare. So berichtet die LA Times auf ihrem Blog: "Khare kam zu Google, weil Vice President of engineering Vic Gundotra ihm zugesichert hatte, dass es Google mit dem Social [... Google Me ...] ernst gemeint hat, so eine in den Prozess involvierte Person".2008 startete Angstro den News & Memen-Dienst, wie etwa das in Deutschland bekannte Rivva, welches auch Blogs, Newsseiten und Soziale Netzwerke nach Memen durchsucht und als Nachrichten nach Relevanz präsentiert. Im letzten Jahr startete Knx.to - bisher ist unbekannt ob Google auch diese Firma geschluckt hat - eine Echtzeit-Suchmaschine, die es möglich macht, aktuelle Infos von Freunden aus bekannten Netzwerken, wie Facebook, LinkedIn oder Flickr zu bekommen.Nun sollte wirklich kein Zweifel mehr daran bestehen, dass Google an einem Sozialen Netzwerk arbeitet. Google hat sich zuletzt Slide gekrallt, ein Facebook-Spezi, wenn es darum geht, dass man mit Apps erfolgreich wird. Zuvor soll Google bei Zynga angeheuert haben. Und jetzt eine Firma, die weiß, wie Soziale Netzwerke ticken - mit einem Gründer, der viel Erfahrung auf diesem Gebiet hat.
Orkut

Google hat gestern ein großes Update bei orkut veröffentlicht. Mit dieser neuen Version gibt es weitere Datenschutzeinstellungen, Gruppen für Kontakte und noch einige weitere Features. orkut wurde als 20%-Projekt entwickelt und ist eigentlich nur in Indien und Brasilien richtig beliebt. 

Bisher war es bei orkut nicht möglich ein Status-Update nur einen bestimmten Gruppe an Freunden zu zeigen. Da Netzwerke immer beliebter werden, haben viele Nutzer auch ihren Vorgesetzten und Kollegen als Kontakte. Da kann dann ein Update schnell mal peinlich werden. Google hat sich hierfür verschiedene Gruppen ausgedacht. So kann man seine Kontakte einteilen und dann Neuigkeiten nur bestimmten Menschen in orkut zeigen.

Sogenannte Scraps kann man nun an mehrere Kontakte schicken ohne, dass man diese Nachricht kopieren und wieder einfügen muss. Google hat zudem eine Option geschaffen mit der man einfach für jedes Update festlegen kann, wie öffentlich es sein soll. Man kann es allen Nutzern in orkut zeigen, nur seinen Freunden oder einer Auswahl aus diesen. Bei letzterem können dann nur die ausgewählten Kontakte auf das "Scrap" eine Antwort schreiben.

Sollten sich die Gerüchte um Google Me bewahrheiten, dann dürfte dies wohl das Ende von orkut sein. Entweder Google stellt den Dienst dann ein oder orkut wird zu Google Me umbenannt. Ein Rebranding könnte orkut doch noch zu einem Erfolg verhelfen. Derzeit sind die meisten Nutzer entweder aus Indien oder Brasilien. Zwar ist orkut zum Beispiel in Google Talk integriert, aber auf der anderen Seiten laufen hier teilweise auch Entwicklungen parallel. So nutzt orkut nicht die Picasa Web-Alben für Fotos.

Das Video zeigt noch einmal alle neuen Funktionen von orkut und welche Änderungen das Update mitbringt.
 

Mit ein bisschen Glück kann man die Funktionen schon jetzt testen. Wie immer dauert es einige Tage bis Google das Update für alle Nutzer freigeschaltet hat. 

» orkut 
Slide 

Googles Kompetenzen wachsen weiter in den Social Gaming Markt: Nach einer kleinen Finanzspritze für Zynga Games, soll Google nun einen weiteren Facebook-Gaming-Entwickler für sich beanspruchen: TechCrunch berichtet, dass Google mit 182 Millionen US-Dollar Slide gekauft hat.

Slide bastelt Comic-artige Apps für soziale Netzwerke, wie Facebook, MySpace und auch Orkut. Wohl wichtiger ist für Google die Tatsache, dass sie Facebook-Games machen. Und so kann Google aus guten Ressourcen schöpfen, da Google auf diesem Gebiet noch nicht so bewandert ist. 

Angeblich (laut TechCrunch) würde man dann Google Games aufbauen, allerdings ist auch nicht auszuschließen, dass das neue Soziale Netzwerk "Google Me" ein Games-Portal bekommt. 

Vor Allem werden die Investoren jetzt aufatmen: Nachdem Ex-Paypal-CEO Max Levchin Slide gründete, nahm er einige Investitionen entgegen, aber auch Risikokapital, sodass die Firma oft ihr Geschäftsmodell umstellen musste. Schlussendlich verdient er bei Slide sein Geld mit Online-Gütern, wie eben Social Games. 

via Stereopoly
Google

Weitere Gerüchte ziehen ihre Runden. Laut Angaben des "Wall Street Journals" soll es bereits Gespräche über mögliche Kooperationen mit namhaften Herstellern geben. Im Interview mit dem WSJ hat Google-CEO Eric Schmidt aber eins klar gemacht: Die Zynga-Meldung ist kein Gerücht, wo hingegen es bei Google Me an Wahrheit fehlt.

Viel kann man in die zwei Sätze interpretieren, die Eric Schmidt dem "Wall Street Jorunal" zum "fressen" vorgeworfen hat. Zunächst lehnt er einen Facebook-Klon ab, denn "die Welt braucht keine Kopie von der selben Sache". Dennoch kann man da auch hereininterpretieren, dass Google Me etwas völlig Anderes als Facebook wird, und Google dennoch an diesem Social Network-Dienst arbeitet.

