Vor einigen Wochen hat der Google-Entwickler Max Braun mit seinem selbst entwickelten Smart Mirror begeistert, den er sich zu privaten Zwecken gebaut und bei sich zu Hause im Einsatz hat. Jetzt ist das Projekt zu einem offiziellem Android Experiment geworden und er hat sowohl den Quellcode als noch einmal die Bauanleitung für den einfachen Nachbau veröffentlicht.
Schon seit einiger Zeit experimentiert Google mit den sogenannten Trial Run Ads, die es in der mobilen Websuche ermöglichen sollen, eine App direkt ohne Installation auszuprobieren. Das soll dem Nutzer dabei helfen, eine App vor dem Herunterladen oder gar dem Kauf kennen zu lernen und kann in der Folge natürlich auch den Verkauf ankurbeln. Jetzt hat Google angekündigt, dass diese speziellen Werbeanzeigen in den nächsten Wochen für alle Nutzer ausgerollt werden.
Gestern hat Google völlig überraschend die Preview-Version von Android N vorgestellt und bietet diese zum Download an. Wer diese ausprobieren möchte, muss sich das passende Factory Image für das eigene Gerät herunterladen und dieses dann auf dem Smartphone flashen - und dabei gehen auch noch alle Daten und Einstellungen verloren. Jetzt hat Google das Android Beta Program vorgestellt, bei dem auch diese Preview-Versionen ganz einfach über OTA-Updates auf die Geräte gebracht werden können.
Normalerweise stellt Google die nächste Android-Version traditionell auf der Google I/O vor, die in gut zwei Monaten stattfindet. Doch vor wenigen Stunden gab es die große Überraschung und es wurde völlig unerwartet die Developer Preview von Android N vorgestellt, die bereits jetzt heruntergeladen werden kann. Mit der Preview werden viele Berichte und auch Gerüchte der vergangenen Woche bestätigt. Aber es gibt auch einige Überraschungen.
So wie angekündigt, hat der Hersteller Jide heute die erste Beta-Version von Remix OS 2.0 veröffentlicht und bietet es kostenlos zum Download an. Bei dem neuen Betriebssystem handelt es sich um eine angepasste Version von Android, die auf den Desktop optimiert worden ist und das beste aus beiden Welten zusammenbringen soll. Bis auf den fehlenden Play Store, der bis zur fertigen Version noch enthalten sein soll, ist das Betriebssystem voll produktiv einsetzbar.
Es sind noch gut zweieinhalb Monate bis zur Entwicklerkonferenz Google I/O, auf der fast schon traditionell ein erster Ausblick auf die kommende Android-Version gegeben wird. Noch hüllt sich Google in Schweigen, aber je näher der Termin rückt desto mehr Leaks von der neuen Oberfläche und möglichen Funktionen kommen natürlich zu Tage. AndroidPolice hat nun erfahren, dass die Benachrichtigungen wieder umgebaut werden und endlich auch Quick Settings bekommen.
In der letzten Woche gab es erste Berichte über eine gravierende Änderung in der kommenden Versio von Android: Gleich mehrere Quellen haben berichtet, dass Google bei Android 7.0 auf den App Drawer verzichtet und diese ersatzlos aus dem Betriebssystem streichen wird. Offiziell hat sich Google nicht zu dieser möglichen Änderung geäußert, ein neues offizielles Video zeigt nun tatsächlich die Oberfläche ohne App Drawer.
Googles be together. not the same-Werbekampagne für Android läuft auf Hochtouren und scheint die Schlagzahl der Spots noch einmal zu erhöhen. Erst vor wenigen Wochen wurde der Monotune-Spot veröffentlicht, in dem es erstmals einen Vergleich zwischen den beiden dominierenden Smartphone-Plattformen gegeben hat. Jetzt besinnt man sich wieder auf den ersten Teil, "be together", zurück.
Da Microsoft es trotz einiger Anstrengungen nicht geschafft hat, die Entwickler von der eigenen Plattform zu überzeugen und den Windows Store mit Apps zu füllen, hat man im vergangenen Jahr die sogenannten "Bridges" angekündigt. Diese sollen eine Brücke zwischen den einzelnen Ökosystemen bauen und die Apps von anderen Plattformen nahezu vollautomatisch auf Windows portieren. Jetzt hat Microsoft angekündigt, dass man die Entwicklung der Android-Brücke nicht weiter fortsetzen wird.
Vor zwei Wochen hat Google im Rahmen der "be together. not the same"-Kampagne einen neuen Werbespot veröffentlicht, der nicht nur die Vorzüge von Androids riesigem Ökosystem in den Vordergrund gestellt hat. Im Spot wird das iPhone mit einem kaputten Klavier verglichen, das nur einen einzigen Ton wiedergeben kann. Jetzt treibt das Marketing diese Kampagne auf die Spitze und hat ein ganzes Album veröffentlicht, das mit eben diesem iPhone-Klavier eingespielt wurde.
Für die Mobilfunkbetreiber war die Welt viele Jahre lang in Ordnung und sie haben sich mit der SMS eine goldene Nase verdient - doch spätestens seit WhatsApp und andere Messenger ihren Siegeszug angetreten haben, versiegt diese Einnahmequelle immer weiter. Das soll sich nach dem Willen von einigen großen Netzbetreibern nun durch eine neue Technologie wieder ändern: Gemeinsam mit Google wird derzeit eine neue Technologie entwickelt, die all die bekannten Funktionen auch über die klassischen Wege anbieten soll.
Android ist mittlerweile auf allen nur denkbaren Plattformen und Geräten zu finden - auf manchen mehr und auf manchen weniger dominant oder weit verbreitet. Das zu Anfang des Jahres vorgestellte Betriebssystem Remix OS schickt sich nun an, Android (endlich) auch auf den Desktop zu bringen. Auf dem Mobile World Congress wurde nun die erste Beta-Version des Betriebssystem für den 1. März angekündigt, das noch viele Verbesserungen im Vergleich zur vor kurzem veröffentlichten Dev-Version mit sich bringt.
Bis zur ersten erwarteten Vorstellung von Android N sind es nur noch knapp drei Monate, und so langsam fängt die Gerüchteküche an zu brodeln: An Gerüchten über mögliche neue Features mangelt es nicht, doch das ganze geht natürlich auch anders herum: Aus einer sehr frühen Vorabversion zeichnet sich ab, dass Google ab Android 7.0 tatsächlich auf einen grundlegenden Teil des Betriebssystems verzichten könnte: Den App Drawer.