Google konnte mit seinen Chromebooks in den USA schon einige Achtungserfolge einfahren und ist dabei besonders im Bildungssektor mit seinen Netbooks erfolgreich. Von Quartal zu Quartal gingen die Verkaufszahlen in diesem Bereich weiter nach oben, und jetzt konnte man erstmals den Konkurrenten Apple übertrumpfen. Laut dem Marktforscher IDC wurden im 3. Quartal 2014 mehr Chromebooks als iPads an die US-Schulen ausgeliefert, der Vorsprung ist allerdings derzeit noch sehr klein.
Seit Einführung der Suchfelder in den Browser und Smartphone-Betriebssysteme ist Google auf allen erdenklichen Plattformen (außer Microsoft) als Suchmaschine voreingestellt - und das wird von einem großen Teil der Nutzer auch so erwartet. Doch schon im nächsten Jahr könnte diese Selbstverständlichkeit gefährlich bröckeln, denn nach Mozilla überlegt nun auch Apple den Wechsel des Suchmaschinen-Anbieters im Safari-Browser. Microsoft und Yahoo! dürften sich im nächsten Jahr eine wahre Bieterschlacht um diese Position liefern.
Der EU-Kommission ist Googles Marktmacht in Europa und der gesamten Welt schon länger ein Dorn im Auge und man versucht mit immer wieder neuen Verfahren und Sanktionen dem Datenhunger Einhalt zu gebieten, bisher aber - aus EU-Sicht - ohne großen Erfolg. Jetzt will man laut Informationen der Financial Times einen Schritt weiter gehen und den ganz großen Schlag gegen Google planen. Angeblich gibt es Entwürfe die vorsehen, dass das Unternehmen in zwei Teile aufgespalten werden soll.
Knalleffekt in den USA: Seit 10 Jahren war Google im Mozilla-Browser Firefox die Standard-Suchmaschine und hat sich das von Google auch sehr gut bezahlen lassen, aber damit ist nun Schluss. Schon ab Dezember wird nun Yahoo! die Standard-Suchmaschine sein, vorerst aber nur in den USA. Mozilla beschwichtigt aber, dass die Standard-Suchmaschine natürlich auch weiterhin vom Nutzer umgestellt und auch in Zukunft Google oder eine weitere Alternative genutzt werden kann.
YouTube-CEO Susan Wojcicki hat im Rahmen der Code Mobile Conference ein Interview über Googles Videoplattform gegeben. Dabei ging es vor allem um die Entwicklungen der letzten Monate und sie gab einen interessanten Einblick in die Nutzungs-Statistik von YouTube: So werden laut ihrer Aussage mittlerweile genau die Hälfte aller Videos auf mobilen Geräten über die YouTube-App abgespielt, und das über alle Plattformen hinweg.
Der Kampf um die Vorherrschaft bei mobilen Betriebssystem scheint längst zugunsten von Android entschieden zu sein, doch Apple kann nach dem Erscheinen eines neuen iPhones immer wieder auch viele Nutzer zurück gewinnen. Nachdem Apple vor einigen Wochen eine Anleitung zum Wechsel von Android auf iOS Online gestellt hat, kontert Google nun mit dem Wechsel in die andere Richtung.
In vielen Märkten ist Googles Suchmaschine die unangefochtene Nummer 1 und in einigen Ländern, wie etwa Deutschland mit über 90% Marktanteil, sogar die dominierende Suchmaschine. Auf den weiteren Plätzen folgen in den meisten Ländern dann ebenfalls die gleichen Namen wie Yahoo! oder Bing, aber einen Konkurrenten haben wohl nur wenige auf der Rechnung: Laut Eric Schmidt sieht man bei Google tatsächlich Amazon als größten Konkurrenten.
Auch wenn es sich bei Android um ein freies Betriebssystem handelt, müssen die Hardware-Produzenten einige Vorgaben erfüllen um die Google-Zertifizierung zu bekommen und unter anderem den Play Store vorinstallieren zu dürfen. Jetzt will Google die Marktmacht von Android weiter ausnutzen und legt den Herstellern von Smartphones und Tablets weitere Daumenschrauben an. Unter anderem müssen jetzt 20 Google-Dienste (!) vorinstalliert werden.
Vor zwei Tagen haben die einstigen Smartphone-Rivalen Samsung und Nokia eine strategische Partnerschaft verkündet, die Nokias hochgelobte Karten-Software Here Maps exklusiv auf Smartphones und Smartwatches von Samsung bringen soll. Vorerst dürfte sich die Partnerschaft vor allem auf Tizen und die Gear-Smartwatches konzentrieren, doch für die Zukunft ist das eine klare Kampfansage an die Google Maps.
Mitte Juni hat die VG Media eine Klage beim Bundeskartellamt gegen Google eingebracht und wollte das Unternehmen auf Grundlage des Leistungsschutzrechts zur Zahlung für die Nutzung von Text-Auszügen in den Suchergebnissen zwingen. Das Kartellamt hat diese Beschwerde nun abgeschmettert und hat dem Verband sogar mit Konsequenzen bei weiteren Vorgehen gedroht.
Durch die freie Verfügbarkeit von Android für alle Hardware-Hersteller hat das Betriebssystem nicht nur in Rekordgeschwindigkeit einen Marktanteil von 85 Prozent erreicht, sondern ist natürlich auch dementsprechend fragmentiert. Seit Jahren schlägt sich Google mit dem Problem der Fragmentierung herum, aber wie groß dieses wirklich ist zeigt nun eine neue Studie von OpenSignal.
In den vergangenen Jahren hat Google gleich zwei Betriebssysteme für verschiedene Gerätetypen etabliert, wobei Android mittlerweile fast schon eine Dominanz bei Smartphones erreicht hat. Auch die Chromebooks konnten ihr Wachstum weiter fortsetzen und haben die Verkaufszahlen im Jahresvergleich um 79 Prozent auf insgesamt 5,2 Millionen Geräte im Jahr 2013 gesteigert.