Das Google+ Team hat eine kleine aber vielleicht sehr wichtige Änderung an den Basis-Informationen der Nutzerprofile vorgenommen: Ab sofort steht bei der Auswahl des Geschlechts nicht mehr nur Männlich, Weiblich und das wenig sagende "other" zur Verfügung, sondern es kann jetzt ein freier Text bzw. eine freie Geschlechtsbeschreibung gegeben werden. Google reagiert damit unter anderem auch auf Facebook, dass erst vor wenigen Monaten ebenfalls die Optionen um viele weitere Möglichkeiten ausgebaut hat.
Weihnachten steht vor der Tür und in vielen Unternehmen werden wieder die Geschenke verteilt, so auch bei Google: In den letzten Jahren wurden die Googler zum Fest stets mit der aktuellsten Hardware aus dem eigenen Hause ausgestattet - aber in diesem Jahr dürfte es wohl einige lange Gesichter geben. Jeder der über 55.000 Mitarbeiter bekommt in diesem eine LG G Watch mit dem neuen Betriebssystem Android Wear. Aktuell ist das Wearable auf dem Markt für nur 99 Dollar zu haben.
Das Jahr 2014 nähert sich dem Ende und es wird wieder Zeit für die obligatorischen Jahresrückblicke. YouTube hat nun unter dem Titel YouTube Rewind 2014 wieder die zehn beliebtesten Videos weltweit gekürt und diese in einem großen Mix zusammengestellt. Darunter befinden sich viele bekannte Videos die in diesem Jahr viral gegangen sind, aber auch einige wohl hierzulande nicht ganz so bekannten Videos. Auch die zehn beliebtesten Musikvideos weltweit wurden wieder gekürt.
Gerade bei der Arbeit mit großen Zahlenkolonnen und prall gefüllten Tabellen können dazu passende Diagramme helfen, die Daten schnell und auf einen Blick auszuwerten. Diese haben jedoch den entscheidenden Nachteil, dass sie oft sehr groß sind - und das aus Gründen der Lesbarkeit auch sein müssen. Dadurch sind diese sehr oft vom eigentlich Dokument abgetrennt und für den Blick auf die Daten ist dann wieder das Scrollen nötig. Jetzt hat Google die Sparkline-Diagramme vorgestellt, die in einer einzigen Zelle Platz finden.
Im Streit mit der Musikindustrie hat YouTube vor einigen Jahren den Content ID-Filter eingeführt, der automatisch geschützte Musik in Videos entdeckt und diese daraufhin sperrt. Das geschieht oftmals allerdings auch zu Unrecht oder wegen einer Kleinigkeit. Diese Sperrung kam oft erst Stunden nach dem Upload, teilweise sogar erst mehrere Tage danach - was natürlich gerade für YouTuber mit vielen Abonnenten sehr ärgerlich ist. Jetzt hat YouTube das System so weit beschleunigt, dass Videos jetzt noch vor der Veröffentlichung geprüft werden.
Google ist bekannt dafür, schnelle Entscheidungen zu treffen und diese auch einmal in letzter Minute umzusetzen - und genau so war es nun offenbar auch beim Release des Nexus 6 und der neuen Betriebssystemversion Android 5.0 Lollipop. Eigentlich sollte das Betriebssystem eine native Unterstützung für das entsperren per Fingerabdruck mit sich bringen und das Smartphone einen entsprechenden Sensor verbaut haben. Nur zwei Monate vor der Ankündigung hat Google aber die Notbremse gezogen.
Zur Programmierung von Apps für Googles mobiles Betriebssystem Android waren bisher im Normalfall drei Komponenten nötig: Als erste Voraussetzung musste die Java Runtime installiert sein, als zweites war natürlich das Android SDK nötig und zur eigentlichen Programmierung kam sehr oft die IDE Eclipse zum Einsatz. Für letztere hat Google nun gestern Abend eine Alternative entwickelt: Das Android Studio 1.0 ist eine komplette IDE mit der die Entwicklung der Apps noch einfacher und komfortabler vonstatten gehen soll.
Wie viele andere Plattformen auch steht und fällt YouTube mit seinen Nutzern und den Video-Uploadern, und gerade bei letzteren hat sich in den vergangenen Jahren eine für YouTube bedrohliche Entwicklung abgezeichnet. Während früher kurze Clips und lustige Videos der Hauptgrund zum Besuch der Videoplattform waren, sind es zunehmend die YouTube-Stars rund um die Welt. Diese haben sich mittlerweile in vielen Fällen selbst als Marke aufgebaut und wecken natürlich Begehrlichkeiten. Um diese Stars zu halten, hat YouTube nun Exklusiv-Verträge mit ihnen unterschrieben.
In den letzten Tagen hat Google wieder eine neue Version des Play Store ausgerollt, mit der die Oberfläche noch weiter an das Material Design angepasst wird. Neue Funktionen gab es bei diesem neuen Release offensichtlich nicht, aber unter der Haube hat Google einige Änderungen vorgenommen die in Zukunft noch sehr interessant werden könnten: In der APK-Datei befinden sich nun Hinweise darauf, dass schon bald auch Apps bzw. Gutscheine für Apps oder In-App-Käufe verschenkt werden könnten - eine lang gefordertes Feature.
Google for Kids Laut Googles Nutzungsbedingungen muss man zum Anlegen eines Accounts mindestens das 12. Lebensjahr vollendet haben, ansonsten bleibt man außen vor. An diesem Grundsatz möchte Google nun aber rütteln und hat jetzt offiziell bekannt gegeben, dass man nach und nach alle Angebote Kinderfreundlich gestalten bzw. spezielle Versionen für Kids anbieten möchte. Erstmals hat sich nun Googles Produktmanagerin Pavni Diwanji über diese Pläne geäußert, einen genauen Zeitplan nannte Sie allerdings nicht.
Man kann Smartphone-Besitzer übertrieben gesagt in zwei große Gruppen einteilen: Es gibt einmal die Tech-Nerds, die ständig up-to-date sind und ihr Smartphone auch im Schlaf rooten könnten und auf der anderen Seite die Nutzer, die schon mit der Aktualisierung einer App eine Mammutaufgabe vor sich haben. Gerade letztere Gruppe hat sehr oft "Probleme" mit dem Smartphone, die sich sehr einfach lösen lassen und eigentlich gar kein richtiges Problem sind. Google hat jetzt die Device Assist-App veröffentlicht, die falsche Einstellungen erkennen und beheben soll.
Viele Nutzer in Social Networks und allen anderen Portalen in denen regelmäßig eigener Content eingestellt wird haben das gleiche Problem: Durch jeden neuen Post rutschen alle anderen wieder eine Stufe weiter nach unten, bis so manches Juwel so weit in der Versenkung verschwunden ist dass es eigentlich von niemandem mehr gesehen wird. Um zumindest einige Postings stets im Blickfeld zu halten, hat Google+ ab sofort die Möglichkeit einzelne Postings oben anzupinnen.
Mittlerweile hat Google schon viele der hauseigenen Apps sowohl auf dem Desktop als auch auf mobilen Geräten auf das neue Material Design umgestellt und hat auch die Entwickler-Gemeinde gebeten, ihre eigenen Apps doch möglichst den neuen Gegebenheiten anzupassen. Doch ausgerechnet das erfolgreichste Produkt aus dem eigenen Hause ist noch nicht auf das Design umgestellt - und wird es wohl auch nie werden. Ein Designer zeigt nun, wie dieses Design nach Googles Vorgaben aussehen könnte.