In diesem Jahr dürfte wohl die eine oder andere Smartwatch unter dem Weihnachtsbaum liegen, und die Chance dass diese auf das Android Wear-Betriebssystem setzt ist dabei ziemlich hoch. Pünktlich dazu bringt Google nun eine einfache Möglichkeit um die Oberfläche der Uhr anzupassen. Die Skins nennen sich bei Android Wear Watch Faces und stehen nun ganz normal über den Play Store zur Verfügung und können genau so einfach heruntergeladen und installiert werden wie eine normale App.
In den letzten Tagen hat Google wieder eine neue Version des Play Store ausgerollt, mit der die Oberfläche noch weiter an das Material Design angepasst wird. Neue Funktionen gab es bei diesem neuen Release offensichtlich nicht, aber unter der Haube hat Google einige Änderungen vorgenommen die in Zukunft noch sehr interessant werden könnten: In der APK-Datei befinden sich nun Hinweise darauf, dass schon bald auch Apps bzw. Gutscheine für Apps oder In-App-Käufe verschenkt werden könnten - eine lang gefordertes Feature.
Mit dem Project Tango hat Google Anfang des Jahres ein Konzept vorgestellt, das es dem Smartphone oder Tablet erlaubt, die Umwelt deutlich besser wahr zu nehmen und durch viele zusätzlich verbaute Sensoren den Entwicklern mehr Möglichkeiten zu geben. Anfänglich hatte Google nur einige Smartphone-Prototypen gebaut, hat dann aber schon wenige Monate später auch ein Tablet mit dieser Technologie vorgestellt. Dieses steht nun im Play Store zum Kauf zur Verfügung - allerdings wieder einmal nur in den USA.
Der sogenannte "Second Screen" neben dem Fernseher wird seit Jahren als Buzzword für viele Anwendungen verwendet, und jetzt steigt auch Google mit Play Movies in diesen Bereich ein. In den nächsten Tagen wird ein Update für die Android-App ausgerollt, die Informationen über den gerade abgespielten bzw. gestreamten Film direkt auf dem Smartphone oder Tablet bereit hält. Dazu gehören etwa Informationen über die Schauspieler und den Soundtrack.
Mittlerweile sind die Google Play Guthaben-Karten flächendeckend verfügbar, aber trotzdem kann bzw. konnte man mit diesen längst nicht alle Produkte oder Waren aus dem Play Store kaufen. Jetzt hat sich Google ohne große Ankündigung etwas weiter geöffnet und bietet nun auch die Möglichkeit an, Zeitschriften-Abos über das digitale Guthaben zu bezahlen oder auch die monatliche Musik-Flatrate All Access über die Geschenkkarten abzuwickeln.
Auf der Suche nach der richtigen App zu einem bestimmten Zweck muss man oftmals eine ganze Reihe von Apps herunterladen und diese auf die Tauglichkeit testen. Wenn es nach Google geht, könnte dieser Schritt aber demnächst entfallen und die App direkt getestet werden. Derzeit entwickelt man an einer Technologie, die genau dies ermöglich soll und die Apps direkt, ohne sie herunterzuladen, ausführen soll.
Ein Großteil der im Play Store erhältlichen Spiele finanzieren sich über das Freemium-Modell und verdienen vor allem durch In-App-Käufe Geld. Diese Sorgen aber nicht nur bei den Nutzern für Ärger, sondern haben Google nun auch eine hohe Geldstrafe eingebracht: Weil es Kindern ohne Einwilligung ihrer Eltern möglich gewesen ist, sich Gegenstände zu kaufen, zahlt das Unternehmen nun mindestens 19 Millionen Dollar Entschädigungskosten.
Schon seit einiger Zeit gab es in den USA die Möglichkeit, mit der App "Google Opinion Reward" durch einfaches teilnehmen an Umfragen Guthaben im Play Store zu verdienen - und jetzt steht die App auch in Deutschland zur Verfügung. Wer die App installiert hat, kann in unregelmäßigen Abständen an Umfragen teilnehmen und dabei Guthaben im Wert von bis zu 1 Euro zu verdienen.
Wer ein Spiel oder eine App im Google Play Store kauft und mit dieser nicht zufrieden ist, hat derzeit laut Googles Richtlinien 15 Minuten Zeit um das Spiel wieder zurück zu geben. Der bezahlte Betrag wird dann automatisch wieder zurück gebucht und die App wird wieder vom Smartphone deinstalliert. Jetzt könnte Google dieses Zeitfenster ohne große Ankündigung auf 2 Stunden (!) erweitert haben.
Da Smartphones und Tablets ohnehin praktisch Dauer-Online sind, setzen viele Spiele die ständige Internetverbindung mittlerweile voraus und verweigern in vielen Fällen ihren Dienst wenn keine Datenverbindung besteht. Das kann oft ganz unterschiedliche Gründe haben, ist aber natürlich im Ausland, auf einem Flug oder in einem Funkloch ärgerlich. Jetzt hat Google Play eine eigene Kategorie für Offline Games.
Im Laufe der nächsten Monate, spätestens aber mit dem offiziellen L-Release von Android, wird Google all seine mobilen Apps auf das neue Material Design umstellen - und den Anfang dürfte die wohl wichtigste App machen: Der Play Store. Schon vor gut zwei Wochen wurde erste Screenshots der neuen Oberfläche geleakt, jetzt steht auch die APK-Datei zur Verfügung. Ein Videovergleich zeigt alle Änderungen.
Ein Großteil der Apps und Spiele im Play Store stehen Kostenlos zur Verfügung und werden vor der Installation mit dem "Free"-Labe auch als solche gekennzeichnet. In Wahrheit verbergen sich aber gerade im Bereich der Spiele dahinter zumeist Freemium-Titel, die stark auf In-App-Käufe setzen um überhaupt sinnvoll gespielt werden zu können. Dem hat die EU nun ein Riegel vorgeschoben und Google wird diese Titel schon bald anders kennzeichnen.
In den nächsten Wochen und Monaten wird Google einen Großteil der eigenen Angebote auf allen Plattformen einen neuen Look im Material Design verpassen, hat dafür aber keinen festen Zeitplan bekannt gegeben. Nach dem Google Drive dürfte der Play Store nun als nächstes folgen, wie erste geleakte Screenshots nun belegen. Die neue Optik setzt sehr stark auf großflächige Grafiken und eine klare Oberfläche.
Der Play Store verfügt seit langer Zeit über eine sehr einfache Backup-Funktion, die bei der erstmaligen Nutzung eines neuen Smartphones zum Einsatz kommt und alle Apps des Google-Accounts wieder auf das neue Gerät herunterlädt und installiert. Diese funktioniert allerdings mehr Schlecht als Recht und lässt dem Nutzer keine Wahl über die Wiederherstellung. Jetzt dürfte Google diese Funktion grundlegend überarbeiten.
Nach der offiziellen Ankündigung von Android Wear auf der Google I/O in der vergangenen Woche geht es nun Schlag auf Schlag: Seit gestern hat der Play Store nun eine eigene Kategorie für alle Wear-kompatiblen Apps und auch die Companion-App, über die die Verbindung zu dem Wearable hergestellt wird, ist nun verfügbar und kann für jedes Smartphone heruntergeladen werden.