Auf normalem Wege wird es Google wohl nicht gelingen, den eigenen Messenger Allo gegen die große Konkurrenz aus dem Hause Facebook und anderen Herstellern in Stellung zu bringen - und das weiß man auch in Mountain View. Die vor wenigen Wochen gestartet ungewöhnliche Werbekampagne in den USA geht nun in die nächste Runde und setzt dabei auf Food Trucks. Künftige Allo-Nutzer sollen nun mit Käse gelockt werden.
Im vergangenen Jahr hat Google die beiden neuen Messenger Allo und Duo ins Rennen geschenkt und setzt große Hoffnungen in diese Formen der Kommunikation. Allo wird dabei aber von vielen Nutzern nicht unbedingt als simpler oder seriöser Messenger, sondern fast schon als ungewöhnliche Lösung wahrgenommen - was wohl vor allem auch an den Prioritäten seit dem Start des Messengers liegt. Jetzt wirbt man an Universitäten und setzt dabei vor allem das Image des Messengers.
Von Zeit zu Zeit wird Googles Marketing-Abteilung aktiv und erstellt Werbespots für einzelne Produkte, in denen die Vorteile der Angebote herausgestellt werden. Jetzt sind wieder drei neue Werbespots für den Video-Messenger Duo veröffentlicht worden, die diesen einfach nur in verschiedenen Situationen des Alltags im Einsatz zeigen. In Deutschland werden sie aber wohl nicht zu sehen sein.
Es gibt mittlerweile mehr als zwei Dutzend Apps im Billionaires Club, aber nur eine einzige kommt auf mehr als 2 Milliarden Installationen - und ist gleichzeitig auch die unscheinbarste von allen: Die Google Play Services. Normalerweise ist diese App bzw. das Framework nicht zu sehen, doch bei einem Nutzer ist sie jetzt im Play Store aufgetaucht und verbreitet dort sehr merkwürdige Nachrichten.
Hierzulande sind Werbespots von Google eher noch eine Seltenheit, aber in den USA gibt oder gab es für sehr viele Produkte Werbespots, die sehr oft in durch ihren Witz in Erinnerung bleiben. Jetzt wurden zwei neue Werbespots für Google Home produziert, die eher in die Kategorie "merkwürdig" einzuordnen sind. Das könnte vielleicht auch daran liegen dass sie eiligst produziert wurden um eine temporäre Preissenkung des Heim-Assistenten zu bewerben.
Apple und Google haben den mobilen Markt zwischen sich aufgeteilt und haben weit über 95 Anteile bei den Smartphones erreicht, so dass sich beide Plattformen nur noch gegenseitig Marktanteile wegschnappen können. Beide Unternehmen bieten dafür jeweils Möglichkeiten zum Wechsel von der Konkurrenz-Plattform an, die mehr oder weniger gut funktionieren. Jetzt hat Apple seine Bemühungen verstärkt und startet eine neue Werbekampagne, in der Android nicht wirklich gut wegkommt.
Nach einiger Zeit der Exklusivität bemüht sich Google mittlerweile darum, den Assistant auf möglichst viele Geräte zu bringen und zur ersten Anlaufstelle der Nutzer zu werden. Natürlich muss auch dieses Produkt eines Tages monetarisiert werden, und gestern hat man den Nutzern in den USA einen Vorgeschmack darauf gegeben, wie diese Monetarisierung aussehen könnte. Plötzlich hat der Assistant einen Werbspot für den neuen Disney-Film Die Schöne und das Biest abgespielt.
Heute Nacht fand eines der größten Sportereignisse des Jahres statt, und natürlich hatte auch dieses wieder viel zu bieten: Ein bis zum Schluss spannendes Match, eine sensationelle Halbzeitshow und natürlich auch die Millionen-schweren Werbespots der großen Unternehmen. Auch Google war vertreten und hat den Heim-Assistenten Google Home beworben. Bei den Millionen Zuschauern zu Hause löste man damit allerdings ein kleines Chaos aus.
Seit dem vergangenen Jahr nimmt Google den Geschäftsbereich Hardware sehr ernst und hat im Herbst 2016 eine große Hardware-Offensive gestartet. Aus dieser gingen viele neue Produkte hervor, die in Zukunft für das Unternehmen noch sehr wichtig sein werden. Eines dieser neuen Produkte ist Google Home, das beim morgigen Super Bowl beworben werden soll.
Der heutige Dienstag steht ganz im Zeichen der US-Präsidentschaftswahl und natürlich ist auch Google als Informations-Unternehmen ganz vorne mit dabei und begleitet die Nutzer schon seit längerem durch den Wahlkampf. Man möchte die Nutzer aber nicht nur über die aktuellen Stände informieren sondern möchte diese auch motivieren sich auf den Weg ins Wahllokal zu machen - wenn sie das denn noch nicht getan haben.