In Sachen Social Games legt Schmidt die Karten aber gerne auf den Tisch: "Sie können eine Partnerschaft mit Zynga erwarten", was relativ vielversprechend klingt, dass Google doch in die Games-Branche einsteigen möchte. TechCrunch hatte ja berichtet, dass Google zwischen 100-200 Millionen US-Dollar an den Social-Gaming-Experten gezahlt haben soll, das aber offiziell nie zu Papier gekommen ist.

Ein weiteres Indiz dafür, dass Google Games doch noch kommen könnte, sind die Gerüchte, dass Google gerade im Gespräch mit Größen wie EA, Zynga, Playfish oder Playdom sei - alles Hersteller, die auch im Bereich Social Media weit voran sind. Die Partnerschaften könnten - auf lange Zeit gesehen - dazu führen, dass Google ein umfangreiches Portfolio an Spielen unter seinem Namen betreiben kann und Facebook Konkurrenz macht.

Facebook Konkurrenz machen konnte Google übrigens bisher nie: Das Social Network Orkut ist grade einmal in Brasilien bekannt, Buzz und Wave sind phänomenal gefloppt und Facebook hat vor kurzem seinen 500-Millionsten User gefeiert. Wenn also Google jetzt wirklich etwas bewirken möchte, dann muss es ein Social Network mit der Technik aus Buzz und Orkut und den Spielen von den o. g. sein. Vielleicht ist Google Me und Google Games dann doch kein Gerücht mehr.
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Google Me ist der neue Facebook-Killer, jedenfalls wenn es nach den ganzen Blogs geht, die in der Vergangenheit so zu spekulieren wussten. Ein Mitarbeiter, genauer Paul Adams vom User Experience-Team bei Google, hat nun eine Präsentation auf sein slideshare-Profil geladen, die sich ausgiebig mit Facebook, dessen Stärken und Schwächen auseinandersetzt.

In der Präsentation geht es vor allem darum, wie man - aus Benutzersicht - ein soziales Netzwerk gestalten kann, wie es das tägliche (reale) Leben beeinflusst und wie man sich besser im virtuellen Universum des Facebooks und Twitter-Wahn zurecht findet. Dabei erklärt Adams genau, was Social Networks ausmachen, warum sie so beliebt sind und weshalb ein Facebook bei den Nutzern gut ankommt.



Ist Google Me also wirklich schon in Planung? Wenn Kevin Rose (CEO Digg) wirklich Recht hatte, dann macht das ab dieser Stelle Sinn und Google arbeitet schon seit Monaten an Me. Vielleicht erwartet uns ja doch der Facebook-Killer. 
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Angeblich arbeitet Google an einem neuen sozialen Netzwerk, welches etwa wie Facebook ausarten soll. Nach einem Tweet vom Digg-Ceo Kevin Rose schaut die ganze Welt nun, was Google macht. Nun sind weitere Informationen durchgesickert, die von Interesse sein könnten.

Google hat eine große Schwäche: Es ist mit keinem Social Network vertreten. Was Buzz, Wave und co. leider nicht so ganz können, ist nämlich die Tatsache, dass sich meistens nur wenige Leute zusammenfinden. Das will man jetzt verhindern, wenn es nach den Gerüchten von Digg-CEO Kevin Rose geht. Er hat auf Twitter gestern angekündigt, dass es da eine Facebook-Konkurrenz von Google geben wird, "Google Me", und das habe er aus sicherer Quelle erfahren. Stunden später nach einigen Blogeinträgen und nachdem die halbe Presse diesen Tweet abgelichtet hatte, löschte er auch den Tweet wieder.

Jetzt haben sich aber schon Experten zusammen gefunden, die das ganze analysieren. Ein früherer CIO von Facebook, Adam D'Angelo, hat auf seinem selbst gegründetem Fragen&Antworten-Portal einige Fakten zu Google Me herausgestellt:
  • Es würden viele Menschen an diesem Projekt arbeiten
  • Google hat verstanden, es gibt diese sozialen Netzwerke und möchte auch so ein erfolgreiches haben, wie es Facebook ist
  • Das Projekt genießt bei Google oberste Priorität
  • Google habe gewartet, bis Facebook schwach wird und die Userzahlen schwinden. Da dies aber nicht eingetroffen ist, hat Google jetzt Angst
Und so ein soziales Netzwerk würde für Google Sinn machen: Denn nach dem gescheiteren Twitter-Kauf hat Google immer wieder versucht, soziale Aspekte in sein Portfolio zu übernehmen. Die Nutzer fanden irgendwie nie bei Google halt: Google Wave war zu komplex, bevor Buzz überhaupt startete, gingen Datenschützer auf das E-Mail-Facebook-artige Netzwerk los und schnell begeisterte sich keiner mehr für Buzz. Auch Orkut hat nicht viel zu bieten: Es ist gerade einmal für Brasilianische Nutzer interessant, der Rest der Welt kennt es gar nicht.

Für Google wäre es also daher an der Zeit, ein eigenes soziales Netzwerk auf die Beine zu stellen. Es ist vielleicht schon zu spät, weil die Nutzer mit twitter und Facebook gesättigt sind, aber wenn man innovativer und besser ist, dann funktionieren solche Netzwerke auch jetzt noch. Die Technik ist ja schließlich da (siehe Buzz, Wave und co.), jetzt fehlt nur noch, diese Technik geschickt zu verbinden. Vielleicht ist das ja auch Google Me.