NewsBisher ist Google News nur eine Ansammlung von gruppierten Verweisen auf Nachrichten in so ziemlich alle Online-Zeitungen, die sich nicht ausdrücklich gegen diese Nachrichtenkonzentration entschlossen haben. Die Nachrichtenagenturen AP (Associated Press), AFP (Agence France-Presse), UK Press Association und die Canadian Press werden bald ihre Inhalte direkt auf den Google Webseiten hosten lassen und mit Links zu relevanten Bildern, anderen Nachrichten und bestimmt auch bald Werbung versehen...Letztere ist bisher noch nicht enhalten. Dafür ein großer Vermerk am Ende des Artikels, dass die Inhalte auf Google Servern liegen "Hosted by Google". Außerdem läßt sich hinter einer kleinen Verweisliste auf relevante Artikel auch eine ausführliche Suche zum Thema auf den Google News durchführen. Und so sieht das ganze dann aus: Beispiel einer AP Meldung auf den Google Servern Beispiel einer AFP Meldung auf den Google Servern die interessanterweise die Spekulationen um das Google Phone thematisiert...Der Grund zur Einführung dieser direkten Speicherung auf den Google Servern liegt vor allem an den vielen Duplikaten, die durch das Zitieren von Agenturmeldungen in die Übersicht gelangt sind. Diese Meldungen sollen zukünftig nur noch im Original angezeigt werden, damit mehr Platz für weitere Inhalte bleibt. Offizielle Ankündigung auf dem Google News Blog [Googlified, ZDNet]
iGoogle So wie die meisten personalisierten Startseiten hat auch iGoogle die Anzahl der Spalten bisher standardmäßig auf 3 festgelegt. Während andere Startseiten längst die Möglichkeit angeboten haben die Anzahl der Spalten zu verändern, hat man diese kleine Funktion bei iGoogle bisher vergeblich gesucht. Seit heute kann nun eine Spaltenanzahl zwischen 1-4 eingestellt werden.Spaltenanzahl einstellen
Um die Anzahl der Spalten zu verändern, müsst ihr auf den Pfeil rechts neben dem Tab-Namen klicken und "Edit Tab Settings" auswählen. In dem neuen Fenster kann jetzt das Layout zwischen 1 und 4 Spalten ausgewählt werden, jeweils mit verschiedenen Größen-Maßen für die einzelnen Spalten. Meiner Einer bevorzugt weiterhin die 3-Spalten-und-alle-Spalten-gleich-Breit-Ansicht.Besser wäre es natürlich wenn man die Spaltenbreite variabel einstellen könnte, so wie es einige andere Startseiten schon anbieten. Da Google sich aber die Mühe gemacht hat, verschiedene Versionen von jeder Spaltenanzahl zu erstellen, wird diese Funktion in naher Zukunft wohl nicht nachgerüstet werden.Wie ich im Gadget-Kommunikations-Artikel schon erwähnt habe, sollte iGoogle nicht nur eine personalisierter Startseite sein, sondern der virtuelle Desktop. Auf rein optischer Seite sollten die Gadgets dabei wie Fenster behandelt werden die frei verschiebbar und in ihrer Größe veränderbar sind. Verbunden mit dem von mir beschriebenem Drag&Drop wäre das doch mal wieder eine kleine Revolution ;-)Update: Außerdem kann jetzt für jeden einzelnen Tab ein eigener Skin eingestellt werden.[thx to: Pascal]
Maps Picasa Web Albums TestVor einer Weile haben wir über die Google Maps Mapplets berichtet, mit denem es möglich ist Mashups direkt in Google Maps zu integrieren und in den Picasa Web Alben ist es schon seit einiger Zeit möglich Bilder mit einer Geoposition zu versehen. Nun gibt es ein Mapplet, welches beides zusammen bringt.Picasa Web Albums Mapplet Picasa Web Albums Mapplet direkt in Google Maps einbinden Offizielle Ankündigung auf dem Google Lat Long Blog
