Google Mail Und wieder einmal hat Lifehacker.com ein sehr nützliches HowTo veröffentlicht. Einige Google Mail Nutzer hatten das Problem bereits oder werden es noch haben. Die Google Mail Adresse, die man sich zum Beispiel 2004 eingerichtet hat, ist nicht wirklich geeignet, um dem Chef die Präsentation für morgen zu senden, weil sie vielleicht [email protected] Mail.com oder ähnliches lautet. Aber glücklicherweise gibt es den Mailfetcher in Google Mail. Diesen kann man nicht nur dazu verwenden zum Beispiel bei GMX oder web.de die Mails abzurufen, sondern auch für anderen Google Mail Konten. Zuerst muss man in seinem alten Account den POP Abruf aktivieren (Einstellungen > Weiterleitung und POP/IMAP). Wenn es aktiviert ist, egal ob erst vor wenigen Sekunden oder schon seit ein paar Monaten, muss man die Einstellung auf "POP für alle Nachrichten (auch bereits heruntergeladene) aktivieren" ändern. Nun muss man sich beim neuen Konto einloggen und über Einstellungen > Konten eine "Anderes E-Mail-Konto hinzufügen". Hierbei gibt man die Login-Daten des alten Google Mails an. Nach erfolgreichen Abschluss werden alle Nachrichten mit dem korrektem Empfangsdatum ins neue Konto übertragen. Wenn nun alle Google Mails im neuen Account sind, sollte man im alten Konto den POP-Abruf wieder deaktivieren und stattdessen die Weiterleitungsfunktion nutzen, weil so die Mails schon wenige Sekunden nach dem Ankommen im alten schon im neuen sind. Mit IMAP würde es zwar auch funktionieren, aber da müsste man ja die Nachrichten erst herunterladen und dann wieder hochladen. Was sicherlich wesentlich länger dauert. Allerdings hat dieser vorgestellte Weg auch mindestens einen Nachteil: Die Nachrichten verlieren ihre Labels! [Lifehacker]
powered by postini Nach der Übernahme von Postini im Juli wurde die Firma in Google Apps Premium integriert. Seit heute gibt es nun drei verschiedene Sicherheitsservices, die "powered by postini" sind. Diese Services filtern, verschlüsseln und archivierem Mails für Unternehmen. Sie sollen zu jedem beliebigen eMail-System kompatibel sein; genannt wurden nur Microsoft Exchange, Lotus Notes und Novell Groupwise. Die verschiedenen Services: "Google Messages Filtering" sollen Spams und Malware aus den Mails herausgefiltert werden bevor sie ins Netzwerk der Firma gelagen. Dieser Dienst kostet 3$ pro Nutzer und Jahr und kann ab sofort wie auch alle anderen online aktiviert und gebucht werden. Die nächste Stufe "Google Message Security" enthält logischerweise auch "Google Messages Filtering", bietet aber folgendes mehr: Ein zweistufiger Virenscanner prüft alle ein- und ausgehenden Mails. Außerdem kann mit Content Policy Management sichergestellt werden, dass die Mitarbeiter die Richtlinien einhalten und keine vertraulichen Informationen nach außen weitergeben oder keine Schadsoftware einschleusen. Die Kosten belaufen sich hierbei auf 12 $ pro Nutzer und Jahr. "Google Message Discovery" erweitert das ganz noch einmal und bietet zusätzlich die Option alle Nachrichten für ein Jahr zu sichern. Dem Unternehmen ist es dann möglich noch einmal nachzurecherchieren wenn etwas nach außen gelangt ist. 25 $/Account/Jahr sind die Kosten » Anmeldung (steht noch nicht auf deutsch zur Verfügung) [Golem] Ergänzung: Google hat das Design der Startseite von Google Apps erneuert. Alt: Neu: Update: Nun stehen auch die Preise in Euro fest: Google Messages Filtering 2? Google Message Security 8? Google Message Discovery 17.50 ? » Ankündigung im Enterprise Blog
YouTube Da hatte ein junger Franzose noch einmal Glück gehabt. Er selbst stellte bei YouTube ein Video ein, wie er mit circa 225 km/h auf einer Landstraße fährt. In Frankreich sind auf Landstraßen 110 km/h erlaubt. Ein Gericht sprach in jetzt frei, weil nicht nachzuweisen war, wann das Video entstand. Die Straftat - immerhin 115 km/h zu schnell - könnte ja schon verjährt sein. [Chip]
