Vor einigen Jahren hat Microsoft mit der SCROOGLED-Kampagne mehrmals gegen Google geschossen und hat sich damit in vielen Fällen selbst blamiert. Zwar hat man diese Kampagne schon vor über einem Jahr offiziell beendet hat, hindert es die Marketing-Abteilung natürlich nicht daran, auch weiterhin gegen einige Google-Produkte zu schießen. In einem neuen Vergleichtest möchte man nun zeigen, dass der Chrome-Browser im Vergleich zum Edge ein wahrer Akku-Killer ist.
Das Thema "Hatespeech" bzw. Online-Hetze ist in den vergangenen Jahren leider immer präsenter geworden und wird durch die zunehmende Verbreitung von Sozialen Netzwerken immer wichtiger. Die Betreiber dieser Plattformen, zu denen auch Google gehört, gehen schon seit langer Zeit gegen gemeldete Inhalte vor -und haben dies nun auch in einem offiziellen Kodex festgehalten. Gemeinsam mit Facebook, Twitter, Google und Microsoft hat die Europäische Kommission nun einen Kodex veröffentlicht, dem sich alle beteiligten Unternehmen verpflichtet haben.
Als Apple mit iOS und Google mit Android schon längst den Smartphone-Markt beherrscht haben, kam man bei Microsoft auf die glorreiche Idee die man vielleicht ebenfalls ein Smartphone-Betriebssystem entwickeln und von Plattformen wie Windows CE & Co. Abstand nehmen sollte. Doch Microsoft kam viel zu spät und konnte sich gegen die bis dahin längst etablierte Konkurrenz nicht durchsetzen. Mit einer weiteren heute veröffentlichten Hiobs-Botschaft wirkt es nun so, als wenn Windows Phone endgültig Tot wäre.
Mehr als 20 Jahre lang hat Microsoft mit Windows den Markt der Betriebssysteme dominiert und es schien fast so, als wenn an dem Thron nicht gerüttelt werden könnte. Auch heute noch hat Microsoft einen Anteil von knapp 90 Prozent bei den Desktop-Betriebssystemen, aber dennoch sagt nun ein bekannter Experte den Untergang von Microsofts wohl wichtigem Produkt voraus. Windows-Experte Paul Thurrott ist der Meinung, dass das Betriebssystem dem Untergang geweiht ist und in den nächsten Jahren in der Versenkung verschwinden wird.
Auf dem Desktop stellt Microsoft mit den diversen Windows-Versionen noch immer das dominante Betriebssystem und hat in den letzten Jahren kaum Marktanteile abgeben müssen. Ganz anders hingegen sieht es bei der Suchmaschine Bing und den eigenen Browsern Internet Explorer und Edge aus - diese verlieren praktisch monatlich Marktanteile. Um diesen Trend zu stoppen hat Microsoft nun alle Konkurrenzprodukte aus der Cortana-App von Windows 10 geworfen.
Es gibt nur wenige Unternehmen die mit Android wirklich viel Geld verdienen, aber der Krösus unter ihnen dürfte ausgerechnet Microsoft sein: Der Softwarekonzern, der mit Android eigentlich nichts zu tun hat, verdient durch Lizenzen für die im Betriebssystem verwendete patentierte Technologien jährlich mehrere Milliarden Dollar. Doch laut den letzten Quartalszahlen von Microsoft sind diese Einnahmen in den vergangenen Monaten stark gesunken.
In den letzten Jahren hat sich Google darum bemüht, mit den Konzernen im Silicon Valley Patent-Abkommen zu schließen und "Friedensverträge" zu unterschreiben. Auch unter der neuen Alphabet-Struktur wird dieser Kurs nun fortgesetzt, und der Schulterschluss mit einem der größten Konkurrenten gesucht: Alphabet und Microsoft haben verkündet, dass sie alle Rechtsstreitigkeiten und Beschwerden bei den Wettbewerbsbehörden fallen lassen und sich auch in Zukunft nicht mehr vor den Kadi ziehen wollen.
Da Microsoft es trotz einiger Anstrengungen nicht geschafft hat, die Entwickler von der eigenen Plattform zu überzeugen und den Windows Store mit Apps zu füllen, hat man im vergangenen Jahr die sogenannten "Bridges" angekündigt. Diese sollen eine Brücke zwischen den einzelnen Ökosystemen bauen und die Apps von anderen Plattformen nahezu vollautomatisch auf Windows portieren. Jetzt hat Microsoft angekündigt, dass man die Entwicklung der Android-Brücke nicht weiter fortsetzen wird.
Aktuell scheint der Markt der Smartphone-Betriebssystem festgefahren zu sein und zeigt seit Jahren das gleiche Bild: Android dominiert und treibt über 80 Prozent aller weltweiten Smartphones an, Apple kommt mit einem respektablem Abstand auf den zweiten Platz und treibt mit seinen iPhones immerhin 15,8 Prozent aller Smartphones an. Dahinter kommt dann eigentlich nicht mehr viel und als drittes "großes" Betriebssystem bleibt dann nur noch Windows Phone übrig dass gerade einmal 2,2 Prozent aller Smartphones antreibt. Glaubt man den Marktforschern, wird sich an diesem Bild auch in den nächsten vier Jahren nichts ändern.
Da sich Google und Apple große Teile des Smartphone-Marktes bereits untereinander aufgeteilt haben, konnte (und kann) Microsoft gar nicht anders, als die Nutzer dieser Plattformen zu umwerben und zu einem Wechsel zu bewegen. Doch bei einem eingespielten System helfen natürlich auch die größten Werbekampagnen nichts, sondern viel mehr muss man Fakten sprechen lassen - und genau dies möchte Microsoft nun tun. Mit der neuen Android-App AppComparison sollen Android-Nutzer nun sehr leicht herausfinden können, welche Apps für Windows (Phone) zur Verfügung stehen, und welche nicht.