Die großen IT-Giganten liefern sich einen erbitterten Kampf um jeden Nutzer und schrecken dabei auch nicht davor zurück, die Nutzer direkt von den Produkten der Konkurrenz abzuwerben und auf die eigenen Angebote zu verweisen. Microsoft hat nun wieder einen neuen Weg gefunden, mit dem Chrome-Nutzer abgeworben werden und zum Edge-Browser weitergeleitet werden sollen. Dazu wird nun schon direkt im Windows-Betriebssystem vor dem Chrome-Browser gewarnt.
Nach Jahren der Koexistenz hat Google vor einigen Wochen offiziell bekannt gegeben, was die Spatzen schon länger von den Dächern gepfiffen haben: Chromebooks können schon bald Android-Apps ausführen und bekommen vollen Zugang zum Play Store. Diese Integration ist derzeit zwar noch sehr holprig und ist nur für sehr wenige Geräte verfügbar - aber der erste Schritt ist gemacht. Das Unternehmen CodeWeavers möchte nun dafür sorgen, dass in Zukunft auch Windows-Software auf den beiden Plattformen ausgeführt werden kann.
Vor knapp drei Wochen hat Microsoft mit der Ankündigung überrascht, das Business-Netzwerk LinkedIn zu übernehmen. Viel überraschender als die Übernahme selbst war aber der Kaufpreis, den selbst Experten für weit überzogen hielten: Das Netzwerk war Microsoft ganze 26,2 Milliarden Dollar wert. Wie ein Bericht der US-Börsenaufsicht jetzt offen gelegt hat, lag das vor allem daran dass auch Google und Facebook Interesse hatten.
Vor einigen Jahren hat Microsoft mit der SCROOGLED-Kampagne mehrmals gegen Google geschossen und hat sich damit in vielen Fällen selbst blamiert. Zwar hat man diese Kampagne schon vor über einem Jahr offiziell beendet hat, hindert es die Marketing-Abteilung natürlich nicht daran, auch weiterhin gegen einige Google-Produkte zu schießen. In einem neuen Vergleichtest möchte man nun zeigen, dass der Chrome-Browser im Vergleich zum Edge ein wahrer Akku-Killer ist.
Das Thema "Hatespeech" bzw. Online-Hetze ist in den vergangenen Jahren leider immer präsenter geworden und wird durch die zunehmende Verbreitung von Sozialen Netzwerken immer wichtiger. Die Betreiber dieser Plattformen, zu denen auch Google gehört, gehen schon seit langer Zeit gegen gemeldete Inhalte vor -und haben dies nun auch in einem offiziellen Kodex festgehalten. Gemeinsam mit Facebook, Twitter, Google und Microsoft hat die Europäische Kommission nun einen Kodex veröffentlicht, dem sich alle beteiligten Unternehmen verpflichtet haben.
Als Apple mit iOS und Google mit Android schon längst den Smartphone-Markt beherrscht haben, kam man bei Microsoft auf die glorreiche Idee die man vielleicht ebenfalls ein Smartphone-Betriebssystem entwickeln und von Plattformen wie Windows CE & Co. Abstand nehmen sollte. Doch Microsoft kam viel zu spät und konnte sich gegen die bis dahin längst etablierte Konkurrenz nicht durchsetzen. Mit einer weiteren heute veröffentlichten Hiobs-Botschaft wirkt es nun so, als wenn Windows Phone endgültig Tot wäre.
Mehr als 20 Jahre lang hat Microsoft mit Windows den Markt der Betriebssysteme dominiert und es schien fast so, als wenn an dem Thron nicht gerüttelt werden könnte. Auch heute noch hat Microsoft einen Anteil von knapp 90 Prozent bei den Desktop-Betriebssystemen, aber dennoch sagt nun ein bekannter Experte den Untergang von Microsofts wohl wichtigem Produkt voraus. Windows-Experte Paul Thurrott ist der Meinung, dass das Betriebssystem dem Untergang geweiht ist und in den nächsten Jahren in der Versenkung verschwinden wird.
Auf dem Desktop stellt Microsoft mit den diversen Windows-Versionen noch immer das dominante Betriebssystem und hat in den letzten Jahren kaum Marktanteile abgeben müssen. Ganz anders hingegen sieht es bei der Suchmaschine Bing und den eigenen Browsern Internet Explorer und Edge aus - diese verlieren praktisch monatlich Marktanteile. Um diesen Trend zu stoppen hat Microsoft nun alle Konkurrenzprodukte aus der Cortana-App von Windows 10 geworfen.
Es gibt nur wenige Unternehmen die mit Android wirklich viel Geld verdienen, aber der Krösus unter ihnen dürfte ausgerechnet Microsoft sein: Der Softwarekonzern, der mit Android eigentlich nichts zu tun hat, verdient durch Lizenzen für die im Betriebssystem verwendete patentierte Technologien jährlich mehrere Milliarden Dollar. Doch laut den letzten Quartalszahlen von Microsoft sind diese Einnahmen in den vergangenen Monaten stark gesunken.
In den letzten Jahren hat sich Google darum bemüht, mit den Konzernen im Silicon Valley Patent-Abkommen zu schließen und "Friedensverträge" zu unterschreiben. Auch unter der neuen Alphabet-Struktur wird dieser Kurs nun fortgesetzt, und der Schulterschluss mit einem der größten Konkurrenten gesucht: Alphabet und Microsoft haben verkündet, dass sie alle Rechtsstreitigkeiten und Beschwerden bei den Wettbewerbsbehörden fallen lassen und sich auch in Zukunft nicht mehr vor den Kadi ziehen wollen.