iGoogle Personalisierte Startseiten wie netvibes oder iGoogle stellen eine Art Online-Desktop da. Die verschiedenen Gadgets fungieren als die einzelnen Anwendungen und können parallel zueinander ausgeführt werden. Bei iGoogle wird jetzt eine weitere wichtige Desktop-Funktion getestet, nämlich die Kommunikation zwischen den einzelnen Anwendungen bzw. Gadgets.Die neue, noch nicht öffentlich gestartete, Funktion wird PubSub genannt und ermöglicht den Informationsaustausch zwischen den einzelnen Gadets. Um 2 Gadgets miteinander zu verbinden ist garnicht soviel Arbeit nötig wie man denken würde: Eine einzige Zeile reicht aus um ein Gadget "hören" - also auf Befehle warten - zu lassen und das andere senden zu lassen. Jetzt müssen noch beide Gadgets den gleichen Namen haben und schon steht die Verbindung.Um dem User die Funktionsweise und die Möglichkeiten zu zeigen, hat Google einen Beispieltab mit 2 Gadget-Gruppen erstellt. Bei dem einen handelt es sich um die Google News-Suche und beim anderen um die Maps-Suche. Im einen Gadget wird die Suche ausgeführt und die Ergebnisse in einem anderen angezeigt. Das mag jetzt nicht so spektakulär sein, zeigt aber was mit dieser neuen Funktion möglich ist.In Zukunft noch mehr Interaktion Auch wenn das Feature jetzt noch kein Killer-Argument ist, so zeigt es doch wohin die Entwicklung der Online-Desktops gehen wird. Die Anpassungsmöglichkeiten und Auswahl der Gadgets sind mittlerweile so groß, dass diese Baustelle als fertig markiert werden kann. Jetzt geht es darum auch die gesamte Desktop-Funktionalität nachzurüsten und sie auf die Bedürfnisse des Internets anzupassen.Wie wäre es z.B. wenn ich einfach einen Eintrag aus dem Reader-Gadget auf das Bookmark-Gadget ziehen könnte? Bei den meisten Betriebssystem ist so eine Funktion mittlerweile Standard, im Web sucht man solche Dinge aber noch vergebens. Ich denke mit solchen Drag&Drop-Funktionen könnte man eine völlig neue Art der Vernetzung der einzelnen Anwendungen erreichen. Hoffentlich nutzt Google oder ein Konkurrent dieses Potential.» PubSub-Beispieltab » PubSub-Dokumentation » Ankündigung in der Gadgets API-Group[Google OS]
YouTube Viacom hat YouTube mal wieder darum gebeten ein Videos zu entfernen, und YouTube hat dem - um weiteren Klagen zu entgehen - mal wieder schnell Folge geleistet. Leider hatte Viacom in diesem Fall garkein Recht die Löschung dieses Videos zu verlangen, da es erstens vom Urheber selbst hochgeladen worden ist und zweitens Viacom selbst garkeine Rechte an diesem Video besitzt und es sogar selbst geklaut hat...Der Film von Chris Knight wurde von ihm selbst ins Netz gestellt und einige Zeit später von einem Viacom-Sender in der Sendung "Web Junk 2.0" gezeigt - und das ohne ihn vorher um Erlaubnis zu bitten. Viacom hat also sein Programm mit fremdem Material gefüllt, keinen Cent dafür gezahlt oder geschweige denn gefragt ob sie es überhaupt zeigen dürfen.Scheinbar denkt man bei Viacom, dass sich der Urheber sicherlich freuen wird wenn sein Film auf diese Weise promotet wird. Das mag natürlich auch so sein, aber warum soll der Film dann nicht auch bei YouTube promotet werden? Viacom wirft YouTube genau das vor was man in diesem Fall selbst begangen hat: Mit geklautem Material Geld verdienen - nur dass Chris Knight YouTube die Erlaubnis - durch seinen Upload - gegeben hat, und Viacom nicht...Zur Zeit ist das Video noch gesperrt, dürfte aber sicherlich bald wieder freigeschaltet werden. Wirklich peinliche Situation für Viacom. Chris Knight sollte die Chance nutzen und auch mal ein bißchen klagen... Unterstützung - zumindest aus dem Web - gäbe es sicherlich mehr als genug ;-)» Posting bei Chris Knight[Google Blogoscoped]
YouTube Praktisch schon seit der Übernahme von YouTube arbeitet Google an der Entwicklung eines zuverlässigen Filters. Ging es in erster Linie damals nur darum, Copyright-geschützte Videos automatisch zu erkennen, zu löschen und deren erneuten Upload zu verhindern, hat YouTube jetzt ein völlig neues System. Jetzt müssen nämlich auch Nazi-Videos automatisch erkannt werden.Laut einem YouTube-Sprecher ist die Entwicklung des Filters schon weit vorangeschritten und soll demnächst gestartet werden. In einer früheren Meldung wurde ein möglicher Starttermin im September genannt - dieser könnte scheinbar nun auch eingehalten werden, da sich Google normalerweise nie über in Entwicklung befindliche Projekte äußert.Die Erkennung von fragwürdigen Video-Inhalten, geschützter Hintergrundmusik oder