Mit 20 MB für Anhänge und 6000 MB Speicher zählt Google Mail zu den größten Mailer (wenn man den Speicher betrachtet). Aber auch hier gibt es weitere Limits, die so nicht direkt in der Hilfe zu Google Mail stehen. Die Seite shodan.in hat nun - wahrscheinlich durch ein Selbstexperiment - einige Regeln gefunden. Wenn man diese bricht, wird der Account temporär ohne vorherige Warnung deaktiviert. Regel #1: Wenn man seine Google Mails via Pop oder IMAP (zum Beispiel mit Outlook abruft und versendet, kann man eine Nachricht gleichzeitig nur an 100 Leute schicken. Wenn man diese Anzahl durchbricht, wird der Account für 24 Stunden gesperrt (Mails empfangen ist noch möglich) und die Fehlermeldung "550 5.4.5 Daily sending quota exceeded." angezeigt. Regel #2: Nimmt man aber das Webinterface für das Senden so ist die erlaubte Empfängerzahl bei jeder Nachricht bei 500. Fügt man weitere hinzu - egal ob im To, CC oder BCC Feld , kann es sein, dass der Account für 24-72 Stunden deaktiviert wird. Fehlermeldung diesmal: "Google Mail Lockdown in Secton 4? Regel #3: Kontrolliere vor dem Senden lieber noch einmal ob du die Email Adressen alle richtig geschrieben hast. Wenn nämlich eine Nachricht an zu viele nicht existierende Adressen geschickt wird (25 ?), wird auch hier der Account deaktiviert, weil alle Nachrichten ja zurückkommen. Wie lange die Sperre dauert ist unbekannt. Ebenso die Meldung. Regel #4: Hört sich zwar irrelevant an, ist aber von entscheidender Bedeutung:
Ruhendes Konto Ein Google Mail-Konto, auf das sechs Monate lang keine Anmeldung erfolgte. Sie können auch E-Mails empfangen, wenn Ihr Konto ruht. Es ist jedoch erforderlich, dass Sie sich anmelden, damit Ihr Konto aktiv bleibt. Wenn Sie sich nicht innerhalb von drei Monaten, nachdem Ihr Konto als Ruhend eingestuft wurde, in Ihrem Konto anmelden - oder insgesamt für neun Monate nicht anmelden - kann Google Ihr Konto löschen.
Wenn man diese Limits, die für einen Ottonormalverbraucher nur schwer erreicht werden können, beachtet ist die Gefahr relativ gering, dass das Konto geschlossen wird. [Blogscoped-Fourm]
YouChoose
Im Rahmen der YouChoose-Kampagne zur amerikanischen Präsidentschaftswahl, hat YouTube jetzt ein eigenes Portal für den heutigen "Super Tuesday" gestartet. Dabei handelt es sich um eine Google Map in der die verschiedensten Videos rund um die Wahl eingetragen sind. Der Clou daran ist, dass jeder User selbst Videos hochladen und auf dieser Karte platzieren kann. YouChoose Super Tuesday
Die Videos sind auf der Karte durch 4 verschiedene Symbole gekennzeichnet die den Inhalt verraten: Es gibt Videos von republikanischen Kandidaten, demokratischen Kandidaten, News-Meldungen der großen Networks oder eben Videos von YouTube-Usern. Letztere dürften vor der Veröffentlichung bzw. der Eintragung auf dieser Map erst freigeschaltet werden müssen. » Super Tuesday-Portal » Ankündigung im Google-Blog [thx to: seekXL]
Android ZWar wurde bisher kein Erscheinungstermin für das android Developer Kit genannt, aber dennoch hat Google jetzt offiziell den Release um einige Wochen oder Monate nach hinten verschoben. Mit dem Developer Kit können Entwickler Anwendungen für Google-kompatible Handys programmieren. In der Folge ist auch der dazugehörige Wettbewerb Android Developers Challenge um 6 Wochen bis zum 14. April verlängert worden. Offiziell wurde der Release aus folgendem Grund verschoben:
Auf Grundlage des großartigen Feedbacks haben wir signifikante Verbesserungen vorgenommen
Oder mit anderen Worten: Die damals vorliegende Alpha-Version war einfach nicht gut genug. Immerhin hat Google genug Mut so ein großes und wichtiges Projekt nach hinten zu verschieben "nur" um die Qualität und den Funktionsumfang zu verbessern. Andere hätten die Software dennoch veröffentlicht und die Verbesserungen einfach mit einem Service Pack, einem Update oder der nächsten Version nachgeschoben. [Spiegel Online, thx to: seekXL]