Ausschnitte aus TV-Serien wird es auch weiterhin nicht geben, aber dafür soll YouTube in der Lage sein die Videos wieder zu erkennen. Wird ein Video einmal gelöscht - dafür sorgen die Copyright-Inhaber schon - soll es nicht möglich sein dieses Video wieder hochzuladen.Wie zuverlässig dieser Filter funktioniert ist bisher nicht bekannt, aber ich denke schon dass YouTube es schaffen wird zumindest kleine Video-Manipulationen ebenfalls auszufiltern. Im Grunde reicht es schon einen einzigen Pixel im Video zu ändern und schon hat es einen völlig anderen Hash-Code - und genau dieser Technik bedient sich YouTube. Wie man dies umgehen wird kann ich mir zwar nicht vorstellen, aber es scheint ja möglich zu sein.Lassen wir uns überraschen wann der Filter starten wird und wie zuverlässig er funktioniert.» Artikel bei Spiegel Online
Calendar Die Website mashable.com hat eine Liste mit 40 Tools, Plugins und weiteren Helferlein rund um den Google Calendar zusammengestellt. Darunter befinden sich sowohl Tools um das Aussehen des Calendars zu verändern, ihn extern auf anderen Webseiten anzuzeigen, alternative Calendar-Clients und Tools & Programme die über anstehende Termine informieren. Für den einen oder anderen ist sicherlich etwas nettes dabei ;-)» 40 Google Calendar Tools » GWB: Better GCal[thx to: nbwolf]
GooGoo Gaga
Auch für alle Google-Nerds kommt irgendwann die Zeit in der die Familienplanung und später dessen Ausrüstung ansteht. Damit der Nachwuchs schon mit der Muttermilch seine Standardsuchmaschine aufsaugt, muss natürlich auch der passende Strampler her - en voila!Aber spätestens wenn das erste gesprochene Wort "Google" heißt sollte man sich Sorgen machen .p[SeekXL, thx to: nbwolf]
Google Eine neue, fast schon kuriose, Klage zeigt mal wieder was und die wunderbare Welt der Software-Patente für Probleme bringen: Die Firma Polaris IP hat bereits im Jahr 1998 ein Patent zur "automatischen Beantwortung von eMails" eingereicht und dieses auch zugesprochen bekommen. Knapp 9 Jahre danach kamen die Bosse, die scheinbar an Geldmangel leiden, auf die Idee , auf der Grundlage dieses Patents Google, Amazon und Yahoo! zu verklagen.Was genau nun eine "automatische Beantwortung von eMails" ist wäre jetzt natürlich zu klären. Geht es um eine einfache Abwesenheitsmeldung die automatisch verschickt wird? Oder geht es allein um die Funktionalität Mails automatisch zu analysieren und darauf zu reagieren? Und warum wurden dann nicht viele anderen Mail-Anbieter ebenfalls verklagt? Und seit wann bietet Amazon überhaupt ein Mailkonto? Fragen über Fragen...Scheinbar hat das Unternehmen hier nur eine vermeintliche Geldquelle entdeckt, da man - laut InformationWeek.com - diese Technik selbst nie eingesetzt hat und daher kein wirtschaftlicher Schaden dadurch entstanden ist, dass die anderen diese "Erfindung" mit genutzt haben. Von den 3 verklagten Unternehmen hat sich bisher niemand geäußert - und das wird wohl auch so bleiben ;-)[SeekXL]
Gears Googles Online-Offline-Tool Google Gears ist seit heute in der Version 0.2 mit vielen neuen Funktionen verfügbar. Bei der neuen Version handelt es sich vorerst um einen Developer-Release, bevor die Änderungen in die Gears-Software übernommen werden, sollen sie erst noch ausführlich von den Entwicklern getestet werden.Hier die Updates:
* Cross-origin API support * WorkerPool improvements: Automatically report errors in workers, createWorkerFromUrl() * New Gears modules: o HttpRequest o Timer o Both of these can be used in workers.
Ich glaube diese Neuerungen teilweise zu verstehen, bin mir da aber ziemlich unsicher. Wenn HttpRequest-Objekte erst jetzt unterstützt werden - wie wurde die ganze Dynamik denn früher realisiert? Bevor ich hier irgendwelchen Blödsinn schreibe, sollten sich die Interessierten besser selbst im Gears API-Blog informieren ;-)Und wer hier - so wie ich - nicht durchblickt, bekommt das ganze nochmal in Videoform serviert: » Ankündigung im Gears API-Blog[ZDNet-Blog]